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Übernahme nach Ausbildung – 2.900 € brutto fair?

Empfohlene Antworten

Hallo zusammen,

ich bin aktuell im 3. Lehrjahr als Fachinformatiker Systemintegration und stehe kurz vor meiner Übernahme.
Vor kurzem habe ich die Zusage bekommen, was mich natürlich sehr freut
Im gleichen Zug wurde mir auch ein erstes Gehalt genannt: 2.900 € brutto.

Jetzt würde mich eure Einschätzung interessieren, wie realistisch bzw. fair das Gehalt ist – vor allem in Bezug auf meine Aufgaben.

Meine aktuellen Tätigkeiten sind u. a.:

  • First- und Second-Level-Support

  • Active Directory

  • Microsoft Intune & Azure (User- und Geräteverwaltung)

  • Client- & Handy-Lifecycle (Einrichten, Austausch, Support)

  • Virtualisierung mit VMware und Hyper‑V

  • Allgemeines Daily Business, kleinere Problem­lösungen so Mädchen für alles auch mal

  • Regelmäßiger Kundenkontakt

    Typischer Fisi würde ich sagen klar, ich habe noch keine langjährige Berufserfahrung, aber ich habe mich in der Firma gut eingebracht und mir über die Zeit einen guten Stand erarbeitet.

    Ich bekomme regelmäßig sehr positives Feedback von vielen Mitarbeitenden. Auch Kollegen bestätigen mir, dass sie sich (Kunden/Mitarbeiter) bei mir gut aufgehoben fühlen und Vertrauen haben, dass ihre Anliegen ernst genommen und die Probleme zuverlässig gelöst werden.

Ich arbeite also schon recht selbstständig und habe auch Verantwortung im Tagesgeschäft.

Was meint ihr:
Ist das Gehalt als Direktübernahme nach der Ausbildung realistisch?
Und in welchem Bereich liegt eurer Erfahrung nach ein „normaler“ Einstieg?

Danke schon mal für eure Meinungen!

Danke für den zugespielten Ball @hellerKopf !

Nun ist Sachsen auch sehr groß und die Kluft zwischen oberem und unterem Bereich nicht soo klein.
Da du fragst, scheint es dir wenig zu erscheinen bzw. du denkst, daß du mehr verdienen würdest. Ich würde empfehlen, das Angebot in jedem Fall anzunehmen. Das gibt dir eine Übernahme (sieht gut aus im Lebenslauf) und Berufserfahrung. Niemand hindert dich daran, dich aus dem Angestelltenverhältnis zu bewerben und zuzuschlagen, wenn du ein besseres Angebot bekommst. Ich hab in letzter Zeit viele gesehen, die gesagt haben: "Ich verdiene mehr, der Chef/Betrieb/... ist eh Mist ich will nicht" und stand dann "dumm da", weil er eben auch nix anderes gefunden hat.

Nimm das Angebot an und sieh dich einfach nebenbei um!

LG der Venom

Natürlich seit Ihre näher dran und habt perspektivisch den besseren Rat gegeben.

Trotzdem macht es traurig.
Bei ALDI Nord liegt laut Indeed für Verkäufer (m/w/d) der Lohn bei durchschnittlich 16,76 €/Stunde, was auf ca. 2.905 € brutto im Monat bei 40 Stunden hinausläuft

  • Autor

Vielen Dank für die Antworten. In einem weiteren Gespräch hatte ich bereits eine persönliche Wunschvorstellung genannt. Diese wird nun intern weitergegeben und es wird geprüft, ob sich daran noch etwas ändern lässt.

Sollte sich daran nichts ändern und die 2.900 feststehen, werde ich das Angebot trotzdem annehmen, um erst einmal etwas Sicheres zu haben. Nach etwa einem Jahr möchte ich dann schauen, wie sich die Situation entwickelt. Mir ist es wichtig, zunächst eine feste Stelle zu haben, statt dauerhaft weiterzusuchen.

  • Autor

Zusätzlich was man ja auch noch erwähnen kann, da ich bereits mit den Aufgabenbereichen vertraut bin und sowohl die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen als auch mit den Kunden gut kenne und umgekehrt sehe ich das grundsätzlich als einen positiven Aspekt. Das ist aus meiner Sicht auch etwas, das für einen Arbeitgeber attraktiv sein kann, da keine erneute Einarbeitung notwendig wäre. Letztendlich liegt die Entscheidung jedoch bei der Firma selbst, welchen Weg sie gehen möchte

vor 19 Minuten, hellerKopf hat gesagt:

Trotzdem macht es traurig.
Bei ALDI Nord liegt laut Indeed für Verkäufer (m/w/d) der Lohn bei durchschnittlich 16,76 €/Stunde, was auf ca. 2.905 € brutto im Monat bei 40 Stunden hinausläuft

ALDI/Rewe/LIDL und Co. zahlen nicht so schlecht ;) Der Mythos ist schon lange begaben. Und weiterhin: Die Tätigkeiten 1st und 2nd-Level sind sehr schnell und einfach nachbesetzbar mit Leuten, die günstiger sind. In größeren Unternehmen ganz normal. Wenn der Support überhaupt noch aus Deutschland kommt.

2,9k Brutto ist für den Einstieg vernünftig.

Es ist jetzt aber auch nicht völlig frech, gerade nach frisch bestandener Prüfung. Und für First- und sicher auch bissl Second-Level-Support könnte man ja auch Quereinsteiger kurz anlernen. Der Scope beim ihm geht ja insgesamt weiter / höher. In einem Jahr kann man dann sicher auch über eine Gehaltsanpassung oder so reden. Oder er findet in der Zeit etwas besseres, ist aber sicher.

Hab in letzter Zeit einiges mitbekommen von "der Betrieb ist mies, ich wollte da nicht bleiben. Jetzt stellt mich keiner ein mit gerade frischer Ausbildung und 0 Berufserfahrung und man lädt mich auch nicht zu Gesprächen ein" - an der Stelle wird es dann schwierig.

In einem anderen Thread schrieb ein schlauer Mensch, dass die Zeit direkt nach der Lehre eigentlich auch noch zur Lehrzeit dazugehört.

LG

  • Autor

Schlecht ist es auf jeden Fall nicht, auch wenn ich mir vom Gehalt her etwas mehr vorgestellt hatte. Mir ist aber auch klar, dass man am Anfang noch nicht klar spezialisiert ist und sich erst in eine Richtung entwickelt. Nach einem Jahr kann man dann sicher nochmal über eine Anpassung sprechen. Mal schauen, was sich aus dem Gespräch ergibt , vielleicht geht ja noch etwas nach oben, ansonsten bleibt es wohl erst einmal bei den 2.900 €. Danke auf jeden Fall für den kurzen Austausch mit euch allen.

vor 1 Stunde, Spare hat gesagt:

Schlecht ist es auf jeden Fall nicht, auch wenn ich mir vom Gehalt her etwas mehr vorgestellt hatte. Mir ist aber auch klar, dass man am Anfang noch nicht klar spezialisiert ist und sich erst in eine Richtung entwickelt. Nach einem Jahr kann man dann sicher nochmal über eine Anpassung sprechen. Mal schauen, was sich aus dem Gespräch ergibt , vielleicht geht ja noch etwas nach oben, ansonsten bleibt es wohl erst einmal bei den 2.900 €. Danke auf jeden Fall für den kurzen Austausch mit euch allen.

Heyy,

das ist glaube ich die richtige Entscheidung. Zumindest hast du schon mal etwas und kannst berufserfahrung sammeln. Das ist einigen potenziellen neuen Arbeitgebern auch wichtig.

Liebe Grüße Audrey 😁

Nimm das Angebot an, mach ein Termin aus 6 Monater später, mach bis dahin so viel Projekte wie möglich und verlang dann mehr Geld, dann hast du auch Argumente mit deinen absolvierten Projekten. Zu not kannst du dich immernoch bewerben.

Also ich kann die positiven Kommentare nicht wirklich nachvollziehen. Ich finde das Gehalt ziemlich unterirdisch. Dazu muss ich aber auch sagen, dass ich aus Hamburg komme und natürlich keine Ahnung von dem Mark in Sachsen (Wo überhaupt in Sachsen?) habe.

Ich würde sagen annehmen bzw. versuchen zu verhandeln und direkt weitersuchen. Wer nen Arbeitnehmer überhaupt erst mit solch einem Gehalt übernehmen will hat sicher auch kein Interesse daran das Gehalt substanziell anzupassen.

Wie schon von anderen gesagt, alles unter 3,3 finde ich zu wenig. Ne 2,X ehrlich gesagt sogar frech.

Bearbeitet von Hamburg555

Wie schon, hier im Thread gesagt die fetten Jahre sind vorbei. Das wichtigste es ist akzeptable. Man wird nicht Lohngedumpt über die Bindung an einen anderen Tarifvertrag, wo das Einstiegsgehalt wesentlich weniger ist.

Was am wichtigsten im Vergleich ist sind die Lebenshaltungskosten. Vergleiche die Miete für eine zwei Zimmerwohnung in Hamburg, mit der in Leipzig als größte Stadt in Sachsen (und wir wissen nicht genau wo in Sachsen). Alleine da hast du schon einen ordentlichen Unterschied, wo man sagen könnte 2900 kommen auf 3200-3300 in Hamburg raus.

Nach Recherche zum Vergleich von Kosten, sieht es doch nicht so schlecht aus.

Cost of Living Including Rent in Leipzig is 13.2% lower than in Hamburg [https://www.numbeo.com/cost-of-living/compare_cities.jsp?city1=Hamburg&city2=Leipzig&country1=Germany&country2=Germany&utm_source=chatgpt.com]

Also wirken sich 2900 in Leipzip in etwa aus wie rund 3300 in HH.
Der Posten wird demnach gleich gut entlohnt.

Und mit Leipzig bist du eher am Oberen Ende von Sachsen.
Als anderes Beispiel: Chemnitz = 28,8% niedriger als Hamburg

Damit sind 2.900€ in Chemnitz mit ca. 3.750€ in Hamburg zu vergleichen.

Bearbeitet von mapr

Was macht die Quelle der Info weniger aussagekräftig`?
Es zeigt doch nur, dass GPT benutzt wurde, um die Info zu finden.
Wäre das anders, wenn man den letzten Teil des Links kürzt und so tut, als kenne man jede Statistik?



Bearbeitet von hellerKopf

Checks mal, wir wollen uns mit keiner KI unterhalten. Frag doch deine KI, wenn du nicht verstehst warum.

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