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Überall Umschüler und kein Ende

Empfohlene Antworten

Hallo,

nachdem ich selbst meine Berufsausbildung zum Fachinformatiker abgebrochen habe, fallen mir die unzähligen Bildungsträger auf, die Menschen zum Fachinformatiker umschulen wollen.

Ich kriege es überall knüppeldick angezeigt: "Starte deine Karriere in der IT..." - Ähm, wie bitte?

Man hat den Eindruck, als gäbe es in Deutschland nur noch die IT. Wo sollen die ganzen Leute Jobs herbekommen? Macht es Sinn, so viele Leute zum Fachinformatiker auszubilden? Was taugt so eine Umschulung? Ich hätte meine Ausbildung auf 2 1/2 Jahre verkürzen können. Eine Umschulung dauert gerade mal 2 Jahre. Da stellt sich mir die Frage, was man mit diesen Leuten anfangen kann. Was bringt es mir als Betrieb, wenn ich einen Fleischer einstelle, der 1 1/2 Jahre Unterricht hatte und danach 6 Monate Zeit hatte, um für den Abschluss fit gemacht zu werden? Mir kann niemand erzählen, dass diese Absolventen am Ende Ihrer Umschulung bereit sind, als Dev tätig zu werden.

Außerdem stehen bei jedem etwa 35000 € Weiterbildungskosten im Raum. Macht es Sinn, so viel Geld dafür auszugeben, dass Leute in einem Beruf "ausgebildet" werden, der wenig Zukunftsperspektiven hat? Es strömen massenweise Uni-Absolventen auf dem Markt. Wer soll die alle einstellen? Was passiert mit jenen, die keinen Job bekommen? Würde ein derartiges Überangebot von Fachinformatikern nicht dazu führen, dass die Gehälter in der IT massiv einbrechen?

Fragen über Fragen .... Letztendlich bin ich froh, dass mich das alles nicht mehr betrifft.

LG

vor 37 Minuten, Font_Fanatiker hat gesagt:

Macht es Sinn, so viel Geld dafür auszugeben, dass Leute in einem Beruf "ausgebildet" werden, der wenig Zukunftsperspektiven hat?

es ist für die meisten mir bekannten Firmen ein GESCHÄFT.

vor 37 Minuten, Font_Fanatiker hat gesagt:

Wer soll die alle einstellen? Was passiert mit jenen, die keinen Job bekommen? Würde ein derartiges Überangebot von Fachinformatikern nicht dazu führen, dass die Gehälter in der IT massiv einbrechen?

Im Moment stellt kaum jemand ein. Die Gehälter brechen schon ein bzw nach meiner Beobachtung gehen viele Jobs in günstigere Länder.

Nennt man Marktwirtschaft ...

Herzlich Willkommen im Fachinformatiker Forum, lieber Nicht-Fachinformatiker :D

Sorry, den konnte ich mir nicht nehmen lassen. Eine Übersättigung des Marktes zeigt sich in letzter Zeit gerade in Junior-Stellen. Ich habe auch das Gefühl, dass viel für die IT und deren Gehälter beworben wird, welche nun mal viele nicht erreichen werden. Gerade im größerem Umfeld zeigt sich seit Jahren, dass immer mehr Outsourcing besteht (1st Level an günstigere externe Anbieter mit Sitz meist in Osteuropa). Ich denke aber eine Pauschalisierung wie du sie triffst, ist absolut nicht angemessen. Wenn man sich die letzten Jahrgänge der Azubis ansieht, kann man sich meist auch fragen, ob dort etwas gelernt wurde.

vor 37 Minuten, Font_Fanatiker hat gesagt:

Was taugt so eine Umschulung?

Nur so viel, wie der Bildungsträger, die dortigen Dozenten und der Umschüler bereit ist, zu geben.

vor 38 Minuten, Font_Fanatiker hat gesagt:

Macht es Sinn, so viel Geld dafür auszugeben, dass Leute in einem Beruf "ausgebildet" werden, der wenig Zukunftsperspektiven hat?

Ich denke nicht, dass die IT wenig Zukunftsperspektiven hat. Es ist wie bei vielen anderen Bereichen aktuell in der Wirtschaft. Wer nicht mit dem Wandel geht, wird abgehängt und irrelevant.

vor 39 Minuten, Font_Fanatiker hat gesagt:

Was passiert mit jenen, die keinen Job bekommen?

Wirst du sehr vermutlich bei der Bundesagentur für Arbeit bzw. dem JobCenter vorfinden.

Von daher: Gut für dich, wenn du dich entschieden hast, etwas anderes zu machen, ich denke weiterhin nicht, dass der Markt "tot" oder "übersättigt" ist. Ich kenne (leider) ein paar Menschen, die solche Gehälter nach ihrer Umschulung/Ausbildung verlangen, wie in diesen tollen Weiterbildungsträger-Werbevideos dargestellten Gehältern. Vor ein paar Jahren wurden "DevOps" Leute noch belächelt, heute sind es die "gefragten" IT'ler. Die IT wandelt sich stetig und das ist auch gut so. Genauso wie es Hoch- und Tiefphasen in der Wirtschaft gibt.

Ja der Juniorenmark ist durchaus miserabel zurzeit, kaum Nachfrage.

Mit Erfahrung sieht es etwas besser aus .

Grundsätzlich besteht weiterhin ein Bedarf an guten erfahrenen IT Fachkräften. Dadurch das aber momentan aus wirtschaftlicher Sicht kaum Junioren eingestellt werden ist zu erwarten das sich das durchaus wieder drehen kann und Erfahrene Kräfte dadurch profitieren das kaum neue nachkommen.

Der Markt ist einfach schwer. Das beste was einem passieren kann ist direkt eine Stelle nach Ausbildung/ Umschulung zu bekommen bei der man 3-6 Jahre Erfahrung bekommt . Danach sieht es dann echt nicht schlecht für einen aus .

Macht es Sinn?

Gewerblicher Bildungsträger zu sein, ist ein gängiges Geschäftsmodell und für viele gewinnbringend.
Und solange die Gewinne denn Erwartungen entsprechen, wird es diese Modelle geben.
Schließlich hängen da ja nicht nur die direkten Mitarbeiter der Unternehmen dran, sondern auch die vielen 'Dozenten'.

Wie bei jedem legalen Geschäftsmodell ist das Gewinnstreben (hohe Einnahmen, geringe Kosten, genug Marge) gerechtfertigt.

Auf der 'Bezahlseite', in den Agenturen, RV etc. sind die Preise akzeptiert und man ist offensichtlich mit der Qualität zufrieden.
Nebeneffekt ist, dass Umschüler keine vorübergehend keine Arbeitslosen sind.

Für alle Umschüler ist es eine Chance auf einen Neuanfang.

Ist doch alles gut, oder?

Bearbeitet von hellerKopf

vor 21 Minuten, t1nk4bell hat gesagt:

Der Markt ist einfach schwer. Das beste was einem passieren kann ist direkt eine Stelle nach Ausbildung/ Umschulung zu bekommen bei der man 3-6 Jahre Erfahrung bekommt . Danach sieht es dann echt nicht schlecht für einen aus .

Stimmt. Die Frage ist nur, wie der Markt in 3–6 Jahren aussieht.

Es könnte sein, dass dann nur noch sehr erfahrene Leute gesucht werden und diejenigen mit "nur" ein paar Jahren Berufserfahrung wieder zwischen den Stühlen stehen. Wirklich vorhersagen kann das momentan aber niemand. Mal abwarten, wird bestimmt lustig. 😁

vor 14 Minuten, Malgus hat gesagt:

Es könnte sein, dass dann nur noch sehr erfahrene Leute gesucht werden und diejenigen mit "nur" ein paar Jahren Berufserfahrung wieder zwischen den Stühlen stehen.

Wo sollen denn die 'mehr erfahrenen MA' herkommen, wenn die Boomer gehen und 'unten' kein Nachwuchs eingestellt wurde.

Den Beruf nur noch erlernen wollen, wenn es eine Garantie auf Erfolg und Job gibt, ist Nonsens.
Neue Auszubildende und Umschüler müssen sich notwendigerweise härteren Selektionskriterien stellen. Bei weniger Jobs werden die Anforderungen eben hochgeschraubt.
Wer das nicht leisten kann, soll es lassen.

Bei den Umschülern, denen ja dieser Thread eigentlich nachgeht, bedeutet das:
- Es werden weniger direkt einen guten Job finden.
- Mehr Absolventen starten in Helpdesk und Level 1
- Einstiegsgehälter werden fallen.

Bearbeitet von hellerKopf

Gerade ist eine Kohorte in den letzten Prüfungen (Projektpräsentation und Fachgespräche)
Entgegen der schlechten Berichterstattung hier, kann ich auf 6 von 25 Teilnehmenden verweisen, die sofort in Ihren Praktikabetrieben übernommen wurden.
Und 2 weitere haben einen Job in einer neuen Firma.
Das sind erfolgreich 30% einer Umschulungsklasse.

vor 11 Minuten, t1nk4bell hat gesagt:

Erfahrene werden weniger .. ..

Erfahrene werden gebraucht

Das dass keinen Sinn macht sollte klar sein.

Die Frage ist, wie lange erfahrene noch gebraucht werden?

Ich mein, braucht man noch Kenntnisse über Assembler oder sogar Maschinensprache? Nein.
Wir trauen dem Compiler, dass er schon seine Aufgabe richtig macht.

Es ist ja auch schon heute so, dass hinterfragt wird, ob Entwickler überhaupt noch eine IDE benötigen. Ich denke, in Zukunft wird nur noch ein kleines Technik-Team benötigt, dass die Softwarearchitektur per Markdown (oder welches Format in Zukunft auch immer?) beschreibt und dann Fachanwender die Software beschreiben. Der Rest macht die KI. Ich kann mir sogar vorstellen, dass es in Zukunft viellecht sogar eine eigene, sehr kompakte Programmiersprache für LLMs geben wird, um Tokens zu sparen. Man sieht ja heute schon, dass es um Sprachfeatures sehr ruhig geworden ist, weil die KI braucht keinen syntaktischen Zucker.

In der IT selber (Administration, etc.) wird es wohl ähnlich aussehen. Da wird wohl auch noch viel mehr automatisiert werden, sodass man hier auch nur noch ein ein kleines Team benötigt, um den Grundrahmen zu beschreiben.

Das sind aber alles nur meine Vermutungen. Nichts davon muss stimmen. Ehrlich gesagt hoffe ich sogar, dass es nicht stimmen wird. Dafür liebe ich es einfach zu sehr, Problemlösungen zu finden. Wenn die KI das komplett übernehmen wird, dann werde ich wohl einen Job suchen.

vor 1 Minute, Whiz-zarD hat gesagt:

Nichts davon muss stimmen.

Stimmt auch so nicht.
Das gehypte Marketinggetrommel der Branche zu KI und anderen neuen Produkten fällt anscheinend auf fruchtbaren, weil furchtsamen, Boden.

Als CNC-Maschinen mit unendlich vielen Freiheitsgraden eingeführt wurden, jammerten die Fräser, Dreher und andere Metaller über das Ende ihres Berufes.
Ist es so gekommen? Nein.

Als DMS und Workflow Software eingeführt wurde, hatten alle Büroleute Angst. Sind Sie alle verschwunden? Nein.

Berufsbilder werden sich wandeln. Mehr und brutaler als manchen von uns denkt.

Berufsalltag ist vielleicht vorbei. Zukünftig ist es Berufsüberlebenskampf.

Ich bin in der Administration, in den nächsten 10-15 Jahren kommen ewig viele Unternehmen nicht Mal an ein Mittelmaß an Automatisierung. Geschweige denn das alle es drauf hätten vernünftig zu Automatisieren. Man wird ständig mit einer Großzahl an Stümpern konfrontiert. Jedes übernommene System was ich bisher gesehen habe war zutiefst rudimentär..

Deutschland ist einfach maximal langsam.

Aus Entwickler Sicht kann ich das überhaupt nicht beurteilen da habe ich keine Ahnung.

Aber wenn ich höre Automatisierung löst so viel ab .. kann ich direkt mal aus verschiedenen Sektoren aus Wirtschaft und Gesundheitswesen sagen das ist absoluter Mumpitz. Die Formulierung musste heißen, Automatisierung könnte x admins/engineers ablösen. Das Gegenteil ist der Fall . Die konstrukte werden zu monstrositären Ungetümen die man nur noch mit mehr man Power am Laufen halten kann . Bzw teilweise unmöglich werden in andere Hände zu übergeben.

Radikale Kahlschläge und neu denken musste hier statt finden ... Aber sorry wer bitte glaubt daran .. gerade in Deutschland

vor 43 Minuten, hellerKopf hat gesagt:

Den Beruf nur noch erlernen wollen, wenn es eine Garantie auf Erfolg und Job gibt, ist Nonsens.

Natürlich gibt es keine Garantie, dass ein Beruf dauerhaft sicher ist. Aber es bringt einem auch wenig, eine Tätigkeit perfekt zu beherrschen, wenn der Markt dafür keine Nachfrage hat.

vor 4 Stunden, Font_Fanatiker hat gesagt:

Macht es Sinn, so viele Leute zum Fachinformatiker auszubilden?

Ist wie in jedem Beruf. Die Topleute finden immer einen Job und werden auch gut verdienen. Beim Mittelmass sieht es inzwischen nicht mehr so rosig aus im Vergleich zu früher.

Wenn jemand als Jugendlicher gleich grosses Interesse & Geschick im Handwerk und an der IT hätte, dann würde ich eindeutig zum Handwerk raten mit Blick auf die Aussicht der nächsten 25 Jahre. Leider wird ja das Interesse am Handwerk bei den Kindern und Jugendlichen nicht geweckt in den Schulen und der Freizeit, sondern alle datteln am Handy, Rechner & Co um somit ist die IT idR leider die erste Wahl.

Die Aussage würde ich so gar nicht Unterschreiben.

Da kommt der 16-18 jährige """ lernt""" drei Jahre " und ist dann der Admin / programmierer...

Macht auch kaum Sinn .

Wenn dann geht es eher um die oft schlechte Umschulungsqualität. Die gibt es leider oft .

Mir als Arbeitgeber wäre der Umschüler wenn die Qualität die selbe ist immer lieber . Warum ? Lebenserfahrung, andere Job Erfahrung usw usw .

Liegt vielleicht aber daran das ich mit den ganzen Jungen Menschen sehr viele schlechte Erfahrungen habe. Ich habe 12 Jahre ausgebildet ... Von 100 Leuten die bestehen waren 15 brauchbar " anderer Beruf " das ist in der IT aber nix anderes

vor 44 Minuten, hellerKopf hat gesagt:

Stimmt auch so nicht.
Das gehypte Marketinggetrommel der Branche zu KI und anderen neuen Produkten fällt anscheinend auf fruchtbaren, weil furchtsamen, Boden.

Das will ich nicht sagen. Themen, wie z.B. "Spec Driven Development" und "Harness Engineering" haben in den letzten Wochen ganz schön Fahrt aufgenommen. Im Grunde steht und fällt vieles mit den Tokenpreisen. Klar, was Anthropics, OpenAI und Co. von sich geben, ist Marketing-Blabla, aber es passiert auch viel außerhalb oder großen Konzerne. Ob das auch alles so funktioniert, wie man es sich vorstellt, kann ich auch nicht sagen. Die Tests, die ich damit gemacht habe, sehen aber leider recht gut aus.

Bearbeitet von Whiz-zarD

Ich denke immer noch, dass eine Umschulung Sinn machen kann, wenn genug Eigeninteresse und Wille vorhanden ist.

Außerdem braucht man einen guten Anbieter. Optimalerweise mit Dozenten vor Ort und Unterricht nur in Präsenz.

Die ganzen Tele-Learning und Homeoffice Anbieter sollten keine staatlichen Gelder kassieren dürfen.

Ich selbst verdiene nach meiner Umschulung sehr gut für mein Wenig an Berufserfahrung und bezahle auch dementsprechend Abgaben an den Staat.
Langfristig auf jeden Fall eine gute Investition für den Staat.

vor 5 Minuten, BlueSkies hat gesagt:

Die ganzen Tele-Learning und Homeoffice Anbieter sollten keine staatlichen Gelder kassieren dürfen.

Das klingt immer so, als wenn Tele-Learning schlecht sein muss und Präsenzunterricht wäre stets besser.
Qualität wird nicht nur durch die Unterrichtsform bestimmt. Hauptsächlich liegt es am Dozenten.

vor 3 Stunden, t1nk4bell hat gesagt:

in den nächsten 10-15 Jahren kommen ewig viele Unternehmen nicht Mal an ein Mittelmaß an Automatisierung. Geschweige denn das alle es drauf hätten vernünftig zu Automatisieren. Man wird ständig mit einer Großzahl an Stümpern konfrontiert. Jedes übernommene System was ich bisher gesehen habe war zutiefst rudimentär..

Deutschland ist einfach maximal langsam.

Kann ich exakt so bestätigen. Und aufgrund der aktuellen Lage werden diese veralteten, schlecht gewarteten und unvollständig konfigurierten Systeme gleich noch mal ein weiteres Jahrzehnt mehr genutzt.

vor 8 Stunden, Font_Fanatiker hat gesagt:

Hallo,

nachdem ich selbst meine Berufsausbildung zum Fachinformatiker abgebrochen habe, fallen mir die unzähligen Bildungsträger auf, die Menschen zum Fachinformatiker umschulen wollen.

Ich kriege es überall knüppeldick angezeigt: "Starte deine Karriere in der IT..." - Ähm, wie bitte?

Man hat den Eindruck, als gäbe es in Deutschland nur noch die IT. Wo sollen die ganzen Leute Jobs herbekommen? Macht es Sinn, so viele Leute zum Fachinformatiker auszubilden? Was taugt so eine Umschulung? Ich hätte meine Ausbildung auf 2 1/2 Jahre verkürzen können. Eine Umschulung dauert gerade mal 2 Jahre. Da stellt sich mir die Frage, was man mit diesen Leuten anfangen kann. Was bringt es mir als Betrieb, wenn ich einen Fleischer einstelle, der 1 1/2 Jahre Unterricht hatte und danach 6 Monate Zeit hatte, um für den Abschluss fit gemacht zu werden? Mir kann niemand erzählen, dass diese Absolventen am Ende Ihrer Umschulung bereit sind, als Dev tätig zu werden.

Außerdem stehen bei jedem etwa 35000 € Weiterbildungskosten im Raum. Macht es Sinn, so viel Geld dafür auszugeben, dass Leute in einem Beruf "ausgebildet" werden, der wenig Zukunftsperspektiven hat? Es strömen massenweise Uni-Absolventen auf dem Markt. Wer soll die alle einstellen? Was passiert mit jenen, die keinen Job bekommen? Würde ein derartiges Überangebot von Fachinformatikern nicht dazu führen, dass die Gehälter in der IT massiv einbrechen?

Fragen über Fragen .... Letztendlich bin ich froh, dass mich das alles nicht mehr betrifft.

LG

Das ist den Bildungsträgern leider relativ egal, denen geht es nur ums Geld. Umschüler müssen meist ihre Umschulung abbrechen, da sie keinen Praktikumsplatz bekommen, das ist durchaus bekannt, aber solange das Geld fließt, wird das nicht kommuniziert. Lerninhalte sind zudem veraltet und es ist extrem schwer danach in der Softwareentwicklung einzusteigen.

Sollen die Bildungsanbieter ihr etabliertes Geschäftsmodell einstellen, weil Firmen nicht ausreichende Praktika vergeben?
Die Lerninhalte entsprechen dem vorgegebenen Rahmenplan. Sollen Umschulungen nicht mehr gemacht werden, weil das BIBB keine modernen Themen vorgibt?

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