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Empfohlene Antworten

Wie geht man mit nervigen Kollegen um, die was zu sagen haben aber scheinbar keine Ahnung?

Ich hab jetzt im neuen Job eine Kollegin, die mir wirklich den letzten Nerv raubt.
Ist *gefĂŒhlt* nur am Rumlaufen und Meckern, weil ihr irgendwelche BanalitĂ€ten nicht passen und da ich der Neuste in der IT bin hat sie sich jetzt scheinbar auf mich eingeschossen.

Neustes Szenario:
Sie druckt was in einer ganz komischen Farbe (so ein recht dunkles grau-blau) und stresst alle Leute, weil das nicht die Farbe hat, wie auf ihrem Bildschirm.
Das ist jetzt soweit, dass wir haben einen Techniker kommen lassen von der Druckerfirma, damit die den vielleicht nochmal "richtig" einstellen.
Hat allerdings keine Besserung gebracht weil der Drucker halt einfach nicht besser drucken kann (das ist so ein 0815 Office-Drucker, der 90% der Zeit schwarz-weiß druckt).
Das versteht sie scheinbar allerdings nicht und meckert weiter rum, dass sie auch einfach zum GF gehen kann, wenn wir ihr nicht helfen *wollen*!
Und sie *wĂŒsste* ja, dass das geht, das man Drucker einstellen könnte *genau* das zu drucken, was man am PC sieht usw.

Mir geht's jetzt darum, wie ich vernĂŒnftig mit dieser Person umgehen soll, weil sie mindestens einmal am Tag hier aufschlĂ€gt
und ich, nur wenn ich sie herlaufen höre, schon genervt bin, weil ich weiß, dass sie wieder mit irgendwelchem Blödsinn ankommt.
Sie ist halt Abteilungsleiterin und ich noch in der Probezeit und fĂŒr sie gefĂŒhlt auch nur der Dulli aus der IT.

Eine FarbschwÀche ihres Bildschirms und ihrer Augen kann definitiv ausgeschlossen werden?^^
 

Ansonsten: Hat diese Person dir gegenĂŒber irgendeine Weisungs-/VerfĂŒgungsbefugnis?

Du schreibst zwar, sie "hat etwas zu sagen" und sie "ist Abteilungsleiterin" aber ich lese hier nicht heraus, dass sie "Leiterin IT" o.Ă€. ist.

 

In erster Linie wĂŒrde ich versuchen, mit betroffener Person ein klĂ€rendes GesprĂ€ch ĂŒber die gewĂŒnschte Zusammenarbeit zu fĂŒhren und bei weiter anhaltendem, fragwĂŒrdigen Verhalten den Teilnehmerkreis fĂŒr ein weiteres KlĂ€rungsgesprĂ€ch auf Vorgesetzte ausweiten.

Bearbeitet von mlwhoami

Die Farbeinstellungen bei ihr am Bildschirm so anzupassen, dass sie dem Ausdruck entsprechen ist keine Option? *pfeif*

Gut, das sollte man nicht unbedingt dann machen wenn sie am Platz ist, aber wenn das Problem ist, dass Ausdruck und Monitor nicht passen dann wird eben eingestellt 😈

Je nachdem wie sie mit dir redet/umgeht wĂŒrde ich mich an deinen Vorgensetzen wenden und dem deine Sicht der Dinge schildern: "Hey Scheffe, könne wir kurz reden? Ich hab da ein kleines Problem mit der Frau XY, eigentlich wollte ich da kein Fass aufmachen aber in dem Ton will ich auch nicht mit mir reden lassen. Sie *pflaumt mich an dass ich fachlich keine Ahnung hĂ€tte/unfĂ€hig sei, wird laut, droht mir mit der GF* und ich weiß langsam nicht mehr wie ich mich ihr gegenĂŒber verhalten soll."

Abwarten was der Chef dazu sagt. Da sie "ranghöher" ist als du, wĂŒrde ich deinen ranggleichen Vorgesetzten losschicken. Einerseits ist es sein Job sein Team zu schĂŒtzen, andererseits kommt es auch ganz anders rĂŒber wenn er bei ihr aufschlĂ€gt anstelle von dir.

*unzutreffendes bitte streichen

vor 4 Stunden schrieb allesweg:

Sprechen wir von einem kalibrierten Monitor und einem kalibrierten Drucker, beide im selben Farbraum kalibriert?

Wenn nicht...Angebote einholen und zur Freigabe/KostenĂŒbernahme vorlegen...

vor 7 Stunden schrieb Takeshi95:

Wie geht man mit nervigen Kollegen um, die was zu sagen haben aber scheinbar keine Ahnung?

Die Kombination "was zu sagen" und "keine Ahnung haben" ist die ideale Gelegenheit deine Softskills im Allgemeinen und deine Influencing Skills im Besonderen zu nutzen.

Die einfachste Möglichkeit ist zu schauen, ob es im Unternehmen einen Drucker gibt, der so druckt, wie sie will.
Das wird wahrscheinlich eher nicht der Fall sein.

Deshalb frage sie nach Ihrer Arbeit bzw. was sie denn konkret ausdrucken will etc.
Der nĂ€chste Schritt wĂ€re dann bei mir, dass ich sie dazu bringen wollen wĂŒrde, eine andere Farbe zu nutzen, die der Drucker auch kann.
"Schwarz ist doch viel passender" etc.
Wenn dies (vermutlich) scheitert, dann zeige ihr auf, dass sie eigene Kompetenzen hat, das Problem selbst zu lösen.
Sie ist ja Abteilungsleiterin und wird vermutlich ein fu*** Budget von 100 Euro ĂŒbrig haben, um sich einen Drucker zu bestellen, der so druckt, wie sie es möchte.
WĂ€hlt dabei den Drucker gemeinsam aus. Das ist "euer" Projekt. Das ist wichtig auf der einen Seite, dass ihr euch besser kennenlernt und auf der anderen Seite, falls was schiefgeht, weiß sie, dass sie auch entsprechend daran beteiligt war.
Sei dabei immer freundlich und bestimmt zu ihr.

Mit meiner kurzen Beschreibung sollte zumindest klar werden, was ich mit "Influencing" meine.
Ich wĂŒnsche dir viel Erfolg!

vor 7 Stunden schrieb Wissenshungriger:

Der nĂ€chste Schritt wĂ€re dann bei mir, dass ich sie dazu bringen wollen wĂŒrde, eine andere Farbe zu nutzen, die der Drucker auch kann.
"Schwarz ist doch viel passender" etc.

Ganz ganz ganz dĂŒnnes Eis. Ich wĂŒrde dir da sowas von die Ohren lang ziehen, wenn du mir in meine fachliche ZustĂ€ndigkeit reinreden willst.

Und gerade als neuer Mitarbeiter in der Probezeit, wĂŒrde ich nicht auf eine Abteilungsleiterin zugehen, um sie zu einer anderen Farbe zu ĂŒberreden.

vor 7 Stunden schrieb Wissenshungriger:

Wenn dies (vermutlich) scheitert, dann zeige ihr auf, dass sie eigene Kompetenzen hat, das Problem selbst zu lösen.
Sie ist ja Abteilungsleiterin und wird vermutlich ein fu*** Budget von 100 Euro ĂŒbrig haben, um sich einen Drucker zu bestellen, der so druckt, wie sie es möchte.

Den Auftrag wĂŒrde ich, in der Rolle der Abteilungsleiterin, an die Kollegen der IT auslagern. (Quasi) Ticket auf: Drucker sind scheiße, Farben stimmen nicht.

vor 7 Stunden schrieb Wissenshungriger:

WĂ€hlt dabei den Drucker gemeinsam aus. Das ist "euer" Projekt.

Kann man mal vorschlagen, bin auf die Reaktion gespannt :D

 

vor 8 Stunden schrieb Bockreiter:

Wenn nicht...Angebote einholen und zur Freigabe/KostenĂŒbernahme vorlegen...

Genau so wĂŒrde ich das auch machen. Angebot einholen fĂŒr einen ordentlichen farbverbindlichen Monitor, dazu die Dienstleistung fĂŒr die Kalibrierung durch einen externen Experten. Außerdem das Angebot fĂŒr einen Farbverbindlichen Drucker mit entsprechendem Servicevertrag.

DĂŒrfte dann allesamt soviel Kosten wie eine Mittelklasselimousine  (vor allem der Drucker) und dann ist die Sache ganz schnell erledigt. 

Bearbeitet von toothpick

vor 45 Minuten schrieb PVoss:

Ganz ganz ganz dĂŒnnes Eis. Ich wĂŒrde dir da sowas von die Ohren lang ziehen, wenn du mir in meine fachliche ZustĂ€ndigkeit reinreden willst.

Fachliche ZustÀndigkeit?
Es geht ja im ersten Schritt herauszufinden, fĂŒr was sie genau diese Farbe braucht.
Wenn es der vierteljĂ€hrliche Quartalsbericht fĂŒr die AktionĂ€re ist und beim Ausrucken stellt sich heraus, dass die Farbe mit dem CI/CD der Firma nicht ĂŒbereinstimmt, dann ist das etwas anderes als wenn es ihre Lieblingsfarbe ist und sie nur etwas unwichtiges ausdrucken will.
Beim ersten Beispiel halt ich natĂŒrlich meine Klappe, beim zweiten Beispiel wĂŒrde ich schon mal einen kleinen Vorstoß wagen und schauen, wie dieser Mensch so drauf ist.

NatĂŒrlich kann man es auch so machen, wie hier bereits geschrieben wurde:

"Hey Chef, Frau xyz geht mir mit ihrem Druckerproblem stÀndig auf den Sack. Was hÀltst du davon? Kannst du mal bitte mit ihr reden?"

Und die Aufgabe an seinen Chef delegieren.

Wie man letztendlich das "Problem" behebt, bleibt jedem selbst ĂŒberlassen und es hĂ€ngt auch von den eigenen Softskills ab.

vor 13 Minuten schrieb Wissenshungriger:

Beim ersten Beispiel halt ich natĂŒrlich meine Klappe, beim zweiten Beispiel wĂŒrde ich schon mal einen kleinen Vorstoß wagen und schauen, wie dieser Mensch so drauf ist.

In der Probezeit? Gegen jemanden in der Firmenhierarchie mehrere Ebenen höher gestellten? "Wie lange arbeiten Sie hier? Morgen nicht mitgerechnet?"

Ich wĂŒrde mich vorerst ebenfalls hĂŒten und ein Fass aufmachen. Du bist jĂŒnger, hast weniger zu sagen und in der Probezeit. Vermutlich ist die Kollegin auch besser vernetzt.

wenn ĂŒberhaupt wĂŒrde ich das Thema mit Deinem Vorgesetzten besprechen. Aber nur, wenn es unertrĂ€glich wird, Du Dich mit den Vorgesetzten gut verstehst und idealerweise erst nach der Probezeit.

vor 30 Minuten schrieb Wissenshungriger:

Es geht ja im ersten Schritt herauszufinden, fĂŒr was sie genau diese Farbe braucht.

Was willst du denn machen, wenn es tatsÀchlich einfach die Lieblingsfarbe ist; Streiken bis sie eine Farbe wÀhlt, die der Drucker aufs Papier bringen kann?

 

Ich denke das genannte Szenario eignet sich nicht um das eigentliche Problem, das Verhalten der Kollegin, zu behandeln. In diesem Szenario liegt ein reales Problem vor, zu dem es eine recht simple Lösung gibt: Kauft einen vernĂŒnftigen Drucker / lasst ihr vom Vorgesetzten erklĂ€ren, dass der neue Drucker das Budget sprengen wĂŒrde und es tatsĂ€chlich keine Konfigurationsmöglichkeiten des vorhandenen Druckers gibt.

Das Verhalten der Kollegin ("gehe zur GF" yadda yadda) ist nicht toll, aber auch nicht sooo ungewöhnlich - Solche Leute gibts öfter mal. In Szenarien wie dem genannten, lÀsst sich das aber eben fachlich klÀren.

Bearbeitet von PVoss

  • Autor
vor 16 Stunden schrieb mlwhoami:

Eine FarbschwÀche ihres Bildschirms und ihrer Augen kann definitiv ausgeschlossen werden?

vor 13 Stunden schrieb allesweg:

Sprechen wir von einem kalibrierten Monitor und einem kalibrierten Drucker, beide im selben Farbraum kalibriert?

Die Monitore sind nicht kalibriert und die Drucker sind 0815 Office Drucker, die sind halt dafĂŒr da möglichst viele Seiten in schwarzweiß in möglichst kurzer Zeit zu drucken und nicht farbecht.

vor 8 Stunden schrieb Wissenshungriger:

Die einfachste Möglichkeit ist zu schauen, ob es im Unternehmen einen Drucker gibt, der so druckt, wie sie will.
Das wird wahrscheinlich eher nicht der Fall sein.

Richtig. Es sind halt im ganzen Haus die gleichen Drucker.

vor 45 Minuten schrieb Wissenshungriger:

Es geht ja im ersten Schritt herauszufinden, fĂŒr was sie genau diese Farbe braucht.
Wenn es der vierteljĂ€hrliche Quartalsbericht fĂŒr die AktionĂ€re ist und beim Ausrucken stellt sich heraus, dass die Farbe mit dem CI/CD der Firma nicht ĂŒbereinstimmt, dann ist das etwas anderes als wenn es ihre Lieblingsfarbe ist und sie nur etwas unwichtiges ausdrucken will.

Es geht um AushĂ€nge fĂŒr den Empfangsbereich, die im CD der Firma sein sollen, also nix mit anderer Farbe.

vor einer Stunde schrieb toothpick:

Genau so wĂŒrde ich das auch machen. Angebot einholen fĂŒr einen ordentlichen farbverbindlichen Monitor, dazu die Dienstleistung fĂŒr die Kalibrierung durch einen externen Experten. Außerdem das Angebot fĂŒr einen Farbverbindlichen Drucker mit entsprechendem Servicevertrag.

vor 25 Minuten schrieb PVoss:

Kauft einen vernĂŒnftigen Drucker / lasst ihr vom Vorgesetzten erklĂ€ren, dass der neue Drucker das Budget sprengen wĂŒrde und es tatsĂ€chlich keine Konfigurationsmöglichkeiten des vorhandenen Druckers gibt.

Okay, ich sehe schon, dass es auf ein GesprÀch mit meinem Abteilungsleiter hinauslÀuft. Damit kann ich umgehen. Höflich und freundlich mit der Kollegin wird halt immer unertragbarar umso lÀnger man mit ihr redet, weil sie uneinsichtig und von oben herab mit einem redet. Aber gut, vielleicht kann mein Chef da was machen.

Danke fĂŒr die ganzen Hinweise!

vor 16 Stunden schrieb Takeshi95:

Mir geht's jetzt darum, wie ich vernĂŒnftig mit dieser Person umgehen soll, weil sie mindestens einmal am Tag hier aufschlĂ€gt
und ich, nur wenn ich sie herlaufen höre, schon genervt bin, weil ich weiß, dass sie wieder mit irgendwelchem Blödsinn ankommt.

Ist sie nur irgendwo in der Hierarchie ĂŒber dir oder in direkter Linie Chefchefchefin? (Anzahl Ebenen beliebig variierbar)
Wenn nur irgendwo: "Okay ja, hab Sie zur Kenntnis genommen. Allerdings hat mich MEIN Vorgesetzter gerade mit XY beauftragt. Bitte wenden Sie sich an den, dass der mich umpriorisiert."

Wenn weisungsbefugt: mit direktem Vorgesetzten darĂŒber sprechen!

  • Autor
vor 1 Minute schrieb allesweg:

Ist sie nur irgendwo in der Hierarchie ĂŒber dir oder in direkter Linie Chefchefchefin?

Soweit ich das hier bisher verstehe ist sie einfach "nur irgendwo ĂŒber mir", aber sie stresst halt alle so sehr mit ihrem Verhalten, das auch mein Chef sagt "Geh mal eben gucken, damit sie hier nicht die ganze Etage stört"

vor 2 Minuten schrieb Takeshi95:

Es geht um AushĂ€nge fĂŒr den Empfangsbereich, die im CD der Firma sein sollen, also nix mit anderer Farbe.

Warum um Himmels Willen macht man ein CD, welches die Drucker nicht können? đŸ€Šâ€â™‚ïž

 

Und wie oft muss da wie viel wie schnell gedruckt werden? --> Druckdienstleister
Weshalb AushÀnge? --> Display!

vor 3 Minuten schrieb Takeshi95:

Es geht um AushĂ€nge fĂŒr den Empfangsbereich, die im CD der Firma sein sollen, also nix mit anderer Farbe.

Dann ist ein neuer Drucker die Lösung.

Bis dahin vertrösten, freundlich sein und dir alles weitere nur denken...

vor 1 Stunde schrieb Wissenshungriger:

NatĂŒrlich kann man es auch so machen, wie hier bereits geschrieben wurde:

"Hey Chef, Frau xyz geht mir mit ihrem Druckerproblem stÀndig auf den Sack. Was hÀltst du davon? Kannst du mal bitte mit ihr reden?"

Und die Aufgabe an seinen Chef delegieren.

Wie man letztendlich das "Problem" behebt, bleibt jedem selbst ĂŒberlassen und es hĂ€ngt auch von den eigenen Softskills ab.

Wer hat das so bitte denn vorgeschlagen?

Nur, wenn die Dame sich hinstellt, eine Stand jetzt de facto unmögliche Aufgabe stellt, mehrere begrĂŒndete "Nein"s nicht akzeptiert und dem TE (neuer MA, noch in der Probezeit...) mit der GF droht, scheint es mit ihren Softskills nicht allzu weit her zu sein.

Das ist dann auch ĂŒbrigens ein toller Test des Vorgesetzten, wenn der - so wie hier - einfach nur einen Schritt zu Seite macht und einen vor schickt ist das vielleicht nicht die Art Vorgesetzter die man sich lĂ€ngerfristig wĂŒnscht.

 

Wenn der Druck 100prozentig sein soll, dann muss man das halt in eine Druckerei geben, welche verbindliche Drucke erstellen kann. Das ein Arbeitsplatzdrucker diese QualitÀt nicht erreicht, sondern sich nur dem annÀhern kann im besten Fall, lÀsst sich anhand von DatenblÀttern belegen.

Das die Grabenkriege aber schon so frĂŒh anfangen lĂ€sst nicht auf eine langfristig fĂŒr dich psychisch gesunde Beziehung mit deinen Kolleg*innen hoffen. Von den zweifelhaften FĂŒhrungskompetenzen deines Chefs mal abgesehen, so sagt er ja sinngemĂ€ĂŸ, dass er sich ja ein Dreck um den Schwerstfall kĂŒmmern muss, solang er den dummen ITler dort hinschicken kann. Die Probleme der guten Frau sind ja nicht in der IT-Ausstattung, sondern in ihrem verzogenen Anspruchsdenken begrĂŒndet. Da ist die IT nur mal wieder ein Weg um ihre Frustration, woher auch immer die kommt, zu kanalisieren.

Manchmal ist es auch einfacher den Problemen aus dem Weg zu gehen als sich denen zu stellen. Es liest sich so als wĂ€rst du neu in der Branche. Schau dich doch nochmal nebenbei um. Wenns nicht passt mit dem aktuellen Unternehmen, dann passts nicht. Mit dem Kopf durch die Wand bringt nichts, hab ich schon versucht. Tut nur noch mehr weh. Wenn deine Psyche erstmal im Sack ist und dein NervenkostĂŒm zusammenfĂ€llt hast du auch nichts gewonnen. Arbeite dich nicht an solchen Deppen ab.

Sollen sich andere mit solchen SpezialfĂ€llen rumplagen. Mir wĂ€re inzwischen meine bezahlte Zeit auch dafĂŒr zu schade.

Mal Piano hier. Es ist weder die Rede von "alle sind so in der Firma" noch "das ist normal".

 

Es wurde nur gefragt nach "wie gehe ich mit sowas um?"

Dein Chef hat kein RĂŒckgrat. ok. passiert.
Es geht um "wichtige" AushĂ€nge die die Firmenfarben sauber darstellen sollen. Jemandem zu erklĂ€ren "ach komm, drucken wir einfach in  einer anderen Farbe" ist BS. So Jemandem wĂŒrde ich persönlich sagen, dass die Drucker dazu technisch nicht im Stande sind, wenn die Drucke genau die Farbe haben sollen, muss man einen Druckdienstleister beauftragen oder sich ein entsprechend kalibriertes GerĂ€t fĂŒr x-tausend€ anschaffen und warten.

Gegenfrage: wie wurden diese CI-Dinge denn vorher ausgedruckt? Obiges Szenario gilt, falls die Antwort auf die Frage "hat keinen interessiert" oder "garnicht" lautet. falls die Antwort sowas ist wie "das ging schon", frag deine IT-Kollegen. Die werden es besser wissen, ob das vorher ging. Alternativ wen fragen, der sowas sonst ausdruckt. Wenns der Druckerdienstleister nicht hinkriegt, bist du am Ende deiner Möglichkeiten. Und dann gehst ud nicht zu deinem Chef und sagst "ich weiß nicht mehr weiter, mach du mal" sondern dann ist deine Aussage zum Chef: "Ich habe xy getestet, Dienstleister war da, es geht nicht, das GerĂ€t kann das nicht. Kaufen wir jetzt so nen Drucker oder geht das an den Dienstleister?" Chef kansnt du ĂŒbrigens auch fragen, wie die CI-Drucke sonst gemacht wurden.

Edit: Und Probezeit hin oder her. Wenn man dich wegen so einem Scheiß feuert, dann ist es besser so gewesen. Da wĂŒrde ich mir nicht in die Suppe spucken lassen. NatĂŒrlich keine Fronts gegen den dummen User, falls der petzen geht, aber rumscheuchen lasse ich mich deswegen doch nicht. Ganz klar und bestimmt sagen was Sache ist und erklĂ€ren warum was TECHNISCH nicht möglich ist. Sonst entsteht der Eindruck, du hĂ€ttest einfach nur keinen Bock drauf.

Bearbeitet von Bitschnipser

vor einer Stunde schrieb Takeshi95:

Es geht um AushĂ€nge fĂŒr den Empfangsbereich, die im CD der Firma sein sollen, also nix mit anderer Farbe.

FĂŒr das Corporate Design, sollte die Firma, die das entwickelt hat (falls vorhanden) Testmuster mitgegeben haben, die in der Regel auch Farbcodes enthalten. HĂ€ufig hast du nicht nur die Farbcodes, sondern auch eine art "Anweisung" in welcher Kombination die zu verwenden sind (Freigegebene SchriftgrĂ¶ĂŸe, Kursiv ja/nein, AbstĂ€nde, Überschriften....)
Wenn das Druckergebnis mit den gegebenen Farbcodes nicht passt, muss man sich den Drucker anschauen. Wenn die Farben auf den Bildschirm anders aussehen, liegt es am Bildschirm (und dessen Kalibrierung).

Wenn man keinen passenden Drucker hat, gibt man die Drucke in Auftrag. 

Also so wie ich das lese wird die Dame nicht ernst genommen, ihre Anliegen sind BanalitÀten und sie nervt nur.

Ich wĂŒrde versuchen erstmal auf ihr Anliegen einzugehen und eine Lösung zu finden oder zumindest vorzuschlagen statt von vornherein in eine Abwehrhaltung zu gehen und zu blockieren. Der Aushang muss aus Ihrer Sicht perfekt sein, weil der ChefChefChef da tĂ€glich vorbei lĂ€uft und viel Wert auf das CI legt, die technischen Gegebenheiten geben das nicht her aktuell. Lösungen können jetzt vielfĂ€ltig sein, das ist ja dein/euer Job (neuer Drucker, digitales schwarzes Brett, Auftrag an Druckerei etc. pp.). Am besten geht dann so eine Argumentation mit dem Geldbeutel, wenn eine "Kleinigkeit" sehr teuer ist braucht man es oft dann doch nicht. 

 

 

vor einer Stunde schrieb Takeshi95:

Es geht um AushĂ€nge fĂŒr den Empfangsbereich, die im CD der Firma sein sollen, also nix mit anderer Farbe.

Prospekt des Druckers beim Anbieter suchen. Darlegen wofĂŒr dieser Drucker gedacht ist bzw. welche QualitĂ€t dieser Drucker erreichen kann.

Anschließend evtl. mal darlegen, dass es evtl. etwas peinlich fĂŒr ein Unternehmen ist, wenn man AushĂ€nge im Empfangsbereich mit einem 0815 Drucker erstellt.

Dann GegenvorschlÀge (evtl. mehrere Optionen) bringen wie man es realisieren könnte bzw. wie man AushÀnge erstellen und drucken könne die nicht qualitÀtiv an die Speisekarte einer Dönerbude erinnern (und selbst die lassen teilweise professionel drucken lmao).

Letzteren Satz evtl. nicht so ĂŒberspitz bringen....

vor 6 Minuten schrieb Bitschnipser:

Dein Chef hat kein RĂŒckgrat. ok. passiert.

Wenn du das selbst erlebttragen hast, siehst du das ganz anders.

Wenn ein Chef lieber seine MA zu einer NervensĂ€ge schickt statt sein Team vor dieser NervensĂ€ge zu schĂŒtzen, brauchts den Chef so fĂŒr mich nicht.

 

Die Farbdruck-Story ist nur ein singlulÀres Ergeignis, welches die mangelnden Kompetenzen mehrerer Beteiligten aufzeigt...

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