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In der Ausbildung das eigene Auto für Fahrten zum Kunden nutzen?

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Ich habe mich bei diversen Firmen um eine Ausbildungsstelle als Fachinformatiker SI beworben. Darunter sind kleiner und größere/große Unternehmen. Bei einem kleinen Unternehmen habe ich persönlich das beste Gefühl. Die Ausbildungsvergütung ist auch sehr gut. Eigentlich passt alles, bis auf eine Sache: Die Firma hat keine eigenen Firmenwagen und ich soll mein privates Auto für die Fahrten zum Kunden nutzen. Diese werden auch mit 30 Cent pro Kilometer vergütet. Es wäre jetzt auch nicht so, dass ich jeden Tag nur mit dem Auto unterwegs wäre und die Fahrten wären auch alle im Nahbereich. 5 - 25 Kilometer. Allerdings habe ich mir erst vor einem Jahr ein nagelneues Auto gekauft. Dieses möchte ich jetzt nicht unbedingt für die Firma "verheizen".

Wie seht ihr die Sache, das eigene private Auto in der Ausbildung für Firmenfahrten zu nutzen? Die angebotenen 30 Cent pro Kilometer waren schon vor 10 - 15 Jahren üblich. Wie hoch ist in der heutigen Zeit in der Regel die Kilometerpauschale für private Fahrten mit dem eigenen PKW?

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Wenn ich mal alle Kosten (Auto in der Anschaffung, KFZ Steuern, Versicherung, Benzin, Wartung, Reifen Sommer/Winterreifen, Reparaturen, HU/AU, ect) bei einem Auto zusammenrechne, dann sind 30 Cent pro Kilometer aber nicht besonders viel. Bei einem teuren Auto würden die 30 Cent noch nicht mal die Kosten decken.

Würdet ihr denn euren privaten PKW in der Ausbildung für die Fahrten zum Kunden nutzen?

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Hallo,

aktuell mache ich selbst eine Ausbildung als FiSi. Glücklicher Weise haben wir Firmenwagen, allerdings nehme ich gelegentlich wenn ich zu Kunden im Umkreis von 5km oder so fahre auch mal meinen, wenn ich dann anschließend nach Hause fahre oder in die Mittagspause gehen will etc.
Selbst hab ich keinen neuen Wagen und muss sagen, dass ich auch den nicht für das Unternehmen "verheizen" würde. 0,3€ sind imho als Kilometerpauschale nach wie vor okay. Ob du es nun annimmst oder nicht musst du entscheiden.
Was du auf jeden Fall klären solltest ist, wie es mit der Versicherung aussieht falls du mal auf einem Dienstweg einen Unfall haben solltest. Falls dann ausschließlich deine Versicherung greift und nichts vom AG ist die ganze Sache imho zu risikoreich, da man u.U. dann doch mal etwas mehr herumgurkt als man denkt.

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Ich bin mir ziemlich sicher, dass es nicht Rechtens ist eine Azubi im eigenen Auto Kundenfahrten erledigen zu lassen.

Wenn ich nur das BBiG ansehe, finde ich min. 2 Paragraphen, die dagegen sprechen.

Zitat

§ 14 (Berufsausbildung), Absatz 1, Satz 3 BBiG steht 

(1) Ausbildende [Also die Firma]  haben

[..]

3. Auszubildenden kostenlos die Ausbildungsmittel, insbesondere Werkzeuge und Werkstoffe zur Verfügung zu stellen, die zur Berufsausbildung und zum Ablegen von Zwischen- und Abschlussprüfungen, auch soweit solche nach Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses stattfinden, erforderlich sind,

 

Das ein Auto würde ich hier als benötigtes Ausbildungsmittel ansehen, welches in diesem Fall bzw. in dieser Firma zur Berufsausbildung erforderlich ist. Damit ist es dir kostenlos zu stellen. 

Und mit 30 Cent pro Kilometer wird es dir nicht kostenlos zur Verfügung gestellt. Mal abgesehen, das deine Kosten sehr viel höher sein werden und der Wertverlust deines Autos ebenfalls erheblich wird. Zusätzlich wäre deine Ausbildung gefährdet, wenn dein Auto kaputt geht und du dir es nicht leisten kannst es reparieren zu lassen.

Zitat

 § 27 (Eignung der Ausbildungsstätte) Absatz 1, Satz 1

(1) Auszubildende dürfen nur eingestellt und ausgebildet werden, wenn

1. die Ausbildungsstätte nach Art und Einrichtung für die Berufsausbildung geeignet ist [...]

 

 
Und dies würde ich so interpretieren, wenn du ein Auto für die Ausbildung benötigst, die Ausbildungsstelle jedoch keinen Firmenwagen oder andere Transportmöglichkeiten zur Verfügung stellt, die Ausbildungsstelle auch nicht geeignet ist einen Azubi einzustellen und auszubilden.
 
Du sagtst zwar das Ausbildunsggehalt wäre gut, aber alleine dieses Angebot würde ich so deuten, dass diese Firma Azubis als billige Arbeitskräfte sieht und ausbeutet. Mein guter Rat, Finger weg und was anderes suchen/nehmen. Das ist den Stress eindeutig nicht wert.
 
bearbeitet von Sullidor

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Die Firma sieht Azubis ganz sicher nicht als billige Arbeitskraft. Wir arbeiten mit der Firma schon seit Jahren zusammen. Die Firma investiert sehr viel Geld in Schulungen und Hospitationen der Auszubildenden. Mit deiner Einschätzung diesbezüglich liegst Du ganz klar falsch.

Auch kann ich in den von dir aufgeführten Paragraphen nicht erkennen, dass die Firma nicht als Ausbildungsunternehmen geeignet sein soll.

Die Firma argumentiert so, dass sie sagt die Fahrten zu den Kunden kommen so selten vor, dass sich ein Firmenwagen für die Auszubildenden nicht lohnen würde. Das ist ja auch ganz einfach zu berechnen.

Ich hoffe nur, dass sich nicht später wesentlich mehr Kundenfahrten ergeben, als vorab besprochen. Das Ganze werde ich mir noch gut überlegen, zumal ich selber noch nicht weiß ob ich die Ausbildung als FiSI überhaupt beginnen werde.

Ich wollte und möchte nur mal eure Meinungen hören wie ihr zu dem Thema steht und ob die 30 Cent Pro Kilometer aktuell noch üblich sind. Die letztere Frage ist ja schon geklärt.

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vor 2 Stunden schrieb ITCS:

Die Firma argumentiert so, dass sie sagt die Fahrten zu den Kunden kommen so selten vor, dass sich ein Firmenwagen für die Auszubildenden nicht lohnen würde.

Da stellt sich mir aber die Frage, was mit den normalen Mitarbeitern ist. Ist es üblich, dass dort nur die Azubis zu den Kunden fahren? Wenn du dort ausgebildet wirst, wirst du ja anfangs sicher nicht alleine zu Kunden fahren sondern von deinem Ausbilder/Kollegen dahingehend begleitet werden. Wir haben für unsere Zweigstelle auch nur einen Firmenwagen bei 20+ Mitarbeitern. Der wird halt von allen genutzt, wenn der Bedarf besteht.

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vor 8 Stunden schrieb Sullidor:

 

 
Und dies würde ich so interpretieren, wenn du ein Auto für die Ausbildung benötigst, die Ausbildungsstelle jedoch keinen Firmenwagen oder andere Transportmöglichkeiten zur Verfügung stellt, die Ausbildungsstelle auch nicht geeignet ist einen Azubi einzustellen und auszubilden.
 
Du sagtst zwar das Ausbildunsggehalt wäre gut, aber alleine dieses Angebot würde ich so deuten, dass diese Firma Azubis als billige Arbeitskräfte sieht und ausbeutet. Mein guter Rat, Finger weg und was anderes suchen/nehmen. Das ist den Stress eindeutig nicht wert.
 

Da wirst du in gängigen Kommentaren zum BBiG aber eine andere Auffassung finden.

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vor 39 Minuten schrieb Rienne:

Da stellt sich mir aber die Frage, was mit den normalen Mitarbeitern ist. Ist es üblich, dass dort nur die Azubis zu den Kunden fahren? Wenn du dort ausgebildet wirst, wirst du ja anfangs sicher nicht alleine zu Kunden fahren sondern von deinem Ausbilder/Kollegen dahingehend begleitet werden.

sehe ich wie Rienne.

Allgemein gilt: Es ist nicht verboten...aber es gibt genug AG die Firmenfahrzeuge zur Verfügung stellen (auch 5 Mann Unternehmen) allein schon weil der AG nicht will das sein guter Ruf aufgrund eines 30 Jahre alten Opel Kadetts beschädigt werden soll...ich habe auch schon einen AG gehabt der gesagt hat: Jeder meiner Mitarbeiter bekommt einen Firmenwagen weil er keine Lust auf die Ausrede hat: Mein Auto ist kaputt kann heute nicht zur Arbeit kommen... denn der Verwaltungsstress (bei z.B. einem wichtigen Kundentermin, wo du dann jemanden als Ersatzmann benötigst ist wesentlich höher als alle auf einen Stand zu haben beim "Handwerkszeug" (Handwerkszeug ist neben dem Computer nun mal das Auto wenn du im Aussendienst tätig bist) aber das führt jetzt zu Diskusionen die hier nicht angebracht sind.

Zurück zu deiner Frage:

Also: Der AG darf das, jetzt musst DU entscheiden ob du das möchtest, wenn nicht musst du das mit dem AG besprechen, ggf. einen anderen AG nehmen (was bringt dir 100 eur mehr auf dem Konto wenn dein Verlust aufgrund des Aussendienstes 200 eur (Verschleiss, Sprit, teure Fotos whatever) beträgt und ein anderer AG dir 100 Eur weniger zahlt aber alles bereitstellt?

Ausserdem solltest du nicht vergessen: Du sagtest etwas von "kurzen" Strecken... je nach Auto ist das ebenfalls fürs Auto nicht gut... (ein 5er BMW Diesel ist für die Langstrecke konzipiert während ein Renault Clio eher für die Stadt oder kurze Strecken geeignet ist)

Wie gesagt der Verwaltungsakt mit den Versicherungen (das mit dem AG klären, natürlich schriftlich) wäre mir viel zu hoch ich pers. würde einen anderen AG der mir das bereitstellt, und wenn es Pool Fahrzeuge sind (was sogar besser für dich ist, denn du zahlst für ein Poolfahrzeug normalerweise nicht (meine Definition von Poolfahrzeug: Steht in der Firma bereit, ist für jeden MA der es braucht nutzbar) und bist versichert. Und je nach AG kannst du auch das Poolfahrzeug mal mit nach Hause nehmen weil du von zu Hause z.b. schneller beim Kunden bist, als wenn du erst in die Firma das Fahrzeug holen und dann zum Kunden fahren musst....

 

Halt uns aufjedenfall auf den Laufenden :)

 

Lieben Gruß,

t0pi

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Den eigenen Wagen würde ich nicht zur Standard-Pauschale zur Verfügung stellen. Erst recht nicht während der Ausbildung.

Sollen die 1,50€ pro Kilometer zahlen, sollte immer noch günstiger kommen als ein extra Firmenwagen für Azubis. Wenn denen der Betrag beim Überschlagen zu viel wird solltest du dir Gedanken machen wie oft die dich alleine zum Kunden schicken wollen.

Bei 50 Fahrten im Jahr, also etwa einmal pro Woche, á 25km sind das 1875€. Sind allerdings auch 1250km... das wäre schon ein Wert bei dem man langsam überlegen muss was für Distanzen bei der KFZ-Versicherung angegeben wurden^^

Sind bei den 5-25km eigentlich die Rücktouren schon mit drin?

vor 3 Stunden schrieb ITCS:

Ich hoffe nur, dass sich nicht später wesentlich mehr Kundenfahrten ergeben, als vorab besprochen.

Was haben die denn eigentlich geschätzt, wie oft würde das vorkommen?

3 mal im Jahr? Dann würde ich mir da keinen großen Kopf drum machen.

20 mal? Da schon eher.

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Wenn ich zusammennehme was ich im Kurs für den ADA-Schein, meinen Vorlesungen in Wirtschhafts- und IT-Recht gelernt habe und, basierend auf den wenigen Fakten, die wir haben, würde ich das BBiG genau so wie oben auslegen. Auch gilt dies natürlich nur für Auzubis und Umschüler (ganz gleich welchen Alters).

Sobald sich jedoch die Fakten ändern, wie z.B. es existiert auch ein Firmenauto, der Azubi wird aber gebeten einige Fahrten zum Kunden auch im eigenen Wagen zu machen, dann liegt die Sache bereits völlig anders. Selbst wenn der Ausbildungsbetrieb dir gleichzeitig als Alternative eine Fahrkarte, grundsätzliches Wegegeld (Unabhängig vom Fortbewegungsmittel) oder eine Mitfahrgelegenheit bei einem anderem Mitarbeiter anbietet, greifen obige Paragraphen nicht mehr. Aber ich bin jetzt absolut strikt von den bestehenden Fakten ausgegangen. Und ich hab mir auch keine weiteren Gesetzestexte angesehen, die das BBiG an der Stelle aushebeln könnten.

vor 3 Stunden schrieb ITCS:

Die Firma argumentiert so, dass sie sagt die Fahrten zu den Kunden kommen so selten vor, dass sich ein Firmenwagen für die Auszubildenden nicht lohnen würde. Das ist ja auch ganz einfach zu berechnen.

Das zwar absolut logisch und nachvollziebar, jedoch für dich als Azubi völlig Irrelevant. Du bist dort um ausgebildet zu werden und nicht um als normaler Mitarbeiter zu arbeiten. Und das darf nicht auf deine Kosten geschehen. Für dich gelten u.A. völlig andere Gesetze. Aber wie bereits angesprochen, wenn sie dir gleichzeitig auch eine Fahrkarte oder ne andere Möglichkeit anbieten und dein eigener Wagen nur die sinnvollste unter mehreren Lösungen darstellt, liegt der Fall wieder anders.

vor 3 Stunden schrieb ITCS:

Die Firma sieht Azubis ganz sicher nicht als billige Arbeitskraft. Wir arbeiten mit der Firma schon seit Jahren zusammen. Die Firma investiert sehr viel Geld in Schulungen und Hospitationen der Auszubildenden. Mit deiner Einschätzung diesbezüglich liegst Du ganz klar falsch.

Aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass kann weder ich noch du in der momentanen Situation einschätzen. Das können wir beide erst, wenn mehr Informationen aus erster Hand vorliegen. Aber mankann bestimmte Verhaltensweisen erkennen, die vielen Betreiben/Firmen gemein ist und die durch solch ein Verhalten auffallen. Und einen Azubi im eigenen Auto zum Kunden zu schicken, weil sich ein eigener Firmenwagen für die Firma nicht lohnen würde, ist eine dieser Anzeichen.

Nur weil du lange mit der Firma zusammengearbeitet hast und sie, aus deiner Sicht, viel Geld in einen Azubi stecken, bedeutet dies leider nicht immer, dass dies auch im Sinne des Azubis passiert. Microsoft-Schulungen können ebenso bedeuten, dass sie noch dringend einige Zertifikate benötigen um Ihren MS-Partnerstatus zu erhalten oder zu erlangen. Geld zu investieren kann eine mächtige Möglichkeit sein um Geld zu sparen oder zu verdienen. Ich kenne Azubis, den wurden, neben Weiterbildungen, sogar Ihre privaten Schulden gezahlt. Da ich aber eng mit der GL zusammengearbeitet habe, hab ich auch aus erster Hand erfahren warum dies gemacht wurde und was damit erreicht werden sollte. Das Verhalten und der Umgang mit Azubis war übrigens einer der Hauptstreitpunkte zwischen mir und meinem ehemaligen Arbeitgeber und einer der Gründe warum ich letztendlich gegangen bin. Als verantwortlicher Ausbilder konnte ich das einfach nicht mit meinem Gewissen vereinbaren.

vor 3 Stunden schrieb ITCS:

zumal ich selber noch nicht weiß ob ich die Ausbildung als FiSI überhaupt beginnen werde

Es werden dann einige wirklich harte Jahre auf dich zukommen. Aber solange du dir der Konsequenzen dieses Schrittes bewusst bist und du bereit bist dies alles auf dich zu nehmen, dann kann ich dir nur raten es zu versuchen. Der Beruf des Fachinformatikers ist wirklich toll und, rein auf die Tätigkeiten bezogen, möchte ich keinen einzigen Tag missen.

 

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Ich sehe da ehrlich gesagt kein Problem.
Ob das nun rechtens ist, oder nicht, spielt dabei für mich nicht mal eine Rolle.

Du bekommst einen Ausbildungsplatz der Dir hoffentlich gefällt, bekommst die 30 Cent Pauschale und damit ist das Angebot für mich erst einmal fair. Du fährst immerhin auch den Hin- und Rückweg mit Deinem Auto. Das sogar jeden Tag und mit 0 Cent je KM vergütet.

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Ich denke zu dem Thema gibt es viele verschiedene Ansichten. Aber es wird wenig bringen jetzt groß zu diskutieren, da wie bereits gesagt wurde, wir nicht alles wissen was du mit deinem Ausbilder vereinbart hast.

Wenn dir die aktuelle Situation nicht passt wirst du um ein Gespräch mit deinem Ausbilder nicht rumkommen.

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Also wenn dir der Kilometerstand deines PKWs wichtiger ist, als deine berufliche Zukunft, solltest du es selbstverständlich nicht machen.Aber mal ehrlich: Wenn das schon ein Punkt ist, wo du ins Wanken gerätst, wo die Einsatzbereitschaft für deine eigene Karriere bereits aufhören zu droht, wo möchtest du denn dann ansetzen? Sei lieber froh, dass man dir als Azubi dann auch so ein Vertrauen entgegen bringt. Vielleicht musst du ja auch nicht immer alleine fahren, sondern mit einem bereits ausgelernten Mitarbeiter, schließlich musst du ja erst einmal angelernt werden.

Ich für meinen Teil würde das dankend annehmen. Hauptsache raus aus dem betrieblichen Alltag, und an echten Projekten wachsen und lernen. Nun kann man wieder aufschreien und sagen, ein Azubi soll in erster Linie ausgebildet werden, und nicht bereits die Arbeit von vollwertigen Mitarbeitern erledigen, aber da würde ich dankend ablehnen und den Schlüssel meines Autos rausholen, mit der Frage: "Wo geht's heute hin, Chef?"... Learning by doing sag ich da nur.

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Hallo, bevor ich da zusage würde ich mich auf jeden Fall erkundigen, wie das Versicherungstechnisch ist? Was passiert wenn du unterwegs zum Kunden einen Unfall hast in deinem Privatwagen? Zahlt dann die Unfallkasse? Zahlt deine Autoversicherung? Schliesst der AG eine extra Versicherung für solche Fälle ab? Ich weiß, man hofft natürlich, dass nichts passiert, aber wenn dir jemand ins Auto kachelt und niemand sich zuständig fühlt den (Personen-) Schaden zu beheben, dann hast du ein Problem. 

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vor 19 Stunden schrieb ITCS:

Ich habe mich bei diversen Firmen um eine Ausbildungsstelle als Fachinformatiker SI beworben

 

vor 11 Stunden schrieb ITCS:

Wir arbeiten mit der Firma schon seit Jahren zusammen.

Die Kombination irritiert mich. Einerseits als Azubi beworben, andererseits langjährige Zusammenarbeit und Eigennennung in der Mehrzahl.

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Was irritiert dich denn genau daran? Wir, das ist meine derzeitiger Arbeitgeber, ich und meine Arbeitskollegen. Die Firma (Ausbildungsbetrieb in der IT) ist unser Dienstleister im Bereich IT/SAP. Für mich ist das nicht irritierend.

Edit sagt:

Sorry, Du hast wohl nicht mein anderes Posting in einem anderen Thread gelesen. Ich habe bereits vor fast 18 Jahren eine Ausbildung zum Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft absolviert und danach eine Weiterbildung zum Immobilienökonom / IREBS. Seit einigen Jahren betreue ich mit anderen Kollegen zusammen bei uns im Hause die wohnungswirtschaftlichen SAP Applikationen und arbeite mit dem Unternehmen zusammen, bei dem ich mich nun als Auszubildender beworben habe. Vielleicht ist der Sachverhalt jetzt einfacher zu verstehen.

bearbeitet von ITCS

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Allgemein würde ich sagen,  setzte den Wagen nicht ein. Ausnahmen können schon mal vorkommen,  aber als Azubi nein. Ich habs damals gemacht, und es doch bereut. Es lohnt sich nicht, deckt nicht sämtliche Kosten (Vollkostenrechnung) und im Zweifel bleibst du auf den Kosten eines Unfalls sitzen. Als Azubi zahlt man auch so gut wie keine Steuern, um es dann teilweise i.F.v. Steuererstattung zurück zu bekommen. 

Die Wegeunfälle sind grundsätzlich von der Berufsgenossenschaft/Unfallkasse bei Personenschäden abgedeckt,  das Auto aber geht auf die eigene Haftpflichtversicherung. 

Wenn der Fall so selten Eintritt, kann dann ein Mietwagen oder Carsharing benutzt werden. In größeren Städten, ggfs auch per ÖPNV.

Die Verkehrsmittelwahl hängt natürlich davon ab, was beim Kunden zu erledigen ist. 

bearbeitet von tTt

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Du solltest die betriebliche Verwendung mal mit deiner Versicherung klären.
In meiner Versicherung steht beispielsweise nur die private Verwendung drin und außerdem haben wir die Kilometer begrenzt.
Wenn sich diese beiden Faktoren ändern, tut sich da auch auf jeden Fall was an der Prämie.
Zum Thema Wertverlust des Autos und Bewertung der Firma wurde ja schon genug gesagt.

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Was mich irritiert, wieso wird der Azubi alleine zu einem Kunden geschickt?
Das kann man vielleicht im dritten Lehrjahr machen, wenn der Azubi den Kunden kennt und weiß, was zu tun ist (und selbst dann finde ich das ein bisschen heikel) aber in der Anfangszeit wird man ja wohl zusammen mit einem Mitarbeiter zum Kunden fahren. Wieso muss der Azubi dann sein Fahrzeug dafür hinhalten? Wäre es versicherungstechnisch nicht sinnvoller ein Mietwagen zu organisieren? Gängige Autovermieter bringen sogar für eine Gebühr das Auto direkt vor die Haustür. Man spart hier also am völlig falschen Ende...

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Ich nutze meinen Privatwagen nicht für Fahrten zum Kunden, außer, es liegt auf dem Rückweg zum Feierabend. Als Azubi hast du alleine beim Kunden nichts verloren, schon gar nicht in deinem Privatwagen. Verlangen kann das von dir keiner, auch nicht, wenn du deine Ausbildung beendet hast.

Außerdem, sollte mal doch etwas passieren, hast du mehr Streß am Halse als notwendig.

Einfache Lösung: beim Betrieb ansprechen, weigern, mit dem eigenen Wagen zu fahren und das Ganze in die Verantwortung der Firma übergeben. Mietwagen / Firmenwagen besorgen lassen oder die Aufgabe einem Kollegen übertragen, der meint, das tun zu müssen. Lass das bloß nicht mit dir machen. :-)

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vor 9 Minuten schrieb Revtic:

@D-eath Wieso hat ein Azubi beim Kunden nichts alleine zu suchen? Natürlich mit dem Privatwagen nicht, aber allgemein ginge das doch klar, oder nicht?

Weil du Azubi bist, darum. Erstens bezahlt dein Kunde höchstwahrscheinlich den Stundensatz für einen vollen Mitarbeiter und zweitens kannst du dich im Normalfalle nicht auf die ordnungsgemäße Erledigung der Arbeit verlassen, weil ein Azubi eben kein erfahrener Mitarbeiter ist.

Ich würde mir auch nicht die Leitungen von einem Azubi legen lassen, solange niemand dabei ist, der die Arbeit prüft, vor allem, wenn ich keine Ahnung von der Materie habe.

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