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vor 1 Minute schrieb Errraddicator:

Ganz abgesehen davon, kenne ich solche Pläne mittlerweile zu Genüge.

Wenn die 60 dann vor der Tür steht, ist es trotzdem noch ein großer Schritt, es auch wirklich durchzuziehen. Sehr viele springen dann wieder ab und machen weiter, obwohl sie jahrelang etwas anderes erzählt haben. Schließlich ist es lukrativ, auch die nächsten Jahre so ein schönes Einkommen zu haben, man hat sich an den Lebensablauf gewöhnt (Komfortzone) und ein Cut von 11+ Stunden täglich auf 0 ist heftig. Diese Lücke sinnvoll zu füllen, ist ein kleines Meisterwerk, welches nicht vielen gelingt. Das macht regelrecht Angst.

Das zieht sich doch mittlerweile wie Kaugummi durchs Internet. Die sogenannte "Finanzielle Freiheit". Alles ans Ende des Lebens schieben um früher in Rente zu gehen und das Leben zu "genießen". Mit 60+ ist man aber nicht mehr so dynamisch wie mit 25+. Also bringt die "Finanzielle Freiheit" in dem Alter meiner Meinung nach auch nicht mehr so besonders viel. 
 

vor 1 Minute schrieb Errraddicator:

Das ist wohl die menschliche Psychologie. Wenn eine Entscheidung abstrakt ist, ist sie einfach. Wird sie konkret, wird sie meist verdammt schwer. Wie übrigens beim Jobwechsel auch, wenn erst einmal konkrete Angebote vorliegen. 😋

Kenne ich von mir. Neuerungen bereiten mir irgendwie Unbehagen. Ist doch noch schön und bewert beim alten Arbeitgeber.

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vor 10 Stunden schrieb Fitschi:

einige hier sollten mal ein bisschen mehr Respekt gegenüber anderen Berufen haben. Wie oft sich hier über Handwerksberufen oder "einfachen" Bürotätigkeiten gestellt wird ist schon...interessant.

Zumal den Leuten anscheinend nicht klar ist, wie viel man "bei Aldi an der Kasse" tatsächlich verdient. Aldi erwartet relativ hohe Leistungsbereitschaft von seinen Mitarbeitern, dafür ist der Laden bekannt. Dafür werden allerdings, für den Lebensmittel Einzelhandel, auch überdurchschnittliche Gehälter bezahlt.

Generell bin ich beim Thema Gehalt der Meinung, dass sich Work-Life Balance und Gehalt die Waage halten müssen. Wie viel Lebensqualität muss ich für die 10k oder 20k Euro die ich im Jahr gerne mehr hätte wirklich aufgeben? Lohnt sich das? Ich würde auch gerne 100k Euro im Jahr verdienen. Und wenn ich im Consulting geblieben wäre, wäre ich da auch irgendwann hingekommen, aber das war's mir letztendlich nicht wert. Jetzt habe ich deutlich mehr Freizeit, kaum noch Reisezeit und das Gehalt ist hoch genug jeden Cent nicht drei mal umdrehen zu müssen. Mehr wäre natürlich immer nett, aber es würde an meinem Lebensstandard auch nicht mehr so viel ändern.

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Mir ist zudem aufgefallen, dass dieser Blick auf die Jahresbruttogehälter (der für Verhandlungen der einzig richtige ist!) die gelebte Realität verschleiert. 10k mehr p. A. klingt viel. In der Realität sind es ~800 Euro monatliches Brutto, wovon ~400 Euro netto übrig bleiben. Das klingt schon weit weniger viel.

Schaut man sich dann noch an, was man für diese 400 Euro monatlich bekommt, tritt fast schon Ernüchterung ein. Dann kauft man sich an Stelle des Polo einen Golf, geht einmal monatlich mehr ins Restaurant und das war´s. In Relation zu dem, was man häufig dafür leisten muss, ist das erschreckend wenig. Stand für den Jobwechsel noch ein Umzug an oder muss mehr Pendeln, bleiben nicht einmal die 400 Euro netto übrig.

Ich bin für mich zu dem Entschluss gekommen, dass sich Leistung heute kaum mehr lohnt. Erst recht nicht, wenn man sich anschaut, in welchen Affentempo sich Preise für Immobilien, Energie und Co. entwickeln. So schnell kann man gar nicht mehr verdienen, wie das aufgefressen wird. :D

Das soll zwar kein Plädoyer sein, sich auf die faule Haut zu legen. Natürlich macht es einen Unterschied, ob ich 30, 40 oder 80k verdiene. 💲 Es soll nur zeigen, dass mehr Geld in der Tat nicht alles ist. Häufig ist das eine Karotte vor der Nase, welche einen jahrelang ködert und sich am Ende kaum auszahlt. Man muss stets das Gesamte im Blick behalten.

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vor 5 Minuten schrieb Errraddicator:

Schaut man sich dann noch an, was man für diese 400 Euro monatlich bekommt, tritt fast schon Ernüchterung ein. Dann kauft man sich an Stelle des Polo einen Golf, geht einmal monatlich mehr ins Restaurant und das war´s.

Ich sehe das anders. 400€ mehr sind p.a. 2800€ mehr ohne Zinsen. Das ganze in ETFs und der Betrag sieht anders aus. 

Letztendlich generiere ich dadurch ein größeres Sicherheitsgefühl. 

 

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vor 28 Minuten schrieb Errraddicator:

Mir ist zudem aufgefallen, dass dieser Blick auf die Jahresbruttogehälter (der für Verhandlungen der einzig richtige ist!) die gelebte Realität verschleiert. 10k mehr p. A. klingt viel. In der Realität sind es ~800 Euro monatliches Brutto, wovon ~400 Euro netto übrig bleiben. Das klingt schon weit weniger viel.

Ich denke man muss das Ganze in Relation setzen und dann bewerten. Das eigene Gehalt ist hier der ausschlaggebende Faktor. Bei 40k EUR ist eine Steigerung von 10k EUR im Jahr viel Geld. Wenn ich bereits 70k EUR pro Jahr verdiene, locken mich die 10k natürlich nicht zum Wechsel. Daher sollte man bei einem Wechsel auch nie absolute Zahlen als Zielsetzung im Kopf haben, sondern relative. Bei einem Wechsel habe ich bisher die Regel eingehalten >20% Steigerung mitzunehmen. Sonst lohnt es sich schlichtweg nicht.

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vor einer Stunde schrieb Albi:

Das ist auch immer die Sache die mich bei der Diskussion um Ausländer "die uns die Jobs klauen" so langweilt... Da beschweren sich Unmengen an Idioten, aber am Ende wenn wir keine Ausländer mehr hätten die diese Jobs machen, glaub ich kaum das ein Hans Meier "der Hetzer" die Müllabfuhr oder Kanalarbeiten etc. machen will, denn genau das machen ja doch relativ viele Ausländer und nehmen uns damit eigentlich die "Scheiß" Arbeit ab, eigentlich sollten wir ihnen dankbar sein und nicht versuchen sie aus dem Land zu hetzen... Aber das kapieren halt viele nicht.

*Off-Topic Mode on*

Würdest du denn für 80K Jahresbrutto den Job als Müllabführ machen? Das Problem ist doch nicht eher, dass Jobs "geklaut" werden, sondern den Lohn nach unten drücken. Als Chef, wen würdest du einstellen: einen wenig qualifizierten Ausländer, der sich für 15K anbietet oder ein hoch qualifizierter Deutscher, der 80K möchte? (Mal die Werte ganz übertrieben dargestellt)

Ich kann dir mit Gewissheit sagen, dass die Mehrheit der Chefs sich für den Niedriglohnarbeiter entscheiden und somit mehr Gewinn am Ende des Jahres für sich behalten wollen.

Je mehr unqualifizierte (oder zu schwach qualifizierte) Ausländer importieren, desto mehr Menschen drängen sich auf dem Arbeitsmarkt und es beginnt ein Kampf um Arbeitsplätze. Lohndumping. Irgendwer hatte hier letztens geschrieben, dass man IT'ler sich nicht billig verkaufen soll. Dem gebe ich auch Recht. Im schlimmsten Fall wird die IT (wovon ich nicht ausgehe) ein Niedriglohnsektor in manchen Bereichen.

Diejenigen, die sich über den "Jobklau" beschweren und scheinbar "Unmengen an Idioten" sind, sind auch nur jene Menschen, die ein ehrwürdiges Leben führen und sich auch Luxus erarbeiten wollen (vorallem aus der Armut befreien), aber auch solche, die weitreichende Probleme erkennen. Spätestens wenn der IT-Bereich auch ein hart umkämpftes Berufsfeld ist, und Niedriglöhner den Zuspruch für den Job bekommen, dann wirst auch selbst du in die Floskeln kommen und nach "Jobklau" brüllen ;)

Daher halte ich es falsch, solche Aussagen wie "Idioten" in den Raum zu werfen.

Einfach mal Nachdenken anregen.

*Off-Topic Mode off*

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vor 10 Minuten schrieb ErB777:

Irgendwer hatte hier letztens geschrieben, dass man IT'ler sich nicht billig verkaufen soll. Dem gebe ich auch Recht.

Ich schreibe das immer wieder. Weil genau das eben das Problem ist.

Warum sollte die dein Chefk 70k zahlen, wenn es jemanden gibt der den Job auch für 50k macht? Und solange es ausgelernte IT'ler gibt, die für wenig Geld arbeiten, wird es Chefs geben die nicht bereit sind mehr zu bezahlen. Ihre offenen Stellen bekommen sie ja trotzdem besetzt.

Deshalb sollte sich jeder doppelt darüber Gedanken machen. Nicht nur wegen seines eigenen Gehalts, sondern auch wegen der anderen Leute ;)

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Ist das Gehalt das wichtigste? Wäre wohl ein eigener Thread wert, hier ging es ja eigentlich um was anderes.

Ich bin momentan auf der Suche nach einer neuen Stelle, ich bin bereit mehr zu Pendeln und weniger Geld dafür zu bekommen. Ich sitze auf einer gut bezahlten Stelle und bin zu 80% im Homeoffice, für mich ein Traumzustand. Aber leider geht es seit Jahren bergab, die Prozesse werden eingestampft, die Stellen gestrichen. Große Teile meiner Arbeit verbringe ich mit Support, habe aber nicht die Zeit, Budget und Anzahl Teammitglieder um die Supportintensiven Projekte neu zu machen. Durch einen Investor getrieben, geht alles mehr in die Verkaufsrichtung. Das Salesteam ist um das doppelte gewachsen, die DEV Abteilung um die Hälfte geschrumpft. Wir haben uns von sauberen Prozessen und Methoden zu einer Frickelbude entwickelt und potenziell geht es genau so weiter. Dazu gebe ich mir selbst eine Teilschuld daran, da ich bei personellen Engpässen bewusst auf die Einhaltung der Prozesse verzichtet habe. Und jetzt wird plötzlich alles in den Agile Topf geworfen und wir haben eine StartUp Kultur. :blink:

Ich tue mir sehr schwer damit jetzt zu wechseln, zumal ich eben mehr arbeiten muss, mehr pendeln muss und vermutlich auch weniger Geld dafür bekomme. Aber wenn ich ernsthaft darüber nachdenke, bin ich mir sicher, dass ich woanders zufriedener wäre und ich nicht jeden Tag meiner Frau erzähle, was heute wieder Scheiße gelaufen ist.

Geld ist wirklich nicht alles… just my two cents

bearbeitet von Tiangou
critical typo

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Ich würde Euch gerne jeweils ein Sternchen geben, kann ich aber nicht mehr. Ich habe mein Limit für den Tag erreicht. Ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt. :D

...

Nun, back on-topic zum halben off-topic:

Natürlich ist Migration im großen Stil fast ausschließlich dazu da, die Löhne zu drücken. Nicht ohne Grund sind es vor allem die Parteien, Politiker, Unternehmen, Vermieter und Verbände, welche sonst nicht durch besonders ausgeprägte Sozialpolitik auffallen, die nun seit Jahren massiv dafür die Werbetrommel rühren und jeden Kritiker in die Populismus-Ecke stellen. Dabei ist es ganz einfach: Die Anzahl der Jobs bleibt gleich, die Anzahl der Arbeitnehmer wird erhöht, also sinken die Preise. Befeuert durch die Märchen vom Fachkräftemangel und Co..

Slogans wie weltoffen oder human sind nichts weiter als moralische Vorwände, um den Diskurs in ein anderes Themenfeld zu lenken, damit man nicht über die eigentlichen Ursachen und Folgen diskutieren muss. Und wie wir aktuell sehen, funktioniert das wunderbar, z. B. beim UN-Migrationspakt, wo auch nur über das "WER ist dafür/dagegen" gesprochen wird und nicht das "WAS steht überhaupt drin". Da werden einfachste schwarz/weiß Fronten gezogen (Hier die Guten, die dafür sind, weltoffen und liberal und dort die Bösen, welche dagegen sind, National und ewig gestrig) und ein offener Diskurs im Keim erstickt.

Leidtragende sind vor allem die, welche seit Jahrzehnten unter der neoliberalen Politik leiden: Arbeitnehmer, Niedriglöhner, Mieter und Co.. Der Staat, Beamte, Politiker, Unternehmer, Banken und Vermieter sind die Profiteure. Es ist die große Niederlage der Sozialdemokraten und Linken, dass sie dieses Spiel nicht durchschauen und sich auch noch vor den Karren der neoliberalen Erzkapitalisten spannen lassen, nur weil diese neuerdings mit "Bunt" werben, um ihre eigenen Fründe zu sichern.

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vor 40 Minuten schrieb TooMuchCoffeeMan:

Ich denke man muss das Ganze in Relation setzen und dann bewerten. Das eigene Gehalt ist hier der ausschlaggebende Faktor. Bei 40k EUR ist eine Steigerung von 10k EUR im Jahr viel Geld. Wenn ich bereits 70k EUR pro Jahr verdiene, locken mich die 10k natürlich nicht zum Wechsel. Daher sollte man bei einem Wechsel auch nie absolute Zahlen als Zielsetzung im Kopf haben, sondern relative. Bei einem Wechsel habe ich bisher die Regel eingehalten >20% Steigerung mitzunehmen. Sonst lohnt es sich schlichtweg nicht.

Und gestern sagte mir die Personaltante von Elliot Browne: "Was? 10k EUR mehr ist aber ne ganze Stange Geld, das sind ja mehr als die üblichen 10%". Ich sag: "10% kriege ich auch bei meiner jetzigen Firma, dafür muss ich nicht wechseln und wieder eine 6 monatige Probezeit überstehen."
Selbstverständlich würde ich min. 10k EUR (in meinem Fall sind es dann eben 20%) verlangen bei einem Wechsel. Alles andere wäre für mich Quatschgerede - wie eben von der Personaltante.

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vor 14 Minuten schrieb Tiangou:

Ist das Gehalt das wichtigste? Wäre wohl ein eigener Thread wert, hier ging es ja eigentlich um was anderes.

Ich bin momentan auf der Suche nach einer neuen Stelle, ich bin bereit mehr zu Pendeln und weniger Geld dafür zu bekommen. Ich sitze auf einer gut bezahlten Stelle und bin zu 80% im Homeoffice, für mich ein Traumzustand.

Deswegen schrieb' ich ja, dass man Gehalt und Work-Life Balance immer in Relation zueinander setzen sollte. Pendelzeiten gehören da für mich definitiv zum Thema Work-Life Balance.

vor 8 Minuten schrieb Gurki:

Und gestern sagte mir die Personaltante von Elliot Browne: "Was? 10k EUR mehr ist aber ne ganze Stange Geld, das sind ja mehr als die üblichen 10%". Ich sag: "10% kriege ich auch bei meiner jetzigen Firma, dafür muss ich nicht wechseln und wieder eine 6 monatige Probezeit überstehen."
Selbstverständlich würde ich min. 10k EUR (in meinem Fall sind es dann eben 20%) verlangen bei einem Wechsel. Alles andere wäre für mich Quatschgerede - wie eben von der Personaltante.

Die Tante würde ich gleich wieder vergessen. Wer meint, dass 10% Gehaltssteigerung bei einem Wechsel üblich bzw. implizit das Maximum sind, hat die Branche verfehlt.

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vor 23 Minuten schrieb TooMuchCoffeeMan:

Deswegen schrieb' ich ja, dass man Gehalt und Work-Life Balance immer in Relation zueinander setzen sollte. Pendelzeiten gehören da für mich definitiv zum Thema Work-Life Balance.

 

Zitat

Der britische Stressforscher David Lewis wiederum maß für eine Studie fünf Jahre lang den Blutdruck und die Herzfrequenz von 125 Pendlern. In belastenden Situationen stieg deren Stresspegel nicht nur stärker als der von Kampfpiloten. Sie vergaßen häufig sogar Teile ihres Weges zur Arbeit – die sogenannte „Pendler-Amnesie“. Und der renommierte Schweizer Ökonom Bruno Frey kam zu dem Ergebnis: Wer für den Weg zur Arbeit eine Stunde benötigt, müsste theoretisch 40 Prozent mehr verdienen, um genauso glücklich zu sein wie jemand, der seinen Job direkt um die Ecke hat

 

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Am 20.11.2018 um 11:56 schrieb IT Cake:

Ist es aber wirklich gut gleich nach der Ausbildung die Firma zu wechseln?

Hab immer gehört dass man das erste Jahr im Ausbildungsbetrieb bleiben sollte, dass es gut kommt auf n Lebenslauf etc. .

Abgesehen davon, dass es Betriebe gibt die über ihren eigenen Bedarf ausbilden (2 Azubis, einer wird übernommen, einer nicht), oder nie übernehmen weil Azubis deutlich günstiger sind, gibt es auch welche die nicht mehr im Ausbildungsbetrieb arbeiten wollen. Warum jemand direkt nach der Ausbildung wechselt kann zig Ursachen haben, das wird im Regelfall weder so noch so ausgelegt (außer das Zeugnis passt nicht).

Besser wie für (quasi) Mindestlohn arbeiten ist das allemal.

vor 22 Stunden schrieb toothpick:

Das Mediangehalt von Sekretär/-innen liegt übrigens bei 3125€ Brutto. Für eine Stelle die Fachwissen erfordert also viel zu wenig.

Also ob eine gute Sekretärin kein Fachwissen hat... Woher kommt eigentlich immer diese Überheblichkeit gegenüber anderen Berufen?

vor 3 Stunden schrieb Errraddicator:

Wenn die 60 dann vor der Tür steht, ist es trotzdem noch ein großer Schritt, es auch wirklich durchzuziehen.

Wenn man die 60 denn dann auch erreicht. Gibt immer mehr die (weit) vor der Rente tot umfallen.

Die wenigsten Hinterbliebenen trauern dann den nicht verdienten Euros hinterher. Statistisch gesehen sind es die nicht zusammen gelebten Momente die mehr weh tun.

vor 2 Stunden schrieb neinal:

Und solange es Ausgelernte  gibt, die für wenig Geld arbeiten, wird es Chefs geben die nicht bereit sind mehr zu bezahlen. Ihre offenen Stellen bekommen sie ja trotzdem besetzt.

Mal angepasst, da das ein Problem aller Branchen ist. Andererseits will der Kunde aber auch nicht mehr bezahlen. Wir haben also oft ein Henne/Ei - Problem...

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vor 19 Minuten schrieb Maniska:

Also ob eine gute Sekretärin kein Fachwissen hat... Woher kommt eigentlich immer diese Überheblichkeit gegenüber anderen Berufen?

Ich glaube du hast seinen Kommentar falsch verstanden, er hat ja geschrieben das sie als jemand der Fachwissen benötigt, mit den 3215 Median zu wenig verdienen.

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Nein ich meinte schon, dass man als Coder oder Sysadmin mehr Fachwissen braucht und sich vor allem während des Berufslebens mehr weiterbilden muss als eine Sekretärin.

Natürlich sollte eine Sekretärin auch die kaufmännischen Grundlagen beherrschen. Aber was das erforderliche Fachwissen angeht sehe ich schon eine Große Lücke zwischen diesen Berufsgruppen - Auch wenn ich das Organistationstalent einer guten Sekretärin sehr schätze.

Der Standard Briefkopf sieht vermutlich in 30 jahren immer noch aus wie heute. Ob wir in 30 Jahren noch mit Windows und VMWare arbeiten? unwahrscheinlich!

bearbeitet von toothpick

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vor 12 Minuten schrieb Albi:

Ich glaube du hast seinen Kommentar falsch verstanden, er hat ja geschrieben das sie als jemand der Fachwissen benötigt, mit den 3215 Median zu wenig verdienen.

Nope, da habe ich wohl verzerrend zitiert. Im Originalpost liest es sich so, als würde der Sekretärin das Fachwissen abgesprochen.

Edit: Sagt er ja selbst.

Aber wenn die Sekretärin ja nichts anderes macht als Briefköpfe entwerfen, dann macht der FiSi auch nichts anderes als Drucker aufbauen oder Mäuse anschließen. Und so ein bisschen Spagetticode kann ja auch jeder. Immerhin hat der Kassenkamerad vom Sohn der Nachbarin die Vereinshomepage auch ohne Ausbildung programmiert.

bearbeitet von Maniska

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ah ok jetzt hab ich es nachgelesen und den extra Kommentar gelesen. Na gut das seh ich dann ähnlich wie Maniska, ich wäre da nicht so hochtrabend und würde behaupten das ich als ITler mehr Fachwissen brauch oder habe als eine Sekretärin, im Gegenteil, es gibt so viele ITler die außer technischem Wissen keinerlei Ahnung von Fachwissen haben, damit aber auch sehr gut fahren scheinbar. Gerade jetzt in meinem neuen Job wo ich noch etwas mehr Fachwissen benötige merke ich erst wie viel mir fehlt.

Daher kommt die Aussage da schon sehr arrogant rüber, das man als ITler ja sicher mehr Fachwissen hat als ne Sekretärin. Das Problem in beiden Bereichen gibt es eben die verschiedensten Personen, wo es in der IT Luftköpfe wo man sich denkt wie sind die jemals durch ne Prüfung gekommen, gibt es das halt auch bei Sekretär Jobs, aber eben auch die andere Seite. Pauschal würde ich aber nicht hingehen und behaupten du hast mehr Fachwissen als ne gute Sekretärin, du hast einfach nur anderes Fachwissen das sie halt nicht hat, dafür wird sie Unmengen an dingen wissen wovon du keinen Plan hast.

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vor 2 Stunden schrieb toothpick:

Der Standard Briefkopf sieht vermutlich in 30 jahren immer noch aus wie heute. Ob wir in 30 Jahren noch mit Windows und VMWare arbeiten? unwahrscheinlich!

Wenn du glaubst das Sekretärinnen/Assistenten nur Briefköpfe designen bist du ganz schön arrogant. Wahrscheinlich würdest du keine zwei Tage auf so einer Stelle überleben weil dich das Multitasking mit ständig geänderten Prioritäten, neuen Aufgaben, gestrichenen alten Aufgaben die du schon fast erledigt hattest, etc. schwer überfordern.

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vor 22 Stunden schrieb neinal:

Ich schreibe das immer wieder. Weil genau das eben das Problem ist.

Warum sollte die dein Chefk 70k zahlen, wenn es jemanden gibt der den Job auch für 50k macht? Und solange es ausgelernte IT'ler gibt, die für wenig Geld arbeiten, wird es Chefs geben die nicht bereit sind mehr zu bezahlen. Ihre offenen Stellen bekommen sie ja trotzdem besetzt.

Deshalb sollte sich jeder doppelt darüber Gedanken machen. Nicht nur wegen seines eigenen Gehalts, sondern auch wegen der anderen Leute ;)

Du sagst das genau richtig. Das Problem ist, dass jeder nur für sich entscheiden kann. Damit sich da was ändert müssten aber alle bzw. ein Großteil so entscheiden, nur dann muss der Chef was ändern. Andernfalls ist nur der eine tapfere ITler arbeitslos bzw. hat Probleme seine Rechnungen zu bezahlen, je nach Ersparnissen und Familienstand kann man das länger oder kürzer aushalten.

Letztlich wirst du doch immer Leute haben, die sich billiger verkaufen, denn bei denen ist meist mehr Druck hinter als beim Arbeitgeber. Sicher gibt es da Ausnahmen aber der Großteil geht wohl nicht Insolvenz, wenn er in dieser Woche keinen findet, da ist die Situation, dass beim AN der Strom abgedreht wird schon höher. Am Ende ist und bleibt der AG am längeren Hebel, sowohl was den finanziellen Puffer angeht, als auch was Informationen angeht, er weiß was er maximal bereit wäre zu zahlen, was die Kollegen in der Firma verdienen usw. Der AN kennt irgendwelche Werte aus dem Internet oder nimmt, sofern es nicht die erste Stelle ist, sein altes Gehalt + ein wenig mehr.

Daneben hängt das alles natürlich sehr direkt mit den Mieten zusammen. Die bestimmen womit man über die Runden kommt und wofür sich die Leute am unteren Ende anbieten. Sicher kann man sich über das alles hinwegsetzen, wenn man sehr spezialisiert in einen boomenden Bereich ist aber als normaler Entwickler ist das eben der Durchschnitt und an den kann man sich orientieren. Bei uns wird z.B. gemessen an den Werten hier im Forum unterirdisch bezahlt, trotzdem rennen uns die Leute die Bude ein, wenn einer in Rente geht und ersetzt werden muss.

Ich mein wo gibt es denn ein gutes Gehalt und bis wohin kann man gehen? Bei uns wird schlecht bezahlt, bei meiner Bewerbung zum Berufseinstieg wollten 8 andere Firmen auch nicht besser bezahlen, bei uns sind 3 Leute zu uns gewechselt von einen der größten AG in der Region, da wird also auch schlecht bezahlt bzw. vermutlich schlechter als bei uns? Oder die haben sich einfach alle freiwillig finanziell verschlechtert. Selbe mit Partnerfirmen mit denen man zusammenarbeitet oder alten Schulkollegen.

Also klar wenn ich mich irgendwo bewerben würde, würde ich mich wohl auch "unter Wert" verkaufen, weil ich in dem Fall einen Job bräuchte, auf das Geld angewiesen bin und aus dem persönlichen Umfeld nur solche Werte kenne. Man orientiert sich eben eher an Sachen in seiner Umgebung, die Sachen sind für einen selbst relevanter und ggf. auch realistischer. Wenn aus dem persönlichen Umfeld quasi 15 von 15 Firmen im Bereich 30-40k zahlen, dann kommt man nicht auf die Idee 70k zu fordern, was in den Firmen ggf. der angestellte Geschäftsführer macht. Das jemand im Internet in einer anderen Stadt laut einem Forum soviel macht, ist da eben kein Argument. Und wie will man denn so viel mehr Geld rechtfertigen bzw. dass man so gut wie zweimal soviel Wert ist, wie jeder andere dort?

bearbeitet von Velicity

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War mir schon fast klar, dass jetzt weiter auf mir rumgehackt wird. Ich hab nie behauptet, dass Sekretär/in ein einfacher Job ist. Seis drum.

Falls es jemanden interessiert wie die Zahlen im Entgeltatlas zustande kommen: Ich habe jetzt doch mal eine Anfrage an die Agentur gestellt, die auch telefonisch beantwortet wurde. Eine nette Dame sagte mir in etwa:

Die Daten stellen eine Vollerhebung dar und kommen von den Sozialversicherungen. Genauer gehts also nicht. Die höheren Werte im Vergleich zu anderen Portalen erklärt die Agentur mit der Verwendung des Medians anstatt dem Durchschnitt.

bearbeitet von toothpick

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vor 3 Minuten schrieb toothpick:

Die höheren Werte im Vergleich zu anderen Portalen erklärt die Agentur mit der Verwendung des Medians anstatt dem Durchschnitt.

War das nicht eher umgekehrt? Der Median ist doch der bereinigte Durchschnitt ohne die Ausreißer. Mir war so :ph34r:

bearbeitet von Gurki

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Der Median ist kein bereinigter Durchschnitt. Median heißt: Wenn man 1000 Werte hat und diese der Größe nach sortiert steht in der Mitte (Stelle 500) der Median. Ob es nun statistisch mehr Sinn macht sich auf das Mediangehalt zu beziehen oder das Durchschnittsgehalt lasse ich mal dahingestellt. Im Zweifel für den Arbeitnehmer das jeweilig höhere :)

Wenn der Median höher ist als der Durchschnitt lässt das darauf schließen, dass Ausreißer nach unten häufiger sind als Ausreißer nach oben.

bearbeitet von toothpick

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Was durchaus sein kann.

Im bundesdeutschen Gesamtbild ist es meist anders herum, weil dort der Mindestlohnjobber für 20k im Jahr mit dem Topmanager für 1 Mio. Euro jährlich in einen Topf geworfen wird. Da ist die Spanne also enorm, vor allem nach oben und es reicht ein Topverdiener um den Durchschnitt zu verfälschen. Deswegen ist der Durchschnitt höher als der Median.

Bei einem konkreten Beruf wie Entwickler dürfte es anders herum sein. Da ist die Spanne nach oben deutlich begrenzter. Bei einem Median von z. B. 50k ist doch bereits beim Doppelten Schluss. Welcher Entwickler verdient schon 1 Mio. Euro jährlich? Im Gegenzug verdienen zahllose Entwickler <30k, gerade in kleinen Buden oder im Osten. Von daher macht es Sinn, dass der Median hier höher ist als der Durchschnitt.

Top übrigens, dass Du da angerufen hast. 🏆 Das hilft definitiv weiter und ich wäre gar nicht erst auf die Idee gekommen. :D

bearbeitet von Errraddicator

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