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Übergabe/Schulung nach Kündigung


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Hallo,

 

ich wollte nach eurer Meinung zu folgendem Fragen.

Ich bin seit 3 Jahren in einem Systemhaus tätig. Nach der Kündigung unseres Hauptadministrator vor ca. 1,5 Jahren habe ich durch Engagement die Stelle dann quasi bekommen. Mein Vorteil war außerdem das ich der einzige FISI im Unternehmen bin (die anderen sind IT-Systemelektroniker) und meine Kollegen wenig Motivation haben sich weiterzubilden.

So überarbeitete ich alles was der FISI vorher gemacht hatte (da er schlicht schlechte Arbeit geleistet hatte). Ich hatte durch den hohen Lernaufwand und die schlechte Vorarbeit teilweise 50 Std Wochen. Mein Gehalt ist nie mehr geworden auch die Anerkennung meines Chefs (der selbst kaum Ahnung von IT hat u nur große Sprüche reißt) hielt sich stets in Grenzen. Ich durfte teilweise ganze Serverprojekte fast im Alleingang durchführen, da meine Kollegen irgendwie nie richtig Lust auf das Thema IT hatten u auch meisten keine Hilfe waren. 

Nun bin ich an einem Punkt wo ich keine Lust mehr darauf habe und eine neue Stelle in Aussicht ist, bei der der AV schon unterschrieben wurde.

Jetzt ist es für meinen AG eine Katastrophe das ich gehe. Da ich die Serverwartungen, Projekte und sonstiges Troubleshooting zu 80% übernehme. Meine Kollegen machen eher einfach Dinge oder nur welche die ich ihnen vorher genau erklären muss (sonst endet das im Chaos).

Zwecks einer Übergabe möchte der AG, dass ich meinen Kollegen erkläre wie man einen Server aufsetzt inkl. DC, Terminalserver, Exchange usw. (also das komplette Paket), wie man Firewalls konfiguriert und wie es sich mit unseren Backups inkl. Software verhält. Die Kollegen haben davon quasi 0 Ahnung und ich soll eine Doku dafür anfertigen. Ich hätte mir in der ganzen Zeit wo ich im Unternehmen war gewünscht das dies schon vorher passiert aber wie gesagt die Kollegen haben sich immer auf mich verlassen.

Ich möchte dem AG nicht Schaden aber ich finde es auch unverschämt sowas von mir und auch von den Kollegen zu fordern (diese haben auch keine Lust). Einfach mein Wissen so zu verschenken halte ich außerdem für nicht richtig. Ich hätte einen enormen zeitlichen Aufwand u der AG fordert das ich Überstunden mache. Was ist eure Meinung dazu?

In meinem AV gibt es keinerlei Pflichten für das anfertigen von Dokus oder das schulen von Kollegen.

 

Was ich noch vergessen hatte:

Ich habe eine Kündigungsfrist von 2 Monaten, durch die Überstunden und Urlaubstage die ich noch habe wäre ich nur noch zwei Wochen im Unternehmen und in dieser Zeit soll das stattfinden.

 

VG und schönen Sonntag euch!

 

Bearbeitet von HeinzPeter
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Ich habe Verständnis dafür, dass du enttäuscht bist über die fehlende Wertschätzung die dir und deiner Leistung entgegengebracht wurde.

Du hast daraufhin die Konsequenz gezogen den Arbeitgeber zu wechseln. Glückwunsch zum neuen Arbeitsvertrag!

Zur professionellen Beendigung eines Arbeitsverhältnisses gehört eine ordentliche Übergabe grundsätzlich dazu. Du bist ja noch angestellt und musst deinen Pflichten nachkommen.

Sich jetzt quer zu stellen schadet deinem Arbeitgeber und wirft ein schlechtes Licht auf dich.

Überstunden würde ich jetzt auch nicht extra machen.

Ciao viel Glück.

Bearbeitet von geets
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Du solltest Dich dafür verantwortlich fühlen unternehmenspezifische Informationen mit deinen Kollegen zu teilen. Das Aufsetzen eines Windows Servers/DHCP's oder was auch immer gehört definitiv nicht dazu. Da würde ich die entsprechenden Kollegen zu einer professionellen Schulung schicken.

Ist natürlich toll, wie erst im Nachgang wieder Dein Value erkannt wurde. Das deckt sich mit den jetzt unrealistischen Anforderungen an eine Übergabe.

Keine Überstunden machen, unternehmensspezifisches Wissen verteilen und gut ist. Wäre ja zu schön eine 3-jährige FiSi Ausbildung durch paar Einweisungen von einem erfahrenen MA zu ersetzen.

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Hi,

 

Zitat

Du solltest Dich dafür verantwortlich fühlen unternehmenspezifische Informationen mit deinen Kollegen zu teilen. Das Aufsetzen eines Windows Servers/DHCP's oder was auch immer gehört definitiv nicht dazu. Da würde ich die entsprechenden Kollegen zu einer professionellen Schulung schicken.

unternehmensspezifische Informationen, genau danach hatte ich gesucht, danke! Ich sehe das genau wie du. Ich mache natürlich eine ordentliche Übergabe, schließlich will man nicht blöd dastehen obwohl ich das sowieso tue. Mit meiner Kündigung sieht mein Chef mich nämlich als "Verräter", er redet auch schlecht bei Kollegen und Kunden über mich, wurde mir seitens guter Kunden mitgeteilt. Insofern ist es klar, dass ich keine Schulungen oder bebilderte Dokus anbiete wie man zb. aktuell gefordert eine VPN erstellet oder ein IPsec Tunnel einrichtet. Die Kollegen die das nicht können sollen im Übrigen in zwei Wochen einen Exchange aufsetzen können, was das werden soll frage ich mich auch noch. Es bleibt spannend.

 

Vielen Dank für die Antwort, dass gibt mir argumentationsspielraum.

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Also ich würde das jetzt ordentlich im Rahmen meiner Arbeitszeit machen. Du kannst ja vorher noch ein quid pro quo mit dem Chef ausmachen. Er unterschreibt ein sehr gutes Arbeitszeugnis, dafür machst du die Übergabe extrem gut. Und wenn du deinem Chef nicht traust, dann sage ihm dass du erst das gerne das AZ haben möchtest.

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Ist oft so, dass Chefs so reagieren.

Bei mir war es ähnlich. Mein Chef der immer gut von mir geredet hat und mir auch immer für die gute Zusammenarbeit gedankt hat, hat kein Wort mit mir geredet als ich gekündigt habe.
Diese "gute Zusammenarbeit" wollte er auch im Arbeitszeugnis nicht erwähnen, da die Schlussformel gesetzlich nicht verpflichtend ist.
Mehr muss ich wohl nicht sagen.

 

Wie oben schon geschrieben, würde ich auch unternehmensspezifische Informationen dokumentieren.
Wichtige Passwörter oder Zugänge von denen du nur kennst z. B.

Wenn mehr gefordert wird, wie man z. B. eine Exchange-Server aufsetzt würde ich diese Dokumentation auf ein Minimum beschränken. So das DU sie verstehen kannst, aber eben keiner der keine Ahnung davon hat.

 

Darf ich fragen wie groß das Unternehmen ist, in dem du arbeitest?

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vor 6 Stunden schrieb HeinzPeter:

In meinem AV gibt es keinerlei Pflichten für das anfertigen von Dokus

Dokumentation ist etwas, was zu so einer Arbeitsstelle dazugehört, auch ohne dass es explizit im Arbeitsvertrag steht, auch wenn Dokumentation natürlich langweilig ist. Was wäre gewesen, wenn Du einen Unfall gehabt hättest oder schwer krank geworden wärst anstatt gekündigt hättest? So wie Du es aktuell darstellst ist die Firma ohne dein Wissen aufgeschmissen. Auch wenn es für den Arbeitnehmer eine Sicherheit ist, praktisch nicht gefeuert werden zu können, gibt es doch eine Verantwortung dem Arbeitgeber gegenüber, nicht sein gesamtes Wissen für sich zu behalten, auch wenn die anderen Arbeitnehmer keinen Bock haben, dieses Wissen aufzunehmen. Dafür ist eine schriftliche Dokumentation da, damit die Leute, die sich mit den Systemen auseinandersetzen (müssen), nicht so davor stehen wie Du vor 1 1/2 Jahren.

Nichtsdestotrotz hat natürlich auch der Arbeitgeber auch eine Verpflichtung dem Arbeitnehmer gegenüber, aber wenn ich die folgenden beiden Sätze lese, hört es sich danach an als dass dein (baldiger Ex-) Chef dieser Verpflichtung nicht nachgekommen ist:

vor 6 Stunden schrieb HeinzPeter:

Mein Gehalt ist nie mehr geworden auch die Anerkennung meines Chefs (der selbst kaum Ahnung von IT hat u nur große Sprüche reißt) hielt sich stets in Grenzen.

 

vor 4 Stunden schrieb HeinzPeter:

Mit meiner Kündigung sieht mein Chef mich nämlich als "Verräter", er redet auch schlecht bei Kollegen und Kunden über mich, wurde mir seitens guter Kunden mitgeteilt.

Ich fürchte, dass das böse enden wird. Auch wenn Du schon einen neuen Arbeitsvertrag hast und dir somit das Arbeitszeugnis für diese neue Stelle irrelevant ist, könnte das Arbeitszeugnis, was Du von deinem jetzigen Arbeitgeber erhältst, nicht allzu vorteilhaft aussehen.

Da würde ich schon mal vorsorglich die Kunden, die dir mitgeteilt haben, dass dein Chef schlecht über dich redet (und auch dir wohlgesonnene Kollegen), "warm halten", um gegen ein schlechts Arbeitszeugnis anzugehen.

 

Ich würde wie von den anderen geschrieben nur noch die Dokumentation der unternehmensspezifischen Informationen anfertigen, mir das bestätigen lassen und so einen sauberen Abgang machen. Mehr brauchst und kannst Du nicht mehr machen, dein Chef ist sowieso nicht gut auf dich zu sprechen, das wird in den nächsten zwei Wochen mit Sicherheit auch nicht besser, egal wie Du dich verbiegst.

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Du hast 1,5 Jahre als Einzelkämpfer gearbeitet. Hast du deine Tätigkeiten und Änderungen entsprechend dokumentiert, dass eine fachkundige Person sicha lleine anhand dieser Dokumente schnell ins System einarbeiten könnte? Oder hast du die Dokumentation schleifen lassen?

Wenn ich mitbekomme, dass mein einziger gleichartiger Kollege kündigt, werde ich hellhörig. Wenn dann noch alles im Argen liegt und ich mich reingraben muss in undokumentiertes Chaos verbessere ich die Situation, damit diese nicht nochmals auftritt. Ja, ich dokumentiere - für mich. Weil in 2 Jahren erinnre ich mich nicht zwingend daran, warum ich in $configfile27 den $ParameterA auf 42 gesetzt habe. Weil es DIE Antwort ist? Oder doch aus einem fachlichen Grund?

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Du bist nicht zu beneiden, ich würde das machen was der Arbeitgeber gerne hätte, die 2 Wochen absitzen und dann gehen. Überstunden sind nicht zulässig und ein Ausbilder für deine Kollegen bist du auch nicht wirklich.

Das hat eindeutig dein Chef zu verschulden, er hätte die Arbeit in eurem Team besser beurteilen sollen. Es hätte ihm ja auch auffallen können, dass nur du das alles machst und die anderen nur einfacher Arbeit machen.

Für meinen nächsten Arbeitgeber würde ich angewöhnen direkt alles zu dokumentieren

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@allesweg

Das ist aber auch leichter gesagt als getan, wenn man im Tagesgeschäft schon 40h ausgelastet ist plus dann noch extra Aufgaben vielleicht.
Machst du dann die Doku am Wochenende auf deine eigenen Kosten?

Es fragt s9ich auch wie das hier auszulegen ist:

vor 17 Stunden schrieb HeinzPeter:

Die Kollegen haben davon quasi 0 Ahnung und ich soll eine Doku dafür anfertigen. Ich hätte mir in der ganzen Zeit wo ich im Unternehmen war gewünscht das dies schon vorher passiert

Was ist "Ich hätte mir gewünscht"?
1. Ich sitze alleine im Kämmerlein und rede mit mir selber dass man doch mal mal die Kollegen schulen sollte und ne Doku macht.
2. Ich bin aktiv auf meinen AG zugegangen und habe ihm gesagt, die Kollegen haben idR keinen Peil und für Doku hab ich keine Zeit weil ich schon so voll ausgelastet bin, was er denn dazu meint. Er meinte: Doku brauchen wir nicht. Und den Kollegen müsste man ja mehr zahlen, wenn sie mehr wissen (So oder so ähnlich würde wohl die Antwort lauten 🙂 )

Bei 1. eher selber schuld bei 2. wäre meine Motivation auch nicht so hoch.

Bearbeitet von Graustein
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vor 11 Minuten schrieb Graustein:

Das ist aber auch leichter gesagt als getan, wenn man im Tagesgeschäft schon 40h ausgelastet ist plus dann noch extra Aufgaben vielleicht.
Machst du dann die Doku am Wochenende auf deine eigenen Kosten?

Ich verstehe die Frage nicht? Doku ist Bestandteil des Tagesgeschäfts.

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Blöde Zwickmühle.

Du bist nicht verpflichtet deine Kollegen auszubilden. Wenn ich deine Jobbeschreibung richtig verstanden habe, bist du nicht mal verpflichtet sie anzuleiten, da sie dir nicht unterstehen. Dein Arbeitsvertrag gibt dir da vermutlich recht. Auf der anderen Seite willst du das Unternehmen natürlich nicht im Stich lassen. Es hätte vielleicht auch negative Auswirkungen auf dich selbst, wenn du jetzt nur noch "Dienst nach Vorschrift" machst. 

Ich würde an deiner Stelle einige Dokumentationen anlegen. Nicht dazu, wie man einen DC oder Exchange Server aufsetzt. Sondern dazu wie du sie konfiguriert hast. Z.b. könntest du folgendes dokumentieren:

  • Welche Berechtigungen wurden vergeben (Stichwort Berechtigungskonzept) 
  • Welche sicherheitsrelevanten Einstellungen wurden gemacht (Stichwort IT Sicherheit)
  • Welche Passwörter und Benutzer gibt es, die für die Administration der kritischen Systeme notwendig sind
  • Wie ist der Aufbau des Netzwerks, gibt es z.B. eine Segmentierung, wie lauten die relevanten Zugänge für Netzwerkequipment etc.

Das sind natürlich nur Beispiele. Im Grunde sind das Dokumente, die man ohnehin mal angelegt haben sollte. Vielleicht gibt es einen Teil davon auch schon, dann musst du den nur auf den neuesten Stand bringen. In einer mündlichen Übergabesitzung am Ende deines Arbeitsverhältnisses kannst du dann noch mal auf Besonderheiten eingehen oder schildern welche Tätigkeiten (die du vorher übernommen hast) jetzt unter den verbleibenden Kollegen aufzuteilen sind.

Ich würde keine Überstunden machen, wenn es sich vermeiden lässt. Sei entgegenkommend und freundlich, aber lass' dich nicht über den Tisch ziehen. Dein Chef ist gesetzlich verpflichtet dir ein Arbeitszeugnis auszustellen. Da du bereits einen Anschlussjob hast, ist das Arbeitszeugnis für dich zum Glück nicht so wichtig. Ärgerlich ist es natürlich trotzdem, weil dein Chef dir vermutlich keine glühende 1+ als Arbeitszeugnis ausstellen wird.

Außerdem solltest du damit rechnen, dass nach deinem Austritt aus dem Unternehmen Anrufe deiner ehemaligen Kollegen eintreffen. Dafür solltest du dir einen Umgang überlegen. Auch deshalb ist es wichtig, so viel wie möglich zu dokumentieren was Benutzernamen, Passwörter und die generelle IT Umgebung angeht.

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@allesweg

Du stellst dich nur dumm 😉
Wenn ich 40h schon OHNE Doku die Woche beschäftigt bin, mit Aufsetzen von Server, Einrichtung von VPN usw pipapo, eben ohne das (genaustens) zu dokumentieren. Wann mache ich die Doku? Wobei das natürlich (eigentlich) das Einbeziehen des Chefs voraussetzte a la Hallo Chef, ich schaffe die Doku nicht, weil zu viel Arbeit.
Das stimmt.

 

Bearbeitet von Graustein
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Gerade eben schrieb Graustein:

Du stellst dich nur dumm 😉

Solche Äußerungen bin ich von dir nicht gewohnt :(

 

Wenn ich in den 40h nur 30h "machen" kann, damit ich die nötigen 10h für Dokumentation habe, dann stehen eben nur 30h für pipapo zur Verfügung.

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Sorry, das sollte jetzt nicht böse gemeint sein im Sinne von dumm, deswegen auch der Smiley.
Aber du weißt doch was gemeint war, oder nicht?
Das was du schreibst ist sicher richtig, aber wenn man sich den AG anguckt so wie der TE ihn beschreibt geht das meiner Meinung nach an der Realität vorbei -  oder der TE lügt und hat dem AG immer gesagt ja Doku alles gut bzw. hat den AG nie auf das Problem aufmerksam gemacht.

PS:
Selbst in guten Firmen ist es oftmals schwierig Zeit für Dokumentation zu bekommen.
Das ist wie mit IT Sicherheit. Kostet erst mal nur was (Zeit/Geld) und bringt (erst mal) nix. Erst später bringt es was, aber dann ist es halt oftmals zu spät.

Bearbeitet von Graustein
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vor 1 Minute schrieb Graustein:

Das was du schreibst ist sicher richtig, aber wenn man sich den AG anguckt so wie der TE ihn beschreibt geht das meiner Meinung nach an der Realität vorbei

Die Doku hat aber was mit der Realität zu tun. Ohne Doku kein ordentlicher IT-Betrieb, Beispiel: ich werde überfahren -> was dann?

Und das muss man als Mitarbeiter dem Chef einfach beibringen, vor allem wenn er das nicht selber sieht oder verstehen will.

Ich kann deinen Beitrab verstehen aber irgendwie muss man sich auch mal selber schützen. Es bringt doch nichts die Konfigurationen ohne Dokumentation durchzuführen. Und vllt ist es auch für den Systemadministrator von Nützen wenn er Dokus erstellt, dann muss er nämlich nicht immer alles von vorne recherchieren, zum Beispiel nach ein paar Jahren...

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Guten Morgen und einen guten Start in die Woche euch,

 

zum Thema Doku, es ist richtig, dass ich das hätte tun sollen. Leider hatte ich selten mal Zeit überhaupt durchzuschnaufen und muss auch sagen das mein AG das nie von mir verlangt hat. Generell ist in unserer Firma keinerlei Doku vorhanden. Das gibt es hier einfach nicht. Das ich dann nicht mit meinem ohnehin schon starkem Pensum danach schreie ist doch verständlich. Passwörter werden natürlich in einem PW-Manager bereitgestellt u dokumentiert.

Das meine Kollegen kaum Ahnung von Servertechnik oder Netzwerktechnik haben ist bekannt, wie gesagt mein Chef weiß auch nicht viel mehr. Ich bin oft auf meine Kollegen zu und wollte Sie mit meiner Begeisterung anstecken, dass hat leider nie funktioniert. Wenn ich was erklärt habe wurden sich nie Notizen o.ä. gemacht. Letzte Woche bei einem Projekt zb. musste ich zum dritten Mal dem Kollegen erklären wie er mit profwiz ein lokales Profil in ein Domänenprofil migriert. Das macht echt kein Spaß sag ich euch.

 

Das Thema Doku halte ich auch für wichtig, in meinem neuen Betrieb ist das auch im AV festgelegt also die werfen dort definitiv ein Auge drauf, was ich richtig finde.

 

Zweck einen Profit aus der Abhängigkeit zu schlagen und meine Kollegen nicht im Stich zu lassen habe ich mir überlegt eventuell ein Nebengewerbe zu gründen. Da meine neue Stelle eine Inhouse-Administration ist würde das auch keinen Konflikt ergeben. Ich habe bereits mit meinem neuen AG darüber gesprochen u er hat kein Problem damit, wenn es im gesetzlichen Rahmen bleibt. So könnte ich gegen Geld helfen u auch weiter Projekte betreuen usw. Was haltet ihr davon?

 

VG

Bearbeitet von HeinzPeter
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Dann muss man sich das im Zweifel auch alles schriftlich geben lassen. Ist schwer und daran denkt man das erste mal natürlich nicht.
Aber am Ende ist man dann der Dumme.
Mach jetzt einfach deine Arbeit, dokumentiere was geht, aber ohne Überstunden! und gut.
Für Schulungen gibt es externe Anbieter. Da kann dein Chef drauf zugreifen.
Ich würde da auch nicht als Nebenjob noch auftauchen, sondern einen klaren Cut machen.

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Wer sich zu sehr auf andere verlässt, ist es irgendwann. Also verlassen...

 

Du hast natürlich auch schön sauber schriftlich "Chef, nur ich kann das aber ich kann entweder $weiteresZeug machen oder $aktuellesZeug sauber dokumentieren" - "Ja ok, mach $weiteresZeug, Doku brauchts nicht."

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Die Situation ist natürlich unangenehm und auch bei gutem Willen stellt sich die Frage, ob die verbleibenden zwei Wochen noch über die Bühne gehen, ohne dass die Streitigkeiten überwiegen. Aus der Sicht gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten:

a) ein jetzt schwieriges aber klärendes Gespräch mit dem Chef führen, welches genau diesen Punkt behandelt. (Wie die verbleibenden zwei Wochen vernünftig miteinander verbracht werden können, auch mit einem klarem Nein zu den Punkten, die nicht mehr möglich sind).

b) das Unternehmen nicht mehr zu betreten und alles über den Anwalt laufen zu lassen.

Bearbeitet von tkreutz2
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