Alle Beiträge von arlegermi
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Projektumfeld
Was heißt "Szenario"? Das Projekt soll ein tatsächlich durchgeführtes Projekt deines Unternehmens sein. Wenn ihr das im Auftrag eines Kunden macht, dann frag deinen Chef, ob du dessen Namen im Antrag oder der Doku nennen darfst.
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Projektantrag: Planung und Implementierung eines PXE Dienstes zur Automatisierten Betriebssystem- und Softwareverteilung
Zum einen redest du davon, dass du eine Auswahl treffen möchtest, auf der anderen Seite klingt es so, als sei die Wahl längst gefallen. Entweder legst du dich direkt auf MDT fest, oder du nimmst eine Auswahl vor. Beides geht nicht. Die Tortengrafik halte ich für überflüssig. Die fachliche Tiefe und die Zeitplanung kann ich nicht wirklich beurteilen, mir kommt es aber insgesamt ein wenig dünn vor.
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Anforderungen Abschlussprojekt
Fachliche Tiefe für einen FIAE heißt z.B., dass es mehr als stumpfes Nachprogrammieren fester Vorgaben ist. Es wird erwartet, dass du dir Gedanken über den Aufbau deines Programms macht und Entscheidungen begründen kannst. Grundsätzlich sollte dir der Zeitrahmen von 70 Stunden einen gewissen Eindruck davon geben, wie komplex / kompliziert die Aufgabe sein muss. Wenn du das Projekt in 20h durchziehst, weißt du, dass du die fachliche Tiefe definitiv nicht erreicht hast. (Ja, auch bei langen Projekten kann die fachliche Tiefe unzureichend sein, das ist nur ein Anhaltspunkt)
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Ausbildung oder Arbeiten?
Ich würde an deiner Stelle erstmal Fakten schaffen. Wenn du eine Zusage von deinem neuen AG hast, dann gehst du zu deinem Chef und leitest da alles in die Wege. Wenn du jetzt schon hingehst und das nichts wird mit der neuen Stelle, dann kann das nach hinten losgehen.
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Ausbildung oder Arbeiten?
Ich wäre ganz vorsichtig damit, was du in einer Bewerbung über deinen jetzigen Betrieb sagst. Das mit dem unterfordert sein geht wahrscheinlich noch, sobald du aber detailliert wirst (keine Seminare wegen Kosten, Zukunftsaussichten), läufst du schnell Gefahr, dass das auch dem neuen AG aufstößt (wenn der vllt. seinen Azubis auch keine Seminare bezahlt oder nur selten). Man kann möglicherweise im Vorstellungsgespräch näher darauf eingehen, wenn der Interviewer nochmal deutlich nachfragt, aber grundsätzlich bewahrt man über seinen aktuellen bzw. Ex-Arbeitgeber Stillschweigen. Eine Aussage wie "fühle mich unterfordert" ist da schon deutlich genug für die meisten. Zum Anschreiben allgemein: Es klingt so, als hättest du schon Kontakt mit dem-/derjenigen, die zuständig ist. Damit würde ich starten, nicht mit "habe die Anzeige gelesen". Auch klingt dein Einleitungssatz so, als würdest du nur deshalb weitermachen, weil du die Stellenanzeige gelesen hast.
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Projektantrag: "Deployment Software"
Ich finde als Punkt bei der Zeitplanung bemerkenswert, dass du fast 15% (5/35) deiner Stunden als Zeitpuffer angibst - denn genaugenommen ist "Nachkonfiguration vornehmen falls notwendig" nur ein anders benannter Puffer. Generell wird hier häufig geraten, die Zeitpuffer direkt in die Aufgaben mit einzurechnen und nicht extra anzugeben.
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keine Einarbeitung / ins kalte Wasser geworfen
Wenn bei uns ein Kollege nach einem Monat unseren Prozess "verbessern" wollte, würde das auf Ablehnung stoßen. Das hat mehrere Gründe. Zum einen ist da natürlich verletzter Stolz. Wenn man seit Jahren so arbeitet und dann kommt jemand neues und erzählt einem, was man alles falsch macht, dann kratzt das. (Auch, wenn man es geschickt formuliert ist die Gefahr hoch, dass es so aufgefasst wird.) Wenn man erstmal schlechte Stimmung erzeugt hat, sind die fachlichen Argumente fast egal. Die fachlichen Argumente sollte man aber nicht außer Acht lassen. Vielleicht haben die Entscheidungen, die du nicht nachvollziehen kannst, einen guten Grund gehabt. Vielleicht hat man deinen Weg schonmal probiert und ist gescheitert. Vielleicht übersiehst du auch einfach noch viele Details, die deinen Verbesserungen entgegenstehen. Wenn du jetzt mit Plänen kommst, wie man die Prozesse optimiert und die dann durchlöchert werden, weil du die Projekte gar nicht gut genug kennst, um die Prozesse zu bewerten, dann hast du dir ordentlich geschadet. Im besten Fall sieht man dich als überambitioniert an, im schlechtesten Fall als naiven Querulanten. Dabei muss nicht mal der Chef ein schlechtes Bild von dir bekommen, es reicht, wenn die Kollegen von dir genervt sind. Die Situation bei mir ist ähnlich. In der Entwicklungsabteilung bei uns sind zig Punkte, die man verbessern könnte. Angefangen bei CVS, über veraltete Frameworks, hin zur Abneigung gegen externe Tools. Ich bin jetzt etwas über zwei Jahre hier und fange jetzt langsam an, meinen Chef und meine Kollegen ein wenig in die Richtung zu schubsen. Bei mir ist es gerade gut gelaufen, weil ich ein Greenfield-Projekt bekommen habe, an dem ich die neuen Prozesse demonstrieren kann. Wenn du also zeigen kannst, dass deine Vorschläge tatsächlich effektiv sind, ist das schonmal ein riesen Pluspunkt für dich. Das ganze ist natürlich auch immer davon abhängig, in welcher Rolle du tatsächlich da bist. Wenn du vielleicht extra geholt wurdest, um die Prozesse mal aufzuräumen, ist das natürlich etwas ganz anderes, als wenn du als "Entwickler Nr. 10" eingestellt wurdest.
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Datenbanken wie lernen?
Ich empfehle eigentlich bei allem, was man lernen möchte, sich erst etwas zu überlegen, das man erreichen möchte. Und zwar ein konkretes Ziel. Einfach so "Datenbanken" lernen halte ich für nicht zielführend. Interessanter ist es, wenn man sich ein Ziel überlegt (bspw. "Adressauskunftssystem"), das man dann von Grund auf angeht. Da kann man mit der Datenbank anfangen, setzt sich dann damit auseinander, wie man in der Programmiersprache der Wahl die Daten wieder herausbekommt und wie man diese Daten schlußendlich für einen Nutzer aufbereitet. Damit hat man einen Rahmen, in dem man sich bewegt und irrt nicht von Normalformen über ER-Modelle über ACID über Index-Erzeugung über Sharding zu Transaktionsmanagement sondern kümmert sich um das, was gerade notwendig ist, die Aufgabe zu erledigen. Dabei kommt man zwangsweise mit immer mehr Sachen in Berührung, aber idealerweise erst dann, wenn man auch versteht, wieso das jetzt überhaupt eine Rolle spielt. Beispielsweise merkt man ganz schnell, wieso man eine einfache Datenbank in der 3NF haben möchte, wenn man erstmal anfängt, da Sachen einzufügen und immer und immer wieder das gleiche eintippen muss.
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Ausbildung wie Umschulung
Der gesamte FI-Teil ist bei FISIs und FIAEs gleich. Da gehört Grundverständnis Hardware, Netzwerk, etc. eben dazu.
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Bachelorarbeit - Entwicklung eines Systems zur internen Bedarfsmeldung
Spontan würde mir dazu eine REST-Schnittstelle einfallen. Hast du Vorgaben, was die Technologie angeht?
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Fragen zum Projektantrag
Das kann dir eigentlich nur deine IHK beantworten, weil das überall anders gehandhabt wird.
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Eure Hilfe! Bewerbungsanschreiben-Check
Da stimme ich absolut zu. Es mag sein, dass du gerne nochmal studieren möchtest - das würde ich im Anschreiben aber nicht erwähnen. Es wirkt ein wenig so, als hättest du dir den Abbruch nicht gut überlegt und hättest nur "keine Lust" mehr (ich möchte dir nichts unterstellen, das ist nur eine mögliche Interpretation des Geschriebenen). Ich kenne die Situation ja selber: Abgebrochenes Studium, danach Ausbildung. Grundsätzlich habe ich schon noch Interesse daran, das Studium nachzuholen - aber in meiner Bewerbung habe ich das nicht erwähnt, denn erstmal geht's nur um den FI. Was danach kommt, muss man dann sehen.
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Ausbildung oder Arbeiten?
Dass du deine Ausbildungsstelle wechselst ist erstmal nichts, was generell negativ auf dich zurückfällt. Sofern das bei einem Vorstellungsgespräch überhaupt aufkommt, kannst du da ja einfach sachlich darlegen, dass (u.U. auch grob wieso) es beim ersten Betrieb nicht geklappt hat (auf keinen Fall über den Betrieb lästern!). Wenn sich so etwas bei dir nicht durch den Lebenslauf zieht, ist das kein Problem.
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Ausbildung oder Arbeiten?
Meine Aussage wg. der 1,5 Jahre war auf den Optimal-Fall bezogen. Da ist es so, wie Colamann sagt: In's zweite Jahr einsteigen und die Prüfung vorziehen. Das ist für jemanden mit Vorkenntnissen durchaus machbar. Zumindest die erste Verkürzung (also auf zwei Jahre) war bei mir allerdings von vornherein im Vertrag festgehalten, nur das Vorziehen der Abschlussprüfung kann erst beantragt werden, wenn die entsprechenden Schulnoten da sind. Wenn du allerdings keinen Nachweis über Vorwissen hast und dein Ausbilder dir da nicht blind vertraut, kannst du natürlich nicht erwarten, dass der das einfach so macht. Da hat stefan.macke absolut recht: Die IHK ist da recht zügig, was Verkürzungsanträge angeht. Also: Reinhauen, überzeugen und dann verkürzen.
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Ausbildung oder Arbeiten?
FIAE-Einsteiger können (je nach Region!) mit rund 30-35k anfangen. Ich wollte noch was zu der Ausbildungszeit sagen: Wenn du gut bist und dein Ausbilder das bescheinigt, kannst du die Ausbildung in nicht mal 1,5 Jahren runterreißen und bist dann fertig. Das sollte man aushalten können. Und danach hast du einen anerkannten Abschluss, mit dem du dich überall bewerben kannst und nicht darauf angewiesen bist, dass der Personaler dir eine Chance gibt.
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Ausbildung oder Arbeiten?
Es mag sein, dass du den Job jetzt bekommst. Die Frage ist nur, wie's dann weitergeht. Ohne formellen Abschluss sieht's in Deutschland einfach schlecht aus. Bei vielen (gerade größeren) Unternehmen fällst du direkt aus dem Bewerbungsverfahren, wenn du weder IHK- noch Uni-Abschluss vorweisen kannst. Mir ging's ja ähnlich mit dem "nichts lernen" in der Ausbildung - ich hatte ein Studium angefangen und auch schon praktisch gearbeitet, so dass ich die Ausbildung nur pro forma gemacht habe - eben, um dann nicht später blöd dazustehen. Mein Rat wäre daher, die Ausbildung auf jeden Fall zu beenden - ob das in deinem jetzigen Betrieb ist, oder woanders, musst du für dich entscheiden.
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Neue Forensoftware - Fragen und Feedback
Ich bekomme bei jedem Seitenaufruf die Nachfrage, ob ich Desktop-Benachrichtigungen anzeigen lassen möchte. Das lässt sich nicht abstellen - auch wenn ich auf "Jetzt nicht" in dem Dropdown klicke. Ist das ein Firefox-Fehler oder kann das Forum was dafür?
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Projektdokumentation Leitfaden gesucht für IHK für München und Oberbayern
Das hat nichts mit "vorschnell handeln" zu tun, das ist Aufgabe der IHK, dir ihre Vorgaben bekannt zu machen. Und selbst wenn du hier jetzt Leute hast, die wohl auch bei der gleichen IHK ihre Prüfung gemacht haben, würde ich mich darauf nicht verlassen (es können sich Sachen geändert haben, vllt. war's doch 'ne andere IHK, vielleicht erinnert man sich falsch - alles möglich).
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FIAE Projektantrag abgelehnt
Wenn du tatsächlich nach einem Entwicklungsmodell vorgehst, kannst du das natürlich gut in den Fluß der Dokumentation einbauen. Ein "Standard"-Modell gibt es nicht. V(-XT) ist gängig, aber in vielen Unternehmen gibt's mittlerweile auch agile Methoden (SCRUM, etc.). Ich würde mir an deiner Stelle nicht künstlich ein Modell aufzwängen, wenn das bei euch im Unternehmen nicht usus ist. Bedenke auch, dass alles, was in deiner Doku thematisiert wird, auch Gegenstand des Fachgesprächs werden kann (und darüber hinaus natürlich; aber wenn du in der Doku schon Munition lieferst... ).
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FIAE Projektantrag abgelehnt
Allein bei den beiden Punkten kannst du doch sehr viel ausführlicher werden. "Erstellung der JavaScript-Methoden" - welche Methoden? (Nein, nicht die Namen der Methoden, sondern die fachliche Einordnung) Da könnte dann sowas stehen wie (das sind jetzt total aus der Luft gegriffene Punkte): Login 2h Datenabfrage 3h Datenpräsentation 5h Text-Funktionen 5h Und so kannst du das dann für "Programmcodeerstellung" und die Tests auch machen. (Wieso sind die JS-Methoden egtl. kein "Programmcode"?)
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Mündlich nicht bestanden
Hast du mal bei der IHK nachgefragt? Was haben die denn gesagt?
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Software Tester gesucht (CMD-Geek)
Tatsache ist, dass ihr mit eurem Programm Geld verdienen wollt (oder zumindest bezahlt werden wollt, um eure Kosten zu decken). Das heißt, dass ihr euren Kunden glaubhaft machen müsst, dass das Geld bei euch gut angelegt ist. Und eine vor Fehlern strotzende Kickstarter-Seite sowie ein minderwertiger Web-Auftritt sind dazu nicht geeignet. Es gibt einfache Möglichkeiten, Software ansprechend zu präsentieren. Gefordert wird hier gar nichts. Euch werden Ratschläge gegeben. Mir persönlich kann es nicht egaler sein, was ihr mit dem Programm macht. Welche großartigen Kosten habt ihr denn? Ich suche das jetzt nicht wieder raus, aber eure Ansprüche waren absolut illusorisch. Fangt doch erstmal klein an - wenn ihr später merkt, dass ihr tatsächlich größeren Bedarf habt, gibt es immer noch Möglichkeiten, zu skalieren. Was denn für ein Missbrauch? Den Satz verstehe ich wirklich nicht. Wieso ist OSS für Missbrauch anfällig? Ach komm, jetzt wird's lächerlich.
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Software Tester gesucht (CMD-Geek)
Man bekommt die Premium Version ausgedruckt auf DVD? Aber ohne Lizenz? Denn das nächste Angebot lautet: Auf who/which gehe ich hier nicht weiter ein. Ernstgemeinter Rat an euch: Macht das Ding zur Freeware und Open Source. Dann lernt vernünftige Software-Entwicklung an dem Projekt. Geld werdet ihr damit eh nicht verdienen - aber wenn ihr das ganze weiterentwickelt, aufräumt und pflegt, habt ihr ein schönes Referenz-Projekt, auf das ihr im weiteren Arbeitsleben verweisen könnt.
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Suche Lösungsweg zu Zwischenprüfung bei folgender Aufgabe
Schonmal als Tipp für die Prüfungen: Lies dir die Aufgabenstellungen bis zum Ende ganz genau durch. Dann fällt dir sowas auf: Die richtige Antwort wäre also 8,3TByte. Das wären unnötig verschenkte Punkte, denn die Rechnung an sich ist richtig.
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Suche Lösungsweg zu Zwischenprüfung bei folgender Aufgabe
Ich nehme mal nur die erste Aufgabe, die zweite ist prinzipiell das gleiche nur mit anderen Werten. Heißt: 1800 Kameras (merken!) Zusammen also 1800 (die Kameras) * 6 MBit/s Also durch 15 teilen. Wir haben da oben MBit/s stehen, also müssen wir das auf 10 Minuten hochrechnen. Also x * 60 (Sekunden / Minute) * 10 (Minuten). Alle Angaben bisher sind in MBit. Da müssen wir also auf GByte (auf Bit <-> Byte achten!) Immer aufrunden! Wenn wir 100,2 GByte rausbekommen, helfen uns 100 GByte nicht, auch wenn's "normal gerundet" wäre. Immer nett als Hinweis, falls man mit GiByte und GByte durcheinanderkommt. Also auf: 1800 Kameras mit 6 MBit/s => 1800 * 6 = 10800 MBit/s Komprimierung von 1:15 => 10800 / 15 = 720 MBit/s 10 Minuten lang speichern => 720 * 60 * 10 = 432000 MBit MBit -> MByte => 432000 / 8 = 54000 MByte MByte -> GByte => 54000 / 1024 = 52,73 => gerundet 53 GByte Solche Aufgaben sind wirklich geschenkte Punkte. Und dank Taschenrechner sollte das kein Problem sein. Einfach die Zahlen rausschreiben, in Beziehung setzen und runterrechnen. Zumal die Aufgaben fast immer das gleiche Schema haben (x Geräte produzieren y Bit/s an Daten, die wir für z Stunden speichern wollen).