Jump to content

Dubiose Einstellung im neuen Job

Empfohlene Beiträge

vor einer Stunde schrieb DER_BOZZ:

Ok habe das nochmal besprochen, die Firma wusste das nicht das der Vermittler einen Monat über die selbst laufen lassen wollte.

Habe das jetzt nochmal bei der Firma selber abgesprochen, 2 Jahre Befristung danach Festübernahme, Einstiegsgehalt 45.000. Da sind wir jetzt schon bei einer Erhöhung von 12.400 für das Jahr.

Das sind pro Monat etwa 500 Euro netto mehr.

Was sagt ihr jetzt dazu? Die bekommen angeblich keine Freigabe über eine unbefristete Einstellung.

Danke für alle Antworten!

Alleine mit diesen Angaben und einer 37,5 Stunden Woche hört es sich gut an und fair bezahlt.

Die 2 Jahre Befristung sind zwar suboptimal, aber kommen heutzutage oft vor. Wenn man kategorisch alle Stellen mit Befristung ablehnt entgehen einem viele Möglichkeiten.

Selbst wenn Du nicht entfristed wirst, in 2 Jahren mit 5,5 Jahren Erfahrung wirst Du auch leicht was neues finden..

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich würde dann zumindest irgendwo die Festanstellung nach 2 Jahren festhalten lassen, und zwar in einem Papier das zählt. Und das Ganze nicht nur schwammig formuliert a la "wir prüfen in 2 Jahren" sondern fix.

Zusätzlich würde ich schauen dass ich die Möglichkeit habe trotz Befristung zu kündigen, falls etwas ähnlich Gutes ohne Befristung auftauchst hängst du sonst fest.

Mündliche Zusagen betrachte ich als nicht existent, da ich im Zweifelsfall zwar locker behaupten kann "das haben wir aber so vereinbart", ich kann es aber nicht beweisen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 15 Minuten schrieb Maniska:

Ich würde dann zumindest irgendwo die Festanstellung nach 2 Jahren festhalten lassen, und zwar in einem Papier das zählt. Und das Ganze nicht nur schwammig formuliert a la "wir prüfen in 2 Jahren" sondern fix.

 

Was versprichst du dir denn von dem Versuch? Wenn sie ihm einen verbindlichen unbefristeteten Vertrag hätten geben wollen/können hätten sie das gemacht. Der Vertrag ist ja gerade befristet weil sie das nicht können oder wollen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 19 Minuten schrieb Maniska:

Zusätzlich würde ich schauen dass ich die Möglichkeit habe trotz Befristung zu kündigen, falls etwas ähnlich Gutes ohne Befristung auftauchst hängst du sonst fest.

Kann man sowieso mit den gesetzlichen Kündigungsfristen. 

 

Edit: 

@ TE: Für mich müssten schwerwiegende Gründen vorliegen, von einer Festanstellung in eine Befristung zu wechseln. Bei deinem AG besteht keine Möglichkeit zu wechseln bzw. weitere Bewerbungen bei anderen Firmen stehen nicht aus? 

Da du anscheinend bereit bist zu wechseln: Dem aktuellen Arbeitgeber schon davon berichtet bzw. das Gespräch gesucht? Ich gehe jetzt mal davon aus, dass normale Gehaltsverhandlungen bisher keinen großen Effekt hatten? 

Oft zieht es ja, wenn man einen neuen Vertrag in Aussicht hat, dass man noch mal ein Gegenangebot bekommt. Diese Karte sollte man natürlich nur ziehen, wenn man bei einer negativen Antwort auch wirklich kündigt und nicht bluffen.. 

bearbeitet von Hitami

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 41 Minuten schrieb Hitami:

Kann man sowieso mit den gesetzlichen Kündigungsfristen. 

Eben nicht.

Zitat

(3) Ein befristetes Arbeitsverhältnis unterliegt nur dann der ordentlichen Kündigung, wenn dies einzelvertraglich oder im anwendbaren Tarifvertrag vereinbart ist. (Quelle: Teilzeit- und Befristungsgesetz - TzBfG)

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Prüfung auf Festanstellung? Also doch keine Garantie und somit nur eine befristete Anstellung auf 2 Jahre.

Zur Kündigungsmöglichkeit: bei Befristung auf 2 Jahre würde ich versuchen, die "normalen" Kündigungsfristen einzelvertraglich aufgenommen zu bekommen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 2 Stunden schrieb Hitami:

Kann man sowieso mit den gesetzlichen Kündigungsfristen.

Nope, deswegen haben hier einige, nicht nur ich, explizit darauf hingewiesen:

Eine weitere Besonderheit bei befristeten Arbeitsverträgen ergibt sich aus § 15 Absatz 3 TzBfG (Teilzeit- und Befristungsgesetz). Demnach kann ein solcher Vertrag weder vom Arbeitnehmer noch vom Arbeitgeber vorzeitig ordentlich gekündigt werden.

Zitat

Oft zieht es ja, wenn man einen neuen Vertrag in Aussicht hat, dass man noch mal ein Gegenangebot bekommt. Diese Karte sollte man natürlich nur ziehen, wenn man bei einer negativen Antwort auch wirklich kündigt und nicht bluffen.. 

Und hinterlässt damit ggf. verbrannte Erde wenn man sich doch in 6 Monaten aus anderen Gründen für einen Wechsel entscheidet. Den Schritt sollte man nur dann gehen wenn der einzige Grund für einen Wechsel das Gehalt ist. Zudem, auch dort sollte man den Vertrag schon vorliegen haben. Sonst sagt der alte AG "geht doch" und der potentielle Neue sagt "och nee, doch nicht".

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 19 Stunden schrieb C#Dev:

echt als FISI ? Die meisten FISIs die ich hier im Ruhrgebiet kenne arbeiten für unter 40K. 

Liegt halt immer an der Branche.. Ich habe mich innerhalb der letzten 2 Jahre zu einer leitenden Kraft innerhalb der chem. Industire (NRW) hochgearbeitet. Bin nun bei ~60k brutto. Ext. vollzeit 40h bei einem Kunden (die Provision machts hier) mit ~12 Mitarbeiter unter meiner Haube.

Andere Ausbildungs-Kollegen (std. Clientsupport, 1st Lvl) im ländlichen Bereich sind nicht mal bei 25000 brutto.

Lage, Branche, Betriebsgröße, Verantwortung etc. sind alles Faktoren die das Gehalt bestimmen.

 

VG Boeckz

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 11 Minuten schrieb Boeckz:

Bin nun bei ~60k brutto. Ext. vollzeit 40h bei einem Kunden (die Provision machts hier) mit ~12 Mitarbeiter unter meiner Haube.

Vorgesetzter von 12 Mitarbeitern und dann nur 60k? Ist aber auch nicht gerade ein Jackpot.

60k erreichen bei uns die Entwickler ohne irgendwelche Projekt- oder Personalverantwortung.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am 30.8.2018 um 12:26 schrieb Ulfhednar:

Vorgesetzter von 12 Mitarbeitern und dann nur 60k? Ist aber auch nicht gerade ein Jackpot.

60k erreichen bei uns die Entwickler ohne irgendwelche Projekt- oder Personalverantwortung.

Sehe ich ähnlich.

60k ist in der Umgebung (NRW) Entry für Entwickler (nicht Junior) mit einigen Jahren BE. Für eine Führungskraft mit 12 Mitarbeitern ist das sehr, sehr mau. Es sei denn, es ist tatsächlich keine Führungsstelle (Gehaltsgespräche, Budget, Disziplinarverantwortung, Personaleinstellungen), sondern eher Richtung "Teamorganisator", um es mal nett zu formulieren.

Der folgende Absatz ist nicht auf den Verfasser bezogen: Bei meinem alten AG wurden auf solche Posten immer die Jungspunde gesetzt, die hoch hinaus wollten. Die bekamen mehr Pseudoverantwortung als zusätzliche Arbeit, einen netten Titel, aber einen mickrigen Gehaltsaufschlag, der keinesfalls die Beförderung widerspiegelte. Unter'm Strich gab es mehr Stress und Arbeit für weniger Geld. Die schienen damit trotzdem sehr glücklich. 😉 

 

bearbeitet von Kwaiken

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich werde die Stelle wohl annehmen.

Hab es aber hinausgezögert bekommen, um noch zwei andere Vorstellungsgespräche wahrnehmen zu können.

Hab aber nochmal nachgefragt, bis jetzt wurde jeder in der IT bei denen unbefristet übernommen.

bearbeitet von DER_BOZZ

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hatte das IHK Zeugnis nicht mitgeschickt und sollte es nachgereichen.

Allerdings erst nach den Vorstellungsgesprächen, die ja schon aufwendig waren.

Klar eigtl. Selber schuld, aber da ich 2mal eine 5 darauf habe, was zum Schulzeugnis gar nicht passt(Durchschnitt 2,2), habe ich das weggelassen.

Denke 3.5 Jahre Berufserfahrung reichen noch nicht dafür, das nicht mehr nach verlangt wird.

bearbeitet von DER_BOZZ

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 22 Minuten schrieb DER_BOZZ:

Hatte das IHK Zeugnis nicht mitgeschickt und sollte es nachgereichen.

Allerdings erst nach den Vorstellungsgesprächen, die ja schon aufwendig waren.

Klar eigtl. Selber schuld, aber da ich 2mal eine 5 darauf habe, was zum Schulzeugnis gar nicht passt(Durchschnitt 2,2), habe ich das weggelassen.

Denke 3.5 Jahre Berufserfahrung reichen noch nicht dafür, das nicht mehr nach verlangt wird.

2x eine 5 auf dem Abschlusszeugnis würden mich tatsäclich als AG aber auch abschrecken. Wie kriegt man sowas hin?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 18 Minuten schrieb DER_BOZZ:

Den Vertragsentwurf hatte ich zur Vorabprüfung per E-Mail bekommen und die Info das eine Einstellung nur nach Vorzeige des IHK Zeugnisses möglich wäre.

Es gibt öfter mal Firmen, die einen Vertrag auf das Zeugnis einschränken.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Clear editor

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.


Fachinformatiker.de, 2019 SE Internet Services

fidelogo_small.png

if_icon-6-mail-envelope-closed_314900.pnSchicken Sie uns eine Nachricht!

Fachinformatiker.de ist die größte IT-Community
rund um Ausbildung, Job, Weiterbildung für IT-Fachkräfte.

Fachinformatiker.de App


Get it on Google Play

Kontakt

Hier werben?
Oder senden Sie eine E-Mail an

Social media u. feeds

Jobboard für Fachinformatiker und IT-Fachkräfte

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Fachinformatiker.de verwendet Cookies. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung