vor 14 Stunden14 h Hallo zusammen,Anfang: Über michEnde: Aktuelle LageANFANGIch bin 31 und hab letztes Jahr meine Umschulung zum Fachinformatiker für Systemintegration abgeschlossen. Mein Weg dahin war echt nicht einfach: Hatte nur einen erweiterten Hauptschulabschluss, dann Realschule gemacht. Wollte schon viel früher in die IT, aber hab immer nur Absagen bekommen, weil meine Noten damals einfach nicht gut waren. Alle meine Geschwister haben Abi/Fachabi gemacht und studiert (meist BWL). Irgendwie hab ich gedacht, das muss ich genauso machen, um weiterzukommen und nicht der einzige ohne Studium zu sein. Also hab ich erst eine Ausbildung als Verkäufer gemacht, danach Fachabi und BWL studiert (mit dem Gedanken, später mal in Richtung Wirtschaftsinformatik zu gehen oder ähnliches). Allerdings merkte ich nach einiger Zeit, dass das Studieren einfach nichts für mich ist, konnte mich da wenig motivieren und habe das dann (leider etwas spät) abgebrochen. Aber das war auch gut so weil ich so gemerkt hab, dass ich wirklich was mit IT machen will.Im Praktikum (insgesamt 8 Monate) war ich dann im IT-Support tätig und hab echt hineingehängt. Nach der Einarbeitung hab ich fast alles alleine gestemmt. Zu meinen Aufgaben im Praktikum gehörte z.B.:1st/2nd Level Support (Telefon, Vor-Ort- und Remote-Support auf Deutsch & Englisch)Active Directory & Microsoft Admin Center (Benutzer, Gruppen, Berechtigungen, Lizenzen verwalten; E-Mail-Freigaben/Sperren)Veeam Tape-Sicherung (Kontrollen, Tapes wechseln & dokumentieren)Sophos-Firewall (Regeln prüfen, VPN-Verbindungen einrichten, E-Mail-Regeln)IP-Telefonie (Benutzer anlegen & verwalten)Betreuung von Notebooks & Handys (Updates, Software installieren, VPN-/RDP-Konfigurationen etc.)VMware- und Serververwaltung (typische Admin-Aufgaben)Allgemeine Dokumentation (Tickets, Änderungen, Aufgaben protokollieren)Nach der Einarbeitung hab ich aber quasi alles ganz alleine gemacht. Ich war oft länger da und hab auch nachts noch Support gemacht und E-Mails beantwortet. Wenn jemand in Amerika oder an einem anderen Standort gearbeitet hat, konnte es passieren, dass um 20 Uhr noch ne Anfrage kam obwohl ich von 7 bis 16:30 gearbeitet hatte. Ich wollte besser werden und hab immer vollen Einsatz gezeigt – trotz dem ganzen Stress mit dem Lernen und der Prüfungsvorbereitung hab ich oft Überstunden gemacht und jede Aufgabe selbstständig erledigt. (Solange nichts Extremes anstand habe ich Aufgaben eigenständig gelöst) und ansonsten die größeren Probleme weitergegeben etc.Trotzdem bin ich dort nicht geblieben da unser Chef ständig irgendwie auf mir herumgehackt hat – er schien zu glauben ich würde nichts tun, sondern nur der Kollege der ja eigentlich zuständig war/gewesen ist.. Dabei habe ich alles dokumentiert: Hab jede Ticket-Aktion, jede gelöste Aufgabe etc. im System notiert. Trotzdem hat er mir das wohl nicht geglaubt, wahrscheinlich dachte er sogar ich lüge oder so denn als Praktikant macht man ja normalerweise nicht so viel. Der Kollege der eigentlich für die Firma zuständig war, war übrigens in Ordnung und hat mir vieles gezeigt. Es war zwar viel Arbeit und hat mir schon einige schlaflose Nächte gebracht gehabt aber genau dadurch hab ich eben viel gelernt und bin widerstandsfähiger geworden. Ich hab damals nichts gesagt (weil ich dem Kollegen einfach keine Stress machen wollte) aber rückblickend gab es da wohl doch Ärger mit dem Chef (wegen dem abgeben aller Aufgaben/Arbeit ^^). Von anderen Umschülern zu der Zeit hab ich immer nur Gutes gehört (im Praktikum) und deshalb dachte ich mit dem was ich gelernt/gemacht habe, würde ich sicher was finden ohne größere Probleme und bin nicht bei der Firma geblieben...ENDEJetzt sitze ich seit 8 Monaten auf Jobsuche und es läuft leider immer aufs Gleiche raus: Es werden meistens Leute mit 1–5 Jahren Erfahrung eingestellt, aber so jemand bin ich ja noch nicht. Ich schicke Bewerbungen raus und krieg nur Absagen oder gar keine Antwort von den Unternehmen. Ich bin wirklich ****** SAUER und FRUSTRIERT.Überall heißt es doch IT-Leute werden gesucht und Fachkräftemangel etc aber davon spüre ich nix!Ich bin schon vorher sowie jetzt bereit richtig anzupacken: 60 Stunden oder mehr pro Woche, Schichtdienst, Nachtschicht, Umzuziehen in den Süden - vor allem Bayern oder Baden-Württemberg wäre sehr interessant da es dort große Firmen gibt und vllt auch mehr Chancen für mich. Zur Info: Ich hatte aber auch immer Interesse an diesen Regionen gehabt und würde deshalb auch gerne mal dort hinziehen.Hat vielleicht irgendwer von euch Tipps oder Kontakte? Kennt jemand zufällig Firmen, die auch Junior-Leute einstellen? Oder jemanden wie mir eine Change geben? Ich bin auf dem Papier und dem Wissensstand natürlich noch nicht der beste aber ich bin sehr sehr motiviert und habe richtig bock Gas zu geben um endlich in dem Feld fuß zu fassen.Ich wäre für jeden Hinweis oder Hilfe mega dankbar.
vor 14 Stunden14 h vor 31 Minuten, Suchend hat gesagt:Überall heißt es doch IT-Leute werden gesucht und Fachkräftemangel etc aber davon spüre ich nix!Das war vor ein paar Jahren so aber das stimmt einfach nicht mehr und sollte mal in die Köpfe der Leute reinkommen.Junioren haben es gerade unglaublich schwer weil gerade dank KI viele Unternehmen denken das sie keine Junioren mehr brauchen wenn ein Senior die Arbeit in weniger Zeit dann halt mit erledigen kann.Sorry fürs Demotivieren aber das ist gerade einfach die Realität für euch.Darüber hinaus: In der IT gibt es keinen Fachkräftemangel mehr. Punkt.Wenn du einen Sicheren Job wolltest hättest du in die Pflege oder ins Handwerk gehen müssen. Bearbeitet vor 14 Stunden14 h von Brapchu
vor 12 Stunden12 h vor 1 Stunde, Suchend hat gesagt:Ich will arbeiten (IT) bekomme aber keine ChanceWenn deine Stärke das Arbeiten ist, dann hättest du wirklich in die Pflege oder ins Handwerk gehen sollen. In der IT geht es nicht ums Arbeiten, sondern ums Lernen. Und dafür muss dir niemand eine Chance geben, außer du dir selbst.Wichtig ist für dich, dass du ehrlich mit dir bist. Ich bezweifle nämlich, dass du den Drang und/oder die Fähigkeit zum kontinuierlichen Lernen hast. Ich würde dir deshalb raten, ins Handwerk oder in die Pflege zu gehen. Dort kommt es nicht aufs Lernen an, sondern auf deinen Einsatz. Und das ist auch nichts Schlechtes. Niemand wird dich in fünf Jahren schief angucken, wenn du als Maurer oder Elektriker arbeitest und mit beiden Beinen fest im Leben stehst. Im Gegenteil. Wenn das Arbeiten deine Stärke ist, dann kannst du in diesen Bereichen viel erfolgreicher sein als in der IT.Falls ich dich falsch eingeschätzt habe und du es wirklich weiter versuchen willst, hätte ich folgenden Tipp:Acht Monate sind bitter. Das lässt sich nicht wegargumentieren. Du kannst nur ehrlich sein und sagen, dass du auf der Suche nach einem Job warst, bei dem du angelernt wirst, und das auch so kommuniziert hast. Dass es eine Weile gedauert hat, bis es bei dir Klick gemacht hat und du verstanden hast, dass du niemanden brauchst, der dich anlernt, sondern dass du dir alles auch selbst beibringen kannst. Und dann verbringst du die nächsten acht Monate genau damit. Währenddessen bewirbst du dich auf alles, was nicht bei drei auf dem Baum ist. Egal, ob Junior oder Senior. Das ist den meisten nämlich ziemlich egal. Und das Ganze machst du so lange, bis deine Bereitschaft zum kontinuierlichen Lernen hervorsticht und unausweichlich wird.
vor 7 Stunden7 h Hallo!vor 7 Stunden, Suchend hat gesagt:ch bin 31 und hab letztes Jahr meine Umschulung zum Fachinformatiker für Systemintegration abgeschlossen. Ich hab das jetzt hier nirgends herausgelesen: wie hast du denn abgeschlossen? Bewirbst du dich mit dem Zeugnis, auf dem auch die Noten stehen?Geht aus deinem CV oder Anschreiben hervor, was du noch alles machst, um mehr und neues über die IT zu lernen?Erklärst du irgendwo deinen nicht direkt geradlinigen Weg? Hast du gar Lücken im Lebenslauf gelassen?Für den, der die Bewerbung bekommt, sieht es auf dem Papier ja erstmal so aus, als wenn dein Praktikumsbetrieb dich nicht übernehmen wollte. Als wenn du also vielleicht nicht gut arbeitest, unmotiviert bist oder sonst irgendwie nicht genug Mehrwert darstellst, um dich zu übernehmen. Ein zwei Jahre dort zu bleiben bzw sich aus dem bestehenden Arbeitsverhältnis zu bewerben, hätte besser ausgesehen.Wie sehen deine Bewerbungsunterlagen aus? Man sieht häufig, dass die nicht so schön sind weil 'ich mache ja IT und bin kein Gestalter' aber eventuell werden 50% oder mehr aller eingehenden Bewerbungen gar nicht erst angesehen, weil die Form nicht stimmt.Wie CompileThis schon ausführte: lerne neues dazu, dokumentiere das. Man muss das in deiner Bewerbung sehen können! Für dich ist es wichtig, dass du es erstmal bis zum Gespräch schaffst. Dort musst du sie dann überzeugen, warum sie ausgerechnet dich brauchen. Für alle Stolpersteine im Lebenslauf solltest du gute Begründungen haben, sie eventuell sogar aktiv selbst ansprechen.Alles, was jede Hilfskraft könnte, die man eine Woche auf die Teilaufgabe anlernt, ist nichts, was dazu führt, dass man dich einstellt. Es könnte sich lohnen herauszustellen, dass du ganze Bereiche eigenverantwortlich allein betreut hast und universell auf neue Probleme eingehen und sie lösen kannst.LG der Venom.
vor 6 Stunden6 h Man muss sagen das es gar keinen Fachkräftemangel in der IT gibt.Du bist erst 31 auch da kannst du nochmal eine Ausbildung/Umschulung machen oder sogar als Quereinsteiger arbeiten.Gerade in der Pflege oder Gastronomie werden gerne Quereinsteiger eingestellt und der Verdienst ist auch weit übern Durchschnitt!Ich habe meine Verlobte in meiner aktuellen Firma kennengelernt (Konzern mit Standorten weltweit) und sie arbeitet als Recruiterin (da kriegt man halt so einiges mit).Es kommen ca. 50 - 100 Bewerbungen für Fachinformatiker Ausbildung oder frisch ausgelernte Fachinformatiker rein, da kann es schon mal sein das mal einer bei Bedarf eingestellt wird, aber auch dort sucht man sich die "schönste und beste" Rosine raus.Was halt gefordert wird und das hast du bereits erkannt ist Berufserfahrung.Der Grund dafür ist laut ihr, dass heutzutage „jeder“ Fachinformatiker wird, der einfach nicht dafür geeignet ist, sondern es nur aufgrund der „berufsbezogenen Benefits“ gelernt oder umgeschult hat.Und da halt viele nach einiger Zeit wieder gehen mussten hat man sich halt entschieden auf Berufserfahrung zu setzen( machen viele/alle Unternehmen so )
vor 4 Stunden4 h vor 10 Stunden, Suchend hat gesagt:Überall heißt es doch IT-Leute werden gesucht und Fachkräftemangel etcDer IT-Arbeitsmarkt hat weniger ein Bewerberproblem als ein Erwartungsproblem: Gesucht werden Berufseinsteiger mit Erfahrung, Spezialwissen und KI-Kompetenz — also im Grunde keine Einsteiger.Wir haben eigentlich keinen Fachkräftemangel — wir haben aber einen Markt, der Einsteiger zu wenig entwickeln will und gleichzeitig über fehlende erfahrene Leute klagt.1. Der angebliche Fachkräftemangel ist oft kein reines Mengenproblem, sondern ein Komfortproblem der Unternehmen.Bewerber gibt es durchaus — aber viele Unternehmen suchen keine Nachwuchskräfte, sondern am liebsten sofort produktive Leute mit Erfahrung, Spezialwissen und möglichst moderaten Gehaltsvorstellungen. Es fehlen also oft nicht einfach „Fachinformatiker“, sondern perfekt passende Kandidaten ohne Einarbeitungsaufwand.2. Der schwierige Berufseinstieg widerlegt den Fachkräftemangel nicht — er entlarvt seine Widersprüche.Wenn ständig vom Mangel gesprochen wird, Einsteiger aber trotzdem reihenweise Absagen bekommen, dann zeigt das: Gesucht werden vor allem verwertbare Fachkräfte, nicht unbedingt Berufsanfänger. Viele Firmen klagen über Knappheit, investieren aber zu wenig in Ausbildung, Mentoring und systematischen Kompetenzaufbau. Wer keine Junioren entwickeln will, darf sich über Seniorenmangel nicht wundern.3. KI löst den Mangel nicht, sondern verschiebt die Hürde nach oben.KI ersetzt vor allem einfache Einstiegsaufgaben: Standardcode, Dokumentation, Routinetests, triviale Analysen. Genau dadurch fallen klassische Junior-Tätigkeiten teilweise weg. Das Ergebnis ist nicht „KI ersetzt alle Fachinformatiker“, sondern: Der Einstieg wird härter, weil von Anfängern heute oft schon fast Mid-Level-Leistung erwartet wirdFür Umschüler verschiebt sich der Markt von „Abschluss genügt“ zu „Abschluss plus Beweis“. Der Abschluss bleibt wertvoll, aber er trägt heute weniger allein. Besonders wichtig werden:ein belastbares Praktikum mit echten Aufgaben,ein Portfolio mit realen Projekten,sichtbare Praxis mit Git, Tickets, Doku, Tests, Deployment, Support oder Admin-Aufgaben,und zunehmend der souveräne Umgang mit KI-gestützten Workflows. get in IT beschreibt, dass Junior-Talente heute zusätzlich Automatisierung, KI-gestützte Arbeitsweisen und interdisziplinäres Arbeiten beherrschen sollen.Gerade für Umschüler ist das entscheidend, weil sie häufiger gegen den Verdacht antreten müssen, zwar einen Abschluss zu haben, aber noch nicht hinreichend betriebsnah erprobt zu sein. Dieser Verdacht ist nicht immer fair, aber er ist im Markt real.Umschüler haben in der Fachinformatik weiterhin Chancen, aber sie konkurrieren heute nicht nur über den Abschluss, sondern vor allem über den Praxisnachweis.Quellen für die obigen Aussagen:Gern — hier ist ein sauberes Literaturverzeichnis in APA 7 und Harvard-Stil auf Basis der verwendeten Quellen. Bei Webquellen ohne klar ausgewiesene Einzelautor:innen habe ich die Institution als Körperschaftsautor gesetzt. Wo kein genaues Veröffentlichungsdatum sichtbar war, habe ich mit dem Jahr der Quelle gearbeitet und bei Webartikeln einen Abruf am 10. April 2026 ergänzt. Die bibliografischen Angaben zu Titel, Institution und Verfügbarkeit habe ich anhand der Originalquellen geprüft. (Bitkom e. V.)Bitkom. (2025). Der Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte: Studie 2025. Bitkom e. V.Bundesagentur für Arbeit. (2025). Der Arbeitsmarkt für IKT-Berufe im Kontext der Transformation. Statistik/Arbeitsmarktberichterstattung. (Bundesagentur für Arbeit)Bundesagentur für Arbeit. (2025). 2.2 Informatik. Statistik/Arbeitsmarktberichterstattung. (Statistik der Bundesagentur für Arbeit)Anthropic. (2025). Anthropic Economic Index: AI’s impact on software development. Abgerufen am 10. April 2026. (Anthropic)get in IT. (2026). IT-Arbeitsmarkt 2026. Abgerufen am 10. April 2026. (get in IT)IHK Nord Westfalen. (2026). Umschulung. Abgerufen am 10. April 2026. (IHK)Stepstone. (2025). Berufseinstieg 2025: Weniger Jobs, neue Chancen. Abgerufen am 10. April 2026. (www.stepstone.de)Westby, S., & Sasser Modestino, A. (2025). The impact of generative AI on job opportunities for junior software developers [Working paper, submitted manuscript]. Northeastern University.Meine Interpretation der Situation:Umschulung ist eine Chance, aber keine Garantie mehr.Die guten Umschüler werden direkt in Ihren Praktikumsbetrieben verbleiben und dort Erfahrung aufbauen können.Die, welche nicht übernommen werden, haben es sichtlich schwerer, falls es keinen weiteren Nachweis von Erfahrungen und Skills im Selbststudium gibt. Bearbeitet vor 4 Stunden4 h von hellerKopf
vor 3 Stunden3 h Die Posts zu dem Thema häufen sich gefühlt in letzter Zeit.Wie hier bereits geschrieben wurde ist dass "Problem", wahrscheinlich gerade für FiSi, dass relativ wenig "Wald-Und-Wiesen-Administratoren" gesucht werden, sondern vermehrt Spezialisten für ein bestimmtes Fachgebiet. Wird aber halt auch nix, wenn Berufsanfänger dadurch keine richtige Chance erhalten sich zu spezialisieren.Das heisst aus meiner Sicht nicht, dass es Chancenlos ist, aber wahrscheinlich deutlich schwieriger als noch vor einigen Jahren.Viel Erfolg weiterhin, bleib dran!
vor 3 Stunden3 h dazu kommt die Explosion der Gehaltsvorstellungen der Anfänger in den fetten Jahren. Aktuell ( wo kaum jemand sucht ) bekomme ich einen Senior mit 5+ Jahren Erfahrung für meist dieselbe Summe wie einen Berufsanfänger ohne Praxis.Angebot und Nachfrage. Bedeutet dass die (Einstiegs-) Gehälter sinken, was ich aktuell hier auch überall sehe.Aber wie gesagt, ohne Projekte braucht niemand Personal. Da hilft auch weniger Geld nicht ... wenn ich dann Leute brauch kriege ich sie für nen Appel und ein Ei dürfte die aktuelle Ansicht sein
vor 3 Stunden3 h vor 10 Minuten, charmanta hat gesagt:dazu kommt die Explosion der Gehaltsvorstellungen der Anfänger in den fetten Jahren. Aktuell ( wo kaum jemand sucht ) bekomme ich einen Senior mit 5+ Jahren Erfahrung für meist dieselbe Summe wie einen Berufsanfänger ohne Praxis.Angebot und Nachfrage. Bedeutet dass die (Einstiegs-) Gehälter sinken, was ich aktuell hier auch überall sehe.Aber wie gesagt, ohne Projekte braucht niemand Personal. Da hilft auch weniger Geld nicht ... wenn ich dann Leute brauch kriege ich sie für nen Appel und ein Ei dürfte die aktuelle Ansicht seinDas stimmt leider. Ich finde derzeit auch keine Alternative, entweder wird auch zu wenig geboten oder zu viel von einem erwartet.
vor 3 Stunden3 h vor 7 Minuten, CtrlAltAudrey hat gesagt:entweder wird auch zu wenig geboten oder zu viel von einem erwartetDiese Darstellung ist aus deiner Sicht ja legitim. Aber für einen AG heißt es: "entweder wird zu viel verlangt oder zu wenig geleistet"Im Moment wird es da keinen Ausgleich der Meinungen geben. Im Moment wird sich der AG durchsetzen können.
vor 1 Stunde1 h vor 12 Stunden, Suchend hat gesagt:Überall heißt es doch IT-Leute werden gesucht und Fachkräftemangel etc aber davon spüre ich nix!Ja, weil es die Mehrheit nur nachplappert und es auch von nicht-ITlern verbreitet wird, die keine Ahnung über den Arbeitsmarkt von IT haben. Wenn wir über Wald- & Wiesenmitarbeitern oder Turnschuhadministratoren sprechen, dann gibt es davon leider sehr viele die breites aber halt kein tiefes Wissen besitzen. Für große Arbeitgeber macht es mehr Sinn für Service Tätigkeiten Menschen aus low-cost countries einzustellen, während kleinere Unternehmen die eierlegende Wollmilchsau für einen vergleichsweisen kleinen Groschen suchen. Ein riesiger Faktor sind auch die Gehälter. Wenn mich jemand fragt, was ich arbeite und meinte Antwort ist einfach nur "in der IT", dann ist die Reaktion danach unfassbar oft, dass ich ja dann unfassbar viel Geld verdiene und das ohne, dass sie wissen, was ich überhaupt mache. Mehr potentielle IT-Kräfte kommen auf dem Markt und senken die Gehälter. Arbeitgeber haben mehr Auswahl und picken sich gewisse Ausnahmen für weniger Geld heraus, während der Rest leider etwas unter geht. Für Menschen mit gewissen Perks bleibt der Markt offen, jedoch für die Allgemeinheit eher weniger. IT-Service ist leider keiner dieser Perks, da der Markt vorallem mit Quereinsteigern geflutet ist. vor 12 Stunden, Suchend hat gesagt:Hat vielleicht irgendwer von euch Tipps oder Kontakte?Wichtig stellt sich immer ein eigenes persönliches Netzwerk heraus. Social Media Plattformen, Messen, Workshops oder Schulungen bieten sich immer an den Kontakt zu Firmen oder Personen zu finden. Interessant wäre, wie du deine Bewerbung und deinen CV aufbaust, denn in der Regel lässt sich hier immer etwas verbessern. Der IT-Markt ist etwas überlaufen, womit gerade Einsteiger ein riesiges Problem haben. Ich denke, mir werden die Älteren jetzt etwas auf den Kopf steigen, aber mit 31 besitzt du quasi keine Berufserfahrung, während andere in diesem Alter 10+ Jahre auf dem Buckel und gewisse Schulungen, Zertifikate oder Nischenwissen erarbeiten konnten. vor 1 Stunde, charmanta hat gesagt:gebot und Nachfrage. Bedeutet dass die (Einstiegs-) Gehälter sinken, was ich aktuell hier auch überall sehe.Machst du noch etwas parallel dazu? Das ist leider eine vergleichsweise lange Zeit, aber gib nicht auf und steck den Kopf nicht in den Sand. Ich wünsche dir bei der Suche viel Glück!
vor 1 Stunde1 h vor 2 Stunden, hellerKopf hat gesagt:Quellen für die obigen Aussagen:Gern — hier ist ein sauberes Literaturverzeichnis in APA 7 und Harvard-Stil auf Basis der verwendeten Quellen.Also.. nur mal als Zwischenfrage: Sind hier jetzt eigentlich komplette Posts die nur mit ChattiGPT erstellt wurden erlaubt?Finde das bringt ein Forum ein bisschen ad absurdum. @charmanta Aber wäre vllt eher eine Diskussion für einen separaten Thread.
vor 1 Stunde1 h vor 13 Stunden, Suchend hat gesagt:Ich wäre für jeden Hinweis oder Hilfe mega dankbar.1) Bewerbe dich EU-weit. 2) Schraube deine Anforderungen herunter. Fange wenn nötig klein an und arbeite dich hoch. Nicht jeder schafft es sofort in die gewünschte Fachrichtung, Position, Betrieb, Gehalt, etc.3) Bilde dich mit klarem Fokus gezielt und diszipliniert weiter. Heute hast du alle Möglichkeiten, die dir zur Verfügung stehen. Endloses Wissen sofort und (nahezu) kostenlos und du hast gerade die wichtigste Ressource: Zeit. Nutze das!4) Sei kreativ. Jeder schickt seine (ChatGPT-)Bewerbung. Macht doch mal was ganz verrücktes ... z.B. ruf an und frag nach der Person die eine Stelle ausgeschrieben hat, geh bei den Firmen persönlich vorbei mit einer Bewerbungsmappe auf der was lustig/spannendes/innovatives steht, so dass man dich als Person kennenlernen möchte. Was kannst verlieren? Genau gar nichts. Es sind heute alle soo bequem, langweilig und einheitlich geworden. Da wirst du dann auch entsprechend (von der KI) aussortiert, wenn du den definierten Score für eine Stelle nicht erreichst anhand deiner Bewerbung. Bearbeitet vor 1 Stunde1 h von bigvic
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