Fachkräftemangel - Gründe und Auswege

2.145 Beiträge in diesem Thema

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Ingenieursverband-VDI-Deutschland-hat-nicht-genug-IT-Fachkraefte-3659347.html

Zitat

Laut einer Umfrage des VDI fürchten deutsche IT-Experten einen Fachkräftemangel. Der Ingeniersverband rechnet derzeit mit 3,5 offenen Stellen pro Bewerber – unter der Annahme, dass lediglich jede vierte bis fünfte freie Stelle überhaupt gemeldet wird.

Das hat schon wieder Pipi Langstrumpf Niveau. :D

bearbeitet von Errraddicator

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2 hours ago, tTt said:

Ich stimme hier Neinal zu. 

Jeder ist seines Glückes Schmied. 

Natürlich sollte man das Eisen noch schmieden, wenn es noch heiß ist. Das ist einfacher.

Aber selbst mit 50 ist ein Neuanfang möglich, wenn man es denn will. 

 

tTt, wie alt bist Du?

 

Bei manchen Beiträgen frage ich mich immer persönlich, ob die Leute Ihre Phrasen aus der Zeitung/TV/Film haben oder ob die auf echte Lebenserfahrung basiert.

Ich behaupte nicht, Du hast nicht Recht, aber genauso gut würde ich mir sowas nicht anmaßen jemanden vor den Latz zu knallen, ich nicht selber 50+ wäre.

Das Leben ist vielschichtig, komplex und manchal für den Einen oder Anderen bitter.  Irgendwelche "Floskeln" als Standardaussagen zu etablieren halte ich für weltfremd und naiv. 

bearbeitet von UnknownX

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vor 32 Minuten schrieb Errraddicator:

@tTt

Also ist jemand, der Eigentum in Berlin hat, dessen Frau in Berlin arbeitet und deren Kinder in Berlin Freunde, Schule und Umfeld haben, nicht an Berlin gebunden und kann mir-nichts-Dir-nichts eine Stelle in Hamburg antreten?

Schließlich ist es ja "Nonsens!" wie Du gesagt hast.

Klar kannst du das tun. Dass daraufhin eine Aktion von deiner Frau und dem Kind kommt, ist logisch.

=> Aktion und Reaktion

vor 18 Minuten schrieb Rienne:

Nicht zu vergessen, dass man ja immer die Wahl hat. Ich meine Hey, man kann sich ja zum Beispiel auch sicher aussuchen, dass die Firma, in der man arbeitet, den Standpunkt schließt. Oder auch, dass der Vater auf einmal einen Schlaganfall hat und man ihn Pflegen muss. Oder oder oder...

Du redest so einen Bullshit...

Wenn es um Risikomanagement geht, wie du es hier umschreibt, dürfte man ja auch das Haus nicht mehr verlassen, weil man ja beispielsweise vorher weiß, dass man von einem Auto überfahren werden könnte.

Mach dir dein Leben ruhig so einfach, aber das Niveau auf dem du hier argumentierst gehört eher in die Bild als hier hin.

Das ist explizit meine Sicht. Offensichtlich nicht deine.

Vieles entscheiden wir täglich "automatisch", atmen zum Beispiel. Tun wir das nicht, hat das den Tot zur Folge (vereinfacht ausgedrückt).

Auch hier wieder:

Aktion und Reaktion

Wir sorgen gerade auf jeden Fall für Unterhaltung ;)

Chief Wiggum ist jeenfalls sehr amüsiert :D

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bearbeitet von tTt
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@tTt Also ist der oben beschriebene Fall - entgegen Deiner Aussage - doch gebunden, wenn er nicht gewillt ist, seine Frau, Familie und Eigentum für den Job zu opfern?
Dann hätten wir das ja geklärt. ;)

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vor 44 Minuten schrieb KeeperOfCoffee:

Kann man doch eh nichts drauf gegen was Lobbyisten sagen. Außerdem was hat der VDI damit zu tun??

Ist die Frage ernst gemeint? Ich habe Software Engineering studiert und habe dadurch den Titel Dipl. Ing. erlangt - ich glaube nicht, dass ich die einzige bin :)

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vor 46 Minuten schrieb Errraddicator:

@tTt Also ist der oben beschriebene Fall - entgegen Deiner Aussage - doch gebunden, wenn er nicht gewillt ist, seine Frau, Familie und Eigentum für den Job zu opfern?
Dann hätten wir das ja geklärt. ;)

"Wenn er nicht gewillt ist" besagt doch das genau das, was ich beschreibe, wir treffen sekündlich Entscheidungen. Aktion und Reaktion. 

Dies hat stets Auswirkungen auf einfach alles.
Sei es das Umfeld, Freunde, Familie. Du triffst aber stets deine eigenen freien Entscheidungen. Gehst du Bier trinken mit Freunden und lässt deine Freundin/Frau "versauern" zu Hause war es deine freie Entscheidung.

Die Gründe stelle ich nicht in Frage. Jeder hat seine und fertig. Zu sagen man könne dies wegen dem nicht ist mMn. einfach nur eine persönliche Rechtfertigung/Bestätigung.

vor 51 Minuten schrieb UnknownX:

tTt, wie alt bist Du?

 

Bei manchen Beiträgen frage ich mich immer persönlich, ob die Leute Ihre Phrasen aus der Zeitung/TV/Film haben oder ob die auf echte Lebenserfahrung basiert.

Ich behaupte nicht, Du hast nicht Recht, aber genauso gut würde ich mir sowas nicht anmaßen jemanden vor den Latz zu knallen, ich nicht selber 50+ wäre.

Das Leben ist vielschichtig, komplex und manchal für den Einen oder Anderen bitter.  Irgendwelche "Floskeln" als Standardaussagen zu etablieren halte ich für weltfremd und naiv. 

Ich wüsste nicht, welches Lebensalter eine solche Aussage verbietet.

Lebenserfahrung steigt mit dem Alter, was man daraus macht, ist wiederum jedem überlassen.

Und wenn mir mit 50 dazu ist, den Beruf zu wechseln, dann tue ich es oder lasse es.  -> Risikoabwägung.

Ein zu spät kann es dafür mMn. nicht geben.

Subjektiv gesehen wirkt/ist es naiv. Vielleicht ist es das auch. Aber das ist eben meine Meinung / mein Weg. Die Auswirkungen sind vorher nicht genau kalkulierbar. Ob es richtig/falsch war, merkt man sowieso erst später (meine Erfahrung). Sich darüber ewig einen Kopf zu machen schadet einem mMn. nur selbst.

In dieser Hinsicht (letzter Satz) stimme ich dir zu. Allgemeingültige Aussagen gibt es mMn. nicht, dazu sind wir schlichtweg viel zu verschieden (schon wieder so eine allgemeine Aussage, verdammt.)

 

BTT:

VDI klingt für mich mal wieder nach: Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Durch die Automatisierung in der nächsten Jahren wird es mMn. weitaus weniger Personal erfordern als aktuell noch. Das bei der Agentur für Arbiet teilweise 3x die gleiche Stelle ausgeschrieben, sieht doch ein Blinder mit dem Krückstock. Jedes mals nur ein anderer Personaldienstleister bzw. Vermittler.

bearbeitet von tTt

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vor 24 Minuten schrieb HappyKerky:

Ist die Frage ernst gemeint? Ich habe Software Engineering studiert und habe dadurch den Titel Dipl. Ing. erlangt - ich glaube nicht, dass ich die einzige bin :)

Erklärt bei weitem nicht warum ich eine Stichprobenumfrage der VDI auf der CeBit als repräsentativ erachten sollte. Kannst sie dir ja gerne selbst angucken:

https://www.vdi.de/fileadmin/vdi_de/news_bilder/Pressemitteilungen/VDI-Praesentation_CeBIT2017.pdf

 

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vor 4 Minuten schrieb KeeperOfCoffee:

Erklärt bei weitem nicht warum ich eine Stichprobenumfrage der VDI auf der CeBit als repräsentativ erachten sollte. Kannst sie dir ja gerne selbst angucken:

https://www.vdi.de/fileadmin/vdi_de/news_bilder/Pressemitteilungen/VDI-Praesentation_CeBIT2017.pdf

 

Das war aber nicht deine Frage, sondern was der VDI damit (mit der IT und deren Personal) zu tun hat. 

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vor 6 Stunden schrieb HappyKerky:

[...]Aber da du gerade geschrieben hast, Frauen orientieren sich eher an sozialen Berufen - das stimmt. Das Problem an der Sache ist, dass gerade diese Berufe extrem schlecht bezahlt werden. Warum ist das wohl so? Könnte man mal drüber nachdenken :) 

Die sozialen Berufe sind generell recht schlecht bezahlt, da niemand für Pflege viel zahlen will und durch die Arbeit kein Mehrwert generiert wird. Es wird kein Produkt weiterverarbeitet, dessen Wert dabei steigt, es wird keine Ware verkauft, es wird nichts erstellt, sondern es werden Leute gepflegt (also eine Dienstleistung erbracht), die oftmals mit der Zeit immer mehr Pflege benötigen. Klar wird dabei auch Geld verdient, aber das ist genauso wie bei der Inhouse-IT - es ist einfach ein Kostenfaktor, der zwar sein muss, von dem man aber sozusagen keinen Mehrwert hat, da es einfach "nur" notwendig ist.
Überlege einmal, wie viel teurer die Krankenkassen / Pflegeversicherungen werden müssten, wenn die Angestellten einen vernünftigen Stundensatz bekommen würden. Einerseits würde man es ihnen ja gönnen, aber anderseits würde es die Kosten derart explodieren lassen, dass es ein Problem darstellen würde.

Vergleichbar wie in den sozialen Berufen verdient man aber z.B. auch als Maler (nicht Meister), wobei man da natürlich noch, wie bei allen handwerklichen Berufen, viele hat, die nebenher noch schwarz etwas machen und mit dem Schwarzgeld als Bonus dann ganz gut verdienen. Dafür wird aber wieder nichts davon in die Rente eingezahlt und sie haben später dann nichts davon.

PVoss gefällt das

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@Crash2001 Leider hast Du Recht, trotzdem muss sich da langfristig etwas ändern. Für mich müssen pflegeorientierte Unternehmen kostendeckend, aber nicht gewinnorientiert funktionieren. Letzteres ist leider Usus und das ist einfach inakzeptabel und verursacht menschen unwürdige Situationen.

bearbeitet von UnknownX

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Dann müssten "pflegeorientierte Unternehmen" aber alle durch öffentliche Einrichtungen (ÖD) oder aber gemeinnützige Vereine verwaltet werden, denn dort ist nicht die Gewinnoptimierung das Ziel, wie bei privaten Unternehmen.

Dass es beim aktuellen Stand einfach nur beisch...eiden für beide Seiten ist (Pflegepersonal, da sie schlecht bezahlt werden, "Kunden", da sie zu wenig Aufmerksamkeit bekommen und gar nicht die Zeit da ist, sich vernünftig um sei zu kümmern), darum braucht man sich wohl nicht streiten. Nur wenn ich mir so anschaue, was eine Pflegestelle im Heim, z.B. ehemals Stufe 2, so kostet (ca. 3300€ im bundesweiten Schnitt), und dann schaue, was für Mehrkosten da dann dazukommen würden, wenn das Personal (ja nicht nur das Pflegepersonal, sondern auch die anderen dafür notwendigen Angestellten) vernünftig bezahlt werden würde, dann sieht man, dass es einfach nicht so finanzierbar ist. Vor allem, wenn man einbezieht, dass die Lohnnebenkosten auch noch einmal einen Riesenbatzen ausmachen...

Eine Möglichkeit wäre es in meinen Augen, die Lohnnebenkosten generell, oder aber nur in Bereichen wie z.B. "Pflege" zu senken (eventuell auf Antrag der Pflegeunternehmen, wenn sie nachweisen können, dass sie den Mitarbeitern ansonsten nicht mehr zahlen können, um wirtschaftlich zu bleiben), oder aber Boni vom Bund zu zahlen als Gehaltsaufstockung in dem Bereich, für die möglichst auch in die Rentenkasse eingezahlt wird, damit sie später nicht bei der Rente dann Probleme haben.

Nur würde man es bei den sozialen Berufen, wie z.B. der Pflege machen, käme vermutlich die nächste Niedrigverdienst-Gruppe an und würde das auch haben wollen (Gleichberechtigung).

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Geschrieben (bearbeitet)

Hi,

noch ein Link:

http://www.zeit.de/karriere/beruf/2017-03/fuehrungskraft-mitarbeiter-wertschaetzung-marco-nink

Würde zwar genauso in andere Threads passen, aber ich denke dass der "Fachkräftemangel" auch oft durch einen "Führungsmangel" seine Ursachen hat. Der Artikel bringt viele Sachen auf den Punkt, wie ich finde.

bearbeitet von carstenj

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Das Ergebnis einer Mittagspausen-Diskussion, die sich durch den neusten Artikel in der WELT begründete.

2017: WELT.DE: "Deshalb sind Frauen die besseren Chefs": https://www.welt.de/icon/partnerschaft/article163428320/Wer-sind-die-besseren-Chefs-Maenner-oder-Frauen.html

2016: WELT.DE: "Frauen verlieren als Chef Sozialkompetenz"https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article151378828/Frauen-verlieren-als-Chef-Sozialkompetenz.html

2016: WELT.DE: "Frauen in Führungspositionen so hart wie Männer"https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article151419730/Was-die-Macht-mit-Frauen-macht.html

2012:WELT.DE: "Frauen sind als Chef die schlimmeren Männer": https://www.welt.de/wirtschaft/article106131905/Frauen-sind-als-Chefs-die-schlimmeren-Maenner.html

Ich lasse auch das mal so stehen und wirken.

Errraddicator gefällt das

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Besonders schön ist die Entwicklung im Laufe der Zeit.
Von "schlimmer" über "genauso" bis hin zu "besser".

Ein Schelm, wer angesichts der Mainstream-Medien-Tendenz bei diesem Thema etwas Böses denkt. :D

 

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