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Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread

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Die 100k war jetzt mal ein Beispiel von hier. Muss ja nicht der Wert sein.
Sofern man halt fair bezahlt (+ Rahmenbedingungen) wird ist doch alles ok.

Du hast ja wenn es nach Kwaiken geht schon "Karriere" gemacht. Über dir nur der GF. Hast Leute unter dir. Top.
Nur die Bezahlung ist halt mau, Überstunden an der Tagesordnung usw.

Da geht es doch jedem 0815 SB Entwickler im gescheiten Unternehmen (muss nicht mal BIG IGM Konzern sein, sondern auch viele KMU) deutlich besser. Tolle Karriere.

 

Allg. zur Karriere, bin ich auch bei bigvic.
Ich selber habe auch 0,0 Bock auf eine Führungsstelle aka "Karriere". Wenn ich gucke was mein Chef macht und dessen Chef (und dann kommen nochmal 2-3 Chefs, bevor man beim Vorstand ankommt), darauf hab ich kein Interesse. Mein Chef hat schon nur noch noch begrenzt mit Technik und viel mit Orga zu tun und dessen Chef dann schon gegen 0 mit Technik.

Dann noch viel unterwegs (bin zwar auch bei ~30% Reisezeit, aber damit kommen die nicht aus, eher 60-80), aber Überstunden abgegolten (gut dafür sind es halt auch ~130.000+).
Momentan hab ich ~80.000 (auf diese "technischen Ebene (aber mit Stellenwechsel) wäre noch wie gesagt so 100.000 drin) und kann jede Minute auch wieder abbummeln.
Letzte Woche Training gehalten, jeden Tag 10h + Sonntag schon hingeflogen = Nächste Woche davon 2 Tage Gleitzeit nehmen.

Finde ich perfekt.

Würde ich nicht in München wohnen sondern in günstigeren Gegenden wären auch z.b. 65.000 für mich vollkommen ausreichen. Mehr ist zwar immer gut, aber dafür würde ich nicht "Karriere" als Powerpoint schwingender wandelnder Orga "Bimbo" machen wollen ;) 
 

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Kann @Kwaiken und @Graustein nur zustimmen.
Heute verstehen leider immer noch viele Fachkräfte nicht, wie man eine Führungskraft wird und viele Führungskräfte nicht, was sie an ihren Fachkräften haben.

Zu @Matt84 muss ich bekräftigen, dass diese Art von Karriere de facto keine ist.
Halb Führungs- und halb Fachkraft, viel Arbeit, viele Überstunden und mäßiges Gehalt.
Das klassische Problem in kleineren(?) Buden, wo man Mädchen für alles ist.

Ähnliches Szenario hatte ich ebenfalls, weswegen ich nun wechsele, einen Schritt zurück gehe und bei einer größeren Bude als plumper Entwickler anfange. Verdiene zwar etwas weniger, bin in der Hierarchie weiter unten, aber habe danach ein sauberes Profil und kann zusehen, dass ich mich auf Basis dessen weiter entwickele. Möglichkeiten gibt es dort jedenfalls mehr, als bei uns. Hier bei uns, als halber Teamleiter, halber Entwickler und halber Operator, ging das nicht mehr.
Wenigstens hat in meinem Falle das Geld gestimmt (fast 60k), dafür dass ich nur 41h/Woche real gemacht habe.

Und wie man an den genannten Beispielen sieht, verdient man in solchen Konstellationen auch selten das große Geld. Das liegt nämlich woanders. :)

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Am 28.3.2017 um 13:31 schrieb WarMonger:

Ich picke mir mal den bisher ungewöhnlichsten Post heraus. ;) Ist sowas heutzutage ohne Studium noch möglich? 

 

In "meinem" Bereich (Pre-Sales, Sales Engineer...nennt es wir ihr es wollt), sind Gehälter über 100k nicht selten. Studium ist dafür nicht entscheidend, eher die Mischung aus technischen Verständnis und Vertriebsaffinität. Dafür wird aber auch eine gewisse Reisebereitschaft vorausgesetzt.

Mein nächster Sprung sollte sich etwa bei 120k bewegen (letztes Jahr waren es knapp über 80k dank Boni). Dafür nehme ich auch die ein- oder andere Stunde mehr in Kauf. Alleine die Erhöhung des Gehalts wäre eine nette Rate für ein Haus.

bearbeitet von Fitschi

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Ganz so krass waren meine Sprünge bisher nicht.

Ich kann aber Fitschi nur beipflichten. In Buden bei denen du Mädchen für alles bist wird das mit dem großen Geld nichts. Diese Firmen können oder wollen sich schon nur 1 Person leisten für die Aufgaben, wieso sollten Sie dann auch noch viel Geld zahlen.

Bei mir war die alte Firma vom Systemadmin / NEtzwerkadmin bis zum AX Consultant alles.

Bei der neuen mache ich nur noch AX Consultant im AMS / CS Bereich und auch nur für 1 Modul (Retail / POS)

Und damit habe ich mein Gehalt in den letzten 2 Jahren (Wechsel + 2 Gehaltssteigerungen) knapp verdoppelt.

Ich denke für mich also alles richtig gemacht. :) 

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Am ‎01‎.‎04‎.‎2017 um 12:41 schrieb Kwaiken:

[...] Klassische "Führung" brauchen meiner Meinung nach nur noch Juniors. Und bei sehr, sehr unselbstständigen Menschen. Letztere werden - wie gesagt - aber immer seltener.[...]

Also das kann ich ehrlich gesagt nicht bestätigen.

Ich habe in den letzten 10 Jahren 10 Firmen erleben dürfen (erst als Freiberufler und mittlerweile als Angestellter) plus diverse andere Firmen gesehen. In manchen Firmen denken die Mitarbeiter mit - in anderen ist das wie ein 6er im Lotto, wenn man mal jemanden trifft, der mitdenkt und vielleicht sogar proaktiv handelt. Natürlich ist das auch Sache der Führung, wie viel Selbständigkeit und Entscheidungsfreiheit den Mitarbeitern gewährt wird und wo aktiv dagegen gearbeitet wird. Wer es jedoch einmal gewöhnt ist, dass er Häppchen auf dem Silbertablett serviert bekommt, die er bearbeiten soll, der wird sich nicht mehr so schnell proaktiv darum kümmern, ob nicht noch irgendetwas anderes aktuell anliegt. Hier wird also teilweise durch die Führung aktiv der Mitarbeiter verdorben. Zudem hängt es natürlich auch von der Motivation der Mitarbeiter ab, sowie wie untereinander miteinander umgegangen wird.

Als ziemlich negativ habe ich es bisher erlebt bei Leuten, die durch den Bund eine Umschulung erhalten haben Richtung IT (da kenne ich problemlos so um die 10 Negativ-Beispiele) - da musste man anscheinend nicht denken, sondern nur Befehle befolgen und versuchen, nicht sonderlich negativ aufzufallen (also nichts falsch machen - mit anderen Worten, sich möglichst vor Arbeit drücken, damit man nichts falsch machen kann - da fiel mir der Team(Toll ein anderer machts)-Gedanke ganz besonders negativ auf) . Dazu möglichst noch eine große Klappe haben und keine Ahnung von der Materie (wie auch, wenn man ja eh nichts macht).

Es sind aber lange nicht nur "Bundis", die so "arbeiten". Wenn ich mir so manche Teams anschaue (vom Service Desk / 1st Level bis zum 3rd Level, Betrieb, Projektteams, was auch immer), da gibt es z.B. ein Gruppenpostfach, das jeder eingebunden hat. Reinschauen oder sogar die Mails bearbeiten tut dort aber niemand mal so wirklich. Da muss wirklich immer ein Teamleiter die Aufgaben zuteilen, anstatt dass irgendjemand auf die Mails mal reagiert. Niemand fühlt sich zuständig - auch nicht, wenn die Zeit problemlos dazu da ist. Selbst die Mails, die als Infomails gekennzeichnet sind, und eigentlich jeden etwas angehen, werden nicht gelesen.

Mag sein, dass ich als ehemals Selbständiger eine andere Serviceorientierung habe, als jemand, der immer nur Mitarbeiter war, aber wenn einem Mitarbeiter wirklich alles egal ist (z.B. wenn ein wichtiges Projekt an die Wand gefahren wird, weil niemand sich darum kümmert, obwohl 10 Leute eigentlich zuständig wären), dann frage ich mich schon, wieso der den Job denn dann gewählt hat.

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Am 3.4.2017 um 13:21 schrieb Crash2001:

... da gibt es z.B. ein Gruppenpostfach, das jeder eingebunden hat

Am 3.4.2017 um 13:21 schrieb Crash2001:

... obwohl 10 Leute eigentlich zuständig wären

Am 3.4.2017 um 13:21 schrieb Crash2001:

Hier wird also teilweise durch die Führung aktiv der Mitarbeiter verdorben.

Das sind sie, die 3 Kardinalfehler der MA-Führung. 

Wer noch Gruppenpostfächer hat, die nicht nur als CC-Postfach dienen, der hat's nicht verstanden. Genauso das Übertragen von Verantwortung auf 10 Personen. Da kann ich Dir sofort sagen, dass es in "X: Ich dachte Y macht es" und "Y: Ich dachte X macht es" endet und keine der Mails je proaktiv bearbeitet wird. Dafür brauche ich kein Hellseher sein.

Daher immer: egal um was es geht: "In charge" is immer nur einer. Sein Kopf rollt, wenn das Team es vermasselt. Pflichten und Rechte delegieren. Da gibt es dann kein "Ich dachte..." mehr, das kannst Du mir glauben. Bei einem meiner Kunden gab es auch einen ServiceDesk-Postfach, wo Tickets unerledigt liegen blieben. Seitdem ein MA dafür zuständig ist die Tickets nach Auslastung zu verteilen und es ein Head/Ticket-Count am Ende der Woche gibt, gibt es hier keine Probleme mehr.

Beim Bund gebe ich Dir recht. Aber auch da ist es auch so gewollt. Man muss schon eine gehörige Portion Hirn am Kaserneneingang abgeben, um jeden Befehl befolgen zu können, sei er auch so absurd. Sonst würde eine Armee nicht funktionieren. Dass die MA dann für die Wirtschaft verdorben sind, ist nicht erst seit gestern bekannt. Nach 15 Jahren dumm stellen ist es nicht einfach, sich das Hirn aus der Asservatenkammer wiederzuholen, wenn man die Kaserne verlässt.

Das hat alles nichts mit "Unselbstständigkeit" zu tun. Wer in der Küche eine Schachtel Süßigkeiten hinstellt, der muss sich nicht wundern, wenn sie bis zum Mittag leer ist. Und wenn man das täglich macht, die Belegschaft irgendwann Diabetes hat.

 

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Schön das es jetzt einen Diskussionsbeitrag zu dem Thema gibt.

Interessant fand ich die erheblichen Gehaltsunterschiede auch in Regionen wie München und mal reale Zahlen zu sehen im Gegensatz zu Werten die in den Medien publiziert werden. Gehe ich von den Medien aus wäre bei mir schon lange Schluss gewesen. Für mich fühlt es sich so an als ob massentauglich versucht wird bestimmte Rollen monetär zu Deckeln.

Meine persönliche Erfahrung zeigt das vertriebliches know how helfen kann. Sich selbstbewusst verkaufen können und seinen Wert erkennen und diesen durchsetzen. Mit 10 Jahren technischen Vertrieb und einer Umschulung  und jetzt das 8te Jahr in der IT konnte ich mich gehaltstechnisch mehr als verdoppeln. Die Umschulung war seit Jahren kein Thema mehr da ich bewusst im Mittelstand unterwegs bin. Ich glaube ab einem gewissen Punkt geht es um mehr als die Ausbildung, Umschulung, Weiterbildung oder das Studium. Mit der Ausnahme des Türöffners. Hier helfen dann aber Kontakte und gute Netzwerke. Die ganz großen Namen kann man allerdings Knicken. Denke aber das sich auch die 100K knacken lassen. Glaube dazu gehört aber auch zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und Vorallem mit den richtigen Menschen zu tun zu haben. Etwas Glück schadet wohl auch nicht und wahrscheinlich hilft es zufrieden zu sein. Aus Unzufriedenheit entsteht kein Wachstum.

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vor 14 Stunden schrieb Kwaiken:

[...]Wer noch Gruppenpostfächer hat, die nicht nur als CC-Postfach dienen, der hat's nicht verstanden. Genauso das Übertragen von Verantwortung auf 10 Personen. Da kann ich Dir sofort sagen, dass es in "X: Ich dachte Y macht es" und "Y: Ich dachte X macht es" endet und keine der Mails je proaktiv bearbeitet wird. Dafür brauche ich kein Hellseher sein.[...]

Prinzipiell richtig, aber dann müssen auch offizielle Vertreter dafür benannt sein für die "Einsatzsteuerung", die die Möglichkeit haben, sich die Mails aus dem Postfach des Kollegen auch zu holen bei Krankheit o.ä., oder aber dauerhaft eine Weiterleitung eingerichtet sein. Ansonsten kann es bei plötzlicher längerer Krankheit eines Mitarbeiters (z.B. Schlaganfall, Unfall, o.ä.) diverse Mails durch die Lappen gehen und eventuell wichtige Sachen nicht bearbeitet werden.

vor 14 Stunden schrieb Kwaiken:

Daher immer: egal um was es geht: "In charge" is immer nur einer. Sein Kopf rollt, wenn das Team es vermasselt.

Pflichten und Rechte delegieren. Da gibt es dann kein "Ich dachte..." mehr, das kannst Du mir glauben. Bei einem meiner Kunden gab es auch einen ServiceDesk-Postfach, wo Tickets unerledigt liegen blieben. Seitdem ein MA dafür zuständig ist die Tickets nach Auslastung zu verteilen und es ein Head/Ticket-Count am Ende der Woche gibt, gibt es hier keine Probleme mehr.[...]

Auf dem Posten des "Verteilers" muss dann aber auch jemand sitzen, der generell Ahnung von den verschiedenen Themen hat (um die Mails entsprechend vorzuqualifizieren, ob das Team überhaupt zuständig ist, welches Thema es ist, welcher Mitarbeiter ist dafür zuständig) und die Tickets sinnvoll verteilen kann. Ansonsten ist das nur ein Mehraufwand ohne Mehrwert. Es gibt hier z.B. locker 10 Themen und nicht jeder Mitarbeiter ist für jedes Thema zuständig bzw. involviert. Es gibt eigentlich niemanden, der hier alle Themen beherrscht (bzw. die entsprechenden Berechtigungen hat und alles mitbekommt).

vor 14 Stunden schrieb Kwaiken:

[...]Das hat alles nichts mit "Unselbstständigkeit" zu tun. Wer in der Küche eine Schachtel Süßigkeiten hinstellt, der muss sich nicht wundern, wenn sie bis zum Mittag leer ist. Und wenn man das täglich macht, die Belegschaft irgendwann Diabetes hat.

 

Na doch, das ist einerseits anerzogene Unselbständigkeit und zweitens Gedankenlosigkeit (keine Konsequenzen bedenken, sondern einfach machen, wie beim Befehl beim Bund). Erst bei höheren Posten beim Bund muss man plötzlich manchmal wieder sein Hirn einschalten.

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vor 3 Stunden schrieb Crash2001:

Prinzipiell richtig, aber dann müssen auch offizielle Vertreter dafür benannt sein für die "Einsatzsteuerung", die die Möglichkeit haben, sich die Mails aus dem Postfach des Kollegen auch zu holen bei Krankheit o.ä., oder aber dauerhaft eine Weiterleitung eingerichtet sein. Ansonsten kann es bei plötzlicher längerer Krankheit eines Mitarbeiters (z.B. Schlaganfall, Unfall, o.ä.) diverse Mails durch die Lappen gehen und eventuell wichtige Sachen nicht bearbeitet werden.

Das hast du glaub falsch Verstanden. Für allgemeine Mails ist ein Gruppenpostfach, dem dann auch eine allgemeine Mailadresse hinterlegt ist sicher sinnvoll. Die Mail Hotline@Firma.xyz ist schon okay.

Nur es muss dann einen geben der dafür zuständig ist genau dieses Gruppenpostfach zu bearbeiten und die Mails zu zuordnen. Einen Koordinator eben. Und sollte dieser warum auch immer ausfallen kommt seine Stellvertretung immer noch an das Gruppenpostfach ran.

bearbeitet von Enno

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Nein es muss einfach nur einen Chef geben der im Fall das der Vertreter des Vertreters des Vertreters des Koordinators ausfällt die Arbeiten dann weiter delegiert. :D

Und nein ich bin der Meinung mann muss nicht immer für alle Eventualitäten gerüstet sein. Vernünftige Risikoanalyse. Hier also wie oft kommt es vor das der Koordinator und sein Stellvertreter ausfallen. Und was passiert dann. Also wer der Vorgesetzten würde das dann weiter delegieren?

Denn :"Wenn Plan A nicht funktioniert – keine Panik. Das Alphabet hat noch 25 andere Buchstaben."

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Bei meiner alten Arbeit hatten wir ein ITsupport Postfach, wo die Mails reinkamen.
Jeden Tag hat ein bestimmter den Support gemacht.

Nur manche gewissenhafter als andere, so kann es sein dass wenn man Montags nach Kollegen X das Postfach von Freitag übernommen hat, dass noch zig alte unbeantwortete Mails drin lagen...
Das geht halt gar nicht.

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täglich wechselnd find ich persönlich z.B. zu schnell.

Weil in diesem Turnus kann ein fauler seine Nichtarbeit gut verstecken. Meist fällt es nicht auf wenn mal einen Tag weniger bei den Kollegen ankommt. Nur dem der direkt von ihm übernimmt fällt es auf.

Wenn man z.B. Wochenweise wechselt fällt es bei diesen Kollegen dann doch auf wenn die ganze Woche nichts oder nur sehr wenig weitergeleitet wird.

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Während der Ausbildung war das so geregelt, dass Wochenweise gewechselt wurde. Und einer hat die Tickets dann an die Kollegen verteilt.

Normalerweise wurden für die Tickets Mails an die entsprechenden Abteilungs-Verteiler geschickt. Bei uns in der Abteilung war es aber normal, dass man die Mails automatisch löschen lässt. Weil es ja jemanden gab, der dich darauf hinweist, wenn was für dich zu tun ist.

Aktuell ist es so, dass viele Mails an uns drei Entwickler geschickt werden. Und wir verteilen uns die Aufgaben dann selbst. Der, der die Mail als erstes liest, schaut sie sich kurz an und entscheidet dann meist, wer sich darum kümmert... Das klappt proaktiv gut.

Aber vielleicht arbeiten Berater da einfach anders.

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Wir haben ein Hotline Postfach und alle Mails an die Kunden oder Anwender werden aus dem Postfach verschickt oder wenn wir von unseren eigenen Mail Account mit jemanden schreiben ist die Hotline grundsätzlich im CC so das alle aus dem Team das mitbekommen.

Bei uns verteilt niemand Tickets, jeder von uns nimmt sich die selber und in den letzten 3 Quartalen wurde genau 1 Ticket mal gerissen, weil ich und mein anderer Kollegen es angeschaut hatten, beide aber dann was anderes zutun hatten und verpennt haben das der SLA wegen 5 Minuten ausgelaufen ist. Ansonsten haben wir immer 100% SLA Einhaltung. Und die Selbstständigkeit funktioniert wunderbar, wir brauchen keinen Teamleiter der täglich die Tickets an uns weiterverteilt.

High Prio Tickets werden eh sofort mit einem Telefonalarm Hotline alamiert der bei allen Telefonen losgeht und dann nimmt sich halt der erste der es sieht das Ticket.

Wenn ein Ticket reinkommt nimmt es sich halt der erste der es sieht, wenn man gerade was zutun hat, dann sagt man halt kurz in die Runde das ein Ticket gekommen ist und dann nimmt es sich jemand anderes. Ansonsten selbst wenn man gerade nicht so viel mit dem Thema zutun hat, nimmt man es sich schaut wie weit man es selbst analysieren kann und holt sich zur not Hilfe von der Person die sich am besten auskennt mit dem Thema, so das man es auch mal lernt und damit sein Spektrum erweitert^^

Wir dokumentieren jedes bearbeitete Ticket in einer internen Team Doku mit einer Zusammenfassung etc. so das man oft schon allein mit den Dokueinträgen viel selbst machen kann, da ungewöhnlichere Themen eben oft auch etwas auführlicher und mit Schritt für Schritt steps dokumentiert werden.

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@Albi:
Das funktioniert bei einem  kleinen Team, das zusammen sitzt, vermutlich problemlos.

Bei einem Team aus 25-30 Leuten, die in 4-5 unterschiedlichen Räumen sitzen (bis zu 5 Minuten von einem zum anderen Raum), und bei dem jeder seine paar Fachgebiete (und dementsprechend auch Berechtigungen) hat, ist das so aber halt nicht problemlos machbar, wenn die Leute nicht wirklich aktiv da rein schauen (neben dem Ticketsystem), sondern sich denken "Ach, das wird schon irgendwer anders machen, was da drin liegt".

 

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Und wenn es ein Team ist das auf 5 Standorte in ganz D-Land verteilt ist und jeder ein anderes Fachgebiet bearbeitet die eher weniger Beziehungpunkte haben dann geht das echt in die Hose.

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vor 23 Minuten schrieb bigvic:

@Albi Daher keine Diskussionen im anderen Thread ... das wird sofort OT. 

war auch weniger von mir gedacht als Diskussionsanstoß und mehr als Erfahrungsbericht :) Aber stimmt hast schon recht, das hat net viel mit dem Topic zutun für den ich diesen Thread gemacht hab :D 

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vor 21 Stunden schrieb knusperigel:

Alter: 33

Wohnort: Leipzig

letzter Ausbildungsabschluss: Fachinformatiker für Systemintegration / Abschluss: Februar 2015

Berufserfahrung: 2 Jahre 3 Monate

Arbeitsort: Leipzig

Grösse der Firma: 962 +

Tarif: Nein

Branche der Firma: Netzbetreiber

Arbeitsstunden pro Woche: 40 (realistisch 42+)

Gesamtjahresbrutto: 30000

Anzahl der Monatsgehälter: 12

Anzahl der Urlaubstage: 30

Sonder- / Sozialleistungen:

Jobticket

Tätigkeiten (Aufgaben/Aufgabenbereich)

Operator in der Netzwerküberwachung

@knusperigel fast 2,5 Jahre Berufserfahrung und "nur" 30k :o ich hab deinen alten Beitrag gesehen du hast ernsthaft nach der Ausbildung nur 18k im Jahr verdient und auch nur 28 Tage Urlaub gehabt? Das ist aber schon eine dreiste Frechheit... das sind ja gerade mal 1500 € Brutto gewesen, selbst im Osten ist das ja ne echte unverschämtheit einen ITler für das Geld arbeiten zu lassen :o 

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vor 18 Minuten schrieb Albi:

@knusperigel fast 2,5 Jahre Berufserfahrung und "nur" 30k :o ich hab deinen alten Beitrag gesehen du hast ernsthaft nach der Ausbildung nur 18k im Jahr verdient und auch nur 28 Tage Urlaub gehabt? Das ist aber schon eine dreiste Frechheit... das sind ja gerade mal 1500 € Brutto gewesen, selbst im Osten ist das ja ne echte unverschämtheit einen ITler für das Geld arbeiten zu lassen :o 

@Albi Das ist hier der Fachkräftemangel. Vor allem wenn du siehst was ich vorher als Aufgabengebiet hatte.

Von 27 Absolventen haben 5 einen Job auch wenn man dazu sagen muss das mein Gehalt wirklich abgründig ABER normal ist.

Das ist die Krux zwischen Arbeitserfahrung und Bedarf. Bedarf ist da aber nur mit +3 Jahre Arbeitserfahrung in einem/mehreren Fachgebieten. Wenn man die nicht bekommt, durch was auch immer, ist an deiner Arbeitskraft kein Bedarf.

Und über 30k würden sich hier viele Bereiche / Leute freuen. ;-) Wenn ich mich recht erinnere durfte man in diesem Thema nicht diskutieren. Sorry Chief. O:-)

bearbeitet von knusperigel

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vor 1 Stunde schrieb knusperigel:

... Wenn ich mich recht erinnere durfte man in diesem Thema nicht diskutieren. Sorry Chief. O:-)

In diesem Thread zum Glück schon ;-)

vor 2 Stunden schrieb Albi:

@knusperigel fast 2,5 Jahre Berufserfahrung und "nur" 30k :o 

Dies ist ein Paradebeispiel, wie sehr ein niedriger Einstieg die Karriere weiter beeinflusst. (Ich denke mal wir müssen nicht darüber diskutieren, dass 18 K ein wirklich niedriger Lohn ist. ) - Aber innerhalb von zwei bis drei Jahren wurde eine Steigerung um 12 K erreicht. - Das Entspricht einer Steigerung um knapp 66 %.

Dies Beispiel ordnet sich nahtlos in einer Lohngruppe der zahlreichen weiteren Beispiele mit ein, die mit 22 oder 24 K angefangen haben und dann auch ihre 50% Steigerung erreicht haben ... und letztendlich auch bei 30K liegen.

vor 1 Stunde schrieb knusperigel:

Und über 30k würden sich hier viele Bereiche / Leute freuen....

- Ich bin mir gerade nicht ganz sicher, ob du die Aussage sarkastisch meinst. Freust du dich darüber? > Wenn ja, alles gut. 

 

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Im Osten ist das ein gutes Gehalt. Tbh würde ich es auch im Westen nicht "schlecht" finden so lange man nicht in diesen berüchtigten Gegenden lebt in denen alles super teuer ist - durchschnittliches Gehalt eben.

Ich komme ursprünglich aus MV wo viele den Mindestlohn bekommen. Mit 2.5 k Brutto ist der Nettolohn* höher als das was die anderen als Bruttolohn bekommen. Man sticht also schon ziemlich heraus.

* Steuerklasse 1, keine Kinder usw...

Die 18k wären eben schon eher Mindestlohn, nicht schön aber geht manchmal nicht anders^^ Ich behaupte das ist meistens nicht einmal böswillig von den Unternehmen sondern sie müssen das einfach machen um am Leben zu bleiben.

bearbeitet von PVoss

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vor 8 Minuten schrieb PVoss:

Ich behaupte das ist meistens nicht einmal böswillig von den Unternehmen sondern sie müssen das einfach machen um am Leben zu bleiben.

Ja, genau. Das sind dann die Verträge, wo Überstunden mit dem Gehalt abgegolten sind, es nur die gesetzlichen Mindesturlaub von 24 Tage gibt und wenn man nach Weiterbildung fragt, betriebsbedingte Kündigungen drohen. Sicher wird das nur gemacht, um zu überleben.

Wenn ich ein Unternehmen betreibe, wo ich 3 Jahre lang ausgebildete, qualifizierte Informatiker beschäftigen muss, aber bei schlechtesten Arbeitsbedingungen nur knapp den Mindestlohn zahlen kann, sollte ich mein Geschäftsmodell vielleicht mal überdenken...

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Es gibt wirtschaftlich schwache Regionen in denen auch moralisch gute Menschen das Geld nicht aus dem Ärmel schütteln können.

vor 33 Minuten schrieb Kwaiken:

Wenn ich ein Unternehmen betreibe, wo ich 3 Jahre lang ausgebildete, qualifizierte Informatiker beschäftigen muss, aber bei schlechtesten Arbeitsbedingungen nur knapp den Mindestlohn zahlen kann, sollte ich mein Geschäftsmodell vielleicht mal überde

Den Job nehmen nur Leute an die unbedingt in der Region bleiben wollen/müssen. Entweder aus privaten Gründen oder weil sie bei Bewerbungen in anderen Regionen keinen Erfolg haben. Wenn es das Unternehmen nicht gäbe würden die in einer fachfremden Tätigkeit für den Mindestlohn arbeiten und nicht einmal relevante Berufserfahrungen sammeln.

Wo du die "schlechtesten Arbeitsbedingungen" jetzt her nimmst weiß ich nicht. Darauf habe ich mich nirgendwo bezogen.

Mir geht es nur darum zu sagen, dass nicht jeder Betrieb der den Mindestlohn zahlt automatisch ein Ausbeuterladen ist.

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