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Hallo Zusammen,

 

ich habe zur Zeit ein Problem und bin hin und her gerissen.

Ich habe knapp 5 Jahre für ein Systemhaus gearbeitet mit netten Kollegen und guter Bezahlung jedoch ohne Möglichkeit mein Wissen signifikant steigern zu können (Schulungen, Zertifikate etc. pp.).

Nun habe ich meinen Job gewechselt und bin einzelner Admin für ein Unternehmen. Die Arbeit gefällt mir gut und die ersten Schulungen könnte ich in 1-2 Monaten starten, jedoch komme ich mit dem Chef nicht so zurecht wie erhofft und meine Arbeitszeiten sind ebenfalls gestiegen. Hinzukommend habe ich in dem Glauben, dass sich meine Situation verbessern würde, nun einen Job mit 500 € Brutto Monatsgehalt weniger. Mein ehemaliger Chef versprach mir nun Besserung im Thema Schulungen jedoch weiß ich nicht so recht für was ich mich entscheiden soll. War einer von euch schon mal in einer ähnlichen Situation?

 

Mit freundlichen Grüßen

Pitti

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vor 14 Minuten schrieb Pitti1988:

nun einen Job mit 500 € Brutto Monatsgehalt weniger. Mein ehemaliger Chef versprach mir nun Besserung im Thema Schulungen jedoch weiß ich nicht so recht für was ich mich entscheiden soll. War einer von euch schon mal in einer ähnlichen Situation?

Ich kann dir gerade nicht wirklich folgen.

 

Bekommst du beim aktuellen AG 500€ Brutto weniger oder hat dir dein alter AG wieder einen Job angeboten (500€ Brutto weniger) und meinte, dass du auch Schulungen erhalten wirst?!

bearbeitet von bummel

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Hallo Pitti1988,

 

wenn die Schulungen deines alten Arbeitgebers nun vertraglich geregelt sind, du mehr Gehalt bekommst und dich bei dem Arbeitgeber wohler fühlst, dann ist der logische Schritt doch wieder zurück zu wechseln....

 

 

MFG DerErny

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Offtopic: Aber wieso geht man zu einem anderen Unternehmen wenn man dort weniger verdient? In der Gastronomie oder Einzelhandel würde ich das ggf. noch verstehen aber in der IT?

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vor 2 Minuten schrieb t0pi:

Offtopic: Aber wieso geht man zu einem anderen Unternehmen wenn man dort weniger verdient? In der Gastronomie oder Einzelhandel würde ich das ggf. noch verstehen aber in der IT?

Hab ich tatsächlich auch gemacht, aber bei mir war der Unterschied das ich von Datenbank Admin wieder in Richtung Entwicklung gehen wollte und da die Erfahrung gefehlt hat, die ein höheres Gehalt nicht unbedingt gerechtfertigt hätten. Aber bei mir ist der Gehaltunterschied eher marginal sind ca. 200 € Brutto und nach der Probezeit bekomm ich wieder so viel wie vorher auch.

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vor 3 Minuten schrieb t0pi:

Offtopic: Aber wieso geht man zu einem anderen Unternehmen wenn man dort weniger verdient? In der Gastronomie oder Einzelhandel würde ich das ggf. noch verstehen aber in der IT?

Kommt auch auf die anderen Bedingungen an, wenn beim alten AG viel Reisebereitschaft o.Ä war und beim Neuen hat man einen entspannten 9to5 Job kann man so einen Schritt durchaus mal überdenken.

@Pitti1988: Was bedeutet, du kommst mit dem neuen Chef nicht so zurecht? Kommunikationsprobleme, oder wie äußert sich das? Und was bedeutet, deine Arbeitszeit ist gestiegen? Vorher 35h Vertrag und jetzt 40h, oder...?

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vor 2 Minuten schrieb KeeperOfCoffee:

Die Frage ist doch: Warum musstest du erst kündigen um deinen alten AG zu überzeugen, dass Schulungen ganz nett wären...

This. Und auch wenns es jetzt dann vertraglich festgelegt, ist kommt es auch immer auf die Formulierung an, am Ende steht dann sowas wie "Wenn es das Arbeitsaufkommen zulässt" drin und bumm hast du zwar vertraglich ein Recht auf die Schulung aber Effektiv wird dir das Projektgeschäft es dann nie erlauben dieses Wahrzunehmen.

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vor 1 Stunde schrieb DerErny:

wenn die Schulungen deines alten Arbeitgebers nun vertraglich geregelt sind, du mehr Gehalt bekommst und dich bei dem Arbeitgeber wohler fühlst, dann ist der logische Schritt doch wieder zurück zu wechseln...

vor einer Stunde schrieb R4zzoz:

Oder sein alter AG hat gemerkt wie wichtiger er war und will ihn unbedingt zurück "koste es was es wolle"

Die Argumente finde ich persönlich etwas naiv. Wir wissen nicht inwiefern der TE sich bemüht hat seinen Chef von Schulungen zu überzeugen. Allem Anschein war dieser Chef aber so stur, dass der TE halt gekündigt hat. Wenn er unentbehrlich gewesen wäre hätte der Chef eventuell gleich eingelenkt. Daraus schließt sich: Entweder findet der alte AG keine Leute, oder die neuen Leute machen ihren Job einfach schlecht. Selbst wenn sich jetzt was vertraglich geändert hat, heißt dies nicht dass der alte AG sich geändert hat. Das Verhältnis zum alten Chef ist durch die Kündigung dennoch angeschlagen. Wie @Albi geschrieben hat: Im Vertrag kann viel drinnen stehen, in der Praxis kann es dann heißen, dass man nur bestimmte Schulungen gewährt bzw. die Auftragslage keine Zeit für Schulungen zulässt.

bearbeitet von KeeperOfCoffee

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Bei deinem neuen Arbeitgeber bist du offenbar nicht glücklich. Der Wechsel zurück zu deinem Alter Arbeitgeber schreckt dich anscheinend auch ein wenig, daher die Frage in einem öffentlichen Forum. Wie wäre es denn mit einer dritten Alternative? Hast du dich mal aktiv nach alternativen Arbeitgebern in der Umgebung umgesehen? Mir scheint ein Wechsel in deiner Situation sinnvoll zu sein und wenn man so liest was du schreibst, scheinst du dich ja auch schon dafür entschieden zu haben. Warum nicht einen Schritt weiter gehen und sich direkt nach einem ganz neuen Arbeitgeber umsehen?

Wenn du zu deinem alten Arbeitgeber zurück gehst sehe ich ehrlich gesagt die Gefahr, dass man das als Kapitulation deutet. Erst recht wenn dein alter Chef Wind davon bekommt, dass du bei deinem neuen Arbeitgeber nicht so zufrieden gewesen bist. Im Arbeitgeber -> Arbeitnehmer Gefälle stehst du damit eventuell schlechter da als vorher. Zumal man auch nicht von der Hand weisen kann, dass die Möglichkeit besteht dass Schulungen zwar im Vertrag stehen, letztendlich aber doch nicht im von dir gewünschten Umfang durchgeführt werden.

Aus meiner Sicht können mehr Optionen nie schaden.

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vor einer Stunde schrieb t0pi:

Aber wieso geht man zu einem anderen Unternehmen wenn man dort weniger verdient?

Weil Geld halt einfach nicht alles ist. Ich haben genau das gleiche getan wie der TE, mit den gleichen Beweggründen und wenn ich das im Nachhinein betrachte war das vermutlich die beste Entscheidung die ich in dem Moment hätte treffen können. 

Was bringen dir schon 500 € mehr im Monat, wenn du keine Weiterentwicklungsmöglichkeiten hast. Natürlich kann man sich auch mehr Zeit für die Suche einer neuen Stelle nehmen und irgendwie beides bekommen, aber das funktioniert auch nicht in jeder Situation.

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vor 2 Stunden schrieb t0pi:

Offtopic: Aber wieso geht man zu einem anderen Unternehmen wenn man dort weniger verdient? In der Gastronomie oder Einzelhandel würde ich das ggf. noch verstehen aber in der IT?

Hallo Offtopic,

klingt vielleicht komisch, aber mir ist das Geld egal wenn ich viel lernen kann.

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vor 2 Stunden schrieb Maniska:

Kommt auch auf die anderen Bedingungen an, wenn beim alten AG viel Reisebereitschaft o.Ä war und beim Neuen hat man einen entspannten 9to5 Job kann man so einen Schritt durchaus mal überdenken.

@Pitti1988: Was bedeutet, du kommst mit dem neuen Chef nicht so zurecht? Kommunikationsprobleme, oder wie äußert sich das? Und was bedeutet, deine Arbeitszeit ist gestiegen? Vorher 35h Vertrag und jetzt 40h, oder...?

Ich habe bei beiden einen 40h Job aber die Realstunden sind gestiegen (vorher ca 45h, nun ca 50h). Eine Bezahlung von Überstunden <25h/Monat gelten als abgegolten.

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vor 2 Stunden schrieb Pitti1988:

Ich habe bei beiden einen 40h Job aber die Realstunden sind gestiegen (vorher ca 45h, nun ca 50h). Eine Bezahlung von Überstunden <25h/Monat gelten als abgegolten.

Hmm...

Sind die Überstunden im neuen Job denn die Regel, oder der Einarbeitung geschuldet? Abgesehen davon lese ich bei

vor 5 Stunden schrieb Pitti1988:

einzelner Admin für ein Unternehmen

heraus, dass du als "OneManShow" eine (vielleicht nicht ganz so) kleine Firmen IT betreuen sollst. Was passiert denn, wenn du nach 40h den Stift fallen lässt und heim gehst? Wie soll das laufen wenn du Urlaub hast?

Du scheinst aber sowieso unzufrieden zu sein. Der Gedanke "beim alten AG wars ja doch nicht so blöd und meine Kritik wird ja doch angenommen" ist normal, aber bei 9x% aller die wieder zurück wollen, falsch. Ich würde dir auch raten beide AG (alt und aktuell) abzuhaken und einen komplett Neuen zu suchen.

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Ich würde dir auch raten beide AG (alt und aktuell) abzuhaken und einen komplett Neuen zu suchen.

Seh ich ganz genauso. Einfach noch Dienst nach Vorschrift machen und sich was neues suchen. Die Bedingungen scheinen ja nicht sonderlich rosig zu sein.

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Spannendes Thema.

Muss aber gestehen, dass ich es deutlich entspannter sehe, als die meisten hier. Es gibt Chefs, die spielen das Spiel "Dann geh doch!" und warten bis zum letzten Augenblick, dass der MA einlenkt. Wenn der MA dann wirklich geht, gibt es den "Oh sh**!"-Moment und der Chef versucht nun alles, um den MA wieder zurückzuholen. Why not?

Die Dinge, die einen gestört haben (sofern es keine zwischenmenschlichen Dinge waren) kann man leicht vertraglich ausmerzen. Ein alter AG ist nicht deine Ex.

Waren Schulungen der einzige Grund? Lass Dir einen Gehaltsaufschlag von X EUR anbieten, vertraglich Y Tage und Z EUR Budget für Schulungen im Jahr festlegen und die Probezeit streichen. Wenn die Schulungen nicht kommen, werden Y Tage auf den Urlaub und Z EUR auf das Gehalt drauf gerechnet. Dann machst Du die halt in deiner Pseudofreizeit.

Probezeit ist für alle da. Und wenn Du später mal in einem VG gefragt wirst, warum Du wieder zurück zum alten AG bist, sag genau das: Es gab keine Weiterbildungsmöglichkeiten. Erst nach meinem Weggang gab es plötzlich welche. Wird Dir niemand verübeln.

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vor 34 Minuten schrieb Kwaiken:

Es gibt Chefs, die spielen das Spiel "Dann geh doch!" und warten bis zum letzten Augenblick, dass der MA einlenkt. Wenn der MA dann wirklich geht, gibt es den "Oh sh**!"-Moment und der Chef versucht nun alles, um den MA wieder zurückzuholen. Why not?

Dann sollte der Ma aber auch ein weing mehr verlangen. z.B. eben die Schulungen die der AG nicht bereit war zu bezahlen plus ein dickes Gehaltsplus im Vergleich zu vorher.

Ich persönlich würde mir einfach verarscht vorkommen wenn der AG erst dann feststellt dass er eben nicht machen kann was er will wenn ich meine Konsequenzen ziehe. Vor allem wenn er auf die Frage "warum geht das erst jetzt und vorher nicht" kein besseres Argument liefern kann wie "wollte mal gucken wie lange du dich für blöd verkaufen lässt".

 

 

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vor 48 Minuten schrieb Kwaiken:

Es gibt Chefs, die spielen das Spiel "Dann geh doch!" und warten bis zum letzten Augenblick, dass der MA einlenkt.

Die Sache ist halt: Wer hat wirklich Lust auf Chefs die Spielchen spielen. Irgendwann wird wieder was sein, irgendwann wird er sich anhören "ja dann kündige doch wieder".... das Vertrauensverhältnis ist mMn, nach einer Kündigung beschädigt. Da können alle auf Happy machen, aber jeder weiß, dass mit dem Chef nicht zu reden ist, sondern man erst mit einer Kündigung drohen muss.

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.. das Vertrauensverhältnis ist mMn, nach einer Kündigung beschädigt. ..

So pauschal würde ich das nicht sagen. Ich habe 2 Ex-Arbeitgeber, wo ich auch jeder Zeit wieder hin zurück könnte, wenn ich denn wollte. An einem guten Verhältnis ist dort nie gescheitert. Es waren Faktoren wie das Gehalt oder die Möglichkeit mich weiterzuentwickeln, weshalb ich dort gegangen bin und das war auch für beide Seiten immer in Ordnung.
Wenn allerdings Absprachen nicht eingehalten wurden oder das Vertrauen fehlt, dann würde ich dort keinen Fuß mehr in die Tür setzen. Für uns ITler gibt es doch genügend Arbeitgeber da draußen - schlechte Erfahrungen mach ich ungern zweimal.
Vorallem würd ich mir in den Arsch beißen und sagen: "Warum hast du dich wieder darauf eingelassen?"

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Wenn dein alter Chef dir mehr Gehalt gibt, wäre das schon ein Brocken. 

Unabhängig davon würde ich nie für soviel weniger Gehalt wechseln. Die Schulungen die du nicht bekommen hast, hättest dir mit dem Gehaltsunterschied  ja schon praktisch selbst kaufen können... 

In dem Fall würde ich übers zurückgehen nachdenken. 

 

Bei mir in der Firma wechseln auch viele nach und nach wieder zurück. Meistens lag es dann doch am Thema Gehalt. 

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vor 17 Stunden schrieb KeeperOfCoffee:

Da können alle auf Happy machen, aber jeder weiß, dass mit dem Chef nicht zu reden ist, sondern man erst mit einer Kündigung drohen muss.

Das liegt oft nicht am Chef selbst. Er ist auch an bestimmte Dinge gebunden, sofern die Hierarchien nicht so flach sind, dass Du direkt mit dem GF verhandelst. 

Ich nehme solche Dinge (mittlerweile) nicht mehr persönlich. So unromantisch das auch klingen mag: ist doch nur Business. Lebenszeit gegen Geld, mehr ist das doch am Ende nicht.

bearbeitet von Kwaiken

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