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immer weniger Bewerber


jingleshell

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Wer auf Datenschutz schimpft, kann gerne seinen Klarnamen inklusive aktuelle r Adresse, Geburtsdatum, Anamnese, ... veröffentlichen.

Vieles, was jetzt plötzlich ach so wichtig wurde mit Inkrafttreten der DSGVO galt übrigens auch schon durch das BDSG. Nur können jetzt auch nicht in Deutschland sitzende Wettbewerber rechtliche Schritte einleiten...

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Ich habe mich damals bei knapp 10-15 Firmen um eine Ausbildung als FiSi beworben.

Meine K.O. Kriterien für die Vorauswahl waren:

- Entfernung

- Kein Zwang zu Hemd / Anzugshose / Lackschuhen etc.

-  Eine einladende Stellenbeschreibung welche nicht zu trocken, geschwollen oder konservativ klang.
   Ich sympathisiere nicht so sehr mit Schlipsträgern und Wichtigtuern ;)  -> Klar, gibt es in jedem Unternehmen, aber eine Anwaltskanzlei oder im öD mit irgendwelchen Chefärzten wäre z.B. der Horror für mich..

Allen Firmen welche mich anschließend zu einem Einstellungstest oder Assessment-Center eingeladen haben, habe ich abgesagt.
Ich kann nicht gut mit Prüfungssituationen umgehen und bin auch kein Typ welcher sich unbedingt gegen andere Beweisen will/kann.

Wenn in einem Bewerbungsgespräch erwähnt wurde, dass meine langen Haare, Tattoo oder Piercing stören, dann habe ich abgebrochen und abgesagt.

Einer Firma habe ich aufgrund des sehr geringen Ausbildungsgehaltes abgesagt. Ich musste ja auch mein Auto und Wohnung irgendwie stämmen können.

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Ich kann leider wenig Hilfe anbieten, aber zumindest bestätigen, dass auch bei uns die Anzahl der Bewerbungen 2020 deutlich bescheidener war als die Jahre zuvor. Auch vor Corona schon. Deswegen haben wir dieses Jahr auch nur einen Azubi FISI eingestellt, obwohl wir eigentlich noch ein bis zwei FIAE einstellen wollten.

Nun ja, da machste nix. Mehr als Stellenausschreibungen schalten, teilweise für teures Geld, können wir nicht.  :ph34r:

Bearbeitet von Errraddicator
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Gast Schnuggenfuggler
vor 8 Minuten schrieb TooMuchCoffeeMan:

Wenn 50% der Unternehmen das nicht so praktizieren, halten sich anscheinend 50% der Unternehmen nicht an das Gesetz.

In wie fern ein Unternehmen sich an die derzeitigen DSGVO-Vorgaben halten will - wenn diese zeitgleich stark kritisiert und sehr begrenzt vom Gesetzgeber durchgesetzt werden (auch wegen teilweise Unmöglichkeit) - liegt letzten Endes im Ermessen des Unternehmens.

Will ich dieses Jahr mehr Bewerber? Oder fange ich mir im Zweifelsfall eine Beanstandung seitens einer Aufsichtsbehörde ein. Ich habe Erfahrungen aus erster Hand in solchen Bereichen. Keine Aufsichtsbehörde klatscht dir eins rein, ohne das vorher mehrmals persönlich angekündigt zu haben. Es sei denn, es geht um was großes oder ist politisch gerade gegeben. Das ist aber möglicherweise auch Zeichen guter Unternehmensführung, wenn die Personaler mit den Ämtern gut vernetzt sind und nicht auf Nummer sicher gehen müssen, weil sie keinerlei Gefühl für die tatsächliche Umsetzung der Regeln "on the ground" haben.

Jedenfalls reicht ein Fußnote mit dem Hinweis oder eine Verlinkung auf die Datenschutzbestimmungen auf der Website des Unternehmens. Inkompetenter overkill sind auf jeden Fall Häkchen die man setzen soll oder noch besser automatische E-Mails die man damit beantworten soll, dass man der Verarbeitung der Bewerbung zustimmen soll.

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vor 8 Minuten schrieb Schnuggenfuggler:

In wie fern ein Unternehmen sich an die derzeitigen DSGVO-Vorgaben halten will - wenn diese zeitgleich stark kritisiert und sehr begrenzt vom Gesetzgeber durchgesetzt werden (auch wegen teilweise Unmöglichkeit) - liegt letzten Endes im Ermessen des Unternehmens.

Wow. Ich klinke mich hier mal aus und lasse das so stehen.

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vor 10 Minuten schrieb Schnuggenfuggler:

In wie fern ein Unternehmen sich an die derzeitigen DSGVO-Vorgaben halten will - wenn diese zeitgleich stark kritisiert und sehr begrenzt vom Gesetzgeber durchgesetzt werden (auch wegen teilweise Unmöglichkeit) - liegt letzten Endes im Ermessen des Unternehmens.

Und das hat wieviel mit der Ausgangsfrage zu tun?

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vor 29 Minuten schrieb Schnuggenfuggler:

In wie fern ein Unternehmen sich an die derzeitigen DSGVO-Vorgaben halten will - wenn diese zeitgleich stark kritisiert und sehr begrenzt vom Gesetzgeber durchgesetzt werden (auch wegen teilweise Unmöglichkeit) - liegt letzten Endes im Ermessen des Unternehmens.

Will ich dieses Jahr mehr Bewerber? Oder fange ich mir im Zweifelsfall eine Beanstandung seitens einer Aufsichtsbehörde ein. Ich habe Erfahrungen aus erster Hand in solchen Bereichen. Keine Aufsichtsbehörde klatscht dir eins rein, ohne das vorher mehrmals persönlich angekündigt zu haben. Es sei denn, es geht um was großes oder ist politisch gerade gegeben. Das ist aber möglicherweise auch Zeichen guter Unternehmensführung, wenn die Personaler mit den Ämtern gut vernetzt sind und nicht auf Nummer sicher gehen müssen, weil sie keinerlei Gefühl für die tatsächliche Umsetzung der Regeln "on the ground" haben.

Jedenfalls reicht ein Fußnote mit dem Hinweis oder eine Verlinkung auf die Datenschutzbestimmungen auf der Website des Unternehmens. Inkompetenter overkill sind auf jeden Fall Häkchen die man setzen soll oder noch besser automatische E-Mails die man damit beantworten soll, dass man der Verarbeitung der Bewerbung zustimmen soll.

Hierzu fällt mir auch nur ein "Wenn man keine Ahnung hat sollte man vielleicht wirklich mal den Mund (oder die Finger ruhig) halten"... Selten so einen Schwachsinn gelesen... Eigentlich warte ich nur drauf das @charmanta hierzu noch mal was schreibt und dir mal erklärt wie das wirklich läuft und was du da für nen Käse von dir gibst.

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vor 18 Stunden schrieb jingleshell:

Daher wollte ich Euch fragen: wo / wie sucht ihr nach Ausbildungsplätzen / nach einem dualen Studium? Worauf achtet ihr dabei? 

Ich habe bei den Jobbörsen gesucht die jeder so kennt (Arbeitsagentur, Indeed, azubi-plus) und die bei Google in der ersten Seite so auftauchen.

Bei der Stellenausschreibung war mir wichtig:

- die Firma in meiner Umgebung ist und mit den ÖPNV erreichbar (bei meiner ersten Ausbildung bin ich jeden Tag 1,5 h hin und 1,5 h zurück gependelt und würde das nie wieder auf mich nehmen)
- in der Stellenbeschreibung steht was ich dort erlernen werde. Also konkret z.B. die Programmiersprachen aufgeführt werden. Wenn dort der Text steht "Dazu planen, konzipieren und programmieren die unterschiedlichsten Programme und Anwendungen und entwickeln anwendungsgerechte und ..."  war die Firma für mich raus. Da hat der Personaler nur strgc + strgv verwendet und weiß gar nichts fachliches und hat kein Bock. 
- die Firma bzw. die Produkte bekannt in der Branche sind (wobei ich mir damit selbst ein Ei gelegt habe. Die Produkte mit der meine derzeitige Firma arbeitet sind zwar weltbekannt, aber ich bin jetzt im 2. Ausbildungsjahr und bringe mir alles selbst bei bis ein paar Supportaufgaben die mal auf mich abgewälzt werden. Die Firma hat eine sehr hohe Fluktuation und jeder der kann, wechselt von der Firma, wenn er kann)


 

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Gast Schnuggenfuggler
vor einer Stunde schrieb Chief Wiggum:

Und das hat wieviel mit der Ausgangsfrage zu tun?

Jemand hat den Thread etwas entgleist und mich gebeten näher auf meine Kritik einzugehen, dass manche Unternehmen die DSGVO für das Bewerbungsverfahren falsch und hinderlich umsetzen. Als Bewerber möchte ich mich präsentieren und das Unternehmen kennen lernen. Und NICHT erstmal aufgefordert werden meine Datenschutz-Einstellungen zu lesen und abzuwägen welche Verarbeitungseinwilligungen ich erteilen möchte. Ich möchte auch nicht mit HR als aller erstes in Beamtendeutsch darüber korrespondieren, wie sie meine Daten verarbeiten und ob sie die Bewerbung für den Fall der Fälle auch länger als 6 Monate aufbewahren dürfen. Ein freundlicher Hinweis reicht, sowohl rechtlich als auch für mich persönlich. Wenn dann nichts aus der Bewerbung wird, kann man mich immer noch fragen, ob es okay ist meine Bewerbung aufzubewahren. 

Natürlich müssen Unternehmen ab einer bestimmten Größe oder einer bestimmten Anzahl an Bewerbern das Verfahren automatisieren. Es ist dann eben einfach meine Meinung, dass es für mich und ggf. auch viele andere Bewerber abschreckend ist bzw. sein dürfte, wenn ein Unternehmen sich erstmal mehr für das Verfahren und die etwaige Einhaltung gesetzlicher Normen interessiert, als für meine Bewerbung.

vor einer Stunde schrieb Albi:

Hierzu fällt mir auch nur ein "Wenn man keine Ahnung hat sollte man vielleicht wirklich mal den Mund (oder die Finger ruhig) halten"... Selten so einen Schwachsinn gelesen... 

Compliance ist auch ein Geschäftsmodell. Ich habe jahrelange einschlägige theoretische und praktische Erfahrung in dem Bereich. Deiner emotional geladenen Rhetorik nach zu urteilen, würde dich das aber wohl ohnehin nicht weiter interessieren. Aber jedem das seine. Dann lass uns den Thread nicht weiter entgleisen.

Aber wäre es nicht pure Ironie, wenn ich mich mit meiner Erfahrung bei dem führenden Compliance-Tech Unternehmen erfolgreich beworben hätte und das ganze ohne einen Hinweis, das eine Bewerbung per Mail aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht möglich ist, ohne Bewerbungsplatform mit DSGVO-Wall. Ja, das wäre schon lustig. 

Bearbeitet von Schnuggenfuggler
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vor 2 Minuten schrieb Schnuggenfuggler:

Jemand hat den Thread etwas entgleist

Hmmm... wer fing denn an mit dem "unnötingen Datenschutzgeschwurbel"? Könntest du das etwa selber gewesen sein?

Bitte an die eigene Nase fassen, Äusserungen überdenken und jetzt zurück zur Ausgangsfrage.

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@jingleshell ich gehe mal explizit auf einzelne Punkte ein:

Mittelfranken: Metropolregion Nürnberg oder in touristisch interessanter Naturgegend (auf'm Dorf)?

Vergleich zum Vorjahr: und die Jahre davor? Vergleich zu anderen Betrieben im gleichen Kammerbezirk?

Habt ihr auf den Azubimessen nur Werbemittel oder auch Inhalte geboten?

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Ich bin der Meinung, dass man heutzutage nicht nur eine Ausbildungsstelle sucht (außer man lebt auf d. Land und keine andere Firma bildet FISI/FIAE etc. aus) sondern auch eine gut bezahlte Stelle + guten AG.

Ich habe mal aus fun mal in meiner Umgebung nach Ausbildungsstellen als FISI gesucht.

5 Stellen. 4 Stellen stehen nur DU musst X haben du musst X können blablabla.

1 Stelle schreibt NUR was du in der Ausbildung machen wirst und dann werden Benefits wie Essensgeld, Kilometergeld, Werksunterricht etc. genannt. Und lustigerweise ist die Stelle eine bekannte Firma die ich damals in der Schule immer wieder gehört habe....

Ich habe das Gefühl dass bei einigen Leuten in den Köpfen noch "Lehrjahre sind keine Herrenjahre" drinnensteckt. Heutzutage muss man denen schon was anbieten damit die bei euch anfangen würden.

Bearbeitet von Zaroc
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vor 8 Minuten schrieb Zaroc:

Ich habe das Gefühl dass bei einigen Leuten in den Köpfen noch "Lehrjahre sind keine Herrenjahre" drinnensteckt.

 

Aber hallo! Da könnte ich aus meiner Ausbildungserfahrung in zwei Ausbildungsbetrieben so einige Anekdoten zum Besten geben....und ich bin/war bei Weitem nicht mehr der Jüngste... 

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@Zaroc ich habe jetzt auch mal in meiner Region den Stellenmarkt durchsucht und mir mal die Anzeigen durchgelesen.....bei den meisten Betrieben steht das hier.

Zitat: Wir wünschen uns vorrangig Bewerber/innen mit (Fach-)Abitur oder höherem Abschluss. Sofern du aber eine sehr guten Schulabschluss der Mittleren Reife und sehr gute Englischkenntnisse hast, kannst du dich ebenfalls bewerben.

Wäre für mich als potentieller Sucher mit mittlere Reife schon ein K.O Kriterium...weil sind wir ehrlich, egal wie gut der Abschluss ist...der Abiturient wird hier bevorzugt, egal wie schlecht das Abitur war...

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vor 17 Minuten schrieb Zaroc:

Ich habe das Gefühl dass bei einigen Leuten in den Köpfen noch "Lehrjahre sind keine Herrenjahre" drinnensteckt. Heutzutage muss man denen schon was anbieten damit die bei euch anfangen würden.

Und dann haben wir wieder Threads im Forum von wegen "40 Bewerbungen verschickt und keine Einladungen"...

Bearbeitet von KeeperOfCoffee
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vor 55 Minuten schrieb KeeperOfCoffee:

40 Bewerbungen verschickt und keine Einladungen

Kann ja mehrere Gründe haben. Zum einem kann ja sein Anschreiben/Lebenslauf schlecht sein. Was ich in der Schule gelernt habe (wie man sich bewirbt, formuliert etc) würd ich heute als Mist sehen. Wenn man Glück hat, dann haben Eltern Erfahrung mit Bewerbungen.....

Zum anderen ist ja vl. weil die Anforderung von der Firma zu hoch ist, also guter Abi/Mittlere Reife. Da werden einige mit nem 3er Schnitt o. Quali sofort aussortiert ohne dass man auf deren Lebenslauf/Anschreiben genauer hinschaut....

Ich sehe dass Problem auf beiden Seiten, aber daran kann ich nichts änder...

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vor 6 Minuten schrieb Zaroc:

Kann ja mehrere Gründe haben. Zum einem kann ja sein Anschreiben/Lebenslauf schlecht sein. Was ich in der Schule gelernt habe (wie man sich bewirbt, formuliert etc) würd ich heute als Mist sehen. Wenn man Glück hat, dann haben Eltern Erfahrung mit Bewerbungen.....

Kann ich nur zustimmen. Als wir in der 8. und 9. Klasse das Thema Bewerbungen hatten kam nur Mist bei rum. "Hiermit bewerbe ich mich", "Mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige" gelesen. Auch wurde bei uns so ein wichtiges Thema viel zu kurz behandelt.

 

vor 8 Minuten schrieb Zaroc:

Zum anderen ist ja vl. weil die Anforderung von der Firma zu hoch ist, also guter Abi/Mittlere Reife. Da werden einige mit nem 3er Schnitt o. Quali sofort aussortiert ohne dass man auf deren Lebenslauf/Anschreiben genauer hinschaut....

Solange solche Bewerber aussortiert werden, kann es gar nicht zu wenige Bewerbungen geben.

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vor 22 Stunden schrieb jingleshell:

30% Bewerber weniger als im Vorjahr. 

Mich würde interessieren, wie viele Bewerbungen kamen?

Man liest ja sehr oft "Fachkräftemangel". Wenn man sich damit beschäftigt, sprechen manche Firmen vom Fachkräftemangel, wenn auf eine Stelle nicht mehr als 50 Bewerbungen eingehen.

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vor 31 Minuten schrieb IPROG:

Kann ich nur zustimmen. Als wir in der 8. und 9. Klasse das Thema Bewerbungen hatten kam nur Mist bei rum. "Hiermit bewerbe ich mich", "Mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige" gelesen. Auch wurde bei uns so ein wichtiges Thema viel zu kurz behandelt.

Oh ja, daran kann ich mich auch noch erinnern. Und es wurde soooo viel  Wert auf korrektes Layout etc gelegt. Wohlgemerkt zu meiner Zeit als noch nicht jeder einen PC zuhause hatte und die Klassenarbeit zu dem Thema auf Papier geschrieben wurde, handschriftlich.

Aber den Zauberlehrling kann ich noch auswendig, immerhin :D

Wobei das aktuell auch nicht besser gehandhabt wird wenn ich mal meine Cousinen frage, die dürfen zwar in Word schreiben, aber der Inhalt wird trotzdem nicht wirklich besprochen. Dabei wäre es bestimmt recht einfach mal einen Personaler eines Ausbildungsbetriebes einzuladen der ein bisschen was zum Thema Bewerbung erklärt.

Zum Thema:

Benefits die ich für Azubis auch in der Praxis kenne und die ich auch als Benefit ansehen würde (nix Obstkorb):

  • aktuelles Notebook statt Desktop
    • Arbeitsplatz muss eh her, da kann man auch die paar Kröten mehr für Laptop + Docking investieren
    • Notebook weil sinnvoll für BS (egal welche Fachrichtung), muss ja kein Gamingerät sein :)
    • nicht das abgeranzte Teil aus der Restekiste sonder ein neues Gerät auch als Wertschätzung
  • Übernahme der Kosten für den Führerschein/Freistellung für Fahrstunden
    • Übernahme von "Grundgebühren", Pflichtstunden und 1x Theorie und Praxisprüfung
  • "Eigener" Firmenwagen (mit Firmenlogo "ich bin Azubi bei XY").
    • Azubi freut sich dass er kein Auto unterhalten muss
    • Betrieb freut sich dass Azubi Werbung fährt und (hoffentlich) auch positiv über den Betrieb spricht

Klingt erst mal nach Overkill für einen Azubi, der auch so nur Geld kostet, ABER der Markt ist gekippt. Wenn ich einen Azubi will der in der Lage ist sich die Schuhe zu zubinden muss ich mittlerweile schon auf den Putz hauen um gegen die Großen zu bestehen.

Sponsoring der lokalen Vereine mit Banner "wir bilden aus!!!" schadet auch nicht wenn man die Kids aus der Region haben möchte. Für Azubis die für die Stelle ggf umziehen bietet es sich an eine (teilweise) Kostenerstattung der Miete und mehr als 1 Heimfahr-WE im Monat zu bezahlen.

Natürlich sollte man als Betrieb dann nicht bei den Azubis klotzen und die Ausgelernten ausbeuten, sonst machen die zwar ihre Ausbildung, wollen aber danach nicht bleiben 😛

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vor einer Stunde schrieb Maniska:

Oh ja, daran kann ich mich auch noch erinnern. Und es wurde soooo viel  Wert auf korrektes Layout etc gelegt. Wohlgemerkt zu meiner Zeit als noch nicht jeder einen PC zuhause hatte und die Klassenarbeit zu dem Thema auf Papier geschrieben wurde, handschriftlich.

Aber den Zauberlehrling kann ich noch auswendig, immerhin :D

Wobei das aktuell auch nicht besser gehandhabt wird wenn ich mal meine Cousinen frage, die dürfen zwar in Word schreiben, aber der Inhalt wird trotzdem nicht wirklich besprochen. Dabei wäre es bestimmt recht einfach mal einen Personaler eines Ausbildungsbetriebes einzuladen der ein bisschen was zum Thema Bewerbung erklärt.

Zum Thema:

Benefits die ich für Azubis auch in der Praxis kenne und die ich auch als Benefit ansehen würde (nix Obstkorb):

  • aktuelles Notebook statt Desktop
    • Arbeitsplatz muss eh her, da kann man auch die paar Kröten mehr für Laptop + Docking investieren
    • Notebook weil sinnvoll für BS (egal welche Fachrichtung), muss ja kein Gamingerät sein :)
    • nicht das abgeranzte Teil aus der Restekiste sonder ein neues Gerät auch als Wertschätzung
  • Übernahme der Kosten für den Führerschein/Freistellung für Fahrstunden
    • Übernahme von "Grundgebühren", Pflichtstunden und 1x Theorie und Praxisprüfung
  • "Eigener" Firmenwagen (mit Firmenlogo "ich bin Azubi bei XY").
    • Azubi freut sich dass er kein Auto unterhalten muss
    • Betrieb freut sich dass Azubi Werbung fährt und (hoffentlich) auch positiv über den Betrieb spricht

Klingt erst mal nach Overkill für einen Azubi, der auch so nur Geld kostet, ABER der Markt ist gekippt. Wenn ich einen Azubi will der in der Lage ist sich die Schuhe zu zubinden muss ich mittlerweile schon auf den Putz hauen um gegen die Großen zu bestehen.

Sponsoring der lokalen Vereine mit Banner "wir bilden aus!!!" schadet auch nicht wenn man die Kids aus der Region haben möchte. Für Azubis die für die Stelle ggf umziehen bietet es sich an eine (teilweise) Kostenerstattung der Miete und mehr als 1 Heimfahr-WE im Monat zu bezahlen.

Natürlich sollte man als Betrieb dann nicht bei den Azubis klotzen und die Ausgelernten ausbeuten, sonst machen die zwar ihre Ausbildung, wollen aber danach nicht bleiben 😛

 

Solche Anforderungen wären schon Luxus.
Okay, Führerschein und eigenes Auto hatte ich zu beginn meiner Ausbildung schon (Gebrauchtwagen :) Führerschein auch selbst bezahlt) . Und ich wohne irgendwo im nirgendwo, aufm Land, gibt also nicht alle 100 Meter einen Betrieb der IT ausbildet, sondern 0 innerhalb von 10 Kilometer jene Richtung ;) 

Benefits die ich bekomme bzw. auf der Arbeit habe:
- Fahrkosten zur Berufsschule teilweise erstattet
- Fester, schicker Arbeitsplatz mit gutem PC (Kein Laptop, hat hier noch niemand als Ersatz für PC - soll bald aber kommen/anfangen)
- Großes Büro (für 2 Personen)
- Klimaanlage in der IT

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vor 33 Minuten schrieb astero:

Solche Anforderungen wären schon Luxus.

Klar nen Firmen Azubiwagen wäre vielleicht schon ein Luxus, aber selbst ne Großbäckerei musste darauf zugreifen, weil Sie keine Bäckerlehrlinge finden konnten.... (hab es mal in einer Doku gesehen).

Wenigstens die Strecke zur Arbeit könnte man vl. zahlen. Wenn ich mir so vorstelle, Azubi 700€ (Wohnung, Auto, Internet, Lernmaterial/Weiterbildung Privat, Essen etc.) ausgeben müssen (wenn Sie bei Ihre Eltern nicht wohnen können), dann wundert es mich nicht wenn man doch lieber vl. Studium macht bzw. nachholt o. sich bei großen Unternehmen bewirbt wo wirklich gut gezahlt wird.

 

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