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Spaß/Freizeit während der Arbeit

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Hallo in die Runde,
vielleicht eine kurze Vorstellung von mir, ich bin 36 Jahre alt, lebe in Stuttgart und habe auch dort im Jahr 2004 eine Ausbildung zum FIAE abgeschlossen. Bei meinem Ausbildungsbetrieb bin ich aufgrund der schlechten Bezahlung nicht sehr lange geblieben. Ich war dann 4 Jahre in einem Unternehmen und habe dort an der firmeninternen Software gearbeitet. Irgendwann wollte ich Abwechslung und auch Projekte, die mal ein Ende haben und bin in eine Agentur mit Kundenprojekten gewechselt. Da war ich jetzt knapp über zehn Jahre. Leider wurde die Firma verkauft und es sind zum Teil ganze Teams abgewandert, so das man die Firma innerhalb von 3 Monaten nicht mehr wiedererkannt hat. 


Die Projekte waren nicht so tiefgründig, meist Webanwendungen, Datensammler, mal eine Auswertung hier und da, üblicher Stress zu Deadlines und in GoLive Phasen, insgesamt nichts Anspruchsvolles. Früher auf eigenen Servern, zuletzt vieles in der Azure Cloud, auch alles von der Entwicklung gepflegt.


Mal von dem Ende abgesehen, hatten wir viel Spaß beim Arbeiten. Wir hatten den Tischkicker, es gab Konsolenabende, wird hatten Nerfguns und damit auch ab und mal damit das Stockwerk unsicher gemacht.
Zu den Kaffeepausen ging man immer in Grüppchen, man hat sich viel unterhalten, nicht immer nur über die Firma. Kurz es war eine lockere Arbeitsatmosphäre, wie ich mir das für ein Entwicklerteam vorstelle. Nachdem das ganze aber doch ein Ende hatte, wollte ich doch wieder lieber in die Produktentwicklung, hatte für mich mehr Anspruch und die Software hat nicht so den Wegwerfcharakter. 


Kurzum, zum 1. März habe ich bei einer neuen Firma angefangen und meine Probezeit neigt sich jetzt langsam dem Ende zu, daher auch mal die Reflektion ob ich hier wirklich bleiben will. Ich bin mir aber nicht sicher, ob nicht ich vielleicht einfach nur falsche Vorstellungen habe. Es sind ca. 250 Mitarbeiter, die meisten davon aber nicht in der IT, eher Fachabteilungen. Es gibt mehrere Entwicklungsabteilungen, auch im Ausland, bei uns am Standort aber nur eine und wir sind zu fünft.


Zu den negativen Dingen, es gibt bei uns keinerlei Zeiterfassung auch keine Kernarbeitszeiten, die werden nur durch regelmäßige Meetings gegeben. Aber bis auf mich, arbeitet hier wohl kaum einer nur acht Stunden am Tag. Ich erfasse meine Zeit und gehe auch früher, wenn ich im plus bin. Es wird mir aber mehr und mehr unangenehm, nach den anderen zu kommen und vor denen wieder zu gehen. Auch bei Rollouts, die abends oder am Wochenende stattfinden, habe ich nicht den Eindruck, dass jemand die Zeit wieder abbaut. Es hat noch nie jemand was gesagt, aber ich komme mir sehr blöd dabei vor. Zu tun gibt es übrigens genug. Denn wir arbeiten nicht an einem Produkt, sondern eher 4 und das gleichzeitig. Zum Teil sind die ineinander verwoben, aber es gibt unterschiedliche fachliche Ansprechpartner und Kunden. Ich switche täglich zwischen Projekte, Programmiersprachen und Architekturen, die auch schon mal zwanzig Jahre auf dem Buckel haben. Und das für Weiterentwicklung und Support. Ich wollte was mit mehr Anspruch, aber das ist wirklich anstrengend und sich mal länger auf ein Thema oder Problem zu konzentrieren ist schwierig, da die Priorität sich sehr schnell ändern kann.


So und das Hauptproblem, weshalb ich auch an mir zweifle, hier wird nur gearbeitet. Keine Nerfguns, kein mal quatsch machen, kein Schwätzchen, hier steht man kurz auf und holt sich einen Kaffee. Das dauert keine 3 Minuten. Niemand surft hier mal noch nebenher im Internet. Es gibt auch keinen Chat, in dem sich mal ein witzige YouTube Video o.ä. sendet. Andere Entwickler trifft man eh keine und die Fachabteilungen versucht einem bei jeder Gelegenheit noch Arbeit unter zu schieben, selbst die Mittagspause wird eher als Meeting verwendet und Probleme oder Aufgaben besprochen. Insgesamt scheint mir die Softwareentwicklung auch eher als Kostenfaktor gesehen zu werden. Auch die Weiterbildung ist nicht auf IT ausgelegt. Es gibt gut alle 3 Wochen interne Seminare, allerdings überwiegend samstags. Aber das sind Themen wie gewaltfreie Kommunikation, Business Englisch (eher für den Verkauf), Zeitmanagement (War ganz interessant, aber habe ich in der Firma keinen Einfluss darauf) oder Kommunikation am Telefon.

Finanziell entwickelt sich das auch irgendwie nicht, habe nicht wirklich ein plus gemacht bei dem Wechsel. Wollte eigentlich nach der Probezeit verhandeln, aber zum einen sieht meine Leistung hier wohl nicht so spektakulär aus, wenn andere 150% geben sind 110% eben auch unterdurchschnittlich und so wie ich das bis jetzt mitbekommen habe, gibt es nach der Probezeit immer nur ein halbes Monatsgehalt als variablen Anteil. Wenn ich mir hier allerdings manche Beiträge durchlese, bin ich mit knapp 60 tsd. € auch trotzdem noch gut dabei.

Ja und jetzt zweifle ich an mir, bin ich zu verwöhnt, hatte ich es davor einfach nur zu gut?
Ich bin mir nicht mal mehr sicher, ob ich weiter Entwickeln möchte, Karriere habe ich so gesehen eh nie gemacht. Kann aber auch gerade nicht sagen, ob die Unlust an der Entwicklung einfach der Vorstellung liegt hier in 15 Jahren immer noch auf dem gleichen Stuhl zu sitzen. 


So, das war jetzt viel Text. Danke schon mal für eure Aufmerksamkeit, wenn ihr eine Meinung habt, würde ich mich freuen diese zu lesen.

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Du fühlst dich nicht wohl. Dir bleiben grob folgende Möglichkeiten:

  • beißen und die nächsten Jahre weitermachen, bis du es nicht mehr kannst.
  • Probezeit nutzen und ins Ungewisse flüchten.
  • Zeit nach Feierabend für Bewerbungen nutzen und bei erfolgreichem Bewerbungsverlauf zu etwas hoffentlich besserem hin wechseln.

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Ich kann deine Situation nachvollziehen. In so einer, habe ich mich auch schon befunden. Und war sehr sehr unglücklich.

Ich finde es auch wichtig, dass man sich wohlfühlt in der Arbeit. Man verbringt immerhin viel Zeit dort. Und ich persönlich brauche so ein Umfeld, wie du es beschreibst. In dem man auch mal Quatsch macht. Und über Dinge spricht, die nix mit der Arbeit zu tun haben.

Das wird bei meinem aktuellen AG genau so gelebt. Und ich finde es super. Was ja nicht heißt, dass hier niemand arbeitet.

Außerdem wird hier schon darauf geachtet, dass Überstunden zeitnah abgebaut werden. Auch mit Vertrauensarbeitszeit.

Stressig und anstrengend ist es natürlich trotzdem immer mal wieder. Aber das gehört im Job dazu.

Ich würde mich an deiner Stelle mal umschauen, was sonst noch so möglich wäre. Und welcher AG passen könnte. Ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist so eine Situation einfach "auszusitzen" und sich mies zu fühlen.

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Was für die einen 150% sind, sind beim anderen vielleicht 50%. Wichtig ist, dass man für sich das Umfeld findet, in dem man sich wohl fühlt und wo die Leistung im Groben zu der Leistung der Kollegen passt.

Plakativ ausgedrückt: Ein motivierter Jungspund mit einer beeindruckenden Auffassungsgabe wird im ÖD nicht glücklich. Und jemand, der 50% der Zeit lustige Videos im Slack postet, Quatsch macht, häufiger mit den Kollegen am Automaten steht, als arbeitet, der wäre wohl bei SpaceX recht deplatziert. 

Man kann sicher nicht 8 Stunden konzentriert an einer Sache arbeiten. Aber bis man - vor allem als Softwareentwickler - "im Tunnel" ist, vergeht die ein oder andere Stunde. Permanente Unterbrechungen durch Nerfgun-Beschuss sind hier nicht hilfreich. Vor allem, wenn man sich dem nicht entziehen kann (Großraum). 

Gibt Firmen, die lassen ihre MA nur 5 Stunden am Tag bei vollem Gehalt arbeiten. Gibt auch welche, die arbeiten dann ihre 9 Stunden und erledigen dann in 9, was die anderen in 5 schaffen. Am Ende muss man selbst entscheiden, wo man sich sieht und was man möchte. Beides sind für sich legitime Modelle, aber untereinander nicht kompatibel.

bearbeitet von Kwaiken

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Muss gestehen ich finde das Thema durchaus sehr interessant. Generell kommt dieses Verhalten ja hauptsächlich von US Unternehmen im Valley. Quasi eine Vermischung von Arbeit und Freizeit. Übernommen von vielen Startups, als Alternative zu ordentlichen Gehältern.

Natürlich will der AG dadurch am Ende nicht nur motivierte Mitarbeiter bespaßen, sondern quasi mehr Arbeit und Produktivität rauskitzeln. Ist erstmal auch nicht verwerflich.

Manchen liegt das, die sind ggf. mal umgezogen, haben nicht mehr groß Kontakte aus der Schulzeit und wenige Hobbys die größere Personenkreise umfassen und damit ansonsten weniger soziale Kontakte. Gerade da ist das dann wohl mitunter ein sehr großer Gewinn für den AN.

Andere haben Familie, sei es aktuell eigene Kiddies oder die Enkel Zuhaus, kümmern sich um Haus und Garten und haben gar kein Bock mit ihren Kollegen groß Spaß zu haben und Freizeit zu verbringen, sondern machen Dienst nach Vorschrift und das wars.

Wieder Andere kombinieren das, die sind für den AG natürlich nicht so glücklich aber werden wohl einfach Mischfinanziert, wie die Vielesser beim All-You-Can-Eat Buffet.

Mir selbst würde sowas glaube ich auch liegen, wobei ich stark davon ausgehe, das ich in so einem Umfeld deutlich zuviel arbeiten würde. Bräuchte aber zeitgleich auch reichlich zutun und einen gewissen Anspruch und nicht gähnende Routine.

Bei uns ist bei der Arbeit auch erstmal 90% Arbeit. Klar ist man mal auf Golem, hier, oder packt bei Amazon was in den Warenkorb. Hier hat man entsprechende Zeitfenster, wo man mal wartet, weil der Kunde wohin laufen muss und ein paar Informationen liefern muss. Da gibt es hier und da immer mal 5-10 Minuten.

Unser Chef reagiert da auch relativ gemessen an der Leistung. Bei einigen gibt es mal ein scharfen Kommentar, das er das nicht so gerne haben möchte, andere haben letztlich alle Freiheiten der Welt, was das angeht. Aber viel Zeit geht dafür eh nicht drauf und da hier unbezahlte Überstunden eh an der Tagesordnung sind, kommt das Unternehmen Netto eh deutlich im Plus weg, Gehälter eher am unteren Bereich (24-45k), wenn man es mal mit hier vergleicht, tun ihr Übriges.

Was Leistung angeht.. was ist denn schon 120% oder 150%? Man redet sich das immer so schön. Und was ist denn möglich? Ich glaube selbst das die stressigsten Zeiten keine 80% von dem was mir möglich sein mag sind und sicherlich nicht was menschenmöglich ist. Denke an seine persönlichen 100% oder auch nur 90% kommt man selten. Ist vermutlich am ehesten das, was man gerne als Flow bezeichnen.

Aber ja vermutlich vor allem junge Leute definieren sich sicher auch mal über die Arbeit und ihre Leistung. Da kann es durchaus massive Unterschiede geben. Bei uns ergänzt sich das ganz gut über die Stärken und Schwächen der einzelnen Leute. Kann natürlich auch wieder problematisch enden, wenn man selbst kaum noch voran kommt und Kollegen immer auf der Matte stehen und Unterstützung brauchen.

Das mit den viel springen zwischen verschiedenen Sprachen und Tätigkeiten, bei uns auch noch in Verbindung mit Support und co. kenne ich auch Bestens. Empfinden tue ich das gemischt. Mal nervt es eher, weil man ein wenig konzentrierter an einer Sache arbeiten wollen würde ggf. auch mal paar Tage am Stück, mal finde ich es ganz angenehm wegen der Abwechslung und auch ein wenig Stress gefällt mir durchaus auch hier und da ganz gut, finde zumindest Langeweile bei weitem schlimmer.

Ob du es zu gut hattest? Keine Ahnung, du hattest es anders und scheinbar gefiel dir das andere besser.

bearbeitet von Velicity

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Hi,

 

wie Kwaiken schon sagte, man muss die Philosophie der Firma entweder mitmachen oder mitertragen. Oder eben gehen.

Ich selber bin ein Mittelding, mag es recht locker, aber würde auch gerne was geschafft bekommen bzw. (mit)bewegen. Allerdings ist das in der Tat sehr schwierig zu finden.

Diese ganze Kicker und Dart-Mentatlität ist nicht mein Ding. Das kann ich mit Freunden in meiner Freizeit machen, allerdings bin ich auch kein Freund davon, immer unter Zeitdruck arbeiten zu müssen und schon gar nicht auch in der Mittagspause ständig über Arbeit reden zu müssen (was sich auch nicht immer vermeiden lässt).

Du scheinst da wirklich zwei Extreme erlebt zu haben.

bearbeitet von carstenj

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vor 12 Minuten schrieb carstenj:

Ich selber bin ein Mittelding, mag es recht locker, aber würde auch gerne was geschafft bekommen bzw. (mit)bewegen. Allerdings ist das in der Tat sehr schwierig zu finden.

Geht mir auch so. Zu viel drum herum ist auch nix. Aber wenn man sich gemeinsam einen Kaffee holen geht, kann man auch mal einen Witz machen. Oder zwischendurch auch mal kurz einen Blöden Kommentar bequatschen. Und danach wieder weiter arbeiten.

vor 12 Minuten schrieb carstenj:

Diese ganze Kicker und Dart-Mentatlität ist nicht mein Ding. Das kann ich mit Freunden in meiner Freizeit machen, allerdings bin ich auch kein Freund davon, immer unter Zeitdruck arbeiten zu müssen und schon gar nicht auch in der Mittagspause ständig über Arbeit reden zu müssen (was sich auch nicht immer vermeiden lässt).

Das sehe ich auch so. Manchmal ist es halt doch wichtig, über die Arbeit zu sprechen. Lässt sich nicht vermeiden. Aber wir versuchen beim Mittagessen auch einfach über andere Dinge zu sprechen. Ob das jetzt die Wohnungssuche von Kollege X ist, oder die Urlaubspläne von Kollege Y, oder aktuelle politische Geschehnisse, ist dabei nicht so wichtig. Aber es hilft auch, nach der Pause wieder sinnvoll weiterarbeiten zu können. Zumindest geht das mir so. Hier ist es eben ein angenehmes und zwangloses miteinander. Hier kann auch jeder so sein, wie er ist. Solange er trotzdem seinen Job ordentlich macht und die Kunden am Ende zufrieden sind.

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Ok vielleicht muss ich ein paar Dinge relativieren bzw. mehr erläutern. Der Tischkicker ist bei der alten Firma auch mehr eingestaubt als benutzt worden. Da war nicht jeden Tag Party und wir haben auch nicht mehr gelacht als gearbeitet. Aber es gab eben diese Momente und es gab einen Zusammenhalt. Wir hatten eine Schüssel mit Süßigkeiten und Nerdkram an der Wand hängen bzw. auf den Schreibtischen stehen.  Jetzt aber auch nicht so übermäßig, dass wir keine Kunden in das Büro lassen konnten.

Hier steht bei zweien das Bild von Frau und Kind auf dem Schreibtisch, an der Wand hängen Bilder die vermutlich auch in einer Amtsstube hängen und es steht eine Pflanze am Fenster, ziemlich trist und dabei haben wir unser eigenes Büro und keine Kunden.

Ich könnte es hier auch schaffen morgens mit einem Hallo zu kommen, meine 2 Stories und 5 Tickets abzuarbeiten und mich mit einem Tschüss verabschieden, ohne ein weiteres Wort zu wechseln.

Die prozentualen Werte waren schon auf die Arbeitszeit bezogen, ist halt keine Seltenheit, dass ich morgens um 8 komme, alle schon da sind. Ich was abarbeite und 17:30 gehe und am nächsten tag sehe, dass mein Pull Request um 19 Uhr noch bearbeitet wurde, von einem Kollegen, der schon wieder vor mir da war.

Es ist nicht eine Qual hier zu arbeiten, dann wäre ich schon weg. Aber es ist irgendwie kühl und distanziert. Auch wenn ich mal in den Projekten komplett drin bin, kann ich nicht mit jemandem konkurrieren der 12h am Tag arbeitet. Und irgendwie setzt mich das unter Druck, wer ist schon gern der Low Performer.  

Ich will auch nicht vehement nicht über die Arbeit sprechen in der Mittagspause, aber wenn man hier mit den Kollegen mitgeht, ist das eher das zweie Daily Meeting oder wenn Kollegen aus der Fachabteilung dabei sind, eine Feature bzw. CR Besprechung. Ich bin schon versucht das als Arbeitszeit zu rechnen.

Wüsste jetzt aber auch nicht, wie ich das Klima im Vorfeld abprüfen kann, mich jetzt nur noch auf Startups zu konzentrieren, halte ich auch für falsch. Da gibt es ja meist doch einen höheren Workload. Auf der anderen Seite habe ich jetzt aber noch 4 Wochen, dann erhöht sich die Kündigungsfrist auf 3 Monate.

 

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vor 2 Minuten schrieb gsp:

Es ist nicht eine Qual hier zu arbeiten, dann wäre ich schon weg. Aber es ist irgendwie kühl und distanziert. Auch wenn ich mal in den Projekten komplett drin bin, kann ich nicht mit jemandem konkurrieren der 12h am Tag arbeitet. Und irgendwie setzt mich das unter Druck, wer ist schon gern der Low Performer. 

Mal ganz davon abgesehen, ob man der Typ für Smalltalk beim Mittagessen ist, oder auch mal zwischendurch nen Scherz macht, oder nicht.

Ich war selbst in der Situtation, dass ich mal bei einem AG die einzige war, die nicht ständig Überstunden (unbezahlt) gefahren hat. Und nicht ständig jedes WE gearbeitet hat. Und ich war die einzige, die die Gleitzeit so genutzt hat, dass sie früh da war und früh wieder weg war. Bis mir von der GF gesagt wurde, dass ich frühstens um 9 anfangen darf, weil sich der Kollege sonst benachteiligt fühlt, der erst um 12 im Büro aufschlägt.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man den Eindruck bekommt, dass man die Person ist, die am wenigsten arbeteit. Aber ich seh halt auch nicht ein, ständig unbezahlte Überstunden zu schieben. Nur, weil es die anderen machen. Und nur, weil die Projekte so geplant werden, dass die Mitarbeiter Überstunden machen MÜSSEN.

Das ist hier sehr angenehm. Hier kommt und geht jeder, wie er es für richtig hält. Und das ist völlig in Ordnung. Solange man seine Arbeit anständig macht. Natürlich gibt es auch hier Leute, die eher zu viel arbeiten. Aber das ist ihnen auch bewusst. Und die Leute sagen auch selbst, dass es besser wär sich eine Scheibe von denen abzuschneiden, die pünktlich heim gehen.

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vor 7 Minuten schrieb gsp:

 Ich könnte es hier auch schaffen morgens mit einem Hallo zu kommen, meine 2 Stories und 5 Tickets abzuarbeiten und mich mit einem Tschüss verabschieden, ohne ein weiteres Wort zu wechseln.
[...] Aber es ist irgendwie kühl und distanziert.

... und dieses sterile Arbeitsklima ist nicht jedermanns Sache. Kenne ich, taugt mir auch nicht.

vor 10 Minuten schrieb gsp:

Wüsste jetzt aber auch nicht, wie ich das Klima im Vorfeld abprüfen kann, mich jetzt nur noch auf Startups zu konzentrieren, halte ich auch für falsch. 

Das liegt nicht an Firmenalter/Größe/... - es liegt am TEAM! Ich war in einem lockeren Team innerhalb eines etablierten börsennotierten Großkonzerns in einer laut Klischees stocksteifen Branche. Und dann war ich auch schon in einem Team, da wusste selbst nach Monaten nichts Privates über meine Kollegen sondern wurde erstaunt angeschaut, wenn ich (beim Kaffeeholen) das WE/Freizeit/irgend etwas privates ansprach...

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Das ist eine Frage der Unternehmenskultur und ob man selbst in das Unternehmen passt und sich dort wohl fühlt. Ein Unternehmen, in dem man sich selbst nicht wohl fühlt kann einen selbst auf die Dauer auch Krank machen. Die Aufgabe das für sich passende Unternehmen zu suchen und zu finden ist wohl eine schwierige Aufgabe, die man letztendlich nur selbst lösen kann und irgendwann eine Entscheidung treffen muss. Überstürzt deswegen zu kündigen ist natürlich keine gute Idee, aber länger dort zu bleiben auch nicht - sprich - einen Mittelweg suchen, bei dem langfristig wieder das "Bauchgefühlt" stimmt, dass dass Umfeld passt.

Leider ändern sich auch "Arbeitswelten". Manchmal muss man sich auch von der Idee verabschieden, etwas was 10 Jahre geklappt und so funktioniert hat jetzt genau vorbei ist - das kann einen hart treffen, weil man dann mit einer "anderen" Wirklichkeit konfrontiert wird, denn die Welt um einen herum hat sich verändert. Dann muss man aber von der eigenen Persönlichkeit erst einmal so weit sein, um bereit zu sein, auch etwas Neues zu probieren. Hierzu kann keine längere Auszeit helfen, sofern es finanziell möglich ist. Denn nur in Ruhe und Ausgeglichenheit hat man die Möglichkeit für sich selbst die Position eines neutralen Beobachters einzunehmen, Dinge zu ordnen neu zu sondieren und zu sortieren und darauf ggf. eine Entscheidung zu stützen. Das muss auch von einer Partnerschaft unterstützt werden. Sofern Druck unter einer Entscheidung steht (wie auch immer - vom Job, vom Partner, Finanziell), wird im Ergebnis keine gute Entscheidung dabei raus kommen können, weil die Entscheidung aus Not getroffen worden ist.

bearbeitet von tkreutz2

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Am 12.7.2019 um 14:41 schrieb gsp:

... mit jemandem konkurrieren der 12h am Tag arbeitet. ... wer ist schon gern der Low Performer.  ...

Ich glaube ich setze mir dieses Zitat in die Signatur. 

====

Ein gewisses Maß an Überstunden bei 60K zu erwarten, ist sicher nicht ungewöhnlich, aber alles was im zweistelligen Prozentbereich liegt, sollte niemals als Selbstverständlichkeit angesehen werden. Weder von der AG noch von der AN Seite. So lange du und dein Chef / Auftraggeber der Meinung seit, dass die Leistung passt, reichen 102% Leistung vollkommen aus für das normale Arbeiten. Du solltest dir daher deine eigene Leistung nicht schlechter reden, als du sie machst. Denn ohne "normal"-Performer , aka dem Durchschnitt gäbe es nichts überdurchschnittliches. Wenn ich das richtig verstanden habe, sind 80,90,oder gar 100k auch nicht dein großes Ziel und das passt dann mit der Leistung auf jeden Fall überein.

---

Ich unterhalte mich sowohl als PL oder TL oder auch als Kollege einfach gerne mit Kollegen über verschiedene private Dinge, im Kern um auch Unzufriedenheit herauszuhören, oder auch Dinge zu erfahren, die einfach einen Impact auf die Arbeit haben. Von daher finde ich ein geben und nehmen bzgl. Kommunikation sehr wichtig. Daher kommt es auch ab und an vor, dass ich in Pausenzeiten auf Projekte eingehe, aber dies ist eher Ausnahme als die Regel. 

Es wird auch außerhalb dieser Zeiten Kaffee geholt usw. aber dann wieder häufig über berufliche Dinge gesprochen - man könnte dies als Win-Win bezeichnen. 

Nerguns, Dartscheiben und Spielekonsolen können meiner Meinung nach in einem Pausenraum stehen und dort gerne in den Zeiten genutzt werden. Gerade in Zeiten der Rücksichtnahme auf Grund von Geschlecht, Gesinnung und Herkunft, sollte man auch die Rücksichtnahme auf Grund von Sozialen Komponenten mit beachten - und dann ist es einfach unangemessen im Büro quer durch die Gegend zu schießen und damit einen anderen Kollegen noch zusätzlich zu stressen, der gerade einen Show-Stopper beheben muss.

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Gast xenofob
Am 12.7.2019 um 11:09 schrieb gsp:

Hallo in die Runde,
vielleicht eine kurze Vorstellung von mir, ich bin 36 Jahre alt, lebe in Stuttgart und habe auch dort im Jahr 2004 eine Ausbildung zum FIAE abgeschlossen. Bei meinem Ausbildungsbetrieb bin ich aufgrund der schlechten Bezahlung nicht sehr lange geblieben. Ich war dann 4 Jahre in einem Unternehmen und habe dort an der firmeninternen Software gearbeitet. Irgendwann wollte ich Abwechslung und auch Projekte, die mal ein Ende haben und bin in eine Agentur mit Kundenprojekten gewechselt. Da war ich jetzt knapp über zehn Jahre. Leider wurde die Firma verkauft und es sind zum Teil ganze Teams abgewandert, so das man die Firma innerhalb von 3 Monaten nicht mehr wiedererkannt hat. 


Die Projekte waren nicht so tiefgründig, meist Webanwendungen, Datensammler, mal eine Auswertung hier und da, üblicher Stress zu Deadlines und in GoLive Phasen, insgesamt nichts Anspruchsvolles. Früher auf eigenen Servern, zuletzt vieles in der Azure Cloud, auch alles von der Entwicklung gepflegt.


Mal von dem Ende abgesehen, hatten wir viel Spaß beim Arbeiten. Wir hatten den Tischkicker, es gab Konsolenabende, wird hatten Nerfguns und damit auch ab und mal damit das Stockwerk unsicher gemacht.
Zu den Kaffeepausen ging man immer in Grüppchen, man hat sich viel unterhalten, nicht immer nur über die Firma. Kurz es war eine lockere Arbeitsatmosphäre, wie ich mir das für ein Entwicklerteam vorstelle. Nachdem das ganze aber doch ein Ende hatte, wollte ich doch wieder lieber in die Produktentwicklung, hatte für mich mehr Anspruch und die Software hat nicht so den Wegwerfcharakter. 


Kurzum, zum 1. März habe ich bei einer neuen Firma angefangen und meine Probezeit neigt sich jetzt langsam dem Ende zu, daher auch mal die Reflektion ob ich hier wirklich bleiben will. Ich bin mir aber nicht sicher, ob nicht ich vielleicht einfach nur falsche Vorstellungen habe. Es sind ca. 250 Mitarbeiter, die meisten davon aber nicht in der IT, eher Fachabteilungen. Es gibt mehrere Entwicklungsabteilungen, auch im Ausland, bei uns am Standort aber nur eine und wir sind zu fünft.


Zu den negativen Dingen, es gibt bei uns keinerlei Zeiterfassung auch keine Kernarbeitszeiten, die werden nur durch regelmäßige Meetings gegeben. Aber bis auf mich, arbeitet hier wohl kaum einer nur acht Stunden am Tag. Ich erfasse meine Zeit und gehe auch früher, wenn ich im plus bin. Es wird mir aber mehr und mehr unangenehm, nach den anderen zu kommen und vor denen wieder zu gehen. Auch bei Rollouts, die abends oder am Wochenende stattfinden, habe ich nicht den Eindruck, dass jemand die Zeit wieder abbaut. Es hat noch nie jemand was gesagt, aber ich komme mir sehr blöd dabei vor. Zu tun gibt es übrigens genug. Denn wir arbeiten nicht an einem Produkt, sondern eher 4 und das gleichzeitig. Zum Teil sind die ineinander verwoben, aber es gibt unterschiedliche fachliche Ansprechpartner und Kunden. Ich switche täglich zwischen Projekte, Programmiersprachen und Architekturen, die auch schon mal zwanzig Jahre auf dem Buckel haben. Und das für Weiterentwicklung und Support. Ich wollte was mit mehr Anspruch, aber das ist wirklich anstrengend und sich mal länger auf ein Thema oder Problem zu konzentrieren ist schwierig, da die Priorität sich sehr schnell ändern kann.


So und das Hauptproblem, weshalb ich auch an mir zweifle, hier wird nur gearbeitet. Keine Nerfguns, kein mal quatsch machen, kein Schwätzchen, hier steht man kurz auf und holt sich einen Kaffee. Das dauert keine 3 Minuten. Niemand surft hier mal noch nebenher im Internet. Es gibt auch keinen Chat, in dem sich mal ein witzige YouTube Video o.ä. sendet. Andere Entwickler trifft man eh keine und die Fachabteilungen versucht einem bei jeder Gelegenheit noch Arbeit unter zu schieben, selbst die Mittagspause wird eher als Meeting verwendet und Probleme oder Aufgaben besprochen. Insgesamt scheint mir die Softwareentwicklung auch eher als Kostenfaktor gesehen zu werden. Auch die Weiterbildung ist nicht auf IT ausgelegt. Es gibt gut alle 3 Wochen interne Seminare, allerdings überwiegend samstags. Aber das sind Themen wie gewaltfreie Kommunikation, Business Englisch (eher für den Verkauf), Zeitmanagement (War ganz interessant, aber habe ich in der Firma keinen Einfluss darauf) oder Kommunikation am Telefon.

Finanziell entwickelt sich das auch irgendwie nicht, habe nicht wirklich ein plus gemacht bei dem Wechsel. Wollte eigentlich nach der Probezeit verhandeln, aber zum einen sieht meine Leistung hier wohl nicht so spektakulär aus, wenn andere 150% geben sind 110% eben auch unterdurchschnittlich und so wie ich das bis jetzt mitbekommen habe, gibt es nach der Probezeit immer nur ein halbes Monatsgehalt als variablen Anteil. Wenn ich mir hier allerdings manche Beiträge durchlese, bin ich mit knapp 60 tsd. € auch trotzdem noch gut dabei.

Ja und jetzt zweifle ich an mir, bin ich zu verwöhnt, hatte ich es davor einfach nur zu gut?
Ich bin mir nicht mal mehr sicher, ob ich weiter Entwickeln möchte, Karriere habe ich so gesehen eh nie gemacht. Kann aber auch gerade nicht sagen, ob die Unlust an der Entwicklung einfach der Vorstellung liegt hier in 15 Jahren immer noch auf dem gleichen Stuhl zu sitzen. 


So, das war jetzt viel Text. Danke schon mal für eure Aufmerksamkeit, wenn ihr eine Meinung habt, würde ich mich freuen diese zu lesen.

Hi,

habe dasselbe durchgemacht und hab die gleiche Einstellung wie du.

Spaß am Arbeitsplatz (auch mit Shittalk und arbeitsfreier Arbeitszeit) ist m. E. das Wichtigste.

Langfristig wird dich dein aktueller Arbeitsplatz zu einer frustrierten Persönlichkeit weiterentwickeln. 

Die einzige Möglichkeit die dir bleibt, ist ein schneller Schmerzfreier Wechsel. Desto länger du dort bleibst, desto geschädigter wirst du sein.

Eine geknickte Persönlichkeit, bzw. das verlorene Selbstbewusstsein, der Spaß am Leben, ist mit keinem Absatz in deinem Lebenslauf gerechtfertigt.

Bewerb dich doch mal bei interessanten Firmen, mit der Bitte, dass du einige Schnuppertage machen darfst. Versuche dann vor Ort mit den zukünftigen Arbeitskollegen unter 4 Augen zu sprechen. Damit du einen realen Eindruck der Kollegen bekommst. 

VG & viel Mut.

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Spaß am Arbeitsplatz mit Nerf Guns.
Versteht mich nicht falsch, aber das ist ja nicht mal mehr 1. World Problem, das ist, ja was ist es?

Ich beziehe mich jetzt mal auf Tischkicker, Nerf Guns und Co.
Folgende zufällige Berufe/Tätigkeiten. Wer wird davon wohl während der Arbeitszeit durch die Arbeit mir Nerf Guns laufen:

Metzger
Kassenkraft
Lehrer
Putzfrau
Busfahrer
Polizist
Bänker
Pfleger
Arzt
Jurist
...

Ansonsten, Spaß ist natürlich wichtig, dazu zähle ich aber erstmal Spaß an der Tätigkeit. Und auch da sind schon viele außen vor.
Dann natürlich auch Kollegen mit denen man kann. Das muss nicht mal heißen dass man eben zum Kaffee geht und da privat plaudert, sondern einfach im Arbeitsleben gut umgehen kann und auch das ist für viele keine Selbstverständlichkeit.
Von daher und ich war selber schon mal in einem Team wo eben das alles gepasst hat und ja es gab Nerf Guns:
Wenn man das hat dann ist es ok, aber das kann und darf man einfach nicht erwarten.

Stumpf gesagt ist Arbeit = Geld verdienen
Wenn die Arbeit einem Spaß macht, super hat man schon mehr erreicht als viele andere
Wenn man dann noch nette Kollegen hat mit denen man auskommt, ist es fast perfekt.
Alles andere ist ein Sahnehäubchen.
Meine Meinung.

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vor 13 Stunden schrieb Graustein:

Alles andere ist ein Sahnehäubchen.

Was für die einen ein Sahnehäubchen ist, ist für die anderen ...

vor 22 Stunden schrieb kylt:

... ist es einfach unangemessen im Büro quer durch die Gegend zu schießen und damit einen anderen Kollegen noch zusätzlich zu stressen ...

Was ich etwas befremdlich finde, ist diese Einstellung. Aber vielleicht verstehe ich dich nur falsch.

vor 13 Stunden schrieb xenofob:

Spaß am Arbeitsplatz (auch mit Shittalk und arbeitsfreier Arbeitszeit) ist m. E. das Wichtigste.

Auf Shittalk steht nicht jeder. Und die Angemessenheit der Themen sind auch abhängig vom Sender und Empfänger (Alter, maturity, etc.). Wenn mein Gegenüber Achselfürze lustig findet, muss ich noch lange nicht drüber lachen. Bin ich dann direkt die Spaßbremse? In der IT gibt es eben nicht nur homogene Teams mit gleichaltrigen, wie in den Klassenräumen der Schulklassen von 1 bis 12.

Und was arbeitsfreie Arbeitszeit angeht: Wir wissen alle, IT ist ein kreativer Beruf. Man muss auch mal raus und ein wenig privat surfen, ne Mail schreiben, eine Bestellung absenden. Fließband ist immer kontraproduktiv. Aber im Endeffekt steht in deinem Arbeitsvertrag eine Stundenanzahl drin, die Du zu leisten hast.

Wenn Du eine gute, aber min. zum Team gleichwertige Leistung in 30 Stunden abliefern kannst, sollte niemand was dagegen haben, wenn Du die 10h unproduktiver verbringst, wenn Du andere, die gerade "leisten" nicht störst. Wenn Du aber nur mit 75% performst und 10 von den 40 Stunden mit Nerfguns durch die Gegend rennst und shittalks, dann würde ich als dein Vorgesetzter durchaus ein Problem damit haben.

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Ich hatte jetzt verschiedene Konstellationen:

1. Bei der Firma wo ich jetzt am längsten war nach meiner Ausbildung, hab ich mich mit dem Team an sich sehr gut verstanden, wir haben über privates gesprochen, aber Abseits der Arbeitszeit keine Zeit miteinander verbracht, bis auf gelegentliche Ausnahmen. Interessen hatte man auch relativ wenig Überschneidung aber man konnte Menschlich miteinander. Ich hatte in der Firma noch einen guten privaten Freund mit dem hab ich mich halt dann noch abseits der Arbeit mal am Tag unterhalten.

2. die Letzte Firma wo ich in der Probezeit gegangen bin, hier war es zwar Team Technisch perfekt (bis vll auf den TL) die Kollegen waren alle in meinem Alter, wir hatten alle ähnliche Interessen und haben uns auch außerhalb der Arbeit getroffen, in der Firma 1-2 mal am Tag ne Runde gekickert etc.. Leider war halt die Firma und Arbeit totaler murks.

3. aktuelle Firma, hier bin ich jetzt seit 3 Monaten und hab leider das krasse Gegenteil zur letzten Firma, ein absolutes Einzelgänger "Team", jeder macht sein Ding. Es gibt Tage da wird nicht ein Wort miteinander gesprochen. Ist so garnicht meins.

Derzeit hab ich mal eine Bewerbung für eine Firma offen die mich sehr interessiert und auch jetzt endlich die erste Hürde genommen und wurde zum VG eingeladen. Wird sich Zeigen ob das was wird. Ansonsten werde ich in der aktuellen Firma definitiv das Team wechseln müssen, da ich weiß das es in anderen Teams besser ist. Mein "Team" ist leider bekannt dafür die Einzelgänger zu sein, die schwer mit anderen Zusammenarbeiten, keine Ahnung warum man einen neuen Mitarbeiter ausgerechnet da reinsteckt xD

Bei der offenen Bewerbung hoffe ich ehrlich gesagt wieder auf Nr. 1, das ich menschlich mit den Kollegen auskomme, man sich auch versteht aber Abseits der Arbeit muss ich nicht viel mit ihnen zutun haben. 

Zum Thema Nerfguns auf der einen Seite würde ich das durchaus cool finden auf der anderen Seite glaube ich kann sowas auch extrem störend sein und gerade wenn man sich konzentrieren will nervt das extrem wenn dann wieder einer durch die gegen ballert.

bearbeitet von Albi

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Es ist ein großer Unterschied zwischen einem totenstillen, sterilen 9to5-Funktions-Büro-Team  und einer Truppe Nervgun-ClubMate-Arbeitskumpel mit gemeinsamem Malle-Urlaub.

Egal, von welcher Seite man direkt in die andere Gruppe springt: es wird wohl kaum passen. 

 

Nur: was davon kann langfristig funktionieren? Womit kommt man selbst (im Moment) zurecht? 

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vor 34 Minuten schrieb Kwaiken:

Was für die einen ein Sahnehäubchen ist, ist für die anderen ..

Nun ja, klar.
Aber: Erstmal muss die Basis passen, meiner Meinung nach.
Was nützt einem ein Job, der nur daran hängt das man mit den 2 Kollegen sehr gut auskommt und Nerf Gun Spielchen machen kann.
Der eine geht in Elternzeit und der andere wechselt wegen mehr Geld, schon ist "alles scheiße".
Oder neuer Chef mit "Nix Spaß" Vorschrift.

 

Klar, wenn man mit seinen Kollegen super auskommt, sich auch mal privat trifft, gleiche Themen hat: Super Sache.
Nur ist das (für mich) nicht deal entscheidend. Weil sich das schnell ändern kann.

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Ein technisch und fachlich ansprechender Job mit den falschen Kollegen ist unangenehm.
Ein technisch und fachlich unattraktiver Job wird durch Kumpel-Kollegen nicht viel besser.

Beides hält man eine gewisse Zeit aus, jedoch nicht auf Dauer.

Einen technisch und fachlich unattraktiver Job mit den falschen Kollegen will man schnellstmöglich verlassen. Notfalls egal wo hin, Hauptsache weg.

@gsp hat schon die für ihn ideale Kombination erlebt: technisch und fachlich ansprechender Job mit Kumpel-Kollegen. Leider. 

Meine Empfehlung: saug so viel technisch/fachlich auf wie es geht, vergleiche deine Zeiten mit der Uhr und nicht mit Kollegen. 

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vor 17 Minuten schrieb Graustein:

Nun ja, klar.
Aber: Erstmal muss die Basis passen, meiner Meinung nach.
Was nützt einem ein Job, der nur daran hängt das man mit den 2 Kollegen sehr gut auskommt und Nerf Gun Spielchen machen kann.
Der eine geht in Elternzeit und der andere wechselt wegen mehr Geld, schon ist "alles scheiße".
Oder neuer Chef mit "Nix Spaß" Vorschrift.

 

Klar, wenn man mit seinen Kollegen super auskommt, sich auch mal privat trifft, gleiche Themen hat: Super Sache.
Nur ist das (für mich) nicht deal entscheidend. Weil sich das schnell ändern kann.

Das habe ich bei meiner letzten Firma so erlebt, klar waren die Kollegen Top (auf den ersten Blick) und wir haben uns super Verstanden, aber die Arbeit war halt käse also hab ich nach 6 Monaten den geordneten Rückzug angetreten. Man hat auch gemerkt wie schnell dann der Kontakt mit einigen Kollegen weg war und andere einem das wohl sogar übel genommen haben.

vor 5 Minuten schrieb allesweg:

Ein technisch und fachlich ansprechender Job mit den falschen Kollegen ist unangenehm.
Ein technisch und fachlich unattraktiver Job wird durch Kumpel-Kollegen nicht viel besser.

Beides hält man eine gewisse Zeit aus, jedoch nicht auf Dauer.

Einen technisch und fachlich unattraktiver Job mit den falschen Kollegen will man schnellstmöglich verlassen. Notfalls egal wo hin, Hauptsache weg.

@gsp hat schon die für ihn ideale Kombination erlebt: technisch und fachlich ansprechender Job mit Kumpel-Kollegen. Leider. 

Ganz genau ein guter Kompromiss von beidem ist glaube ich ganz gut. Leider wird man selten das Ideal finden Arbeit und Aufgaben perfekt und Kollegen auch. Abstriche wird man wohl immer irgendwo machen müssen, man kann halt nur versuchen die Abstriche minimal zu halten. 

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Am 12.7.2019 um 11:09 schrieb gsp:

 Ja und jetzt zweifle ich an mir, bin ich zu verwöhnt, hatte ich es davor einfach nur zu gut?

Ich denke, du kommst eben von dem einen Extrem in das andere Extrem. Ich kenne beide Extreme in der Form nicht, meistens war es bei meinen Arbeitgebern irgendwo dazwischen, also dass man sich zwar auch über Privates unterhalten hat und mal ein Bier trinken gegangen ist oder auch so seine Späße gemacht hat, aber dann auch wieder ein paar Stunden effektiv gearbeitet hat. Wobei das auch immer auf den Workload ankommt.

Am 12.7.2019 um 11:09 schrieb gsp:

So und das Hauptproblem, weshalb ich auch an mir zweifle, hier wird nur gearbeitet. Keine Nerfguns, kein mal quatsch machen, kein Schwätzchen, hier steht man kurz auf und holt sich einen Kaffee. Das dauert keine 3 Minuten. Niemand surft hier mal noch nebenher im Internet. Es gibt auch keinen Chat, in dem sich mal ein witzige YouTube Video o.ä. sendet. Andere Entwickler trifft man eh keine und die Fachabteilungen versucht einem bei jeder Gelegenheit noch Arbeit unter zu schieben, selbst die Mittagspause wird eher als Meeting verwendet und Probleme oder Aufgaben besprochen.

Das hört sich für mich jetzt so an, als ob das Team (arbeitet ihr denn überhaupt im Team oder "jeder so vor sich hin"?) ziemlich unpersönlich ist. Dadurch ist ersichtlich, dass das Team noch nicht alle Teamphasen (einfach mal danach googeln) durchgemacht hat, also gar nicht entwickelt ist. In diesem Falle liegt es definitiv nicht an dir und du solltest aufhören, an dir wegen anderen Faktoren, die du nicht beeinflussen kannst, zu zweifeln.

 

 

 

 

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Für mich ist Arbeit in erster Linie Arbeit und soll das auch bitte bleiben. Nerf-Guns, Kicker und Co. sind mir bestenfalls egal, im schlechten Fall nerven sie mich. Am Ende des Tages möchte ich etwas geschafft haben, denn so bekommen die 8+ Stunden, welche ich aus finanziellen Gründen hier verbringe, wenigstens etwas Sinn. Wenn ich hier nur sitze, im Internet surfe oder mit Kollegen Quatsche, dann frage ich mich erst recht, warum ich dafür ins Büro muss und das nicht Zuhause mit Familie, Freunden oder dem eigenen Hamster machen kann. Es ist mir durchaus wichtig, ein Team zu haben, mit dem ich mich verstehe, so ist das nicht, aber das ist fast immer der Fall. Ich suche Arbeitskollegen, keine Freunde.

Wichtig ist, dass man immer wieder Leerlauf hat, aber auch das ist erfahrungsgemäß immer der Fall. Alleine, weil man Einfluss darauf hat. Ich habe bisher fast ausschließlich "zugebombte" Kollegen erlebt, welche nie etwas dagegen unternehmen und es somit auf eine gewisse Weise gerne machen. Wer klar kommuniziert "Nein, dazu habe ich gerade keine Zeit", mag zwar zu Beginn Reibung erzeugen, aber fährt damit schlussendlich besser. Auch ist es nicht Dein Problem, dass Deine Kollegen gerne Überstunden schieben. Du hast Deine Zeit zu leisten, die leistest Du, fertig.  Von daher scheint es mir, dass Du Dir selbst viel Stress machst, weil Du Dich mit Kollegen oder einem Idealbild, welches Dir im Kopf herumirrt, vergleichst. Das ist (fast) immer schlecht.

Schlussendlich bleiben Dir folgende Optionen, denn eines ist klar: Du wirst das Team/den Arbeitgeber nicht ändern.

  • Du findest Dich mit der Situation ab oder arbeitest an Deinen Einstellungen, so dass Du die Vergleich abstellst und Dir das Arbeiten wieder Spaß macht.
  • Du wechselst das Team/den Arbeitgeber.

 

bearbeitet von Errraddicator

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Ich glaube das mit dem Spaß kam ziemlich falsch rüber. Wir sind nicht permanent mit den Nerv Guns durch die Gegend gerannt und waren nur am Quatschen. Aber 1-2 mal im Monat hat man halt mal 10-20 Minuten mit den Dingern quatsch gemacht. Oder man hat sich beim Pair Programming auch mal 10 Minuten über was anders unterhalten. Es gab mit Sicherheit auch mal die ein oder andere Kaffeepause, die deutlich länger wurde. Dafür hat aber auch niemand gemeckert, wenn es mal länger wurde. Oder man hat über das Wochenende von zu Hause auch mal Migrationen angestoßen oder beaufsichtigt, ohne gleich einen Ausgleich haben zu wollen.

Ist aber auch alles egal, denn ich arbeite jetzt auch bald nicht mehr für die Firma.
Ich hatte am Donnerstag ein Probezeit Zwischenstandsgespräch, eigentlich wird das gegen Ende gemacht, aber der Chef ist ab Montag für 3 Wochen im Urlaub. Ich hatte mir vorgenommen ein paar Dinge anzusprechen, unter anderem auch das Gehalt, da ich schon auf eine Erhöhung nach der Probezeit oder zumindest einen Ausblick, gehofft hatte.

Nunja, es ging viel darum, dass meine Leistung noch nichts passe. Das mein Kilo/Stunden Verhältnis sich nicht den anderen anpassen würde usw. Ich habe daraufhin dann das mit den Überstunden angesprochen und durfte mir dann noch was anhören, dass ein bisschen Einsatz über die Arbeitszeit hinaus schon erwartet werden würde. Und das es nicht die feine Art wäre, die Kollegen am Wochenende alleine den Rollout machen zu lassen.

Ich bekomme den genauen Wortlaut nicht mehr, ich war leider sehr aufgeregt und hatte locker einen Puls von 180. Vermutlich habe ich auch pampig reagiert. Das mit dem Rollout war einmal, der wurde mittwochs angekündigt, ich war aber bei einem ehemaligen Kollegen zum Grillen eingeladen. Das hatte ich da auch so kommuniziert und damals schon gedacht, ob mir nicht einen triftigeren Grund hätte ausdenken sollen. Gesagt wurde damals aber auch nichts mehr dazu. Ich habe mich in dem Gespräch sehr ungerecht behandelt gefühlt, das Thema hatte dann eh einen Nerv getroffen, daher kann ich nicht ausschließen, dass meine Antworten etwas patzig waren, wobei ich niemanden beleidigt habe oder über die Firma hergezogen bin. Das Gehalt hatte ich da auch eh nicht mehr angesprochen.

Donnerstag mittag hatten dann noch zwei der Kollegen einen spontanen Termin mit dem Chef, vermutlich ging es da um mein Gespräch.
Am Freitag morgen hat mir dann eine aus der Personalabteilung einen Brief mit meiner Kündigung übergeben. Die Kündigung ist zum 31. August, also Ende der Probezeit. Nachdem ich mich halbwegs gefangen hatte, habe ich dann noch wegen dem Resturlaub angefragt, denn eigentlich hatte ich im September nach der Sperre den Urlaub eingeplant. Die Personalerin wollte das noch mit dem Chef klären, der ist jetzt aber erstmal in Urlaub und ich habe keine Antwort mehr bekommen.

Ich habe dann auch direkt mittags mit der Personalvermittlung telefoniert, die mich dorthin vermittelt hat. Die war ziemlich genervt, meinte das sei keine gute Zeit und ob ich nicht doch noch hier ein Gespräch mit dem Chef suchen will oder ob sie mal vermitteln soll. Sie hat mir dann aber noch 3 andere Stellen vorgeschlagen, vom Gehalt allerdings alle geringer und wollte mir die Profile zusenden, hat sie aber bisher nicht.

Rückblickend denke ich, sie bekommt wohl erst den kompletten Betrag, wenn ich die Probezeit überstehe oder darf mich vielleicht auch nicht weitervermitteln wegen einer Sperrfrist.

Jetzt ist bei mir ein Riesen Chaos, ich weiß nicht mal wo der Tag gestern hin ist. Ich bin so schlecht mich selbst zu verkaufen. Ich mache mich eher klein und auch meine Erfolge und das schon, wenn ich nicht gerade gefeuert wurde. Jetzt muss ich noch die Kündigung begründen und mich dabei verkaufen. Dann war der Urlaub im September eigentlich schon geplant. Vermutlich sollte ich jetzt auch beim Arbeitsamt vorstellig werden.

Anfang der Woche war ich noch optimistisch, dachte daran mehr Geld zu verhandeln und sitze ich in einem totalen Loch und rechne mir aus wie viel ich weniger verdienen kann, ohne das es brenzlig wird.

 

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Ich war gestern auf dem Amt. Aber vermutlich werde ich meinen Antrag zurückziehen.

Ich soll ab sofort, also nicht erst ab Leistungsbezug, pro Woche mindestens 3 Bewerbungen schreiben und muss mich bei Firmen im Umkreis von 50km bewerben. Noch dazu hat sie mir gleich 3 Profile mitgegeben, bei denen ich noch diese Woche anfragen soll. Sind alles Zeitarbeitsfirmen die Fachinformatiker suchen und auch eher Supportstellen. Bei der einen habe ich gleich ein Bewerberformular dazubekommen, da ist dann auch zwingend ein Führerschein und privat PKW vorausgesetzt und man soll angaben zum PKW machen, ich will gar nicht wissen warum.

Habe mich gestern noch eingelesen, ich kann dagegen Widerspruch einlegen. Auch mit der Berufsbezeichnung und wegen dem zu erwartenden Gehalt passt das nicht. Das ich im September in den Urlaub wollte, ist auch nicht ganz unproblematisch.

Meine ehemalige Personalvermittlerin meldet sich nicht mehr. Aber es gibt genug andere, auf Xing kommt immer wieder mal was rein, habe gestern einen angeschrieben, der ist deutlich bemühter und hat mit der Firma, bei der ich jetzt gerade arbeite, wohl schon schlechte Erfahrung gemacht. Kann aber sein, dass die einem damit auch nur Honig ums Maul schmieren.

Ich werde also auf die Hilfe vom Amt verzichten, aber ganz sicher nicht aus Stolz oder irgendwelchen Vorbehalten gegen fremde Hilfe. Sondern weil die Leistung, die ich jetzt bringen muss, sei es nur zig Widersprüche einlegen, nicht zu dem steht, was ich von denen nachher erwarte. Wenn alles glatt läuft kann ich in einer neuen Firm auf den 16.09 anfangen, das würde auch mit dem Urlaub passen. Wenn alles schief geht, kann ich auch danach noch ALG beantragen. Da ich mich gemeldet habe, dann auch ohne Sperre.

 

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