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Neuer Arbeitgeber entpuppt sich (leider) als Flop!

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Schönen guten Abend an die Freunde des Tatstatursports!
Ich musste leider peu a peu feststellen das sich mein neuer AG für mich persönlich als Flop herausstellt.
Aktuell stehe ich ein wenig vor einer Wand und weiß nicht konkret was ich machen soll.

Aber mal von Anfang an:
Auf der Suche nach neuen Herausforderungen und nach Weiterentwicklungsmöglichkeiten, die ich bei meinem vorherigen AG leider nicht gesehen habe, habe ich November letzten Jahres meinen AG Bei meinem vorherigem AG war ich sieben Jahre lang beschäftigt. Dort habe ich Software Projekte in C# .NET spezifiziert, implementiert, bereitgestellt, supported und geschult. Das volle Programm von A - Z eben. Das Bewerbungsgespräch bei meinem neuen bzw. aktuellem Arbeitgeber klang vielversprechend:

  • Gehaltssprung um 17k / p.a. (auf 60k p.a.)
  • Mehr Urlaubstage
  • Keine Abgeltungsregelung
  • Aussicht auf Projektleitung
  • Möglichkeit eine neue Programmiersprache zu lernen und einzusetzen

Voller Vorfreude und Enthusiasmus habe ich dem ganzen zugestimmt und den Vertrag unterschrieben.....

... knapp drei Monate später ist davon aber nichts übrig.

In den drei Monaten bestand meine Arbeit zu ~95 % aus Arbeit und Aufgaben für Werksstudenten (ohne die Arbeit oder die Leistung der Studenten schmälern zu wollen) und lediglich zu 5 % aus Software Entwicklung. Wenn es überhaupt 5 % sind. Jedenfalls, wie ihr euch sicher vorstellen könnt, ist das für mich alles andere als befriedigend.

Keine Frage, die Menschen mit denen ich arbeite und täglich zusammen auf der Arbeit bin sind alle super. Das Soziale passt auf jeden Fall. Mir fehlt aber das "Entwicklerleben" wie ich es von meinem vorherigen AG kannte. Dort hat man sich über neue Technologien unterhalten, hat neue Sachen ausprobiert, hat Projekte umgesetzt wo man sich bis 22 Uhr in der Nacht den Kopf zermatscht hat um eine Lösung zu finden (ja ich finde sowas ziemlich geil!) usw. Das vermisse ich alles komplett.

Nur bin ich etwas irritiert was ich nun weiter machen soll. Für mich stellen sich aktuell drei Optionen:

  1. Da ich noch in der Probezeit bin suche ich mir heimlich was neues. Sobald ich was neues habe reiche ich die Kündigung ein und ich bin raus aus der Nummer => Finde ich dem aktuellen AG aber ein wenig unfair gegenüber.
  2. Ich suche das Gespräch mit meinem Vorgesetzten und schaue was sie dazu sagen und wie man mir entgegenkommen kann. Sollte sich an dem Zustand nichts ändern sich aktiv wo anders bewerben. => Sorge dass das "negativ" aufgenommen wird. Zudem kann der Vorgesetzte einem alles erzählen.
  3. Dort erst mal 1 oder 2 Jahre bleiben und dann das weite suchen => Man hat keine Referenzen für den evtl. neuen AG bezogen auf Software Projekte und kommt aus dem eigentlichen Programmieren "raus". Wobei ich dem schon versuche aktiv entgegen zu wirken indem ich einige Kurse bei udemy belege und durchführe.

Problematisch auch: Sollte ich nicht innerhalb der Probezeit evtl was neues haben beträgt die Kündigungsfrist 3 Monate.

War von euch jemand bereits in so einer Situation?

Viele Grüße und einen angenehmen Abend euch noch.

 

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Komischerweise kann ich meinen Eingangspost nicht editieren:

Eine andere Frage die sich mir stellt: Sollte es doch dazu kommen das ich den AG Wechsel: Wie begründet man diesen Schritt, innerhalb der Probezeit, dass man den AG wechseln möchte. Da kommt der potentielle neue AG doch auch ins grübeln. 

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Deinen Post kannst du nur 15 Minuten lang editieren.

Ich würde an deiner Stelle das Gespräch mit deinem Vorgesetzten suchen und die Punkte, die anders abgesprochen waren ansprechen und dass du gerne mehr in die Programmierung involviert werden würdest, wie es ja anscheinend abgesprochen war.

Sollte das keine Besserung bringen, bleibt wohl nur ein Wechsel übrig.
Solange DU kündigst und nicht gekündigt wird, kann man das doch problemlos damit begründen, dass z.B. die dir dort übertragenen Aufgaben nicht dem entsprach, was du machen möchtest.

3 Monate Kündigungsfrist für wenn du kündigst? Glaube ich nicht wirklich, falls es da nicht gerade einen Tarifvertrag gibt, der gilt. Ansonsten gilt das Gesetzliche und du darfst durch Regeln im Arbeitsvertrag nicht schlechter gestellt werden als die gesetzliche Regelung. Somit sollte eigentlich eine Kündigungsfrist von 4 Wochen zum Monatsende gelten - selbst wenn im Vertrag etwas anderes drin steht. Ich denke aber mal eher, dass die 3 Monate die Kündigungsfrist sind, wenn dir dein aktueller AG kündigen will.

P.S.:
Was genau ist denn "Arbeit und Aufgaben für Werksstudenten"? Aufgaben für sie stellen, diese lösen, ihnen zuarbeiten oder was?

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vor 23 Minuten schrieb Crash2001:

3 Monate Kündigungsfrist für wenn du kündigst? Glaube ich nicht wirklich, falls es da nicht gerade einen Tarifvertrag gibt, der gilt. Ansonsten gilt das Gesetzliche und du darfst durch Regeln im Arbeitsvertrag nicht schlechter gestellt werden als die gesetzliche Regelung. Somit sollte eigentlich eine Kündigungsfrist von 4 Wochen zum Monatsende gelten - selbst wenn im Vertrag etwas anderes drin steht. Ich denke aber mal eher, dass die 3 Monate die Kündigungsfrist sind, wenn dir dein aktueller AG kündigen will.

Das kann einzelvertraglich geregelt werden, setzt jedoch voraus, dass die Kündigungsfrist bei Kündigung durch den Arbeitnehmer nicht höher ist als die Frist bei Kündigung durch den Arbeitgeber. Bedeutet im Endeffekt wenn die Kündigungsfrist beidseitig bei 3 Monaten liegt ist alles i.O.

bearbeitet von OkiDoki

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Ich würde den 2. Part nehmen, da kannst du deinen AG die Chance geben das sich was ändert. Falls sich nichts ändert kannst du ja nebenbei was suchen und zu deinem AG sagen, das sich nichts geändert hat obwohl ich mit Ihnen gesprochen habe und kannst somit ohne schlechtes Gewissen kündigen.

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Also besteht dein Problem mit dem neuen AG aus:
Mir fehlt aber das "Entwicklerleben" wie ich es von meinem vorherigen AG kannte. Dort hat man sich über neue Technologien unterhalten, hat neue Sachen ausprobiert, hat Projekte umgesetzt wo man sich bis 22 Uhr in der Nacht den Kopf zermatscht hat um eine Lösung zu finden (ja ich finde sowas ziemlich geil!) usw. Das vermisse ich alles komplett.  ?
Wenn ja: Es gibt prozentual gesehen mehr Menschen die den Job als Beruf sehen als als Berufung... was in meinen Augen nichts verwerfliches ist, aber dir z.B. scheint es zu missfallen: Nur weil du mit deinem Chef dann darüber sprichst wird er es wohl nicht hinkriegen das deine Kollegen freiwillig mehr arbeiten / sich mit neuen Technologien auseinandersetzen (ausser es ist für den Beruf relevant) oder gar statt von 8-17 Uhr von 8-22 Uhr da sein werden... er kann dir evtl. aber sagen wer evtl. der gleichen Meinung ist wie du ggf. sogar den Kontakt aufbauen.
 

Zum allgemeinen: 3 Monate Probezeit empfinde ich als pers. viel zu wenig.
Zum einen muss der AG schauen was für Skills du wirklich hast (im Vergleich zum Lebenslauf) und dich einarbeiten... 3 Monate reichen je nach AG gerade mal um die Unternehmensstruktur zu verstehen/kennenzulernen... zum anderen musst du auch mit deiner Arbeit erstmal vertraut sein. Die Probezeit gilt hier für beide Parteien: Wenn du schlecht bist sagt dir der AG das ohne mit der Wimper zu zucken, wieso solltest du das denn nicht auch tun können?

Was solltest du in einem Bewerbungsgespräch sagen: Du hast dir was anderes vorgestellt. Und dann evtl. deine Vorstellung deines perfekten Arbeitsplatzes erläutern. Da du 7 Jahre Erfahrung hast aus der vorherigen Anstellung bezweifle ich das er dir irgendwelche Referenzen aberkennen wird wenn du 1-2 jahre im aktuellen Betrieb arbeiten solltest. Ich hoffe das hier ist nicht zu wirr, wenn doch sag Bescheid ^^ (zur Info: Ich bin Fisi und würde so handeln, ich denke es gibt den ein oder anderen Unterschied bei den Entwicklern der noch zu beachten wäre, da können dir die anderen Forenteilnehmer eher was zu sagen)

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Ich würde es nicht ansprechen.

Ich glaube schlicht nicht, dass sich etwas Relevantes zu Deiner Zufriedenheit ändern würde. Deine Kritikpunkte betreffen keine feinen Stellschrauben des Arbeitsalltages, sondern sind grundsätzlicher Natur. Das Unternehmen bietet augenscheinlich eine Arbeitswirklichkeit, welche mit Deiner Vorstellung nicht in Einklang zu bringen ist.

Jetzt heißt es bestimmt wieder "Ja, so etwas kann mal passieren. Normalerweise ist das alles anders. Wir kümmern uns. Versprochen!". Nur, wie ich es kennen lernen durfte, ist es so, dass die Unternehmenskultur ziemlich stringent ist. Was über Monate gleich war, bleibt auch über Jahre so. Die viel beschworenen Ausnahmesituationen gibt es nur in den blumigen Worten der Schönredner, egal ob Chef oder sonst wer. In Wahrheit sind die Ausnahmen häufiger die Regel, als echte Ausnahmen.

Unter diesen Prämissen stellt sich mir die Frage: Was soll so ein Gespräch bringen? Soll Dein neuer Chef die Firma und Arbeitsweise umkrempeln, nur damit es dem Neuen passt? Soll er den Alteingesessenen sagen, dass nun alles anders wird, weil der Neue es so möchte? Mit Sicherheit nicht.

Damit kannst Du es Dir nur versauen. Denke dran, Du bist in der Probezeit. Theoretisch kann der Chef sich nach so einem Gespräch denken "Was ist das denn für einer? Der haut sowieso ab!" und Dir 1 Stunde später kündigen. Dann stehst Du blöde da. Ohne aktive Jobsuche, Alternativangebote und dafür in 2 Wochen arbeitslos.

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War bereits in einer ähnlichen Situation, war viele Jahre bei einem Arbeitgeber, hab diesen dann gewechselt und der neue Arbeitgeber hat sich als Flop (u.a. wirtschaftliche Probleme) rausgestellt. Auch hier wäre die Kündigungsfrist nach der Probezeit 3 Monate gewesen, in diesem Fall hab ich dann noch während der Probezeit die Reiseleine gezogen und mir einen neuen Arbeitgeber gesucht.

Allerdings sollte man wohl beachten, dass man wenn man nach langjähriger Anstellung den Arbeitgeber wechselt, evtl die Erwartungen an den neuen Arbeitgeber einfach zu hoch sein und die Erwartungen etwas verklärt sind. Das kann dann schon eine Enttäuschen sein, wenn man Feststellt, dass der neue Arbeitgeber auch nur mit Wasser wäscht.

Zu deiner Problematik mit der Aufgaberverteilung, die dir beim Vorstellungsgespräch anders Versprochen wurden, hier würde ich noch einmal mit dem Vorgesetzten sprechen und schauen eine alternative zu haben, für den Fall, dass sich bis Ende der Probezeit nichts getan hat, vor allem in Anbetracht der 3 Monate Kündigungsfrist hast du dann eine Alternative, wenn du jetzt schon ein negatives Gefühl hast.

Wegen deiner Problematik mit dem Teamspirit, ich kann dich verstehen, aber du kannst natürlich nicht erwarten, dass in jeder Firma der selbe Teamspirit herrscht. Hier wird sich auch bei einem Gespräch mit dem Vorgesetzten vermutlich nichts ändern, der wird den Teamspirit auch nicht wirklich ändern können. Allerdings wird der Teamspirit des alten Arbeitgebers eher die Außnahme sein im Arbeitsleben, als der Teamspirit des neuen Arbeitgebers. Hier musst du für dich entscheiden, ob das höhere Gehalt (und die anderen Gründe, weshalb du gewechselt halt), entschädigung genug für dich sind für das andere Teamgefühl.

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Guten Morgen zusammen,
danke erst mal für das komplette Feedback.

vor 2 Stunden schrieb Crash2001:

P.S.:

Was genau ist denn "Arbeit und Aufgaben für Werksstudenten"? Aufgaben für sie stellen, diese lösen, ihnen zuarbeiten oder was?

Damit meine ich die Art der Aufgaben. Wie gesagt, in der Zeit in der ich hier bin habe ich bislang lediglich 5 % der Zeit programmiert. Das ist für mich, der als Software Entwickler eingestellt ist, einfach total ungenügend. Vom Gehalt her ist das sicherlich in anbetracht der Aufgaben total Luxus. Was ich genau mache: Korrigieren von Texten, korrigieren von Layouts, testen von Layouts, korrigieren und so weiter und so fort.

vor 2 Stunden schrieb OkiDoki:

Das kann einzelvertraglich geregelt werden, setzt jedoch voraus, dass die Kündigungsfrist bei Kündigung durch den Arbeitnehmer nicht höher ist als die Frist bei Kündigung durch den Arbeitgeber. Bedeutet im Endeffekt wenn die Kündigungsfrist beidseitig bei 3 Monaten liegt ist alles i.O.

Nach der Probezeit besteht eine Kündigungsfrist von 3 Monaten.

vor 1 Stunde schrieb Seilegu:

Ich würde den 2. Part nehmen, da kannst du deinen AG die Chance geben das sich was ändert. Falls sich nichts ändert kannst du ja nebenbei was suchen und zu deinem AG sagen, das sich nichts geändert hat obwohl ich mit Ihnen gesprochen habe und kannst somit ohne schlechtes Gewissen kündigen.

 

vor 1 Stunde schrieb t0pi:

Also besteht dein Problem mit dem neuen AG aus:
Mir fehlt aber das "Entwicklerleben" wie ich es von meinem vorherigen AG kannte. Dort hat man sich über neue Technologien unterhalten, hat neue Sachen ausprobiert, hat Projekte umgesetzt wo man sich bis 22 Uhr in der Nacht den Kopf zermatscht hat um eine Lösung zu finden (ja ich finde sowas ziemlich geil!) usw. Das vermisse ich alles komplett.  ?
Wenn ja: Es gibt prozentual gesehen mehr Menschen die den Job als Beruf sehen als als Berufung... was in meinen Augen nichts verwerfliches ist, aber dir z.B. scheint es zu missfallen: Nur weil du mit deinem Chef dann darüber sprichst wird er es wohl nicht hinkriegen das deine Kollegen freiwillig mehr arbeiten / sich mit neuen Technologien auseinandersetzen (ausser es ist für den Beruf relevant) oder gar statt von 8-17 Uhr von 8-22 Uhr da sein werden... er kann dir evtl. aber sagen wer evtl. der gleichen Meinung ist wie du ggf. sogar den Kontakt aufbauen.
 

Zum allgemeinen: 3 Monate Probezeit empfinde ich als pers. viel zu wenig.
Zum einen muss der AG schauen was für Skills du wirklich hast (im Vergleich zum Lebenslauf) und dich einarbeiten... 3 Monate reichen je nach AG gerade mal um die Unternehmensstruktur zu verstehen/kennenzulernen... zum anderen musst du auch mit deiner Arbeit erstmal vertraut sein. Die Probezeit gilt hier für beide Parteien: Wenn du schlecht bist sagt dir der AG das ohne mit der Wimper zu zucken, wieso solltest du das denn nicht auch tun können?

Was solltest du in einem Bewerbungsgespräch sagen: Du hast dir was anderes vorgestellt. Und dann evtl. deine Vorstellung deines perfekten Arbeitsplatzes erläutern. Da du 7 Jahre Erfahrung hast aus der vorherigen Anstellung bezweifle ich das er dir irgendwelche Referenzen aberkennen wird wenn du 1-2 jahre im aktuellen Betrieb arbeiten solltest. Ich hoffe das hier ist nicht zu wirr, wenn doch sag Bescheid ^^ (zur Info: Ich bin Fisi und würde so handeln, ich denke es gibt den ein oder anderen Unterschied bei den Entwicklern der noch zu beachten wäre, da können dir die anderen Forenteilnehmer eher was zu sagen)

Nein, mein Problem ist: Ich will Software Entwickeln. Fakt ist das ich das in der Zeit in der her bin nicht wirklich gemacht habe. Daraus resultiert dann die Sorge das ich in 1 - 2 Jahren keine Chance mehr auf einen Job als Entwickler habe da ich in den 1 - 2 Jahren nicht oder kaum programmiert habe. Um dem entgegenzuwirken mache ich nach Feierabend noch ein paar Programmier Kurse auf Udemy. Einfach um hinterher was vorzeigbares zu haben. Doch das kann auch kein Dauerzustand sein.

vor 29 Minuten schrieb Errraddicator:

Damit kannst Du es Dir nur versauen. Denke dran, Du bist in der Probezeit. Theoretisch kann der Chef sich nach so einem Gespräch denken "Was ist das denn für einer? Der haut sowieso ab!" und Dir 1 Stunde später kündigen. Dann stehst Du blöde da. Ohne aktive Jobsuche, Alternativangebote und dafür in 2 Wochen arbeitslos.

Genau das ist es was mich noch davon abhält dieses Gespräch zu führen.

vor 21 Minuten schrieb Kleinrechner:

War bereits in einer ähnlichen Situation, war viele Jahre bei einem Arbeitgeber, hab diesen dann gewechselt und der neue Arbeitgeber hat sich als Flop (u.a. wirtschaftliche Probleme) rausgestellt. Auch hier wäre die Kündigungsfrist nach der Probezeit 3 Monate gewesen, in diesem Fall hab ich dann noch während der Probezeit die Reiseleine gezogen und mir einen neuen Arbeitgeber gesucht.

Allerdings sollte man wohl beachten, dass man wenn man nach langjähriger Anstellung den Arbeitgeber wechselt, evtl die Erwartungen an den neuen Arbeitgeber einfach zu hoch sein und die Erwartungen etwas verklärt sind. Das kann dann schon eine Enttäuschen sein, wenn man Feststellt, dass der neue Arbeitgeber auch nur mit Wasser wäscht.

Zu deiner Problematik mit der Aufgaberverteilung, die dir beim Vorstellungsgespräch anders Versprochen wurden, hier würde ich noch einmal mit dem Vorgesetzten sprechen und schauen eine alternative zu haben, für den Fall, dass sich bis Ende der Probezeit nichts getan hat, vor allem in Anbetracht der 3 Monate Kündigungsfrist hast du dann eine Alternative, wenn du jetzt schon ein negatives Gefühl hast.

Wegen deiner Problematik mit dem Teamspirit, ich kann dich verstehen, aber du kannst natürlich nicht erwarten, dass in jeder Firma der selbe Teamspirit herrscht. Hier wird sich auch bei einem Gespräch mit dem Vorgesetzten vermutlich nichts ändern, der wird den Teamspirit auch nicht wirklich ändern können. Allerdings wird der Teamspirit des alten Arbeitgebers eher die Außnahme sein im Arbeitsleben, als der Teamspirit des neuen Arbeitgebers. Hier musst du für dich entscheiden, ob das höhere Gehalt (und die anderen Gründe, weshalb du gewechselt halt), entschädigung genug für dich sind für das andere Teamgefühl.

Prinzipiell geht es mir in erster Linie auch nicht um den Teamspirit sondern einfach um die Tatsache das ich bislang so gut wie gar kein Quellcode getippt habe...

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Deine Motive waren also:

vor 12 Stunden schrieb r4phi:

.... Auf der Suche nach neuen Herausforderungen und nach Weiterentwicklungsmöglichkeiten, ....

Im Zusammenhang mit deiner Aussage zum Entwicklerleben schließe ich , dass du eher eine technologische weiterentwicklung erwartet hast.

vor 12 Stunden schrieb r4phi:

Mir fehlt aber das "Entwicklerleben" wie ich es von meinem vorherigen AG kannte. Dort hat man sich über neue Technologien unterhalten, ....

In deiner Aufzählung von Positiven kriterien, stehen aber mehr langfristige Themen oder sonstige gründe:

vor 12 Stunden schrieb r4phi:
  • Gehaltssprung um 17k / p.a. (auf 60k p.a.)
  • Mehr Urlaubstage
  • Keine Abgeltungsregelung
  • Aussicht auf Projektleitung
  • Möglichkeit eine neue Programmiersprache zu lernen und einzusetzen

Es war dir also vor deinem Wechsel offensichtlich wichtig auch mehr Freizeit zu haben und ein besseres Gehalt. Nun hast du diese Freiheiten und empfindest diese als eher störend, verstehe ich dich da richtig?

===

Sowohl die Aussicht auf PL als auch neue Programmiersprachen sind beides Themen, die in einer guten Organisation dir nicht nach einem oder zwei Monaten direkt zugeworfen werden. Du kennst weder Unternehmen, interne Prozesse, noch Struktur Konzepte. Woher sollst du auch wissen, was vorher schon da war? Eine lange Einarbeitungsphase ist ganz normal, dass du nach 7 Jahren in einem Betrieb dies als befremdlich empfindest ist ganz normal. Hattest du vorher schon andere Stationen oder ist das erst dein zweiter AG? 

- Im Zuge meiner Beratungszeit hatte ich etliche "Einarbeitungsphasen" bei X Unternehmen. Ich kann mich noch an ein Projekt erinnern, da habe ich mehrere Wochen auf das Kundennotebook gewartet und stattdessen vor Ort für einen anderen Kunden gearbeitet.

====

vor 2 Stunden schrieb Crash2001:

P.S.:
Was genau ist denn "Arbeit und Aufgaben für Werksstudenten"? Aufgaben für sie stellen, diese lösen, ihnen zuarbeiten oder was?

Das würde mich auch interessieren.

bearbeitet von kylt

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vor 2 Minuten schrieb r4phi:

Damit meine ich die Art der Aufgaben. Wie gesagt, in der Zeit in der ich hier bin habe ich bislang lediglich 5 % der Zeit programmiert. Das ist für mich, der als Software Entwickler eingestellt ist, einfach total ungenügend. Vom Gehalt her ist das sicherlich in anbetracht der Aufgaben total Luxus. Was ich genau mache: Korrigieren von Texten, korrigieren von Layouts, testen von Layouts, korrigieren und so weiter und so fort.

Hört sich für mich an, als würde man dich erstmal langsam an das Produkt und die Kollegen ranführen.

Ich würde wirklich mal ansprechen, wie sich das mit deiner Einarbeitung weiter entwickeln soll.

 

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vor 5 Minuten schrieb PVoss:

Hört sich für mich an, als würde man dich erstmal langsam an das Produkt und die Kollegen ranführen.

Ich würde wirklich mal ansprechen, wie sich das mit deiner Einarbeitung weiter entwickeln soll.

 

Sehe es genau so wie PVoss

Vielleicht habt Ihr Jahr auch ein Halbzeitfeedback Termin für die Probezeit?

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Man muss das korrekt einordnen und nicht immer alles künstlich entschuldigen. Auch, wenn wir dies in Deutschland gerne so machen und jeden noch so großen Missstand künstlich beschönigen. 3 Monate Layouts und Texte korrigieren ist lahm für einen Berufserfahrenen. Und spricht wenig Gutes für die Firma.

Ich z. B. habe letztes Jahr auch den AG gewechselt. Dieser entwickelt eine monolithische Software mit massiver Komplexität, Größe und technologischem Anspruch. Ohne übertreiben zu wollen, kommt da nicht mehr viel, was (im Bereich C# Desktop Entwicklung) darüber hinaus geht. So gut wie alles, was dieser Technologie-Stack bietet, wird verwendet. Die fachlichen Anforderungen sind ebenfalls weit komplexer als ein Großteil der entwickelten Business-Software.

Und trotzdem habe ich bereits ab dem zweiten Tag echte Programmieraufgaben bekommen. Natürlich nur kleine Bugs, aber immerhin. Und nach einem Monat war ich zu 100% produktiv dabei und habe schon relevante Bugs und kleine Features implementiert. Nach 3 Monaten war ich bereits aktiv an neuen Modulen involviert, welche als Prestige-Projekte zu bezeichnen sind und die Main-Features des kommenden Releases darstellen.

Also, bitte immer die Rahmenbedingungen bedenken! Der Mann ist Berufserfahren und wurde für fast 60k Jahresbrutto eingestellt. Er scheint zu wissen, was er macht und ist Wissbegierig. Dazu ist er seit 3 Monaten im Laden. Wenn er, unter diesen Umständen, trotzdem nur Layouts und Texte korrigieren darf, dann muss man sich schon fragen, was ihn dort mittelfristig erwarten wird. Und entschuldigt, wenn ich so ehrlich bin, aber das klingt nicht nach technologischer Höchstleistung.

bearbeitet von Errraddicator

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vor 8 Minuten schrieb Errraddicator:

Der Mann ist Berufserfahren und wurde für fast 60k Jahresbrutto eingestellt.

Gerade deshalb halte ich es für absurd zu denken, dass er da wirklich nur mit dem weiter machen soll womit er sich jetzt beschäftigt.

 

Das Problem in diesem Fall sehe ich wieder darin, dass wir nicht wissen wie sich der TE auf der Arbeit verhält.

Vielleicht* nimmt er ja seine Aufgaben und setzt sich damit still und leise an den PC um die abzuarbeiten und auf den nächsten Schwung zu warten. Vielleicht* weiß der AG ja gar nicht, dass der TE bereit für mehr ist.

Solche Missverständnisse kann man aber sehr einfach per Kommunikation klären. Der TE hat übrigens noch nicht beschrieben ob und was er gemacht hat um andere Aufgaben zu bekommen, nach Feierabend irgendwas auf Udemy zu lernen ist jetzt auch kein Wink mit dem Zaunpfahl an den AG, das sieht der ja nicht.

 

* keine Unterstellung, nur eine Möglichkeit wie es sein könnte.

bearbeitet von PVoss

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vor 19 Minuten schrieb Errraddicator:

Man muss das korrekt einordnen und nicht immer alles künstlich entschuldigen. Auch, wenn wir dies in Deutschland gerne so machen und jeden noch so großen Missstand künstlich beschönigen. 3 Monate Layouts und Texte korrigieren ist lahm für einen Berufserfahrenen. Und spricht wenig Gutes für die Firma.

Ich z. B. habe letztes Jahr auch den AG gewechselt. Dieser entwickelt eine monolithische Software mit massiver Komplexität, Größe und technologischem Anspruch. Ohne übertreiben zu wollen, kommt da nicht mehr viel, was (im Bereich C# Desktop Entwicklung) darüber hinaus geht. So gut wie alles, was dieser Technologie-Stack bietet, wird verwendet. Die fachlichen Anforderungen sind ebenfalls weit komplexer als ein Großteil der entwickelten Business-Software.

Und trotzdem habe ich bereits ab dem zweiten Tag echte Programmieraufgaben bekommen. Natürlich nur kleine Bugs, aber immerhin. Und nach einem Monat war ich zu 100% produktiv dabei und habe schon relevante Bugs und kleine Features implementiert. Nach 3 Monaten war ich bereits aktiv an neuen Modulen involviert, welche als Prestige-Projekte zu bezeichnen sind und die Main-Features des kommenden Releases darstellen.

Also, bitte immer die Rahmenbedingungen bedenken! Der Mann ist Berufserfahren und wurde für fast 60k Jahresbrutto eingestellt. Er scheint zu wissen, was er macht und ist Wissbegierig. Dazu ist er seit 3 Monaten im Laden. Wenn er, unter diesen Umständen, trotzdem nur Layouts und Texte korrigieren darf, dann muss man sich schon fragen, was ihn dort mittelfristig erwarten wird. Und entschuldigt, wenn ich so ehrlich bin, aber das klingt nicht nach technologischer Höchstleistung.

Ich war gerade dabei etwas ähnliches zu antworten, aber dieser Text entspricht eigentlich genau dem was mein Problem an der ganzen Sache ist.

vor 31 Minuten schrieb kylt:

Hattest du vorher schon andere Stationen oder ist das erst dein zweiter AG? 

Ausbildungsbetrieg -> vorheriger AG -> aktueller AG

vor 11 Minuten schrieb PVoss:

Das Problem in diesem Fall sehe ich wieder darin, dass wir nicht wissen wie sich der TE auf der Arbeit verhält.Vielleicht* nimmt er ja seine Aufgaben und setzt sich damit still und leise an den PC um die abzuarbeiten und auf den nächsten Schwung zu warten. Vielleicht* weiß der AG ja gar nicht, dass der TE bereit für mehr ist.

So sieht es aktuell aus. Das stimmt.

Zitat

Solche Missverständnisse kann man aber sehr einfach per Kommunikation klären. Der TE hat übrigens noch nicht beschrieben OB er irgendwas gemacht hat um andere Aufgaben zu bekommen.

* keine Unterstellung, nur eine Möglichkeit wie es sein könnte.

Nein, bislang nicht. Deshalb die Frage oder überlegung ob ansprechen beim Vorgesetzten

vor 24 Minuten schrieb kylt:

Vielleicht habt Ihr Jahr auch ein Halbzeitfeedback Termin für die Probezeit?

Sowas wurde bislang noch nicht angesetzt oder kommuniziert.

PS: Habe ein Fehler gemacht. Ich bin seit Okt. hier angestellt. Aktuell ist es also der vierte Monat. Sorry

bearbeitet von r4phi

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Warum hast du jetzt 3 Posts gemacht? Du kannst den ersten Post auch einfach editieren solange er noch keine 15 Minuten alt ist, unnötige Doppelposts sind echt nich schön ;)

Zu deinem Problem, ich würde auch eher Variante 2 nehmen, sprich das Problem an, guck wie der AG reagiert und gib ihm zumindest die Chance dir entgegen zu kommen, wenns nix dann Bewerben ;)

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vor 1 Minute schrieb PVoss:

Gerade deshalb halte ich es für absurd zu denken, dass er da wirklich nur mit dem weiter machen soll womit er sich jetzt beschäftigt.

 

Das Problem in diesem Fall sehe ich wieder darin, dass wir nicht wissen wie sich der TE auf der Arbeit verhält.

Vielleicht* nimmt er ja seine Aufgaben und setzt sich damit still und leise an den PC um die abzuarbeiten und auf den nächsten Schwung zu warten. Vielleicht* weiß der AG ja gar nicht, dass der TE bereit für mehr ist.

Solche Missverständnisse kann man aber sehr einfach per Kommunikation klären. Der TE hat übrigens noch nicht beschrieben OB er irgendwas gemacht hat um andere Aufgaben zu bekommen.

 

* keine Unterstellung, nur eine Möglichkeit wie es sein könnte.

Auch, wenn ich mich wiederhole, aber solche Aussagen sind genau das, was ich kritisiere. Hätte, Könnte, Vielleicht, Nichts hat mit nichts zu tun und am Ende war doch wieder der Arbeitnehmer schuld. Ich widerspreche. Doch, hat es und der Neue kann wenig für das Umfeld in das er stößt. Das haben andere gestaltet, nicht er.

In einem professionellen Umfeld, mit erfahrenen und kompetenten Softwareentwicklern, würde es das oben beschriebene Szenario nicht geben. Nicht für 40k Jahresbrutto und erst Recht nicht für 60k Jahresbrutto. Da weiß man, was man von Berufserfahrenen mit Expertise erwarten kann. Und dazu gehört mehr, als monatelang Layouts zu korrigieren. Kein ernsthafter und kompetenter Softwarehersteller stellt für teuer Geld fähige Entwickler ein und lässt diese dann Layouten. Dafür hat man Azubis, Praktikanten oder andere Kollegen. Aber nicht teure Entwickler. Die lässt man entwickeln.

Meine Erfahrung zeigt zudem, wenn ein Betrieb schon so anfängt, wird es auch nicht besser werden. Macht auch logisch keinen Sinn. Ein Betrieb ist ein gewachsenes Konstrukt und das ändert sich nicht von heute auf Morgen. Erst recht nicht für einen Neuen. Ein Betrieb, welcher Potenziale so verschimmeln lässt, wird diese auch in Zukunft nicht voll umfänglich aktivieren. Sei es, weil kein Bedarf herrscht, keine Betätigung darüber hinaus existiert, man keine Lust hat, sich mit den Leuten zu beschäftigen oder die Vorgesetzten inkompetent sind. Das kann und will ich nicht beurteilen. Die Gründe sind vielfältig. Das Resultat das gleiche: stupide Arbeiten und wenig Weiterentwicklung.

...

Übrigens: Zu denken, dass die Tätigkeiten anspruchsvoll sein müssen, nur weil ein Unternehmen gut bezahlt, zeugt für mich von mangelnder Erfahrung. Wer Jahre in der Berufswelt umhergekommen ist, wird mehr als einmal gestaunt haben, welche Gehälter für offenkundig sinnlose Tätigkeiten und Posten bezahlt werden. Man muss nur Glück haben und an diese kommen.

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Quote

 Um dem entgegenzuwirken mache ich nach Feierabend noch ein paar Programmier Kurse auf Udemy.

Das würde ich einem Azubi empfehlen, als erfahrener Entwickler klingt das etwas seltsam.

 

Quote

Prinzipiell geht es mir in erster Linie auch nicht um den Teamspirit sondern einfach um die Tatsache das ich bislang so gut wie gar kein Quellcode getippt habe...

Mit dem Vorgesetzten darüber sprechen, nach alternative Umschauen, wenn sich bis Ende der Probezeit nichts getan hat, Alternative wahrnehmen.

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vor 14 Minuten schrieb Kleinrechner:

Das würde ich einem Azubi empfehlen, als erfahrener Entwickler klingt das etwas seltsam.

Um einen Einblick in Python o.ä. zu bekommen finde ich das schon ziemlich interessant :).
Wie dem auch sei. @Errraddicator bringt es sehr gut auf den Punkt. Besser könnte ich es auch nicht formulieren.

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Ich war vor in ein paar Monaten einer ähnlichen Situation, allerdings ehr in einem anderen Feld.

Zitat

Ich suche das Gespräch mit meinem Vorgesetzten und schaue was sie dazu sagen und wie man mir entgegenkommen kann. Sollte sich an dem Zustand nichts ändern sich aktiv wo anders bewerben. => Sorge dass das "negativ" aufgenommen wird. Zudem kann der Vorgesetzte einem alles erzählen.

Das solltest du definitiv machen. Am besten ist wenn du die ersten drei Monate deiner Probezeit rum hast, dann hast du auch einen Grund. Du kannst nach deinem aktuellen Stand Fragen, was hält der Arbeitgeber von dir und du kannst Fragen wie es weiter geht. So kannst du dich dezent erkundigen und ggf. auch Kritik anbringen. 

Dieses Gespräch wird man dir kaum negativ auslegen können und du weißt woran du bist.

Das Problem ist, du bist der Neue. Jede Firma geht anders mit neuen Mitarbeitern um. Viel hängt auch mit vorher gemachten Erfahrungen zusammen. Manche sind da ehr skeptisch und sehen den Anfang ehr als Bewährungsprobe und bei anderen hast du Glück und dir wird relativ schnell vertraut. Du solltest auf jeden Fall ein Gespräch führen um zusehen woran du bist.

 

 

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vor 4 Stunden schrieb Errraddicator:

Auch, wenn ich mich wiederhole, aber solche Aussagen sind genau das, was ich kritisiere. Hätte, Könnte, Vielleicht, Nichts hat mit nichts zu tun und am Ende war doch wieder der Arbeitnehmer schuld. Ich widerspreche. Doch, hat es und der Neue kann wenig für das Umfeld in das er stößt. Das haben andere gestaltet, nicht er.

Der TE hat meine "Vielleichts" bestätigt. Darauf aufbauend kann man den Ratschlag geben, dass er seine Sichtbarkeit erhöht und darauf aufmerksam macht, dass er bereit für größeres ist.

vor 4 Stunden schrieb Errraddicator:

In einem professionellen Umfeld, mit erfahrenen und kompetenten Softwareentwicklern, würde es das oben beschriebene Szenario nicht geben. Nicht für 40k Jahresbrutto und erst Recht nicht für 60k Jahresbrutto. Da weiß man, was man von Berufserfahrenen mit Expertise erwarten kann. Und dazu gehört mehr, als monatelang Layouts zu korrigieren. Kein ernsthafter und kompetenter Softwarehersteller stellt für teuer Geld fähige Entwickler ein und lässt diese dann Layouten. Dafür hat man Azubis, Praktikanten oder andere Kollegen. Aber nicht teure Entwickler. Die lässt man entwickeln.

Ist in diesem Fall aber so. Und nun?

So lange der TE nicht nachfragt werden wir nicht erfahren, ob das Teil des Einarbeitens sein soll.

vor 4 Stunden schrieb Errraddicator:

Meine Erfahrung zeigt zudem, wenn ein Betrieb schon so anfängt, wird es auch nicht besser werden

Meine Erfahrung zeigt anderes. Zum Anfang war ich auch so, dass ich einfach gewartet habe bis jemand auf mich zukommt. Seit ich selbst Initiative zeige ist mein Arbeitsalltag ein bisschen interessanter.

vor 4 Stunden schrieb Errraddicator:

Macht auch logisch keinen Sinn. Ein Betrieb ist ein gewachsenes Konstrukt und das ändert sich nicht von heute auf Morgen.

Es geht hier nicht darum den Betrieb umzukrempeln und die Führungsetage zu entstauben. Der TE will anspruchsvollere Aufgaben als Praktikantentätigkeiten, darauf lässt sich hinarbeiten.

vor 4 Stunden schrieb Errraddicator:

Ein Betrieb, welcher Potenziale so verschimmeln lässt, wird diese auch in Zukunft nicht voll umfänglich aktivieren. Sei es, weil kein Bedarf herrscht, keine Betätigung darüber hinaus existiert, man keine Lust hat, sich mit den Leuten zu beschäftigen oder die Vorgesetzten inkompetent sind. Das kann und will ich nicht beurteilen. Die Gründe sind vielfältig. Das Resultat das gleiche: stupide Arbeiten und wenig Weiterentwicklung.

Wie gesagt, ich gehe davon aus, dass dieses Potenzial gar nicht sichtbar ist und der Betrieb wartet, dass der TE auf sich aufmerksam macht.

Klar, der Betrieb könnte auch aktiv nachfragen wie der TE sich eingearbeitet hat - vielleicht kommt das aber auch am Ende der Probezeit. Oder sie sind tatsächlich schlecht darin Potenzial zu entdecken.

Aber die Chance etwas zum besseren zu wenden indem man dieses Problem anspricht ist doch so offensichtlich und viel einfacher als den AG zu wechseln.

Empfiehlst du tatsächlich den Wechsel?

vor 4 Stunden schrieb Errraddicator:

Übrigens: Zu denken, dass die Tätigkeiten anspruchsvoll sein müssen, nur weil ein Unternehmen gut bezahlt, zeugt für mich von mangelnder Erfahrung.

Da fehlen mir die Worte. Vielleicht sollte ich auch mal anfangen deine Texte so auszulegen, dass ich die schlechtesten Schlüsse draus ziehen kann.

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Am Donnerstag habe ich ein Gespräch um die erste hälfte der Probezeit Revue passieren zu lassen.
In diesem Gespräch werde ich den Umstand ansprechen, dass ich gerne Software Entwickeln würde und wie die zukünftige Planung in Anbetracht dessen aussieht beziehungsweise wie das Unternehmen mein Tätigkeitsgebiet in naher Zukunft sieht. Basierend auf dem Ergebnis des Gespräches kann ich dann weitere Schlüsse ziehen.

Prinzipiell bin ich niemand der vorschnell die Flinte ins Korn wirft und der Gegenseite auch eine Chance geben will (wofür man heutzutage teilweise verteufelt wird). Allerdings kann ich mir die aktuellen Tätigkeiten nicht auf Dauer für mich vorstellen. Dafür bin ich zu sehr Feuer und Flamme für das Entwickeln von Software.

Es mag ein wenig eingebildet klingen, aber aufgrund meiner Berufs- und Projekterfahrung erlaube ich mir zu behaupten das mein AG aktuell mein Potential "verschwendet" oder nicht nutzt was ich sehr sehr schade finde.

Mir bereitet es nur Sorge, dass ich dem AG vertraue im Bezug auf meinem zukünftigen Aufgabengebiet und am Ende ein Jahr lang keine Software mehr geschrieben habe. Ein Jahr keine Software geschrieben zu haben und dann eine neue Stelle als Entwickler zu finden stelle ich mir als durchaus schwer wenn nicht sogar aussichtslos vor.

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vor 12 Stunden schrieb Errraddicator:

Meine Erfahrung zeigt zudem, wenn ein Betrieb schon so anfängt, wird es auch nicht besser werden. Macht auch logisch keinen Sinn. Ein Betrieb ist ein gewachsenes Konstrukt und das ändert sich nicht von heute auf Morgen. Erst recht nicht für einen Neuen. Ein Betrieb, welcher Potenziale so verschimmeln lässt, wird diese auch in Zukunft nicht voll umfänglich aktivieren. Sei es, weil kein Bedarf herrscht, keine Betätigung darüber hinaus existiert, man keine Lust hat, sich mit den Leuten zu beschäftigen oder die Vorgesetzten inkompetent sind. Das kann und will ich nicht beurteilen. Die Gründe sind vielfältig. Das Resultat das gleiche: stupide Arbeiten und wenig Weiterentwicklung.

Vielleicht ist der neue ja auch geholt worden, um frischen Wind in die Bude zu bringen und damit quasi einen gewissen Entwicklungsspirit, oder aufbrechen bisher etablierter Muster und umzustrukturieren, wer weiß das schon ;)

In der Gehaltsregion wäre es durchaus denkbar.

Hier kann und sollte definitiv ein Gespräch mit den eigenen Vorgesetzten durchgeführt werden - auch nach einem Feedback der Gegenseite. Immerhin ist die Hälte der Probezeit rum. So lassen sich auch die Wünsche und Ziele der Vorgesetzten/GF besser identifizieren. 

Und in jeden meiner Arbeisstellen, vor allem aber auf meinem aktuellen Posten habe ich mir stets selbst Tätigkeiten gesucht. In den Kommentaren des TE sehe ich im Vergleich dazu eine relativ starke Passivität.

Selbst denken und handeln darf aus meiner Sicht und dieser Gehaltsregion durchaus erwartet werden. 

Das soll kein Vorwurf sein, aber Passivität ist in meinen Augen auch ein Fehler wie Übereifer.

bearbeitet von tTt

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vor 11 Stunden schrieb tTt:

Und in jeden meiner Arbeisstellen, vor allem aber auf meinem aktuellen Posten habe ich mir stets selbst Tätigkeiten gesucht. In den Kommentaren des TE sehe ich im Vergleich dazu eine relativ starke Passivität.

Selbst denken und handeln darf aus meiner Sicht und dieser Gehaltsregion durchaus erwartet werden. 

Das würde ich gerne nur sehe ich hier leider keine Tätigkeiten in Richtung der Entwicklung die ich mir selbst einfach heraus suchen kann. Zudem ist hier alles relativ "veraltet" (es wird noch immer VS 2008 benutzt) was einfach alles andere ist als das was ich mir von meinem AG wechsel gewünscht und erhofft wurde. Zumal das so überhaupt nicht kommuniziert wurde.... :(

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vor 36 Minuten schrieb r4phi:

VS 2008

Auch wenn's doof klingt, ist das für mich die größte konkrete "red flag". Wenn ein Unternehmen es seinen Entwicklern zumutet, mit 10 Jahre alten Tools zu arbeiten (für die es Updates gibt), dann sind dem Unternehmen die Entwickler nicht wichtig. Als ich in meiner jetzigen Firma angefangen habe, hatten wir VS2010 (das war im Jahr 2013, also noch ok), wir sind mittlerweile aber auch auf 2015 umgestiegen - und dieses Jahr wird's wohl endlich MSDN (bzw. Visual Studio Online) werden. Das hat allerdings auch ein wenig Kraft meinerseits gebraucht, um Bewusstsein zu schaffen, dass neue, aktuelle Tools nicht bloß irgendwelches Spielzeug sind, die ein Entwickler "gerne hätte", sondern tatsächlich Werkzeuge, die die Arbeit erleichtern / ermöglichen.

Wenn ich so etwas in einer Firma sehe, habe ich nicht das Gefühl, dass man mich als Entwickler als Teil des Unternehmenserfolgs sieht, sondern nur als Zuarbeiter, der Weisungen ausführt. Jeder Projektleiter würde sich beschweren, wenn man ihm einen 10 Jahre alten Laptop hinstellen würde mit Windows XP - wieso also soll der Entwickler sich mit ungenügenden Arbeitsmitteln abfinden?

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