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Gast dnyc

Lob und Arbeitsumgebung

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Gast dnyc

Hallo liebes Forum.

Mich interessieren gerade zwei Aspekte.

1. Wie ist es in eurem Unternehmen eigentlich mit Lob? Werdet ihr für eure Arbeit auch gelobt oder wird euer Job eher als selbstverständlich angesehen? Meine Erfahrung ist, dass Kritik gerne gemacht wird, aber gelobt wird eher selten bis gar nicht. Dabei ist Anerkennung doch ein wichtiger Faktor zur Motivation, oder? Kann natürlich sein, dass man aber darauf nicht angewiesen ist, da man von sich selbst sehr überzeugt ist. Ist ja individuell.

2. Mich würde mal interessieren wie eure Arbeitsumgebung so ist. Also dürft ihr euren Arbeitsplatz einrichten, wie es euch gefällt? Habt ihr Poster/Plakate an der Wand, vielleicht auch einen Tischkicker? In manchen kleineren Startups gibt es ja einen Sozialraum, in dem man dann sogar Playstation spielen kann.^^ Was haltet ihr von solchen Räumen? Ich persönlich finde, dass man sich in seinem Büro schon heimisch fühlen sollte. Denn auch wenn die eigentliche Arbeit spaß macht, will man doch nicht in ungemütlichen, sterilen Räumlichkeiten verweilen, oder (es sei denn man befindet sich vor allem im Serverraum/Werkstatt)? Und wie sind eure Kollegen so? Alle nett und könnt ihr euch auch über Gott und die Welt unterhalten, wenn es zeitlich zulässig ist?

Bin über eine Diskussion gespannt. :)

VG

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Moin,

vor 2 Minuten schrieb dnyc:

Werdet ihr für eure Arbeit auch gelobt

Jup.

vor 2 Minuten schrieb dnyc:

Also dürft ihr euren Arbeitsplatz einrichten, wie es euch gefällt?

Ja, so lange es nicht zu wild wird.

Ich sitze in einem 2 Personenbüro, wir haben Poster und einen Haufen Whiteboards an den Wänden. Dazu einen Stehtisch in einer der Ecken mit Süßigkeiten, Tee und Kaffeekapseln drauf. Eine eigene Kaffeemaschine haben wir auf dem freien Schreibtisch der bei uns noch rumsteht.

vor 4 Minuten schrieb dnyc:

Und wie sind eure Kollegen so? Alle nett

Unterschiedlich :p

vor 5 Minuten schrieb dnyc:

könnt ihr euch auch über Gott und die Welt unterhalten, wenn es zeitlich zulässig ist?

Jo. Ist aber auch wieder so eine Sache, besser nicht zu weit treiben.

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Gast dnyc

@PVossDas hört sich einer sehr gemütlichen Arbeitsumgebung an. :) Würde mir auch sehr gefallen.

Ja, sollte man u.U. nicht zu weit treiben. Aber das kommt auch darauf an, inwieweit die Chemie stimmt. Ich hab da schon beides erlebt. In einem Unternehmen hat man sich richtig angefreundet und auch über privates unterhalten und sich nach Feierabend noch im TeamSpeak getroffen und zusammen gezockt und in einem anderen Unternehmen war die Atmosphäre so mies, dass das einzige was man ausserhalb der Arbeit geredet hat nur "Hallo" und "Tschüss" war.

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Zu 1) Lob ja, aber eher selten, vielleicht ist das aber auch gar nicht verkehrt, so bleibt es etwas Besonderes. Kritik ist häufiger. Zumindest wird die jedoch in überwiegend sachlicher Form vorgetragen und beinhaltet meist auch irgendeine Form von "Machs das nächste Mal so und so, dann klappt das auch" = Lerneffekt. Kleinere Sticheleien gibt es natürlich auch. Gehört dazu ;)

Das waren jetzt die Kollegen, bei Kunden sieht es im Prinzip ähnlich aus, jedoch hat man bei deren Kritik den Rückhalt der Mitarbeiter, die sich hinter einen stellen, wenn es mal zu.. Leistungsverweigerungen aufgrund von Kunden-Inkompetenz kommt ("Das fällt leider nicht mehr in Ihren Servicevertrag, wir bewegen uns ab jetzt im Bereich Consulting, Techikerstunde à 100€. Danke, schönen Tag noch.")

Zu 2) Bei uns gilt "Wenn das Grundsätzliche stimmt, ist es okay." Soll heißen, wenn die Arbeit vernünftig erledigt wird, ist es völlig in Ordnung, mal 20 Min an der Playstation zu hocken, die in der Büroecke steht. Raucherpausen werden ähnlich gehandhabt, in "vernünftigem" Rahmen (also jetzt nicht jede halbe Stunde o.Ä.)

Poster, Sticker, etc. am Arbeitsplatz sind erlaubt und auch gern gesehen, generell liegt an vielen Arbeitsplätzen ne ganze Menge Zeugs rum. Teilweise nützlich.

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1. Gibt es auf jeden Fall, allerdings nicht so oft. Bin aber auch nicht der Typ, der jeden Tag gelobt werden muss. Ich weiß was ich kann, und bin von mir selbst überzeugt und kann mich gut motivieren. Natürlich ist es trotzdem schön, wenn man ab und zu ein Lob bekommt.

 

2. 7 Mann Büro, relativ großer Raum mit Bildern usw. an den Wänden. Sind allerdings aber auch nicht immer alle Leute da, homeoffice, Termine usw. Ist definitiv ein angenehmes Arbeitsklima, Chemie zwischen den Kollegen stimmt auch, man kann sich über alles mögliche unterhalten.

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1. Lob: leider gibt es das überhaupt nicht. Lob kommt eher vom Kunden, aber nicht von der eigenen Firma, das ist traurig. Man ist halt da und keinen kümmerts.

2.    Büro ist über die Jahre hinweg leider immer mehr gefüllt und daher zu voll, stickige Luft (kein Wunder bei zu vielen Rechnern in einem zu kleinen Büro) und so was wie eine Chemie gibt es eigentlich auch nicht. War alles mal anders. Leute kommen halt zum Arbeiten, daher keine Poster oder allgemein irgendetwas, das es erträglich macht oder das Wohlbefinden steigert und daher bin ich auch eher selten vor Ort, weil mir schon schlecht wird, wenn ich daran denke.

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Nun was Lob angeht, ich glaube unser Chef hat irgendwann mal dazu irgendwas gelesen und hat es sich dann angewöhnt ab und an mal zu loben oder sich für die Arbeit zu bedanken. Hört man dann meist, wenn einem die Sche.. um die Ohren fliegt und ein Projekt droht Baden zu gehen und das durch massive Überstunden noch gerettet wurde, klingt bei ihn außerdem irgendwie künstlich und erzwungen, keine Ahnung. Fühlt sich für mich dann in dem Moment aber nicht unbedingt positiv an, da denke ich mir im Kopf eher leck mich am A.. und plant euren Scheiß endlich vernünftig. Brauch persönlich aber auch kein Lob, mich motiviert es mehr wenn (in meinen Augen) richtige Entscheidungen getroffen werden und ich in meiner Arbeit einen Sinn sehe oder eine Aufgabe herausfordernd ist.

Was das Büro angeht, insgesamt ist unsere Einrichtung ziemlich bescheiden und teilweise durch Auflösung von anderen Geschäftsstellen der Firmengruppe bunt zusammengewürfelt. Sprich da ist mir mein Arbeitsplatz Zuhause schon technisch, organisatorisch und ergonomisch lieber.

Einen Kicker haben wir, der ist aber eher Deko. Ggf. wird da einmal im Monat drauf gespielt. Ist glaube ich eher so nen Ding, dass Kunden und Partnern nen gewisses Bild vermitteln soll. Extra Sozialräume gibt es nicht, ist nen KMU mit nicht so viel Fläche. Kann es auch schwer einschätzen, was ich davon halten würde. Kenne es eben nicht, bin auch nicht so der Pausenmensch und arbeite i.d.R. durch. Glaube aber nur ein sozial Raum macht da wenig aus, da würde es mich schon eher reizen, wenn die ganze Firma entsprechend getrimmt ist wie die großen Amifirmen. Sprich viel Fläche und verschiedene Plätze wo man arbeiten kann, mal alleine, mal in kleinen Themengruppen, gemeinsames Essen usw. Glaube das kann man mit einen kleinen Sozialraum schlecht kopieren.

Groß steril ist es aber nicht, wir haben keine riesigen Tische, die man mit etlichen Müll vollladen könnte, nen paar Leute haben ein wenig Deko oder ihre Bilderchen da stehen, hier und da könnten wir eher noch ein paar Tische gebrauchen für Endgeräte, Ladestationen usw. Nen bisschen einrichten tut sich da aber jeder, paar Leute haben ihre Ventilator da stehen, ich hatte mal ne Musikanlage mitgebracht. Groß Poster an der Wand hat hier keiner, denke mal zu wild sollte es aber auch nicht werden, sind eben keine Inhouse IT und bei uns sind auch mal Kunden im Haus, sprich etwas seriös sollte es wohl aussehen.

Ansonsten ist es locker, Musik im Hintergrund, man unterhält sich relativ viel, sowohl im Bezug auf die Arbeit als auch ein wenig Smalltalk nebenbei. Und was die Kollegen angeht, es sind eben Menschen mit Ecken und Kanten. Insgesamt sind aber alle nett, hat eben jeder so seine Macken, damit muss man dann eben umgehen können.

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Sozialräume und Co. finde ich völlig irrelevant, um ehrlich zu sein. Am Ende des Tages wird das sowieso kaum genutzt und wenn dann durch zusätzliche Arbeitszeit. Sinn würde das nur machen, wenn man dafür weniger arbeiten müsste. Wie realistisch das ist, kann jeder für sich entscheiden. Ich kenne es jedenfalls eher als Feigenblatt oder Prestigeraum, nicht um Mitarbeiter ernsthaft zu entlasten. 

... 

Lob gab es in allen mir bekannten Unternehmen, wobei in unterschiedlichem Maß. Das ist wichtig und ohne würde ich mir veräppelt vorkommen. Ich glaube auch nicht, dass ein Unternehmen, welches gar nicht lobt, seine Mitarbeiter auf Dauer halten kann. 

Zuviel davon finde ich allerdings weniger konstruktiv, weil es inflationär wird und den Eindruck einer Routine vermittelt. Lob sollte nicht zu routiniert erscheinen. 

Des weiteren kann Lob in unterschiedlicher Form erfolgen. Ausgesprochen, als finanzieller Bonus, in Form von Süsskram oder als ausserplanmässiger, früher Feierabend ohne Einbußen. So etwas finde ich enorm hilfreich Mitarbeiter zu motivieren. Gerade langfristig. 

... 

Die Gestaltung des Arbeitsplatzes steht und fällt für mich mit der Frage nach Kundenkontakt. 

Ist dieser vorhanden, muss ein der Branche angepasster Standard eingehalten werden, auch in der IT. Gibt es den nicht, kann und soll jeder machen, was er will, solange er nicht nackig durch die Gegend rennt. So kenne ich das auch von fast allen Unternehmen und finde es völlig richtig. 

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Am 8.12.2018 um 16:18 schrieb Errraddicator:

kann Lob in unterschiedlicher Form erfolgen. Ausgesprochen, als finanzieller Bonus, in Form von Süsskram oder als ausserplanmässiger, früher Feierabend

Ich finde so sollte es auch sein. Von einem mündliches Lob halte ich für vollkommen überbewertet. Ersten eignen sich Chefs einfach diese Phrasen an, die sie sagen könne, ohne dass es weitere Auswirkungen hat. Am Ende hat der Mitarbeiter aber nicths davon und, wie schon gesagt, nach Feierabend denkt man auch nicht mehr groß daran. Ich mach doch einen Job nicht gut oder schnell um zu gefallen, sondern weil ich dafür bezahlt werde und ich den Job mag und weil ich es kann.

Durch Lob, gerade öffentlich, von einzelnen MA oder Teams kann, natürlich vom Chef bewusst erzeugt, eine Rivalität/Konkurrenzdenken entstehen. Dies mag gute Auswirkungen für die Effizienz/Produktivität haben, aber kann schnell für ein schlechtes Arbeitsklima sorgen. Zum Beispiel könnte man einen Stempel abbekommen, weil man aus Team X kommt (z.B. wenn man wechselt)

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Am 7.12.2018 um 15:55 schrieb dnyc:

.1. Wie ist es in eurem Unternehmen eigentlich mit Lob? Werdet ihr für eure Arbeit auch gelobt oder wird euer Job eher als selbstverständlich angesehen?

Das ist manchmal sehr subjektiv. Ich hab neulich für unseren Customer Support ein CSV Import in deren Admin-Interface integriert.

Feedback vom Benutzer: Die Mädels haben sich wie Bolle gefreut und wären mir fast um den Hals gefallen, als sie das benutzen konnten.
Feedback Code Review: Jo passt, cool.

Aber auch, wenn man Fehler macht, reißt einem hier niemand den Kopf ab.

Am 7.12.2018 um 17:04 schrieb Han_Trio:

"Machs das nächste Mal so und so, dann klappt das auch" = Lerneffekt. Kleinere Sticheleien gibt es natürlich auch. Gehört dazu ;)

Sehe ich komplett genauso!

Am 7.12.2018 um 15:55 schrieb dnyc:

2. Mich würde mal interessieren wie eure Arbeitsumgebung so ist. Also dürft ihr euren Arbeitsplatz einrichten, wie es euch gefällt? Habt ihr Poster/Plakate an der Wand, vielleicht auch einen Tischkicker? In manchen kleineren Startups gibt es ja einen Sozialraum, in dem man dann sogar Playstation spielen kann.^^ (...) Und wie sind eure Kollegen so? Alle nett und könnt ihr euch auch über Gott und die Welt unterhalten, wenn es zeitlich zulässig ist?

Ich finde unser Büro ist schon sehr lässig eingerichtet. Es gibt viele Sofas, auf denen nachmittags die Leute mit Laptops sitzen, eine ziemlich große Küche, wo sehr viel Kontakt und Austausch stattfindet (der Kicker steht da auch) und wir haben auch eine snooze Ecke, wo man auch mal die Beine hochlegen oder gar mal einen Moment die Augen zumachen kann. Wird alles gern genutzt und ich denke, da ist niemand, der da sagt "Meh, alles überflüssig."

Was die Kollegschaft betrifft - naja ich verstehe mich soweit mit so ziemlich jedem. Bei uns herrscht ein sehr hilfsbereiter, freundlicher und positiver Umgang miteinander. Der Kreis der Leute, mit denen ich "auf einer Wellenlänge bin" und z.B. auch ein Bier trinken gehen würde, ist allerdings sehr klein. Das finde ich aber zum Einen nicht so wild und zum Anderen auch ganz normal.

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Bei mir in der Arbeit wird definitiv gelobt. Da kommt positives Feedback auf einfach mal zwischendurch. Zum Teil, wenn man gerade über etwas ganz anderes spricht. In dem Maße kenne ich das bisher nicht. Aber es ist schön. Auch mal zu hören, was man gut macht. Und ich finde es auch wichtig. Dass sowohl negatives als auch positives angesprochen wird. Wenn man immer nur negatives zu hören bekommt, kann die Motivation ganz schnell auf ein Niveau sinken, dass nicht gut ist.

Ich verstehe mich mit den Kollegen super. Man quatscht auch zwischendurch mal. Und auch bei der Weihnachtsfeier habe ich gemerkt, dass man mit jedem ein Thema findet. Auch mit Kollegen, mit denen man bisher noch nicht viel zusammen gearbeitet hat. Ich fühle mich hier sehr wohl und bin froh, dass ich gewechselt habe. Kann mich absolut nicht beschweren.

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Am 7.12.2018 um 15:55 schrieb dnyc:

1. Wie ist es in eurem Unternehmen eigentlich mit Lob? Werdet ihr für eure Arbeit auch gelobt oder wird euer Job eher als selbstverständlich angesehen?

Ja, Lob gibt es immer mal wieder. Aber glücklicherweise nicht inflationär, so dass es sich nach ner Teilnahmeurkunde anfühlt.

 

Am 7.12.2018 um 15:55 schrieb dnyc:

2. Mich würde mal interessieren wie eure Arbeitsumgebung so ist. Also dürft ihr euren Arbeitsplatz einrichten, wie es euch gefällt?

Ja, dürfen wir.
Extrembeispiel eines Kollegen, in seinem Büro finden sich:
- Wasserkocher
- Kaffeemaschine
- Kleiner Kühlschrank
- Mikrowelle
- Couch
- Fernseher
- Playstation
- Nerf-Guns
- Ein via Arduino automatisch gepflegtes Kräuterbeet im Gehäuse eines uralten Mac.

bearbeitet von RubberDog

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Gelobt wird genauso oft wie kritik ausgeübt wird. Ist aber beides förderlich für nen Junior Sysadmin :)
Wir dürfen unsere Schreibtische gestallten wie wir wollen, Pause wird zwischen 12 und 14 (1h frei zur auswahl) gemacht, oftmals hab ich meine Nintendo Switch dabei oder Spiele etwas was auf dem kleinen Intel NUC läuft.

Hatten aber für die Mittagspause auch schon mal die PS1 oder ne SNES Classic an einen der Monitore angeschlossen, schauen Filme, Serien etc. also die Mittagspause gestallten wir wie wir möchten.

Sagt aber auch niemand etwas wenn mal neben der Arbeit ein Film im Hintergrund läuft oder Musik, Podcast abgespielt wird. Solange die Arbeit ordentlich erledigt wird sind uns keine Grenzen gesetzt. Wir sind aber auch nur zu dritt als FiSi mit einem Technischen Leiter! ^^
 

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Am 7.12.2018 um 15:55 schrieb dnyc:

Wie ist es in eurem Unternehmen eigentlich mit Lob? Werdet ihr für eure Arbeit auch gelobt oder wird euer Job eher als selbstverständlich angesehen? Meine Erfahrung ist, dass Kritik gerne gemacht wird, aber gelobt wird eher selten bis gar nicht

Ja so ist es bei mir (noch). Lob wird äußerst selten ausgesprochen. Vllt. ein Mal pro Quartal.

 

Am 7.12.2018 um 15:55 schrieb dnyc:

Dabei ist Anerkennung doch ein wichtiger Faktor zur Motivation, oder?

Schwer zu sagen, aber das nahezu völlige Ausbleiben ist der Motivation jedenfalls abträglich. Man fragt sich halt, ob es echt zu viel verlangt ist mal "Danke" zu sagen. Obwohl es im Grunde nichts kostet.

 

Am 7.12.2018 um 15:55 schrieb dnyc:

Also dürft ihr euren Arbeitsplatz einrichten, wie es euch gefällt?

Ja im Prinzip schon.

 

Am 7.12.2018 um 15:55 schrieb dnyc:

Habt ihr Poster/Plakate an der Wand

Allgemein ja, von mir selber jetzt keine.

 

Am 7.12.2018 um 15:55 schrieb dnyc:

vielleicht auch einen Tischkicker?

Ja den haben wir, steht ungenutzt im Keller- Er ist nutzbar, de facto aber reine Symbolik, mehr nicht.

 

Am 7.12.2018 um 15:55 schrieb dnyc:

In manchen kleineren Startups gibt es ja einen Sozialraum, in dem man dann sogar Playstation spielen kann.

Bei uns gibt' keine Playstation o. ä.

 

Am 7.12.2018 um 15:55 schrieb dnyc:

Was haltet ihr von solchen Räumen?

Habe damit noch keine Erfahrung gemacht. Wir haben auch so eine Art Raum der wird aber von niemandem genutzt. Allgemein ist die Stimmung in der Zeit die ich dort arbeite immer weiter runter gegangen. Mit ein Grund warum ich meine Kündigung eingereicht habe. Ein gewisser Spaße, eine bestimmte Art von Lockerheit war am Anfang da und ist jetzt weg. Bis auf die Mittagspause mache ich mit meinen Kollegen nichts mehr. War mal anders... 

 

Am 7.12.2018 um 15:55 schrieb dnyc:

Ich persönlich finde, dass man sich in seinem Büro schon heimisch fühlen sollte.

Ein bisschen individualisieren und es sich angenehm machen: Ja gerne. Sollte jetzt aber auch nicht ausarten.

 

Am 7.12.2018 um 15:55 schrieb dnyc:

will man doch nicht in ungemütlichen, sterilen Räumlichkeiten verweilen

Das ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Womöglich würdest du meine privaten vier Wände auch als "ungemütlich, steril" bezeichnen. Ich bin kein Deko-Mensch...

 

Am 7.12.2018 um 15:55 schrieb dnyc:

Und wie sind eure Kollegen so? Alle nett und könnt ihr euch auch über Gott und die Welt unterhalten, wenn es zeitlich zulässig ist?

Ja. Die sind super, zumindest die mit denen ich unmittelbar zusammenarbeite (IT).

bearbeitet von monolith

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Lob gibt es bei uns nur für die Sales Abteilung. Das dafür aber permanent und an jeder Stelle, wenn die einen dicken Deal gemacht haben, gibt es natürlich einen Bonus. Und auch auf den Firmeninternen Veranstaltungen wir das gerne mal hervorgehoben. Je nach Deal geht auch mal eine Firmenweite Email rum. Und dann gibt es noch ein gesondertes Bonus Programm für die Übererfüllung.

Das dahinter meistens auch Entwickler stehen, die nicht erwähnt werden und ggf. noch Überstunden geschoben haben, damit für den Deal versprochene Features noch im Release mit drin sind. Besonders nervig ist aber, Sales arbeitet Ergebnisorientiert, wenn die gut verkaufen, interessiert es nicht, dass sie den Rest des Monats nur am quatschen sind oder keinen Finger krumm machen im Homeoffice. Als Entwickler hat man immer mindestens 8 Stunden am Tag auf ein Projekt zu buchen.

 

Unser Büro ist mittlerweile nicht mehr dekoriert, das habe ich die erstem zweimal gemacht, aber ich bin in den letzten 6 Jahren 5 mal umgezogen im Gebäude. Auch jetzt sind wir erst seit einem halben Jahr in dem Büro und müssen nächstes Jahr raus, weil Sales das Büro benötigt. Noch dazu wird es in Abwesenheit gener mal von anderen für Meetings verwendet, merkt man immer wenn der Stuhl weg oder total verstellt. Da lasse ich nichts mehr stehen oder liegen, wenn ich gehe kommt alles in den Rollcontainer und der wird abgeschlossen. Leider sieht das ganze dann sehr steril aus, aber so kommt zumindest nichts weg.

 

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1. Lob und Kritik gibt es in Form von Monatsgesprächen, wobei da eher auf die Kommunikation mit anderen Abteilungen eingegangen wird. Was lief gut, was schlecht.

2. AP dürfen wir teilweise selber gestalten, aber nur in kleinem Maße. Bilder etc. 2-3 Bilder an den Wänden sind auch i.O.
Für alles andere gibt es einen Aufenthaltsraum mit Kicker, der täglich mehrfach genutzt wird. Interne Turniere gab es auch schon. 
Der Eingangsbereich ist auch schön "geschmückt" für Kunden, die mal vorbeischauen.

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Wenn Lob ernst gemeint ist, dann ist das was schönes, wenn man sieht, dass seine Arbeit gewürdigt wird.

Ich war ja schon in diversen Firmen tätig und bei manchen gab es in den ersten 2-3 Monaten inflationär Lob und danach so gut wie keins mehr, bei anderen gab es eh so gut wie keins und bei anderen immer mal wieder.

Die richtige Dosierung ist finde ich wichtig. Dafür ist es aber eventuell auch wichtig, sich selber mal hervorzuheben und nicht die Leute das Lob ernten lassen, die gar nicht daran beteiligt waren. Gibt immer wieder Leute, die sich gerne bei so etwas vordrängen.

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1. Lob ja, aber nicht regelmäßig, sondern eher zur Aufgabe/zum Projekt, was gut passt. Richtige MA-Gespräche muss man selbst anregen.

2. Da haben wir strikte Vorgaben, trotz so gut wie keinem Kundenkontakt im Büro, aber dank zu vieler Anzugträger und heiliger CI im Haus, dürfen wir eigentlich nichts außer unseren Arbeitsmitteln am Platz haben. Ein paar Kollegen rebellieren aber still und leise mit Familienfotos etc., das wurde bisher auch noch nicht offiziell angemahnt.

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Am 7.12.2018 um 15:55 schrieb dnyc:

1. Wie ist es in eurem Unternehmen eigentlich mit Lob? Meine Erfahrung ist, dass Kritik gerne gemacht wird, aber gelobt wird eher selten bis gar nicht. Dabei ist Anerkennung doch ein wichtiger Faktor zur Motivation, oder?

"Lob ist für die Seele, wie Essen für hungrigen" (aus dem Buch "Wie man Freunde Gewinnt, Dale Canergie"). Lob ist etwas tolles und Motiviert sehr (alle Menschen brauchen hin und wieder). Hier bei uns wird schon mal gelobt... besonders dann, wenn Mitarbeiter, die Arbeit sehen ohne das der Chef was sagen muss :).

Zitat

2. Mich würde mal interessieren wie eure Arbeitsumgebung so ist. Also dürft ihr euren Arbeitsplatz einrichten, wie es euch gefällt? Habt ihr Poster/Plakate an der Wand, vielleicht auch einen Tischkicker? In manchen kleineren Startups gibt es ja einen Sozialraum, in dem man dann sogar Playstation spielen kann. Was haltet ihr von solchen Räumen? Ich persönlich finde, dass man sich in seinem Büro schon heimisch fühlen sollte. Denn auch wenn die eigentliche Arbeit spaß macht, will man doch nicht in ungemütlichen, sterilen Räumlichkeiten verweilen, oder (es sei denn man befindet sich vor allem im Serverraum/Werkstatt)?Und wie sind eure Kollegen so? Alle nett und könnt ihr euch auch über Gott und die Welt unterhalten, wenn es zeitlich zulässig ist?

Wir dürfen in Rahmen alles machen was wir wollen, die Arbeitsplätze müssen sauber und ordentlich bleiben, da wir auch Kunden im Haus bekommen. Wir haben hier eine Küche und das wars, aber gegen alles was Freude und Entspannung bringt hätte hier niemand was. Die Kollegen sind Top und Hilfreich, kann man nichts sagen. Ich persönlich halte alles Profissionel und rede nicht über Privates bzw versuch alles nur Beruflich zu belassen.

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Gast default1990

Bei meiner alten Firma, drei Buchstaben und reimt sich auf NAP, war das Management mit nichtssagendem Lob sehr großzügig. Die haben alle genau dieselben Phrasen benutzt, um Mitarbeiter, sich selbst und unsere Corporate Overlords in den Himmel zu loben.

Da gibt es sicher Seminare, "Internes Marketing am HPI", oder so.

Dass sich das aber in Form von mehr Geld oder unerwarteter Freizeit geäußert hätte, sah man eigentlich nie.

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vor 2 Stunden schrieb jkcoding:

Dass sich das aber in Form von mehr Geld oder unerwarteter Freizeit geäußert hätte, sah man eigentlich nie.

Hatte mein alter AG auch immer gerne gemacht. Vor allem bei Beförderungen als Lob, die mehr Arbeit, aber nicht mehr Geld mit sich brachten. Klappte super, um die ganzen jungen Überflieger bei Laune und die Überstunden hoch zu halten ("Wohoo! Neuer Titel 'SuperdupermegaConsultant' auf der Visitenkarte!"). 

Bei anderen Kollegen klappte das weniger gut und die haben dankend abgelehnt. Irgendwann (nach einer erneuten 60h+ Woche) ist es mir etwas entglitten: auf die Frage, warum die gezeigte Anerkennung nicht als Motivation ausreicht und man immer nur über Geld als Anerkennung spricht, habe ich gefragt, ob man mir nicht einfach mehr Gehalt zahlen würde. Aber statt bessere Arbeit zu leisten, mehr Stunden an Kunden zu fakturieren oder höhere Tagessätze auszuhandeln, sage ich einfach "Danke! Toll gemacht!". Ob das nicht auch ausreichen würde?

Kam nicht so gut an 😉

bearbeitet von Kwaiken

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1. Wie ist es in eurem Unternehmen eigentlich mit Lob? Werdet ihr für eure Arbeit auch gelobt oder wird euer Job eher als selbstverständlich angesehen? Meine Erfahrung ist, dass Kritik gerne gemacht wird, aber gelobt wird eher selten bis gar nicht. Dabei ist Anerkennung doch ein wichtiger Faktor zur Motivation, oder? Kann natürlich sein, dass man aber darauf nicht angewiesen ist, da man von sich selbst sehr überzeugt ist. Ist ja individuell.

 

Wir werden immer gelobt, wenn etwas gut läuft. Es wird immer nach dem aktuellen Stand des Projektes gefragt, der Chef telefoniert ab und zu auch mal mit dem Kunden und holt sich ein Feedback und fällt dies positiv aus, wird auf einen zugegangen und darüber gesprochen, dass man mit der Leistung zufrieden ist. 

Ich arbeite dort seit Mai. Im Herbst hatte ich beispielsweise Urlaub, habe einen Kunden übernommen, war alleine dafür verantwortlich. Der Kunde hatte allerdings noch den ein oder anderen Wunsch und da ich sowieso nur zuhause saß, habe ich das schnell von zuhause erledigt. Dadurch hatte ich dann ein paar Überstunden angesammelt, am Ende hatte ich also 1 1/2 Tage Urlaub wieder zurück. Zusätzlich dazu bekam ich noch eine Prämie von 25% des Brutto Gehaltes, wodurch ich also dann an neues Handy kam. Das hat mich positiv überrascht, war sogar noch innerhalb meiner Probezeit

Im Dezember dann das Gespräch, das Projekt war durch. Man war von mir begeistert, bot mir von sich aus eine Gehaltserhöhung von gut 14% an und noch mal eine einmalige Prämie in Höhe von 50% meines Gehaltes sowie die Übernahme der Kosten für den OP, den ich dieses Jahr machen werden.

 

Zitat

2. Mich würde mal interessieren wie eure Arbeitsumgebung so ist. Also dürft ihr euren Arbeitsplatz einrichten, wie es euch gefällt? Habt ihr Poster/Plakate an der Wand, vielleicht auch einen Tischkicker? In manchen kleineren Startups gibt es ja einen Sozialraum, in dem man dann sogar Playstation spielen kann.^^ Was haltet ihr von solchen Räumen? Ich persönlich finde, dass man sich in seinem Büro schon heimisch fühlen sollte. Denn auch wenn die eigentliche Arbeit spaß macht, will man doch nicht in ungemütlichen, sterilen Räumlichkeiten verweilen, oder (es sei denn man befindet sich vor allem im Serverraum/Werkstatt)? Und wie sind eure Kollegen so? Alle nett und könnt ihr euch auch über Gott und die Welt unterhalten, wenn es zeitlich zulässig ist?

Wir dürfen alles einrichten, wie wir wollen. Die meisten Kollegen hier sind jung, frisch fertig mit dem Studium. Mit meinem Kollegen hier unterhalte ich mich auch mal über alles Mögliche, 10% meines Bildschirmes sind mit YouTube bedeckt, schaue nebenbei gerne Videos (klingt vielleicht komisch, kann mich dann aber viel besser konzentrieren, wenn ich irgendwas im Hintergrund habe.. Dokus usw. eben)

Chef hat mich darauf schon angesprochen, dass ich das hier machen darf, aber natürlich nicht bei einem Kunden vor Ort. Das ist aber selbstverständlich, würde ich da auch nur machen, wenn es erlaubt wäre. Hier stört es aber niemanden.

Überstunden gibt es hier eigentlich keine, wenn es welche gibt, darf man natürlich auch zuhause bleiben, früher gehen, es sich auszahlen lassen oder was auch immer man damit anstellen möchte. Außer die freiwilligen Überstunden hatte ich aber auch noch keine, eher im Gegenteil, die 40 Stunden werden kaum erreicht, die Projekte laufen super und Freitags ist man dann auch mal früher mit den aktuellen Aufgaben durch

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