1. MÀrz 20197 j vor 13 Minuten schrieb sixstrings: Bis du ein Studium oder eine Ausbildung in der IT geschafft hast, ist das in unserer Branche nicht anders. AI holt uns alle ein. Erst die Programmierer, dann die FISIs. Berufseinsteiger sind am ehesten betroffen, also wird das ein Rennen mit der Zeit. Trotzdem, GL HF. Wie kommst du auf solch unqualifizierte Aussagen? AI wird niemals den Menschen vollstÀndig ersetzen. Erst Recht nicht in der IT. Und wenn man sich den Trend der letzten Jahre anguckt, sind Leute in der IT immer mehr gefragt statt umgekehrt. Bearbeitet 1. MÀrz 20197 j von Gottlike
1. MĂ€rz 20197 j vor 13 Minuten schrieb sixstrings:  Bis du ein Studium oder eine Ausbildung in der IT geschafft hast, ist das in unserer Branche nicht anders. AI holt uns alle ein. Erst die Programmierer, dann die FISIs. Berufseinsteiger sind am ehesten betroffen, also wird das ein Rennen mit der Zeit. Trotzdem, GL HF. Bis AI komplexe Individualsoftware fĂŒr Kunden generieren kann hĂ€tte er das Studium schon mindestens 1337 mal absolviert
1. MĂ€rz 20197 j Sobald eine AI existiert, die FISIs beim Server in den Schrank schieben & Patchpanels stöpseln ersetzt, reiche ich Rente ein.  @LichtkĂŒnstler warum Informatik? Warum studieren? Wovon lebst du wĂ€hrend des Studiums?
1. MĂ€rz 20197 j vor 9 Minuten schrieb allesweg: Sobald eine AI existiert, die FISIs beim Server in den Schrank schieben & Patchpanels stöpseln ersetzt, reiche ich Rente ein.  @LichtkĂŒnstler warum Informatik? Warum studieren? Wovon lebst du wĂ€hrend des Studiums?   Weil ich mich unter anderem sehr fĂŒr logisches Denken und Mathematik interessiere. ZusĂ€tzlich erhoffe ich mir in diesem Bereich auch in meinem Alter bessere Chancen als in ĂŒberlaufenen StudiengĂ€ngen oder OrchideenfĂ€chern. Ich habe eine eigene Wohnung im Haus von meinen Eltern und muss deshalb keine Miete bezahlen,da spare ich schon viel Geld. Mein tĂ€glich Brot werde ich wĂ€hrend des Studiums weiter als Fotograf verdienen, indem ich am Wochenende freiberuflich als Hochzeitsfotograf arbeite.   Bearbeitet 1. MĂ€rz 20197 j von LichtkĂŒnstler
4. MĂ€rz 20197 j Am 1.3.2019 um 13:31 schrieb Gottlike: Wie kommst du auf solch unqualifizierte Aussagen? AI wird niemals den Menschen vollstĂ€ndig ersetzen. Erst Recht nicht in der IT. Und wenn man sich den Trend der letzten Jahre anguckt, sind Leute in der IT immer mehr gefragt statt umgekehrt. Niemand spricht von vollstĂ€ndig ersetzen... Selbst wenn ein Viertel der Stellen wegautomatisiert werden, reicht das ja schon, um erheblichen Druck auf die gesamte Branche auszuĂŒben. Dass AI Ărzte ersetzen wĂŒrde, hĂ€tte vor fĂŒnf Jahren noch niemand geglaubt, und jetzt flĂŒchten alle Medizinstudenten aus der Radiologie, weil ein einzelner Doktor mit trainierter AI so viel schafft wie zwanzig Kollegen zuvor. "Erst recht nicht in der IT" ist dabei noch der gröĂte Unsinn. Gerade Coder zu automatisieren ist in Silicon Valley eine ganz hohe PrioritĂ€t. Ersten weil die so teuer sind, zweitens weil diejenigen die AI schreiben deren Arbeit so gut verstehen. Nur weil nicht alle Jobs verloren gehen, heiĂt das lĂ€ngst nicht, dass alle auĂer den Top N% erheblichen Druck bekommen können. Und das branchenĂŒbergreifend, in fast allen Jobs.
4. MĂ€rz 20197 j Autor vor 13 Minuten schrieb sixstrings: Selbst wenn ein Viertel der Stellen wegautomatisiert werden, reicht das ja schon, um erheblichen Druck auf die gesamte Branche auszuĂŒben. Nur weil nicht alle Jobs verloren gehen, heiĂt das lĂ€ngst nicht, dass alle auĂer den Top N% erheblichen Druck bekommen können. Und das branchenĂŒbergreifend, in fast allen Jobs. https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/82000-freie-Jobs-IT-Fachkraeftemangel-spitzt-sich-zu https://www.personalwirtschaft.de/recruiting/artikel/immer-mehr-stellen-bleiben-unbesetzt.html https://t3n.de/news/it-fachkraeftemangel-mint-1078563/ Wenn man sich den wachsenden IT-Sektor in Verbindung mit dem demographischen Wandel anschaut, kann man doch gar nicht auf so unsinnige Aussagen kommen. Wo ist die Basis fĂŒr deine Behauptungen? Es gibt in der IT weit mehr als nur "ProgrammierĂ€ffchen". Um ein fertiges Programm den Kunden bereizustellen, gehört einiges mehr dazu als den Code zu schreiben. Was ist mit der Bereitstellung der Infrastruktur? Das Anforderungsmanagement? Das Testen? Die Vertragserstellung? Der Kundensupport? Nehmen wir an ein Viertel der Stellen fĂ€llt weg - bei dem Bedarf den wir momentan haben, wĂ€re das kein Problem. Wir haben eher ein Problem damit unsere Stellen adĂ€quat zu besetzen und so geht es sehr vielen IT Betrieben. EDIT: Melde mich hier jetzt ab, wir können gerne per PN weiter diskutieren, fĂ€llt aber sonst zu sehr unter Off-Topic (sorry @Carwyn) Bearbeitet 4. MĂ€rz 20197 j von Gottlike
4. MĂ€rz 20197 j vor 13 Minuten schrieb Gottlike: Es gibt in der IT weit mehr als nur "ProgrammierĂ€ffchen". Jo, aber wer jetzt eine Ausbildung anfĂ€ngt, ist ja die nĂ€chsten Jahre nicht mehr als das. Dass sich der "FachkrĂ€ftemangel" zuspitzt, widerspricht mir nur indirekt. Klar, auf kurze Sicht heiĂt das, dass wir noch relativ sicher sind. Studierte Informatiker, oder Informatiker mit vielen Jahren Berufserfahrung und guten Kontakten sowieso. Aber mittelfristig erhöht das nur den Druck, Lösungen zu erfinden, die uns obsolet machen. vor 13 Minuten schrieb Gottlike: Das Anforderungsmanagement? Das Testen? Die Vertragserstellung? Der Kundensupport? ï»ż Klar, das braucht weiterhin Menschen. Das streitet ja niemand ab. Aber wenn AI n% der Arbeit abnimmt, braucht man n% weniger Informatiker. Sicher ist, dass "n" mit der Zeit wĂ€chst. Wie schnell kann niemand genau sagen, aber du scheinst da erheblich optimistischer zu sein als ich. Wenn ich raten mĂŒsste liegt das daran, dass du eher zu Kategorie der "FachkrĂ€fte" und ich mehr zu Kategorie der "ProgrammierĂ€ffchen" zĂ€hle. Bearbeitet 4. MĂ€rz 20197 j von sixstrings
4. MĂ€rz 20197 j Standardanwendungen kann man evtl. per AI implementieren (lassen). Genauso lassen sich auch z.B. bei SDNs (software defined networks) Standardprozesse automatisieren. Sobald es jedoch um komplexe oder komplizierte nicht lineare Entscheidungen geht, ist da (zumindest aktuell noch) eine Grenze erreicht, die nicht so einfach ĂŒberschritten werden kann. Klar kann man anhand irgendwelcher Trigger Entscheidungen fĂ€llen - die mĂŒssen jedoch auch erst einmal definiert und implementiert werden. Und auch fĂŒr die AI braucht man weiterhin Ressourcen, um die FunktionsfĂ€higkeit und das Ergebnis zu ĂŒberprĂŒfen. Die Frage ist aber halt auch immer, wie viel Automatisierung man ĂŒberhaupt haben will, denn auch dabei können Fehler auftreten. Klar ist aber auch, dass man sich als ITler durch Automation von Prozessen teilweise selber wegrationalisiert.
4. MĂ€rz 20197 j vor 1 Stunde schrieb Crash2001: Sobald es jedoch um komplexe oder komplizierte nicht lineare Entscheidungen geht, ist da (zumindest aktuell noch) eine Grenze erreicht, die nicht so einfach ĂŒberschritten werden kann. Ich verstehe nicht, woher ihr diese magische Grenze habt. Wunschdenken? AI-Mensch-Teams können heute schon Aufgaben bewĂ€ltigen, die komplexer sind als jedes Programm, das hier jemand schreiben wĂŒrde. https://deepmind.com/blog/alphastar-mastering-real-time-strategy-game-starcraft-ii/ Deepminds AlphaStar besiegt mittlerweile Profis in SC2. Von der Krebsforschung, ĂŒber komplexe Klima- und Verkehrsberechnungen, ĂŒber vollautonome LKW bis hin zu funktionierendem Code: https://www.engineering.com/DesignerEdge/DesignerEdgeArticles/ArticleID/16827/This-Deep-Learning-AI-Can-Code-Just-Like-a-Programmer.aspx Ich verwette ein Monatsgehalt darauf, das bevor 2020 um ist, das erste 20+ Programmierteam von 1-2 Programmierern+AI ersetzt worden ist. Â
4. MĂ€rz 20197 j vor einer Stunde schrieb sixstrings: Ich verstehe nicht, woher ihr diese magische Grenze habt. Wunschdenken?[...] Realismus nennt man das. vor einer Stunde schrieb sixstrings: AI-Mensch-Teams können heute schon Aufï»żgaben bewĂ€ltigen, die komplexer sind als jedes Programm, das hier jemand schreiben wĂŒrde.[...] Die Betonung liegt her auf TEAM. Alleine kann die KI das auch nicht. vor einer Stunde schrieb sixstrings: https://deepmind.com/blog/alphastar-mastering-real-time-strategy-game-starcraft-ii/ Deepminds AlphaStar besiegt mittlerweile Profis in SC2.[...] Schön - eine AI besiegt Spieler in einem PC-Spiel... und was hat das mit reellen Aufgabenstellungen zu tun? Wie viel davon wirkliche AI ist und wie viel einprogrammierte AblĂ€ufe anhand von bestimmten Triggern, sieht du nicht wirklich. Und natĂŒrlich ist ein PC bei so etwas besser, wenn die entsprechenden AblĂ€ufe der Ai bekannt sind. Die AI weiĂ, womit was am besten bekĂ€mpft werden kann, hat kaum Reaktionszeiten zwischen Aktionen, behĂ€lt alles im Blick, kann den idealen Basis- oder Armee-Aufbau berechnen oder aber von Spiel zu Spiel dazu lernen - auch anhand der von den Gegnern eingesetzten Methoden. Ist doch logisch, dass bei derartigen idealen Voraussetzungen der PC nach kurzer Zeit die Oberhand behĂ€lt. Und man könnte auch nicht jede AI dafĂŒr einsetzen, sondern die AI wurde speziell dafĂŒr angepasst und trainiert.  vor einer Stunde schrieb sixstrings: Von der Krebsforschung, ĂŒber komplexe Klima- und Verkehrsberechnungen, ĂŒber vollautonome LKW bis hin zu funktionierendem Code: https://www.engineering.com/DesignerEdge/DesignerEdgeArticles/ArticleID/16827/This-Deep-Learning-AI-Can-Code-Just-Like-a-Programmer.aspx[...] Ich denke, du wirfst hier etwas durcheinander. Sind es einfach nur Berechnungen anhand von vorliegenden Daten - das kann ein PC schon seit Jahrzehnten, wenn ihm bekannt ist, was er berechnen soll. Basieren Voraussagen auf mathematischen Berechnungen, dann kann das jeder PC mit der entsprechenden Software berechnen. Vieles, was dort beschrieben wird, wĂŒrde ich nicht unbedingt unter AI einordnen, sondern unter Mustererkennung und CompilertĂ€tigkeiten. So ganz genau ist mir aber in dem Text nicht klar geworden, was da eigentlich genau gemeint ist. Ich habe mal ein paar Codebeispiele da reingepastet (vom einfachen "Hello World" bis zu etwas lĂ€ngerem Code), aber bekomme bei keinem ein sinnvolles ergebnis, sondern immer nur Fehler angezeigt. vor einer Stunde schrieb sixstrings: Ich verwette ein Monatsgehalt darauf, das bevor 2020 um ist, das erste 20+ Programmierteam von 1-2 Programmierern+AI ersetzt worden ist. ...wenn du dich da mal nicht tĂ€uschst...
4. MÀrz 20197 j vor 36 Minuten schrieb Crash2001: Die Betonung liegt her auf TEAM. Alleine kann die KI das auch nicht. Das ist doch das wovon ich rede. Nicht 100% aller Menschen werden obsolet gemacht. Aber wenn drei hochqualifizierte Akademiker und eine KI die Arbeit von hunderten Angestellten erledigen können, ist es von wenig Trost, dass Menschen noch irgendwo mitmischen. Ich habe noch nie jemanden gesehen, der ernsthaft die Behauptung aufgestellt hat, das von heute auf morgen ALLE Jobs verschwinden, aber AI-Optimisten reiten immer auf dem Strohmann herum, dass "Menschen immer irgendwie gebraucht" werden. Jo, nur wie viele? Und wenn es 2020 noch die besten 90% sind, sind es 2025 ganz sicher die besten <90%. vor 36 Minuten schrieb Crash2001: Schön - eine AI besiegt Spieler in einem PC-Spiel... und was hat das mit reellen Aufgabenstellungen zu tun? Das ist nicht irgendein PC-Spiel, das ist ein Strategiespiel von ungeheurer KomplexitÀt, wie Schach auf Speed. Wir reden hier von keiner einfachen Schach-Engine.  Bearbeitet 4. MÀrz 20197 j von sixstrings
5. MĂ€rz 20197 j vor 15 Stunden schrieb sixstrings: Das ist doch das wovon ich rede. Nicht 100% aller Menschen werden obsolet gemacht. Aber wenn drei hochqualifizierte Akademiker und eine KI die Arbeit von hunderten Angestellten erledigen können, ist es von wenig Trost, dass Menschen noch irgendwo mitmischen.[...] Zuerst redest du davon, dass Zitat AI-Mensch-Teams können heute schon Aufgaben bewĂ€ltigen, die komplexer sind als jedes Programm, das hier jemand schreiben wĂŒrde. Und jetzt davon, dass ja nicht alle Menschen ersetzt werden. Das sind doch zwei paar Schuhe... dass immer (noch) Menschen benötigt werden, ist wohl klar. Dass weniger benötigt werden, ist wie bei der Automatisierung damals - die Jobs, die automatisiert werden können fallen weg. Das ist aber schon seit Jahren in groĂen Firmen so - egal, ob in der Produktion, oder ob in anderen Bereichen. Aber auch die Automation muss wieder ĂŒberwacht und eingerichtet werden, genauso wie der AI Jobs / Aufgaben zugewiesen werden mĂŒssen. Klar - die Jobs verĂ€ndern sich stĂ€ndig und es werden ein paar mehr qualifizierte / spezialisierte Mitarbeiter benötigt, dafĂŒr aber weniger niedrig qualifizierte. Was sagt uns das? Man muss sich spezialisieren, sonst wird die Stelle eventuell irgendwann wegrationalisiert bei erfolgreicher Automatisierung. vor 15 Stunden schrieb sixstrings: Ich habe noch nie jemanden gesehen, der ernsthaft die Behauptung aufgestellt hat, das von heute auf morgen ALLE Jobs verschwinden, aber AI-Optimisten reiten immer auf dem Strohmann herum, dass "Menschen immer irgendwie gebraucht" werden. Jo, nur wie viele? So klang das aber. Der Wegfall von Jobs hat aber auch nicht unbedingt (nur) was mit AI zu tun, sondern das ist ganz normal (nicht nur in der IT-Branche). Stichwort Automation und Effizienzsteigerung. Die Entwicklung gibt es aber ĂŒberall. vor 15 Stunden schrieb sixstrings: [...] Das ist nicht irgendein PC-Spiel, das ist ein Strategiespiel von ungeheurer KomplexitĂ€t, wie Schach auf Speed. Wir reden hier von keiner einfachen Schach-Engine. Ich kenne das Spiel selber von damals und es ist jetzt auch nicht gerade soooo komplex / kompliziert, wie du behauptest. Davon abgesehen ist das aber auch vollkommen egal, wie komplex / kompliziert es ist - da muss die AI einfach nur mehr Parameter verarbeiten und mehr Daten vorhalten. Es gibt immer AbhĂ€ngigkeiten, Strategien, Spielregeln, ... Da kommt es also auf die Rechenleistung an, was alles ausgewertet wird, was fĂŒr Strategien die AI kennt und wie gut die AI programmiert ist (eventuell speziell auf einen bestimmten Fall zugeschnitten). ZusĂ€tzlich dann noch, ob sie Taktiken vom Gegner adaptiert. Beispiel: Man muss eine Basis aufbauen und Einheiten produzieren. Also gibt es schon einmal AbhĂ€ngigkeitsbĂ€ume, was man wofĂŒr benötigt. So etwas muss der AI im Voraus bekannt sein. Man braucht z.B. zwei Ressourcen. Einheiten haben bestimmte GebĂ€ude als Voraussetzung. Jeder Einheiten-Typ eine Reihe von Attributen, die ihn in bestimmten Szenarien besonders effektiv oder besonders empfindlich werden lassen. Man kann also eine Reihenfolge vorgeben, was als erstes gebaut werden soll und erst danach passt es sich z.B. an den Gegner an - je nachdem, was dieser fĂŒr Einheiten produziert, um diese bestmöglich abzuwehren. DafĂŒr sind die Rohdaten fĂŒr die Ai natĂŒrlich wertvoll, da anhand derer analysiert werden kann, welche feindliche Einheit mit welcher eigenen Einheit am besten liquidiert werden kann.
5. MĂ€rz 20197 j Am 4.3.2019 um 15:51 schrieb sixstrings: Das ist nicht irgendein PC-Spiel, das ist ein Strategiespiel von ungeheurer KomplexitĂ€t, wie Schach auf Speed. Wir reden hier von keiner einfachen Schach-Engine. Damit beantwortest du aber nicht die Frage von @Crash2001. Fakt ist nunmal, das ein Computer Berechnungen um ein Mehrfaches schneller löst, als es ein Mensch könnte und mit den entsprechenden Daten und Kenntnissen (Datenbanken und passenden Methoden) auch entsprechend schnell und korrekt agieren kann. Diese Daten mĂŒssen aber auch erst einmal gesammelt und ausgewertet werden und auch dafĂŒr benötigt man (oh Wunder) Menschen, die genau so etwas programmieren. Am 4.3.2019 um 15:51 schrieb sixstrings: Das ist doch das wovon ich rede. Nicht 100% aller Menschen werden obsolet gemacht. Du sagst aber, dass es einen massiven Abbau im Bedarf von IT FachkrĂ€ften geben wird. Und das ist in der nĂ€chsten Zukunft wohl erst einmal eher nicht der Fall. Selbst wenn es immer bessere und effektivere KI geben wird, heiĂt das noch lange nicht, dass diese so schnell auch flĂ€chendeckend eingesetzt wird. Nicht zuletzt, weil sich kleinere Unternehmen diese gar nicht leisten können! Oder aber weil viele Menschen gar nicht bereit sind, so viel "Verantwortung" in die HĂ€nde eines Computerprogrammes zu legen. Und auch die "hochqualifizierten Akademiker" mĂŒssen erst einmal gefunden und bezahlt werden. IoT wird in den nĂ€chsten Jahren mMn erst einmal wesentlich mehr Jobs in der IT schaffen, als durch irgendwelche KI abgebaut werden. Letzten Endes muss die Infrastruktur dafĂŒr auch erst einmal geschaffen werden und dann mĂŒssen die so gewonnenen Daten auch noch effektiv ausgewertet und daraus folgende SchlĂŒsse gezogen und umgesetzt werden. Das kann (vorerst) keine KI ĂŒbernehmen, da diese fĂŒr die jeweiligen SpezialfĂ€lle erst einmal erstellt bzw. angepasst werden muss. WĂ€re alles so einfach und ein absoluter SelbstlĂ€ufer gĂ€be es z.B. auch nicht so viele Berater und Programmierer fĂŒr bereits vorhandene Software, die z.T. schon seit Dekaden auf dem Markt ist. Bearbeitet 5. MĂ€rz 20197 j von Carwyn Mod: Teil mit dem Thema des anderen Threads dort eingefĂŒgt und hier rausgenommen
5. MĂ€rz 20197 j Das Thema KI wird fĂŒr mich massiv ĂŒberbewertet. NatĂŒrlich wird KI eine Menge, teils groĂer, VerĂ€nderungen der Berufswelt mit sich bringen. In 10 Jahren z. B. wird KI wohl in fast jeder Branche Einzug halten, genauso wie es das auch bei Smartphones oder der Cloud der Fall war. Sogar im technologisch eher konservativen Deutschland ist die Cloud heute unabdingbar, trotz aller EinwĂ€nde im Vorfeld. Das wird bei der KI nicht anders sein. Nehmen wir alleine die Smartphones, welche bereits heute kleine KI-Chips besitzen, um Szenen auf Fotos zu erkennen, etc.. Das ist allerdings ein stetiger und schleichender Prozess, welcher auf absehbare Zeit vor allem VerĂ€nderung bedeutet. Ăhnlich wie bei VW und Co., welche auf Grund der E-MobilitĂ€t ihre Produktionen neu planen mĂŒssen, wird viel ĂŒber die Anpassung von Einstellung, Ausbildung, Standorten oder Altersmodelle laufen und weniger ĂŒber KahlschlĂ€ge, bei denen bestehende Teams von heute auf morgen vor die TĂŒr gesetzt werden. Die eine oder andere Branche wird es naturgemÀà hĂ€rter treffen als die nĂ€chste. Einen 1st Level Support, der nur die ĂŒblichen "Haben Sie Ihren Rechner neugestartet"-Fragen stellt, kann man leichter ersetzen als einen 2nd Level Support, welcher den Kunden beim Namen kennt, wie er die Programme verwendet, was er bereits fĂŒr Probleme damit hatte und zudem noch weiĂ, was die Entwicklung gerade treibt. Und da sind wir noch lange nicht bei der Entwicklung selbst. Das ist noch einmal eine ganze andere Baustelle. Wir alle wissen, wie gut die Anforderungen an uns Entwickler getragen werden und wie viel Informationen auf dem Weg von A zu B zu C verloren gehen oder verfĂ€lscht werden. Man stelle sich das einmal mit einer KI vor. Wer soll ĂŒberhaupt auf absehbare Zeit fĂ€hig sein, dieser zu erklĂ€ren, was sie tun und lassen soll?
5. MĂ€rz 20197 j Echte AI gibt es eh noch nicht. Das ist alles per Hand angelernt. Wie genau ein "normales Gehirn" funktioniert, weiĂ eh noch keiner, wie soll man dann ein kĂŒnstliches nachbauen?
5. MĂ€rz 20197 j vor einer Stunde schrieb Errraddicator: [...] Nehmen wir alleine die Smartphones, welche bereits heute kleine KI-Chips besitzen, um Szenen auf Fotos zu erkennen, etc..[...] Das ist doch keine KI / AI, sondern afaik einfach nur eine Mustererkennung.
5. MĂ€rz 20197 j Am 4.3.2019 um 09:39 schrieb Gottlike: [....]wir können gerne per PN weiter diskutieren, fĂ€llt aber sonst zu sehr unter Off-Topic (sorry @Carwyn) Mod: Eigenes Thema dafĂŒr aufgemacht und aus dem Ursprungsthread abgetrennt.
5. MĂ€rz 20197 j Ein befreundeter Webentwickler hat seinen ehemaligen Job geschmissen und betreut jetzt Menschen am Flughafen, die Probleme beim Reisen haben (Menschen mit Behinderung, allein reisende Kinder etc). Das war imho eine kluge Entscheidung, auch wenn sie aus persönlichen BeweggrĂŒnden getroffen wurde und KI dabei keine Rolle spielte. Die sozialen Berufe sind am wenigsten von der Automatisierung betroffen, wenn man sich Prognosen anschaut, welche Berufe durch KI ersetzt werden können. Insgesamt wird es, denke ich, eine weitere Arbeitsteilung geben. KI macht repetitive, körperlich schwere und gefĂ€hrliche Arbeit. Menschen machen emotionale Arbeit, verwaltende und kreative TĂ€tigkeiten, Reparatur und Wartung. Und sie kontrollieren die ArbeitsqualitĂ€t der KI. Das halte ich fĂŒr ganz wichtig, denn KI ist fehlbar, weil sie vom Menschen geschaffen wurde und Menschen fehlbar sind. Das groĂe Problem ist, dass die Menschen auf der Strecke bleiben werden, die KI und Computer allgemein nicht verstehen. Selbst bei den Menschen, die mit Smartphones und Computern groĂgeworden sind, ist das nicht besser geworden. Das gröĂte Problem der Digitalisierung ist aber dabei nicht die Jobfrage, sondern die Wissensvermittlung. Wir, die (Fach-)Informatiker, haben den Vorteil des Wissens und der Erfahrung. Und wir können beides in bare MĂŒnze umsetzen, entweder durch Arbeit an der Maschine oder am Menschen. Ich denke, es werden stĂ€rker beratende und lehrende TĂ€tigkeiten auf uns zukommen.
5. MÀrz 20197 j vor 6 Minuten schrieb jk86: Die sozialen Berufe sind am wenigsten von der Automatisierung betroffen, wenn man sich Prognosen anschaut, welche Berufe durch KI ersetzt werden können. TÀusch dich da mal nicht. Es werden heute schon Roboter in Altenheimen und Schulen eingesetzt. Zwar nicht in Deutschland, sondern in Japan und der USA, aber die AnfÀnge sind da.
5. MĂ€rz 20197 j Wollte ich grad auch anmerken. Hier mal 3 Links als Beispiele: https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL21vcmdlbm1hZ2F6aW4vMzE3NjM2MjAtMDg5MC00YmQ4LWJkYzMtNWUxZWVmNDdhOTky/ https://www.welt.de/regionales/nrw/article183584906/Roboter-in-Altenheim-Paula-hilft-bei-Einsamkeit-und-Langeweile.html https://www.rundschau-online.de/aus-aller-welt/moderne-altenpflege-roboter-als-entertainer-und-pfleger-im-altenheim-29825340 Â
6. MĂ€rz 20197 j Neben den technischen und moralischen Herausforderungen bei der Verwendung von "KI" wird es auch vor allem eine Frage der Haftung sein. Und das wird selbst sehr sehr grosse Firmen hemmen das in vielen und vor allem kritisischen Bereichen einzusetzen. Insofern ?
6. MĂ€rz 20197 j vor 42 Minuten schrieb bigvic: Neben den technischen und moralischen Herausforderungen bei der Verwendung von "KI" wird es auch vor allem eine Frage der Haftung sein. Beides auch ein groĂes Problem, was autonome Fahrzeuge angeht - die ja auch in die Richtung gehen. Wer braucht noch Taxis oder sonstige Fahrdienste, wenn das Auto es allein kann. Die moralische Seite: Wenn ein Unfall unausweichlich ist, nach welchen Kriterien wird entschieden wer das Opfer wird? Die jugendlichen am linken StraĂenrand, weil sie noch jung sind und eine leicht bessere Chance auf Genesung haben? Die Rentner am rechten StraĂenrand, weil ihr Leben rein statistisch gesehen sowieso in kĂŒrze endet? Oder doch frontal auf das entgegenkommende Fahrzeug mit Mutter und zwei Kindern, weil dort immerhin Airbags sind, aber die wahrscheinlichkeit dass mindestens ein Insasse stirbt bei nahezu 100% liegt, die alle am StraĂenrand wegen lĂ€ngerem, möglichen Bremsweg vermutlich geringere Verletzungen davontragen? Die technische Seite: Oh boi, da gibt es so unendlich viele Probleme (habe wĂ€hrend der Ausbildung ein solches Forschungsfahrzeug betreut), von problematischem GPS ĂŒber Radar, welches bei Regen, Nebel und Schnee schlicht nicht einsetzbar ist, bis zur Bilderkennung die viel zu oft nicht richtig funktioniert, etc. Und selbstverstĂ€ndlich die Haftung. Ist der "Fahrer" schuld, obwohl er keinen Einfluss auf die Entscheidung des Fahrzeugs hat? Wenn er eingreift und ein schlimmeres Szenario auslöst, als das Fahrzeug es getan hĂ€tte? Ist der Programmierer schuld, der die Algorithmen zur entscheidungsfindung erstellt hat? Oder derjenige, der sich diese Wege ausgedacht hat? Etc pp. Bearbeitet 6. MĂ€rz 20197 j von RubberDog typo
6. MÀrz 20197 j vor 1 Stunde schrieb bigvic: Neben den technischen und moralischen Herausforderungen bei der Verwendung von "KI" wird es auch vor allem eine Frage der Haftung sein. Ist auf der anderen Seite aber auch 'ne schöne Ausrede, die man jetzt schon ab und an beobachten kann: "Das war nicht unser Fehler, da hat der Algorithmus falsch gelernt". Dass das richtige Anlernen des Algorithmus selbstverstÀndlich Aufgabe der Entwickler/Firma war, fÀllt da gerne unter den Tisch.
6. MĂ€rz 20197 j vor einer Stunde schrieb RubberDog: [...]Wer braucht noch Taxis oder sonstige Fahrdienste, wenn das Auto es allein kann.[...] Zumindest aktuell ist es aber noch so, dass man sich nicht alkoholisiert hinters Steuer setzen darf, wenn der Wagen an ist, denn das Fahrzeug kann die Steuerung jederzeit wieder zurĂŒck an den Fahrer abgeben, wenn es in eine Situation kommt, in der es eine menschliche Entscheidung benötigt, oder die Systeme nicht einwandfrei funktionieren. vor einer Stunde schrieb RubberDog: Die moralische Seite: Wenn ein Unfall unausweichlich ist, nach welchen Kriterien wird entschieden wer das Opfer wird? Die jugendlichen am linkeï»żn StraĂenrand, weil sie noch jung sind und eine leicht bessere Chance auf Genesung haben? Die Rentner am rechten StraĂenrand, weil ihr Leben rein statistisch gesehen sowieso in kĂŒrze endet? Oder doch frontal auf das entgegenkommende Fahrzeug mit Mutter und zwei Kindern, weil dort immerhin Airbags sind, aber die wahrscheinlichkeit dass mindestens ein Insasse stirbt bei nahezu 100% liegt, die alle am StraĂenrand wegen lĂ€ngerem, möglichen Bremsweg vermutlich geringere Verletzungen davontragen?[...] Also ich denke nicht, dass die KI im Wagen da unterscheiden lernt, ob es nun ein Kind, ein Jugendlicher, ein Rentner, ein Mann, eine Frau, ein Tier, oder was auch immer ist, dem er ausweichen will... es wird vermutlich eine Vollbremsung hinlegen, um so viel Energie wie möglich abzubauen vor der Karambolage mit was auch immer. Inwiefern es automatisiert ausweichen wird und wie das aussieht, wenn andere Lebewesen dadurch gefĂ€hrdet werden wĂŒrden. In Zukunft werdend ie autonomen Fahrzeuge vermutlich auch miteinander kommunizieren können, so dass Fahrzeug A z.B. mitteilen kann, dass es nach links ausweicht und Fahrzeug B das selbe machen kann, so dass sie sich eventuell nicht treffen. Bei autonomen Fahrzeugen gegen von Menschen gesteuerte Fahrzeuge ist halt die Frage, ob das auch implementiert wird als Assistenzsystem, oder ob der Mensch die Kontrolle behĂ€lt. Wobei bei aktuellen Fahrzeugen der Bremsassistent ja auch schon vorgeschrieben ist afaik und somit beide Fahrzeuge zumindest eine Vollbremsung hinlegen wĂŒrden und so die Aufprallenergie zumindest schon einmal minimiert werden wĂŒrde. vor einer Stunde schrieb RubberDog: [...] Und selbstverstĂ€ndlich die Haftung. Ist der "Fahrer" schuld, obwohl er keinen Einfluss auf die Entscheidung des Fahrzeugs hat? Wenn er eingreift und ein schlimmeres Szenario auslöst, als das Fahrzeug es getan hĂ€tte? Ist der Programmierer schuld, der die Algorithmen zur entscheidungsfindung erstellt hat?[...] Das sind Fragen, die geregelt und im Gesetz festgeschrieben werden mĂŒssen, damit Hersteller und Fahrer da Sicherheit haben, wie die Entscheidungen gefĂ€llt werden.
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