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Werden Fachinformatiker bald nicht mehr benötigt?


NewBie123

Empfohlene Beiträge

Hallo Leute,

ich werde wahrscheinlich bald eine Ausbildung zum Fachinformatiker beginnen. Ich habe mein Augenmerk bisher auf den Systemintegrator gelegt, habe derzeit aber bedenken ob ich nicht etwas komplett anderes lernen soll.

Die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz macht mir etwas Angst. Ich befürchte, das IT berufe in naher Zukunft, und das vielleicht schon in 3 Jahren nach meiner Ausbildung, nicht mehr so gefragt sein werden wie jetzt. Heute habe ich auf Heise.de gelesen, das jetzt schon ein Nachfrageeinbruch der Fachkräfte in der IT Branche zu verzeichnen ist.

https://www.heise.de/news/IT-Fachkraefte-Nachfrageeinbruch-im-dritten-Quartal-9354081.html

Ich liebe es mit Computern zu arbeiten, schätze mich aber eher so ein, dass ich nach meiner Ausbildung eher ein durchschnittlicher IT Mann sein werde und kein Pro. Sollte die Nachfrage aufgrund von KI weiter einbrechen, frage ich mich, wie meine Chancen eine Arbeitsstele zu finden dann wohl stehen.

Wie ist eure Meinung dazu. Ist es bei der derzeitigen expotentiellen Entwicklung von KI ratsam Fachinformatiker für Systemintegration zu lernen?

lg Mike

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Zitat

Laut dem Personalvermittler Hays ist die Nachfrage nach IT-Experten im dritten Quartal 2023 deutlich gesunken 

Achso.. nur weil den Sklav.. ich meinte Personalvermittlungen nicht mehr die Geldsäcke von den Tischen fallen geht alles unter.

Natürlich.

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vor 32 Minuten schrieb NewBie123:

Hallo Leute,

ich werde wahrscheinlich bald eine Ausbildung zum Fachinformatiker beginnen. Ich habe mein Augenmerk bisher auf den Systemintegrator gelegt, habe derzeit aber bedenken ob ich nicht etwas komplett anderes lernen soll.

Die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz macht mir etwas Angst. Ich befürchte, das IT berufe in naher Zukunft, und das vielleicht schon in 3 Jahren nach meiner Ausbildung, nicht mehr so gefragt sein werden wie jetzt. Heute habe ich auf Heise.de gelesen, das jetzt schon ein Nachfrageeinbruch der Fachkräfte in der IT Branche zu verzeichnen ist.

https://www.heise.de/news/IT-Fachkraefte-Nachfrageeinbruch-im-dritten-Quartal-9354081.html

Ich liebe es mit Computern zu arbeiten, schätze mich aber eher so ein, dass ich nach meiner Ausbildung eher ein durchschnittlicher IT Mann sein werde und kein Pro. Sollte die Nachfrage aufgrund von KI weiter einbrechen, frage ich mich, wie meine Chancen eine Arbeitsstele zu finden dann wohl stehen.

Wie ist eure Meinung dazu. Ist es bei der derzeitigen expotentiellen Entwicklung von KI ratsam Fachinformatiker für Systemintegration zu lernen?

lg Mike

Kann die KI, den Switch ausbauen oder die Rechner ans Netzwerk anschließen?

Einen PC an einen Switch seriell dranhängen?

Oder Arbeitsplätze aufbauen etc?

Stell dir mal diese Fragen.. ich hoffe du kommst auf eine Antwort....

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vor 22 Minuten schrieb MiaMuh:

Kann die KI, den Switch ausbauen oder die Rechner ans Netzwerk anschließen?

Einen PC an einen Switch seriell dranhängen?

Oder Arbeitsplätze aufbauen etc?

Stell dir mal diese Fragen.. ich hoffe du kommst auf eine Antwort....

Sind das wirklich die Jobs, die man machen will?

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vor einer Stunde schrieb NewBie123:

Wie ist eure Meinung dazu. Ist es bei der derzeitigen expotentiellen Entwicklung von KI ratsam Fachinformatiker für Systemintegration zu lernen?

unbedingt. siehe Rokos Basilisk, du musst schon mithelfen die Herrschaft der KI zu ermöglichen ...

 

vor einer Stunde schrieb NewBie123:

großartige Studie. offenbar ist es am Besten HR Business Partner zu werden. Immerhin werden da 623% mehr Stellen besetzt. Das sind bei Hays direkt auch umwerfende 46 vermittelte Festanstellungen aktuell (gegenüber den gebotenen 1305 Festanstellungen im stark rückläufigen IT-Bereich)

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Die technische Entwicklung wird bestimmt manche Berufe obsolet machen. Das sehe ich eher nicht beim Fachinformatiker, egal welcher Richtung. Und beim Thema KI; das Zeug ist eine Blackbox und man kann nicht wirklich nachvollziehen, wie die SVM, das neuronale Netz oder der Random Forest auf das Ergebnis kam. Der Fachinformatiker kann seine hoffentlich fachlichen Entscheidungen begründen. Bei ChatGpt kann auch Kauderwelsch rauskommen. Und ziemlich häufig wie ich das von meinen Lehrern mitbekam.

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Wieso glaube hier einige FT, dass der Fachinformatiker eine so sichere Sache ist?
Was ist denn an dem Beruf soooo besonders, dass er nicht durch technische Fortentwicklung beeinflusst wird.

Einige klingen hier, als wäre man Bergmann in 1950 / Kohle wird immer gebraucht
oder Stahlkocher / solange es Autos gibt, braucht man Stahl

Stimmt ja, aber den einfachen Stahl kocht heute kein deutsches Werk mehr.
Ein paar Spezialisten machen besondere Legierungen und können sich damit behaupten.

 

@NewBie123 Achte bei der Wahl deines Ausbildungsbetriebs ( du machst ja hoffentlich keine Umschulung ) darauf, dass da die kommenden Themen gemacht werden. Bei den "einfachen Routinetätigkeiten" wird die Konkurrenz härter werden.

 

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@hellerKopfBeeinflusst wird der Beruf schon werden. Aber doch nicht in dem Ausmaß, dass Fachinformatiker obsolet werden. Sich fortbilden muss man sich ja weiterhin.

Auch andere Berufe werden durch technische Fortschritte beeinflusst/verändert. Sei es Machine Learning oder eine andere Technologie. Mit Modellen wie dem Word2Vec-Modell von Tomáš Mikolov sind echt coole unüberwachte Lernverfahren aufgetaucht, die dazu verwendet werden könnten Sprachen automatisiert besser übersetzen zu können. Einen professionellen Übersetzer wird DeepL oder Google Translator bei offiziellen Dokumenten trotzdem (noch) nicht ersetzen können.

 

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Also stell dich auf die Strasse und schaue dich um, betrachte einfach nur die Menschen die wie Zombies an ihren Handys kleben, keine KI der Welt kann diese neue Generation verstehen.

Es wir immer einen Sachbearbeiter geben der vor einem PC sitzt und diesen mit Informationen füttern muss, dazu benötigt er Software und die Hardware und das ganze muss in Gebäuden von 1960 installierbar sein. Vor allem in der Landesregierungszentralen. Dafür wird es immer Personen im Informatiker Wesen geben müssen die das sicherstellen, ebenso müssen Sicherheit und Firewalls immer besser geschützt werden, auch gegen KI-Angriffe und Bot-Netze. Und kein Computer kann im Moment mit der Theoretischen Intelligenz eines Menschen mithalten, auch wenn wir bissher nur 10% unseres Gehirns nutzten.

 

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vor 17 Stunden schrieb NewBie123:

Hallo Leute,

[...]

Die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz macht mir etwas Angst. 

Warum? Unsere Aufgabe ist es zu digitalisieren und zu automatisieren. KI unterstützt uns dabei hoffentlich irgendwann zuverlässig. Meine Vermutung ist darum, dass es entweder in Zukunft IT-Fachkräfte geben wird, die KI nutzen um ihr Potential zu erweitern und die, die es nicht tun. 

Zitat

 

Wie ist eure Meinung dazu. Ist es bei der derzeitigen expotentiellen Entwicklung von KI ratsam Fachinformatiker für Systemintegration zu lernen?

lg Mike

 

Ja. Bedarf an IT-Fachkräften wird es immer geben. Die Industrie wünscht sich zwar Personal wegzurationalisieren und die Lohne zu drücken aber irgendwer muss den Driss ja auch verwalten und steuern. Ich denke, die FI-Berufe werden sich darum also verändern und nicht ersatzlos wegfallen.

Zitat

 

Ich liebe es mit Computern zu arbeiten, schätze mich aber eher so ein, dass ich nach meiner Ausbildung eher ein durchschnittlicher IT Mann sein werde.

 

Die Entwicklungsschritte, die man als FI durchläuft sind teilweise gewaltig. Ich habe jetzt das Betriebspraktikum hinter mir und was ich da gelernt habe, lernst du in keiner theoretischen Unterrichtseinheit. Und auch mit IHK Abschluss geht das stete Lernen weiter, da Technik sich immerwährend verändert (Um mal wieder auf deine KI-Ängste zurückzukommen).  Du wirst in einem Jahr ein anderer FI sein als jetzt.

 

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Ein Fachinformatiker wird immer gebraucht werden, ich sehe in absehbarer Zeit keine Zukunft mit Vollautomatisierung und selbst da muss irgendwo immernoch Hand angelegt werden. Trotz Roboter und KI gibts immernoch Menschen die an Autos schrauben und da waren die Prophezeihungen auch andere. Einzelne Bereiche werden sicherlich irgendwann wegbrechen oder signifikant abnehmen aufgrund technischen Fortschritts aber das wird auch nicht in den nächsten 3 Jahren passieren. Wenn man bedenkt was auf Userseite immer wieder für "Probleme" auftreten liegt es eigentlich auf der Hand das es dort immer jemanden brauchen wird. Ist halt nicht das wonach hier die meisten streben aber so schnell wird kein Roboter rumfahren und den Stromstecker in den Monitor stecken wenn die Putzkraft mal wieder zu eifrig war.

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vor 46 Minuten schrieb Tratos:

Es wir immer einen Sachbearbeiter geben der vor einem PC sitzt und diesen mit Informationen füttern muss

Webformulare sind in Deutschland noch Neuland, aber eine Fax-Software mit OCR zu koppeln soll auch funktionieren...

vor 47 Minuten schrieb Tratos:

in Gebäuden von 1960 installierbar sein

Schlitze ziehen und Durchbrüche schaffen zählt seit wann zur Kernkompetenz des Fachinformatikers? Und sobald Kabelkanäle liegen, ist das Gebäudebaujahr irrelevant.

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vor 14 Stunden schrieb hellerKopf:

( du machst ja hoffentlich keine Umschulung )

Und warum musste da jetzt unbedingt ein Umschulungsbashing kommen? 

vor 14 Stunden schrieb hellerKopf:

Stimmt ja, aber den einfachen Stahl kocht heute kein deutsches Werk mehr.
Ein paar Spezialisten machen besondere Legierungen und können sich damit behaupten.

Salzgitter-Stahl und die dazugehörigen Unterfirmen sind neben VW in Südniedersachsen einer der größten Arbeitgeber überhaupt. 

vor 14 Stunden schrieb hellerKopf:

Wieso glaube hier einige FT, dass der Fachinformatiker eine so sichere Sache ist?
Was ist denn an dem Beruf soooo besonders, dass er nicht durch technische Fortentwicklung beeinflusst wird.

Natürlich werden gerade diese Berufe dadurch beeinflusst. Vermutlich stärker als viele andere. Es werden sicher auch einige Arbeitsplätze dadurch in dem Bereich wegfallen. Dafür werden andere hinzukommen und der Beruf wird sich in Laufe der Zeit an die Fortentwicklung anpassen und transformiert werden. Und selbst wenn KI wirklich in der Lage ist alle IT-Aufgaben zu übernehmen, das wichtigste dabei ist aber solange es in Unternehmen menschliche Entscheider gibt, wird selbst diese Transformation vermutlich so langsam ablaufen, dass die jetzigen Azubis bereits in Rente sind bevor es sich so weit verbreitet hat. 

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vor einer Stunde schrieb Sullidor:

Und warum musste da jetzt unbedingt ein Umschulungsbashing kommen?

Das ist nicht Bashing. Aus dem Text des TR war nicht zu erkennen, ob ....
Und falls er eine Umschulung anstrebt, wäre der Aspekt moderner Themen noch wichtiger.

Bearbeitet von hellerKopf
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Hallo Leute, puh, da wurde ja jetzt ganz schön viel geschrieben. Also es scheint so, dass die Mehrheit von euch der Meinung ist,das der PC Heini auf jeden Fall noch Zukunft hat.

 

vor 15 Stunden schrieb hellerKopf:

@NewBie123 ( du machst ja hoffentlich keine Umschulung )

Um das einmal klar zu stellen: Ich mache eine Umschulung und keine normale Ausbildung. Mir ist beim durchstöbern des Forums ausserdem aufgefallen, das hier einige ziemlich negativ auf eine Umschulung zu sprechen sind. Vielleicht liegt es daran das viele Umschüler nicht wissen auf was sie sich einlassen und nicht genug Herzblut mitbringen, was wiederum zu dem schlechten Ruf in der IT Welt führt.

Um auf deine Aussage zu sprechen zu kommen @hellerKopf. Was genau ist denn so scvhlecht an einer Umschulung?

 

Um wieder auf das Thema zurück zu kommen. Also verstehe ich euch richtig? Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration flasht auf jeden Fall. Man darf nur nicht stehen bleiben und muss sich auch weiterbildern, dann kann einem die KI auch nichts ab.

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vor 3 Minuten schrieb NewBie123:

Um auf deine Aussage zu sprechen zu kommen @hellerKopf. Was genau ist denn so scvhlecht an einer Umschulung?

Grundsätzlich ist nicht jede Umschulung schlecht!
Vorbehalte liegen an den Quoten, mit denen Umschüler die Prüfung bestehen und deren Noten. Auch die Quote der Abbrecher ist höher, als bei normaler Ausbildung.

Ich weise nur gerne darauf hin, dass eine Umschulung eine große Anforderung ist.

Und bei den Inhalten ist es eben so, dass dort immer noch Dozenten unterwegs sind, die in 1990 aufgehört haben, neues Wissen in ihre Inhalte aufzunehmen.


 

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