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Home Office jetzt und nach Corona


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Hallo,

ich wollte euch fragen wie eurer Unternehmen mit Home Office umgeht.
Wir sind seit März 2020 komplett im HO und danach soll hybrides Arbeiten geben. Laut Management wünschen MA 3-4 mal die Woche nach Corona (wenn es sowas noch geben sollte) HO und wahrschlich wird es auch so kommen, da Management und Geschäftsführung nicht dagegen zu sein scheinen.

 

 

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Wie genau meine Firma nach Corona mit HO umgeht kann ich nicht sagen, stand jetzt mit Corona bin ich nur im Büro wenn ich was brauche, das kommt alle paar Monate mal vor. Sonst sitze ich im Arbeitszimmer und arbeite ganz normal, spare mir pro Tag 1,5h pendeln und bin ähnlich produktiv wie im Büro.

Wenn Corona vorbei ist, muss man gucken. Viele Chefs haben immer noch eine Abneigung gehen Homeoffice, bei mir nicht so schlimm, aber wenn der Vorstand x sagt müssen auch alle x machen, kann also sein dass man dann nur max 2-3 mal die Woche daheim sein darf (vor Corona hatte ich 1-2 mal die Woche Homeoffice)

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Ich hatte mit Personalberatern telefoniert, mir wurden 3 Firmen insgesammt vorgestellt:

Bei zwei Firmen nach Corona 2 mal die Woche HO möglich
Bei einem Unternehmen nach Corona bleibt so wie es ist (kaum HO bzw. Absprache mit Chef mit eigener Regelung)

Da war noch unsere neue Regelung nach Corona nicht bekannt. Da ich dadurch viel Fahrtkosten und Lebenszeit spare, ist meine Lust auf Wechsel vergangen 😁

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Bei uns laufen gerade diverse Projekte zu dem Thema, aber ein fertiges Konzept habe ich noch nicht gesehen. Bei Mitarbeiterumfragen ist das Bild zwiegespalten. Manche möchten 4 Tage im Home Office arbeiten, andere wiederum sind lieber im Büro. Ich denke am Ende wird es auf maximal 2 Tage / Woche Home Office hinaus laufen. Die Führungsetage ist noch ein Verfechter der "Zuhause wird nicht ordentlich gearbeitet" Maxime, auch wenn die Pandemie inzwischen das Gegenteil bewiesen hat. 

Zwei Tage pro Woche wären allerdings schon ein Fortschritt gegenüber den 3 Tagen pro Monat die wir vorher hatten.

Bearbeitet von TooMuchCoffeeMan
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Bei uns war man immer dagegen. Kurz Homeoffice bzw. mobiles Arbeiten paar Wochen getestet um den ersten Lockdown. Umsetzung war problematisch, vor allem aufgrund des Vorgesetzten, seitdem wieder im Büro ohne Option auf Homeoffice.

Wünschen würde ich mir auch etwas ala 2-3 Tage die Woche Homeoffice, da es den Alltag massiv entschleunigt, wenn das Essen bei der Arbeit köcheln kann, man Pakete annehmen kann oder die Waschmaschine ihre Runden drehen kann und natürlich der Arbeitsweg wegfällt.

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Vor Corona: Jeder in der Entwicklung 1 Tag HO/Woche wenn gewünscht, der Rest 100% Präsenz.

Seit Corona (März '20 - ?): Jeder (mit Ausnahme 1 Person Helpdesk + 1 Person Rezeption) hat die Option auf 100% HO.

Nach Corona: Jeder hat die Option auf bis zu 50% HO (mit wenigen Ausnahmen, z.B. Helpdesk)

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Vor Corona: Jeder im Büro (Ausnahmen bestätigen die Regel, grundsätzlich gibts aber kein HO)

Jetzt: Fast alle im Büro, bei nicht möglichem Abstand, bzw. Sicherstellung dass bei Coronaausbruch min. 1 Person der Abteilung ins Büro kann, gibt es HomeOffice. Meist nur 1 Person pro Raum, die meisten haben aber Einzelbüros. (IT Kollegen wechseln sich mit HO ab, ich bin jeden Tag als Azubi da, da Azubis hier nicht ins HO dürfen. Bin der einzige IT-Azubi, gibt keine Sonderregelung für mich.)

Nach: Jeder im Büro (Ausnahmen bestätigen die Regel, grundsätzlich gibts aber kein HO)

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Verstehe nur nicht, warum einige Chefs/Abteilungsleiter so dagegen Homeoffice sind statt im Büro, klar für die Psyche kann mal 1 Tag Büro nett sein, aber wenn bewiesen ist, dass die Produktivität identisch, Erreichbarkeit evt gestiegen (somindest bei mir) und vieles mehr, könnte HO bleiben.

Spart Stress und Nerven für Arbeitgeber und Nehmer :)

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vor 26 Minuten schrieb DomJek:

Verstehe nur nicht, warum einige Chefs/Abteilungsleiter so dagegen Homeoffice sind statt im Büro, klar für die Psyche kann mal 1 Tag Büro nett sein, aber wenn bewiesen ist, dass die Produktivität identisch, Erreichbarkeit evt gestiegen (somindest bei mir) und vieles mehr, könnte HO bleiben.

Der Grund ist, dass die (Pseudo-)Kontrolle wegbricht. Viele Arbeitgeber sind der Meinung, man könne die Arbeitnehmer besser kontrollieren, wenn sie im Büro sind. Wenn sie aber im Home Office arbeiten verliert der Chef die Kontrolle und muss den Arbeitnehmern vertrauen, dass sie auch ihre Arbeit machen. Allerdings ist dies nur eine Befriedigung seines Egos, da die Kontrolle auch im Büro nicht funktioniert.

Ich kenne es aus meinen Bekanntenkreis, als eine Bürofachangestellte vor Corona 3 Stunden täglich von zu Hause arbeiten möchte, weil sie es nicht besser mit ihrem Kind arrangieren kann. Der Chef war sehr misstrauisch und sie sollte eine Art Arbeitstagebuch schreiben, was sie dann zu Hause macht. Es wird also vornherein den Arbeitnehmern misstraut aber es wird immer wieder vergessen, dass der Großteil der Belegschaft ihre Arbeit auch von zu Hause macht, da es ja auch um den Job geht. Denn wenn sie nicht arbeiten, kann die Firma nicht funktionieren und funktioniert die Firma nicht, muss die Firma im schlimmsten Fall zu machen und sie verlieren ihren Job.

@ Topic:

Vor Corona: Home Office wurde genehmigt aber aufgrund von Erreichbarkeit haben eigentlich nur wenige dies wirklich in Anspruch genommen.

Aktuell: Alle arbeiten im Home Office. Ausnahme ist das Sekretariat, da weiterhin Post an die Firmenadresse geschickt wird.

Nach Corona: Viele Arbeitnehmer wollen weiterhin hauptsächlich von zu Hause arbeiten und die Geschäftsführung begrüßt dies, weil somit auch Büroflächen eingespart werden könnte, die vor Corona eh schon sehr knapp waren und wir uns auch nicht vergrößeren konnten, ohne dabei einen neuen Firmensitz suchen zu müssen.

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vor einer Stunde schrieb DomJek:

Verstehe nur nicht, warum einige Chefs/Abteilungsleiter so dagegen Homeoffice sind statt im Büro,

Angst dass Leute nicht arbeiten, sinkende Produktivität, Probleme bei Absprachen oder eben Kontrollverlust. Hat bei uns z.B. geführt zu zwei Stunden gemeinsamer Teams-Besprechung des ganzen Teams morgens, wo jeder gesagt hat, was er den Tag vor hat und das gleiche mit Vorstellung der Ergebnisse am Abend. Logischerweise hat man mit dem halben Tag nicht mehr so viel geschafft, was unseren Chef bestätigt hat, dass Homeoffice bei uns nicht klappt.

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Vor Corona: je nach Vertrag, zwischen 0 und 100% HomeOffice und mobiles Arbeiten gelegentlichst (besser: selten!) nach Genehmigung des spätestens am vorherigen Werktag toolbasiert gestellten Antrags.

Aktuell: auf schriftliche Bitte und je nach Geschmack des direkten Vorgesetzen zwischen 100% Präsenz und 100% mobiles Arbeiten.

Zukünftig: falls das mit diesem mobilen Arbeiten wider Erwarten doch gut weiter läuft, kann man durch DeskSharing und mobilem Arbeiten Geld sparen! Die HomeOffice-Regelungen bleiben weiter einzelvertragliche Ausnahmen.

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Thema "Daheim arbeitet ja keiner"
Klar, mach ich daheim auch mal was privates, schnell 5 Minuten die Waschmaschine an, Paket annehmen oder mal 30 Minuten mit dem Nachwuchs Hausaufgaben wenn gerade nicht viel los ist. Allerdings bin ich auch früher/länger Verfügbar,d a ich ja nicht 45-60 Minuten pendeln muss und schon Zeit mit den Kids verbringen konnte (Mittagessen uA)

Und wenn ich mal vor Corona schauen wie es im Büro bei manchen aussah:
8 Uhr aufschlagen
8:30 Raucherpause, ca 10 Minuten
9:30 Kaffeerunde in der Cafeteria (Ca 20 Min)
10:30 Raucherpause, ca 10 Minuten
11:30-12:30 Uhr Mittag (Abgezogen werden 45 Minuten) -  so mancher macht bei schönem Wetter auch noch 15-20 Minuten extra Spaziergang
13:30 Raucherpause, ca 10 Minuten
15:00 Kaffee und Kuchen Zeit, ca 20 Minuten
16:30 Raucherpause, ca 10 Minuten

 

Nein ich habe keinen mit Stopp Uhr beobachtet aber das sind so ca. Werte die man über 5 Jahre beobachtet hat :)

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vor 34 Minuten schrieb Velicity:

Angst dass Leute nicht arbeiten, sinkende Produktivität, Probleme bei Absprachen oder eben Kontrollverlust. Hat bei uns z.B. geführt zu zwei Stunden gemeinsamer Teams-Besprechung des ganzen Teams morgens, wo jeder gesagt hat, was er den Tag vor hat und das gleiche mit Vorstellung der Ergebnisse am Abend. Logischerweise hat man mit dem halben Tag nicht mehr so viel geschafft, was unseren Chef bestätigt hat, dass Homeoffice bei uns nicht klappt.

Ja in dem Punkt verständlich, aber wäre es vor Ort im Büro nicht ungefähr genauso mit dem Unterschied, dass man paar Schritte mehr auf der Uhr hat und die Person vor sich stehen hat ? Der Kontrollverlust müsste nur (meiner Ansicht nach) das Problem beim Arbeitgeber liegen und dass er/sie lernen, dass man auf die Mitarbeiter vertrauen sollte

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vor 3 Stunden schrieb DomJek:

Verstehe nur nicht, warum einige Chefs/Abteilungsleiter so dagegen Homeoffice sind statt im Büro, klar für die Psyche kann mal 1 Tag Büro nett sein, aber wenn bewiesen ist, dass die Produktivität identisch, Erreichbarkeit evt gestiegen (somindest bei mir) und vieles mehr, könnte HO bleiben.

Spart Stress und Nerven für Arbeitgeber und Nehmer :)

Kontakt zu Bürgern durch Bürgerbüro etc. - kann nicht einfach geschlossen werden. Da fast jeder im Einzelbüro sitzt, müssen nicht viele ins HO geschickt werden. Das Bürgerbüro wurde zur Hälfte umgezogen in andere Räumlichkeiten umgezogen, damit Abstände bzw. Personenbegrenzung pro Raum möglich sind.

HomeOffice wird von der Leitung generell nicht gerne gesehen und unterstützt. Das war vorher schon so und ist (leider) noch immer so.

Durch Corona haben wir zwar einige Laptops für HomeOffice bestellt, diese werden aber zukünftig an Azubis / Meetings ausgegeben bzw. ersetzen andere ältere Geräte. Die Anzahl der neuen Laptops hält sich aber in Grenzen. Etwa 1/3 der Mitarbeiter hat Zugang von zu Hause zum Netzwerk, entw. über eigene oder unsere Hardware. Aber die Hälfte davon, also 1/6 sind tatsächlich zu Hause (ggf. noch weniger).

In der IT sind wir zudem derzeit nur zu 4. (inkl. mir, Azubi), mit laufender Stellenausschreibung.

 

Und ehrlich gesagt finde ich es auch in Ordnung, als Azubi auf die Arbeit zu kommen - da ich viel mehr Hardwarebasierende Aufgaben machen kann und vermutlich mehr lerne als zu Hause, trotzdem hätte ich nichts gegen eine gesunde Mischung aus beidem ;) 

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Aktueller Arbeitgeber:

Vor Corona: 10-20 % HO (IT mehr als der Rest)

Während Corona:  20-60 % HO (IT mehr als der Rest)

Nach Corona (vermutlich): 20-40 % HO (IT mehr als der Rest)

 

Zukünftiger Arbeitgeber

Vor Corona: 10-20% HO (IT mehr als der Rest)

Während Corona: 100 % HO (Alle)

Nach Corona (vermutlich): 40-60 % HO (Alle)

Bearbeitet von Rabber
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vor 2 Stunden schrieb DomJek:

Ja in dem Punkt verständlich, aber wäre es vor Ort im Büro nicht ungefähr genauso mit dem Unterschied, dass man paar Schritte mehr auf der Uhr hat und die Person vor sich stehen hat ?

Ja der tigert Cheffe auch gern rum aber ist dann explizit bei einer Person, das ist dann keine Gruppenveranstaltung, wo jeder zuhört und zuschaut was die anderen X Leute vor haben bzw. getan haben.

vor 2 Stunden schrieb DomJek:

Der Kontrollverlust müsste nur (meiner Ansicht nach) das Problem beim Arbeitgeber liegen und dass er/sie lernen, dass man auf die Mitarbeiter vertrauen sollte

Korrekt aber warum sollte er. Wer das Sagen hat, macht die Regeln und gerade in kleinen Unternehmen gibt es da nicht unbedingt einen Gegenpart und das ist eine Solo-Entscheidung und die paar Jahre vor der Rente ändert der Gute sicher nicht mehr die Art, wie er tickt. Aus seiner Sicht hat er eben nur Nachteile und sieht keinerlei Vorteile für sich oder das Unternehmen.

Technische Einschränkungen gibt es daneben auch ein wenig. Telefon beim Kollegen neben mir klingelt, das kriege ich im Büro mit, wenn der Kollege zu Tisch ist oder auf dem WC, im Homeoffice höre ich es nicht klingeln und es würde ggf. irgendwo auf Seite 2 oder 3 in der Kurzwahl mit einer dezenten LED angezeigt werden. Der Kunde muss im Zweifel mal 2-3 Leute anrufen.

Hole ich via SIP das Telefonat über Pickup ran, dann sehe ich nicht die Nummer des Anrufers. Im Büro laufe ich da 2 Meter rüber und schreib sie mir ab oder rufe von dem Apparat zurück. Hier muss ich sie mir durchgeben lassen oder anschließend nochmal mit meinen Kollegen telefonieren. Klar auch für sowas gibt es Lösungen, die muss man aber auch erstmal erarbeiten oder Änderungen an der Infrastruktur inkl. Kosten auf sich nehmen.

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vor 19 Minuten schrieb Velicity:

wie er tickt

ist kein Argument, mit welchem er sich gegen Gesetze wehren kann.

vor 20 Minuten schrieb Velicity:

Klar auch für sowas gibt es Lösungen, die muss man aber auch erstmal erarbeiten oder Änderungen an der Infrastruktur inkl. Kosten auf sich nehmen.

Das schon: "Hab aktuell nicht die technische Ausstattung und neue Anschaffung lohnt nicht, da ich die Bude eh nur noch 2 Jahre bis zu meinem Ruhestand offen lasse."

 

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Am 21.4.2021 um 10:39 schrieb Velicity:

[...]Hat bei uns z.B. geführt zu zwei Stunden gemeinsamer Teams-Besprechung des ganzen Teams morgens, wo jeder gesagt hat, was er den Tag vor hat und das gleiche mit Vorstellung der Ergebnisse am Abend.[...]

Das gab es beim alten AG auch erst einmal, bis die dann gemerkt haben, dass man pro Tag 4h nur in irgendwelchen Blabla-Meetings verbringt, die keinen Mehrwert haben und so wurde das dann mit und mit auf zweimal die Woche reduziert.
Bei meinem aktuellen AG gibt es sowas einmal die Woche für ca. 1-2 Stunden (je nachdem was grad alles anliegt an Themen).

Am 21.4.2021 um 10:44 schrieb allesweg:

[...] Zukünftig: falls das mit diesem mobilen Arbeiten wider Erwarten doch gut weiter läuft, kann man durch DeskSharing und mobilem Arbeiten Geld sparen! Die HomeOffice-Regelungen bleiben weiter einzelvertragliche Ausnahmen.

Vor allem können ja sogar beide Seiten dadurch Geld sparen und nicht nur der AN, ODER der AG.

Am 21.4.2021 um 11:09 schrieb Graustein:

[...]
Und wenn ich mal vor Corona schauen wie es im Büro bei manchen aussah:
[...]

Also um die 2h / Tag "Pause".
Gut, als ich noch geraucht habe, habe ich definitiv auch mehr Pausen gemacht - das merkt man schon extrem - vor allem im Herbst / Winter. Wieso soll ich auch raus gehen bei dem schiet Wetter, wenn ich keinen wirklich Grund dafür habe?
Je nach Firma und Anzahl der Raucher sind aber gerade diese 5-10 Minuten beisammenstehen mitunter am produktivsten, da man da manchmal wichtige Informationen erhält. Gleichzeitig ist das natürlich auch eine (eigentlisch sogar vorgeschriebene) Bildschirmarbeitsplatzpause und entspannt die Augen. Ich sollte mir auch mal wieder angewöhnen, mehr Bildschirmpausen zu machen.

Aktuell 3,5 Tage vor Ort und 1,5 Tage Home Office / Woche. Wie es vor Corona aussah, weiß ich nicht, da ich erst seit Ende August hier bin. Wie es danach aussieht, ist noch ungewiss. Vermutlich die Wahl, ob mehr HO und keinen festen Platz mehr, oder aber mehr vor Ort anwesend und dafür einen festen Platz.

Bearbeitet von Crash2001
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  • 2 Monate später...

Bei uns kam gestern noch ein Update in Form von neuen Betriebsvereinbarungen zwischen Betriebsrat und Geschäftsleitung.

- mit dem September Gehalt bekommen alle Festangestellten Mitarbeiter nochmal 300 Euro Corona Prämie Steuerfrei (Azubis und Studenten bekommen 150 Euro)

- ab 1.1.2022 bekommen alle Angestellten (inklusive Azubis) eine Homeoffice Pauschale von 30 Euro jeden Monat zusätzlich zum Gehalt, diese ist zwar Brutto aber trotzdem eine nette Geste vom AG. Man bekommt die Pauschale immer selbst wenn man auch dauerhaft im Büro ist, dann eben als kleinen Fahrtkosten Ausgleich jeden Monat (zusätzlich zu der eh vergünstigten Fahrkarte die die meisten Kollegen dank der Firma haben).

- Außerdem ist es jetzt offiziell das wir dauerhaft ein Homeoffice Recht habe, Vorgesetzte dürfen ohne driftigen Grund der vom Betriebsrat bestätigt werden muss, keinem Mitarbeiter das Homeoffice untersagen bzw. dauerhaft drauf bestehen das alle ihre Mitarbeiter ins Büro kommen müssen. (Vor Ort Meetings etc. jetzt mal ausgenommen wenn die Anwesenheit benötigt wird). Natürlich wird sich vorbehalten Individuellen ANs die Genehmigung zu entziehen wenn sie abzeichnet das sie keine Leistung bringen (was aber dann auch wirklich nachweislich sein muss) etc. aber das ist denke ich normal bei sowas xD

Finde ich aber ne Starke Message, da es bei uns in der Firma (bei meinem Team gott sei dank nicht) durchaus noch altbackende Team Leiter gab die ihren Mitarbeitern kein Homeoffice genehmigt haben.

Das einzige was leider nach wie vor nicht geht "Arbeiten im Ausland", da hier leider einige Sachen wohl dagegen Sprechen zusätzlich zu der Tatsache das wir ein rein Deutsches Unternehmen mit rein Deutschen Kunden sind, Datenschutz etc. gewährleistet werden muss und es niemanden was hilft wenn man als einziger im Team mit keine Ahnung 10 Stunden Zeitverschiebung arbeitet wenn sonst keiner da ist xD

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Ich habe mir sagen lassen, das bei meinem alten Betrieb alles wieder wie zuvor ist: sporadisches Home-Office nach Faktor Nase und die Regel heißt "Präsenz". Richtig was aus den letzten 1,5 Jahren gelernt. 🤣

Bei meinem aktuellen Arbeitgeber wird es auf 50/50 ca. hinauslaufen. Das variiert je nach Team und Tätigkeit. 👍

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